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Reese Zoellner

Chinas hundertjährige Strategie

Peking verfolgt nachweislich seinen Plan, bis 2049 die weltweit führende Supermacht zu werden. Mehr als der halbe Weg ist dabei schon gemacht.

Amerikaner denken in vierjährigen Wahlzyklen. Die chinesischen Machthaber denken in Jahrhunderten. Das erkennt man auch deutlich, sieht mach sich die cremefarbenen, goldgesprenkelten Hochglanzseiten der Governance of China an. Diese Anthologie politischer Theorien verfasst von dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping wird in Peking fast als heilige Schrift betrachtet.

In 18 Kapiteln über das Führen der bevölkerungsreichsten Nation des Planeten umreißt Xi seine utopische Vision für das chinesische Volk. In der von ihm beschriebenen Welt sind die Chinesen die Erben einer alten und einzigartigen Zivilisation mit Anrecht auf eine privilegierte Position unter den Völkern. In dieser Welt ist China eine wirtschaftliche, kulturelle und militärische Supermacht, während die Vereinigten Staaten keine große geopolitische Rolle mehr spielen.

Wenn das chinesische Volk pflichtbewusst dem Programm folgt, das ihr oberster Führer in The Governance of China darlegt, verspricht Xi, dass bis zum Jahr 2049 erreicht werden kann, was er als den chinesischen Traum bezeichnet – genau einhundert Jahre nach der Gründung der Volksrepublik China im Rahmen der kommunistischen Revolution.

Die Formulierung, den chinesischen Traum zu verwirklichen, ist mittlerweile ein Markenzeichen der Regierung unter Xi, seit sie von ihm zum ersten Mal öffentlich in einer Rede November 2012 verwendet wurde. Wenn Xi von dem chinesischen Traum spricht, macht er dabei nicht leere politische Versprechungen, wie viele es im Westen annehmen. Hier geht es vielmehr um einen subtilen Hinweis auf eine geopolitische Strategie. Nationalistische Hardliner aus dem chinesischen Militär verfolgen seit den Tagen des Vorsitzenden Mao Tse-tung diese Strategie.

In seinem Buch mit dem Titel Der chinesische Traum umreißt Oberst Liu Mingfu von der Volksbefreiungsarmee (VBA) eine Strategie, mittels derer China die Vereinigten Staaten als die weltweit führende Supermacht übertreffen und verdrängen könnte. Das Buch ist in China ein Bestseller. Nur in Teilen wurde es bisher ins Englische übersetzt.

In diesem Buch stieß der amerikanische Berater für Verteidigungspolitik Michael Pillsbury zum ersten Mal auf einen schriftlichen Verweis auf den „hundertjährigen Marathonlauf“.

Strategische Lehren aus der Geschichte

Oberst Liu ist mittlerweile Gelehrter an Chinas National Defense University, einer Institution, die zukünftige Generäle für die Volksbefreiungsarmee ausbildet. Seine Strategie, die USA als globale Supermacht zu verdrängen, erfordert es von der chinesischen Führung, aus der Geschichte zu lernen – vor allem aus der Geschichte des Aufstiegs Amerikas zur Supermacht im 19. Jahrhundert und der des Scheiterns der Sowjetunion, Amerika im 20. Jahrhundert vom Thron zu stoßen.

Liu schreibt, China sollte es vermeiden, die Vereinigten Staaten zu früh zu konfrontieren, wie es die Sowjetunion im Kalten Krieg getan hatte. Vielmehr rät Liu dazu, die US-Außenpolitik in einer solchen Weise zu beeinflussen, dass sichergestellt sei, dass Washington sich wie Großbritannien im frühen 20. Jahrhundert verhielte. Was geschah mit Großbritannien im 20. Jahrhundert? Es versank und wich den USA.

