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JUSTIN TALLIS/AFP/Getty Images

Die heutige Schlagzeile von Großbritanniens Austritt wurde vor über 40 Jahren geschrieben!

Die Briten stimmten für einen Austritt aus der Europäischen Union. Der Brexit ist jetzt Realität. Herbert W. Armstrong sagte dies im Jahr 1973 voraus. Wie konnte er das wissen?

Großbritannien wird auf diesen Donnerstag, den 23. Juni 2016, als ein historisches Datum zurückblicken. Es ist ein tragisches historisches Datum mit einem unheilvollen Potenzial. Dieses Datum kennzeichnete der britischen Bürger Ablehnung der Europäischen Union.

Trotz schlechtem Wetter in vielen Gebieten des Vereinigten Königreichs war die Wahlbeteiligung sehr stark. Die Wahllokale wurden um 22:00 Uhr geschlossen und die Stimmzettel wurden im Laufe der Nacht ausgezählt. In den frühen Morgenstunden am Freitag begannen die Medien den Sieg der Austrittskampagne mit fast 52 Prozent der Stimmen bekanntzugeben.

Jahrzehntelang dachte fast niemand, dass dieser Tag kommen würde. Aber ein Nachrichtensprecher prophezeite den Brexit von dem Tag an, als Großbritannien erstmals der Europäischen Gemeinschaft im Jahr 1973 beitrat. Sein Name war Herbert W. Armstrong.

„Mit aller Wahrscheinlichkeit wird Großbritannien auf diesen Montag, den 1. Januar 1973, als ein höchst tragisches historisches Datum zurückblicken – ein Datum mit einem unheilvollen Potenzial! Denn dieses Datum kennzeichnet den Eintritt des Vereinigten Königreichs in die Europäische Gemeinschaft" (Hervorhebungen hinzugefügt).

Herr Armstrong machte diese Aussage in der März Ausgabe der Plain Truth des Jahres 1973.

Was denken Millionen von Briten über den 1. Januar 1973 mehr als 40 Jahre danach? Fragen Sie einfach die Mehrheit, die eine konservative Regierung gewählt haben, die ihnen ein Referendum über den Austritt aus der Europäischen Union versprach. Für sie ist der 1. Januar 1973 ein „tragisches historisches Datum.“ Es brachte sie in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und schließlich in die Europäische Union, eine Erfahrung, die Großbritannien Wirtschaftsreichtum, militärische Stärke und nationale Souveränität abverlangte.

Heute ist das „unheilvolle Potenzial“, vor dem Herr Armstrong warnte, zur alarmierenden Realität geworden. Aber noch größere unheilvolle Realitäten liegen vor uns!

Großbritannien und die EU

Nach jahrzehntelangem Planen wurde die EU am 1. Januar 2010 eine offizielle, weltweite imperialistische Macht, untermauert durch eine Bundesverfassung, die Mitgliedsländer an ein Oberhaupt in Brüssel bindet. Seit Jahrhunderten waren europäische Herrscher wie Napoleon Bonaparte und Adolf Hitler erfolglos gewesen in ihrem Ziel, Großbritannien zu beherrschen. Aber am ersten Tag des Jahres 2010, als die EU-Ratspräsidentschaft und das Außenministerium unter dem Vertrag von Lissabon in Kraft traten, hatte sich das Vereinigte Königreich schließlich offiziell Europa unterworfen.

Viele Briten waren zutiefst besorgt. „Großbritannien ist nicht mehr eine souveräne Nation“, schrieb der britische Politiker Daniel Hannan im Telegraph an dem Morgen, als der Vertrag in Kraft trat. „Gestern um Mitternacht hörten wir auf, ein unabhängiger Staat zu sein, der durch internationale Verträge an andere unabhängige Staaten gebunden war, und wurden stattdessen eine untergeordnete Einheit innerhalb eines europäischen States.“

Der Vertrag von Lissabon „trampelt die [britische] Magna Carta in den Staub“, beklagte Ambrose Evans-Pritchard im Telegraph. „Die Gründertexte der englischen Verfassung – Charta, Petition, Bill of Rights (Charta der Grundrechte): haben ein Thema gemeinsam: Sie bewirken nichts. Sie machen alte Freiheiten geltend; sie stellen verlorene Harmonien wieder her. Damit hatten sie Amerikas Revolution angeführt, die selbst eine Verschlüsselung der frühen Kolonialfreiheiten war“, schrieb er (6. Dezember 2009).