„Der Wettkampf zwischen China und den Vereinigten Staaten wird nicht in Form eines Weltkrieges oder eines kalten Krieges stattfinden“, schreibt Liu in seinem Buch. „Er wird nicht einem Duell mit Schusswaffen oder einem Boxkampf entsprechen, sondern eher einem Wettkampf in der Leichtathletik. Er wird einem langwierigen Marathonlauf ähneln.“ Wie viele andere chinesische Nationalisten sagt Liu voraus, dass Chinas hundertjähriger Marathon einen Kampf um die Vorherrschaft in der Wirtschaft, im Handel, im Blick auf die Währung und die Ressourcen und in der Ausrichtung der Weltpolitik darstellt.

Wie Präsident Xi schätzt Oberst Liu, dass es ungefähr ein Jahrhundert dauern wird, bis China Amerika als globale Supermacht übertrifft. Er gibt China 30 Jahre, das US-Bruttoinlandsprodukt zu erreichen, 30 Jahre, der militärischen Stärke der USA zu entsprechen, und weitere 30 Jahre, Amerikas Pro-Kopf-Einkommen zu erreichen. Im Gegensatz zu Xi geht Liu offensichtlich davon aus, dass die Laufzeit dieses 100-Jahres-Planes zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der kommunistischen Revolution 1949 begonnen habe.

In der Tat ist Oberst Liu in gewissem Maße ein Nachzügler, wenn es um die Idee des hundertjährigen Marathons geht. Der chinesische Autor Zhao Tingyang veröffentlichte 2005 einen Aufsatz, der in China zunehmend öffentliche Anerkennung findet. Dieser Aufsatz, „Die Ordnung für alles unter der Sonne“, spricht von der Errichtung Tianxias – eines chinesisch geführten Reiches, in dem „Ordnung wichtiger als Freiheit, Ethik wichtiger als Recht und die Herrschaft einer Elite wichtiger als Demokratie und Menschenrechte [sind]“.

In einem Interview im Juli 2012 mit Michael Pillsbury erklärte Zhao, dass die alten Riten der Zhou erforderten, dass ein chinesischer Kaiser seinen Rivalen militärisch im Verhältnis 4 zu 1 überlegen sei, um in der Lage zu sein, diese „Ordnung für alles unter der Sonne“ zu erzwingen.

Daher sprechen chinesische Nationalisten wie Xi, Liu und Zhao auch davon, dass Peking, um sein wachsendes Wirtschaftsimperium zu schützen, schlussendlich über eine allen anderen überlegene militärische Stärke wird verfügen müssen!

Die Kessel des Kaisers wiegen

Ein Ausschuss von 21 chinesischen Generälen sponserte die Veröffentlichung einer Reihe von neun Büchern mit dem Titel Strategische Lehren aus Chinas historischer Vergangenheit. Diese Reihe zieht strategische Lehren aus Chinas Zeit der streitenden Reiche, einer Zeit zwischen 475 und 221 v. Chr., als acht Staaten gegeneinander Krieg führten, bis sie von der Qin-Dynastie besiegt wurden. Viele der Redewendungen, die in der chinesischen Außenpolitik heute verwendet werden, entstanden zu dieser Zeit.

Die vielleicht berühmteste dieser Redewendungen ist folgende: Frage niemals nach dem Gewicht der Kessel des Kaisers.

Eine alte chinesische Legende erzählt von dem aufstrebenden Königreich der Chu und dem allmählich abnehmenden Königreich der Zhou. Der Machthaber der Chu kannte die neun Kessel der Zhou-Dynastie und wusste, dass sie für ihre Autorität standen. Diese Kessel würden entfernt, sollte der Kaiser der Zhou das „Mandat des Himmels“ verlieren. Eines Tages, als der Machthaber der Chu seine Truppen zusammen mit einem Botschafter der an Macht verlierenden Zhou-Dynastie begutachtete, konnte sich der Machthaber der Chu nicht mehr zurückhalten und fragte unverhohlen nach der Größe der Kessel des Kaisers der Zhou. Der Botschafter der Zhous schalt sogleich den Führer Chus für seine Anmaßung. Mit der Frage nach dem Gewicht der Kessel des Kaisers hatte er ungewollt seine wahre Absicht, ihn herauszufordern, offenbart – und das, bevor die Zeit gekommen war, das „Mandat des Himmels“ zu übertragen.

Die Lektion lautet kurz gefasst: Lass deinen Feind nicht wissen, dass du sein Feind bist, bis es zu spät für ihn ist und er dich nicht mehr aufhalten kann.

Während der Zeit der streitenden Reiche überwanden erfolgreiche chinesische Königreiche ihre Rivalen oft, indem sie sie in Selbstzufriedenheit lockten. In einigen Fällen gelang es den neuen Herausforderern sogar, den alten Kaiser mittels Hinterlist dazu zu bringen, sie in ihrem Aufstieg unwissentlich zu unterstützen.

Auf dieser Grundlage empfiehlt der Ausschuss der Generäle der chinesischen Regierung, die USA nicht mittels einer Angleichung an militärischer Stärke (Flugzeug um Flugzeug, Schiff um Schiff) herauszufordern. Sie empfehlen China vielmehr, seine volle Stärke zu verbergen, bis das „Mandat des Himmels“ offiziell übertragen worden ist.

Man geht davon aus, dass bis 2049 die chinesische Wirtschaft um ein Vielfaches größer sein wird als die der Vereinigten Staaten – womöglich sogar doppelt oder gar dreimal so groß, lauten einige Schätzungen. Zu diesem Zeitpunkt wird es ein Leichtes sein, das chinesische Militär in Einklang mit den alten Riten der Zhou zu bringen und es viermal größer werden zu lassen als Amerikas Streitkräfte. Bis dahin soll sich der alte amerikanische Kaiser zurücklehnen und die Köstlichkeiten, die ihm von seinen „treuen“ chinesischen Verbündeten gereicht werden, genießen!

Des Attentäters Streitkolben schwingen

Eine weitere alte chinesische Legende handelt von einem Krieger, der einem mächtigen Feind gegenübersteht, von dem gesagt wird, er übertreffe den stärksten Riesen in Kraft. Dennoch siegt der Krieger dank seiner Geheimwaffe: dem Schaschoudschian. Dieses Wort vereint drei chinesische Wörter: Hand, Streitkolben und Töten.

Der „Streitkolben des Attentäters“, den dieser Krieger verwendete, sah aus wie jeder andere Streitkolben, war aber in der Lage, jeden Gegner mit einem einzigen Schlag außer Gefecht zu setzen. In der Militärgeschichte wird in chinesischen Texten seit der Zeit der streitenden Reiche auf den Schaschoudschian verwiesen. Dieser „Streitkolben des Attentäters“ bezeichnet dabei jede militärische Strategie, die es einem Krieger ermöglicht, einen starken Feind mit unkonventionellen Mitteln zu besiegen.

In seinem Buch The Hundred-Year Marathon: China’s Secret Strategy to Replace America as the Global Superpower erzählt Pillsbury, wie er zum ersten Mal auf die Formulierung „Streitkolben des Attentäters“ stieß. Er las einen Artikel von drei herausragenden Militärstrategen Chinas, der von neuen Technologien sprach, die zum Sieg über Amerika führen könnten, ohne dass sie dabei dasselbe Maß an Misstrauen wecken würden wie ein Wettrüsten im Stile der Sowjetunion.

Der Artikel riet zur Entwicklung taktischer Laserwaffen für den Einsatz in Antischiffsraketenabwehrsystemen, elektromagnetischer Impulswaffen, von Störradar-Technologie und von Cyber-Waffen.

Maj. Gen. Li Zhiyun, Direktor der Auslandsmilitärwissenschaftsfakultät an Chinas National Defense University, veröffentlichte eine Anthologie der Werke von 64 chinesischen Militärautoren. Der Sammelband offenbart eine lange Liste von Schwächen des US-Militärs, die von technischen Varianten eines „Streitkolben des Attentäters“ ausgenutzt werden könnten. Die offensichtlichsten Schwächen liegen in Amerikas übermäßig starker Abhängigkeit von High-Tech-Computersystemen, Satellitentechnik und langen maritimen Versorgungsleitungen für Munition, Treibstoff und anderen für die Kriegsführung notwendigen Ressourcen.