Vergleichen Sie dies mit dem Vertrag von Lissabon bzw. mit der EU-Verfassung. Evans-Pritchard behauptet zu Recht, dass „Insider den Prozess“ deren Schaffung „zweckentfremdet haben“. Diese Insider waren nicht gewählte Eliten, die jahrelang daran gearbeitet haben, um ihre undemokratische Verfassung den Europäern mit den undemokratischsten Mitteln aufzuzwingen. Und der Vertrag von Lissabon war ein wichtiger Teil dieser Bemühungen.

Durch diese Manöver erlangten Deutschland und Frankreich Mechanismen, die ihnen einen größeren Einfluss auf Europa gaben, während Großbritanniens Macht verringert wurde. Laut des globalen Nachrichtendienstes Stratfor versetzte dieser Lissabon-Vertrag Deutschland und Frankreich in „die Schlüsselpositionen, die sie nutzen konnten, um ihren Einfluss auf die internen Arbeitsabläufe und wichtigen politischen Bereiche der Europäischen Union zu verstärken“ und es gab ihnen die Möglichkeit, „die Verantwortung über die Funktionen der Europäischen Union zu übernehmen“ (1. Dezember 2009).

Zahltag für Großbritannien

Europa gab dem angelsächsischen Modell, das stark von frei fließenden Krediten abhängig war, die Schuld für das finanzielle Fiasko, das 2008 begann. Als Reaktion verstärkte die EU die Entwicklung ihres Regulierungssystems, vollgestopft mit Gesetzen, Vorschriften und Bürokratie, die entworfen wurden, um London als Finanzzentrum Europas zu untergraben und zu zerstören.

„Die Engländer sind die größten Verlierer in diesem Geschäft“, sagte Nicolas Sarkozy, der damalige französische Präsident. In wirtschaftlicher Hinsicht sind die Menschen in Großbritannien in der Tat die großen Verlierer in der EU, aber die Verluste beschränken sich nicht nur auf den Bankensektor. Fast alle Ebenen von jeder Branche in Großbritannien sind von EU-Verordnungen betroffen.

„Wenn Sie etwas bauen wollen, pflanzen wollen, zerhacken wollen, verschrotten wollen, recyceln wollen, verbrennen wollen, bemalen wollen, backen wollen, verpacken wollen, oder eine Myriade anderer Dinge machen wollen, gibt es ein Bündel von dicht geschriebenen Vorschriften nur für Sie“, sagte Matthew Elliott, Co-Autor des Buches The Great European Rip-off. „Brüssels Bürokratie belastet die Haushaltskosten um insgesamt weitere 100 Milliarden Pfund [US 166 Milliarden Dollar] durch entgangene Einnahmen, Mehraufwendungen und einem rückgängigen Wirtschaftswachstum.“

Elliott und andere Ökonomen schätzen, dass die Gesamtkosten von Großbritanniens EU-Mitgliedschaft, einschließlich aller nachteiligen Auswirkungen der ganzen Richtlinien und Vorschriften, jährlich fast 200 Milliarden Dollar sind. Das entspricht mehr als 3.000 Dollar für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.

Obwohl EU-Cheerleader versuchen, alle Daten, die ein negatives Licht auf Europa werfen, zu negieren, zeigt sich, dass die EU-Mitgliedschaft Nettokosten für die Briten sind. Was noch offen blieb war die Frage, wie lange Großbritannien noch dafür kämpfen würde, was bereits ein verlorener Souveränitätskampf war, und ob es die Europäische Union verlassen würde oder rausgeschmissen wird.

Das Referendum wurde abgehalten und Großbritannien hat sich entschieden!

Herbert W. Armstrong hatte recht!

Heute gibt es kaum Zweifel daran, dass die „unheilvollen Möglichkeiten“, vor denen Herr Armstrong gewarnt hatte, sich verwirklichen. Aufgrund der jahrzehntelangen Unterwürfigkeit gegenüber der EU fand sich Großbritannien politisch, wirtschaftlich und juristisch geschwächt.

Dies ist, was Herr Armstrong vor Jahrzehnten voraussagte. Herr Armstrong beendete seinen Artikel von 1973 mit den Worten: „Großbritanniens Eintritt in die Europäische Gemeinschaft deutet auf eine tragische Situation hin. Großbritannien wird mit einem Dilemma konfrontiert werden.“

Großbritannien stand diesem Dilemma gegenüber, genauso wie Herr Armstrong es voraussagte.

Wie konnte Herbert W. Armstrong das wissen?

Aber woher wusste er das? Er sah es deutlich in den biblischen Prophezeiungen offenbart!

Für jeden der mit Herrn Armstrongs Lehren vertraut ist, weiß, dass eine Prophezeiung alle anderen überragt; man könnte es als seine Schlüssel-Prophezeiung betrachten.