Die VBA entwickelt High-Tech-Computer-Viren, baut Antisatellitenraketen und militarisiert die wichtigsten maritimen Engstellen der Welt. Chinas Generäle bereiten sich vor, den Streitkolben des Attentäters gegen Amerika einzusetzen und die USA in ihrer Achillesferse zu treffen, sollte Washington jemals Chinas wahre Absichten erkennen.

Im Vorgriff auf die Antwort Europas

Die meisten amerikanischen Experten für Außenpolitik scheinen der Meinung zu sein, dass nationalistische Generäle ein Randelement in der chinesischen Politik darstellen, die man nicht zu ernst nehmen sollte. Auch wenn dies unter der Führung von Hu Jintao wahr gewesen sein sollte, ist diese Zeit vorbei. Präsident Xi ist eng mit den Hardlinern in der VBA verbunden und hat sogar ihr Motto übernommen: fuxing zhi lu – „Weg der Erneuerung“.

Seit acht Jahren werden die Vereinigten Staaten von einem Präsidenten regiert, in dessen Augen der angloamerikanische Imperialismus das größte Übel der Welt darstellt. Während es Präsident Barack Obama womöglich gefiele, wenn China seinen Platz in einer multipolaren Welt einnähme, sind die Machthaber Chinas nicht daran interessiert, den Status einer Supermacht mit Amerika zu teilen.

Xi Jinping und die nationalistischen Generäle Chinas erinnern sich gut an die Mahnung des alten chinesischen Philosophen Konfuzius: „Am Himmel gibt es keine zwei Sonnen, auf der Erde keine zwei Herrscher.“

Die Zeit drängt, die globale Vorherrschaft Chinas erwartet uns 2049. Während amerikanische Machthaber diese Tatsache gerne auszublenden scheinen, gibt es eine Gruppe von Technokraten in Europa, denen bewusst ist, dass ihnen die Zeit ausgeht. Seit Adolf Hitlers Niederlage zum Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitet diese Gruppe darauf hin, den europäischen Kontinent im Rahmen eines korporatistischen Superstaates zu vereinigen, der den USA und China auf der Weltbühne die Stirn bieten kann.

Die geopolitischen Architekten hinter der Europäischen Union sind sich mittlerweile der Tatsache bewusst, dass sogar ein paneuropäischer Superstaat nicht genug wirtschaftliche Macht haben wird, Chinas hundertjährigen Plan zu vereiteln. Ein Bericht der Citigroup prognostiziert, dass Westeuropa 2050 nur 7 Prozent der Weltwirtschaft ausmachen wird, während „die Entwicklungsländer Asiens“ 49 Prozent ausmachen werden.

Um diesen Trend eines europäischen Rückgangs umzukehren, drängen korporatistische Technokraten auf eine Fusion der Volkswirtschaften der USA und der EU. Eine transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft (TTIP), die derzeit im Geheimen von amerikanischen Bürokraten und europäischen Technokraten verhandelt wird, würde eine „wirtschaftliche“ NATO schaffen mit einer gemeinsamen Wirtschaftskraft im Wert von rund 35 Billionen USD. Eine solche transatlantische Wirtschaftsallianz würde über die notwendige wirtschaftliche und geopolitische Macht verfügen, dem chinesischen Reich zu trotzen.

Doch dieser Weg zu geopolitischer Macht kostet einen stolzen Preis. Nicht nur würde TTIP eine Freihandelszone errichten, US- und EU-Vorschriften für Industriestandards, Arbeitsgesetze und geistige Eigentumsrechte würden harmonisiert. Um diese Vorschriften durchzusetzen, beharrt die Europäische Kommission auf einem Investor-Staat-Streitbeilegungsmechanismus. Ein solcher Mechanismus würde innerstaatliche Gerichte umgehen und den Willen der nationalen Gesetzgebung außer Kraft setzen. Er würde die USA der gleichen Art autoritärer, technokratischer Vorschriften unterwerfen, die schon die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu ertragen haben!