Das ist die Prophezeiung über einen religiösen, politischen Superstaat, der aus den Endzeitereignissen in Europa als zentrale Macht hervorgehen würde. Dieses Reich, erklärte Herr Armstrong, basierend auf einer Textstelle im Buch Daniel, würde fünf Nationen oder „Könige“ aus Osteuropa und fünf aus Westeuropa einschließen.

Offenbarung 17 zeigt, dass dieses europäische Reich aus 10 Nationen unter der Leitung einer falschen heidnischen Kirche bestehen wird. Gemeinsam bilden sie ein wiederbelebtes „Heiliges Römische Reich.“

Herr Armstrong sah die Anfänge dieses prophezeiten Reiches in der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der heutigen Europäischen Union.

In zahlreichen Artikeln machte Herr Armstrong klar, dass das Bündnis Großbritanniens mit Europa enden wird. „Die Weichen sind allesamt gestellt“, schrieb er im Jahre 1956: „Alles, was jetzt noch fehlt, ist der starke Führer, der kommende Führer! Die Deutschen kommen von der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs in atemberaubender Weise zurück. Deutschland ist das wirtschaftliche und militärische Herz Europas. Wahrscheinlich wird Deutschland die kommenden Vereinigten Staaten von Europa führen und dominieren.“

„Aber Großbritannien“, schrieb er, „wird nicht Teil davon sein!“

Warum nicht?

Es gibt mehrere Gründe, einschließlich der grundlegenden Unterschiede – politisch, religiös und kulturell – zwischen Großbritannien und Europa. Aber letzten Endes kommt alles auf den Willen Gottes an. Gott will nicht, dass Großbritannien an dieser aufsteigenden europäischen Großmacht teilhat!

In der Tat, die Prophezeiungen der Bibel zeigen, dass Gott diese deutsch-geführte europäische Macht benutzen wird, um Großbritannien zu bestrafen.

Wie Herr Armstrong vorausgesagt hat, Deutschland wird das auferstandene „Heilige Römische Reich“, an dem Großbritannien nicht beteiligt sein wird, führen. Was prophezeit die Bibel nun? Die gleichen Prophezeiungen, die Herrn Armstrongs zuversichtliche Worte inspirierten, sagen voraus, dass dieses von Deutschland geführte „Heilige Römische Reich“ sowohl das britische als auch das amerikanische Volk besiegen, besetzen und in Gefangenschaft führen wird!

Offenbarung 17 beinhaltet einige der ausführlichsten Prophezeiungen darüber. Der Apostel Johannes schrieb diese Vision nieder: „Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner“ (Vers 3).

Ein Engel erklärte Johannes, was diese Vision bedeutete: „Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. […] Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier“ (Vers 9-12).

In der biblischen Prophetie symbolisiert eine Frau eine Kirche und Tiere repräsentieren Regierungen. Diese Vision zeigt eine Vereinigung von Kirche und Staat, die im Lauf der Geschichte immer wieder aufgestiegen und untergegangen ist: das Heilige Römische Reich. Diese letzte Auferstehung wird ein Bündnis von 10 Königreichen sein, angeführt von Deutschland und beeinflusst von der katholischen Kirche. Die Europäische Union hat bereits damit begonnen, diese Prophezeiung zu erfüllen.

Andere verwandte Prophezeiungen können in Habakuk, Kapitel 1 und Hosea, Kapitel 5 und 7 gefunden werden. Diese zeigen, dass diese Gemeinschaft von Nationen das britische und amerikanische Volk angreifen und in Gefangenschaft bringen wird.

Großbritannien hat jetzt die Europäische Union verlassen, aber es ist nicht zu Gott zurückgekehrt. Solange Großbritannien nicht bereut und sich nicht hin zu Gott wendet, wird sein Leiden nur eskalieren.

Diese Prophezeiungen werden sich erfüllen! Es mag schwer sein dies zu glauben, aber es ist wahr.

In seinem am meisten bestellten Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung erklärte Herr Armstrong aus der Schrift ganz genau, was auf Großbritannien zukommen wird. Der Verleger des Posaune Nachrichtenmagazins druckt dieses Buch, und wir möchten Ihnen ein kostenloses Exemplar anbieten, ganz ohne Kosten, Verpflichtung oder Follow-up. Es wird ihnen helfen zu beweisen, dass diese Prophezeiungen so geschehen werden, wie Gott sie aufgezeichnet hat.

Herbert W. Armstrong hatte recht mit dem Brexit, und die Welt wird bald sehen, dass er auch mit dem, was als Nächstes kommen wird, recht hatte!