Das wahre „Mandat des Himmels“

Die meisten Politiker würden den Gedanken, dass es einen Gott im Himmel gibt, der den Königen ihre Macht verleiht, unter Spott verwerfen. Und doch ist es wahr. „[D]ass der Höchste Gewalt hat über die Königreiche der Menschen und sie geben kann, wem er will, und einen Niedrigen darüber setzen. [...] Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein“ (Daniel 4,14; Jesaja 40,15).

Dass Großbritannien seine Größe verlor und dass China Amerika zu übertreffen beginnt, geschieht nicht, ohne dass Gott dies mitbekommt. Wir müssen solche seismischen globalen Machtverschiebungen aus seiner Perspektive betrachten. Schlussendlich sind die Probleme, unter denen Amerika und Großbritannien leiden, nichts als Gottes Zurechtweisung, damit das Volk seine Sünden erkennt und bereut. Weil sich ein Geist der Gesetzlosigkeit und Rebellion in England und Amerika festgesetzt hat, wird Gott die Feinde aus dem Ausland schicken, um Amerika und Großbritannien zu strafen!

Die Bibel beschreibt eine Zeit der „großen Bedrängnis“ für die angloamerikanischen Völker, und das in erstaunlicher Genauigkeit. Weder Amerika noch Großbritannien werden freiwillig ihre Souveränität an die Clique technokratischer Korporatisten, die die EU anführen, abgeben. Stattdessen wird, wie der Prophet Jesaja vor mehr als 2.700 Jahren voraussagte, ein von Deutschland geführter europäischer Superstaat Amerika und Großbritannien verraten und ein kurzlebiges Wirtschaftsbündnis mit den Ländern Asiens schließen, unter anderem mit China, Russland und Japan. Diese antiamerikanische Allianz wird die Vereinigten Staaten und Großbritannien buchstäblich belagern – sie ökonomisch aus dem Welthandel ausgrenzen.

Der Prophet Daniel sagt voraus, dass der König des von Deutschland geführten Superstaates, sobald diese Belagerung Amerika und Großbritannien bis zum völligen gesellschaftlichen Zusammenbruch geschwächt hat, sein Bündnis mit den Königen von Asien brechen und im Alleingang Nordamerika erobern wird. Nachdem die Volkswirtschaften Amerikas und Großbritanniens mit Gewalt in Europas technokratische Diktatur integriert worden sind, wird dieses von Deutschland angeführte Reich die Macht haben, China und seinen asiatischen Verbündeten das Wasser zu reichen. Die chinesischen Generäle können davon reden, nicht nachzufragen, was das Gewicht der Kessel des Kaisers anbelangt, aber der deutsche Generalstab wendet eine andere militärische Strategie an: den Blitzkrieg!

Selbst nachdem die angloamerikanischen Völker versklavt worden sind und die riesigen wirtschaftlichen Ressourcen Nordamerikas zur Verfügung stehen, wird das neue Deutsche Reich nur ein kurzes Zeitfenster haben, um Asiens Aufstieg zu stoppen. Der Apostel Johannes prophezeit in der Offenbarung, dass dieses unter deutscher Leitung stehende, katholische Reich einen präemptiven Militärschlag gegen die Könige Asiens starten wird. Genau wie Kaiser Wilhelm II. mittels eines Präventivschlages Russlands Aufstieg zur Supermacht im Ersten Weltkrieg Einhalt gebieten wollte, wird dieses Deutsche Reich einen verzweifelten Versuch starten, Chinas hundertjährigen Plan zu vereiteln.

Um diesem Angriff zu begegnen, sagt die Bibel voraus, werden Russland und China eine Armee von 200 Millionen Menschen versammeln!

Jeder einzelne Mensch würde in diesem verheerenden Atomkrieg zwischen Europa und Asien vernichtet werden, würde nicht Jesus Christus selbst in die Weltpolitik eingreifen (Matthäus 24,22). Glücklicherweise enthält die Bibel eine definitive Zusage Gottes, dass Jesus Christus eingreifen und diesen Wahnsinn beenden wird. Nach 6.000 Jahren des Bösen und des Leidens wird die Menschheit endlich bereit sein, auf Gott zu hören und von ihm im rechten Weg unterwiesen zu werden!