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Trumpet

Bildung, die über Amerika, die Geschichte und die Zeit selbst hinausgeht!

Die moderne Bildung wird geplagt von Erfolglosigkeit, die sie nicht eingestehen will. Aber es gibt eine inspirierende und hoffnungsvolle Alternative!

Die Menschen von heute verurteilen in jeder Hinsicht die Idee von einem Imperium. Sie betrachten es als etwas Düsteres und Bedrohliches. Der größte Führer des 20. Jahrhundert dachte anders.

Winston Churchill hatte eine rühmliche Vorstellung von einem Imperium. Natürlich hatte das britische Imperium einige negative Aspekte. Aber Churchill betrachtete das Imperium überwiegend als eine zivilisatorische Stimme in der Welt. Durch das britische Imperium wünschte er, der Welt mehr Freiheit, mehr Frieden und Wohlstand zu bringen, indem er Solchen half, die sich selbst nicht so gut helfen konnten.

Autor und Historiker Kirk Emmert schrieb ein Buch mit dem Titel Winston S. Churchill on Empire. Im Vorwort dieses Buches schrieb Harry V. Jaffa, dass nach Churchills Ansicht das britische Imperium Maßnahmen ergriff, um das menschliche Leben von Barbarei und Brutalität wegzubringen und hin zu Zivilisation und menschlicher Excellence zu führen.“ In vielen Fällen war es genau das, was das britische Imperium tat. Es war, wie Churchill glaubte, eine mächtige zivilisierende Kraft, von der die ganze Menschheit profitierte!

Es ist schwer, jemanden zu finden der versteht, welche Bedeutung Imperium“ für Churchill wirklich hatte. Selbst Churchills bester Biograf, Martin Gilbert, hatte es nicht ganz verstanden. Leider ist Churchills Vision von einem Imperium aus unserer Welt verschwunden.

Viele Historiker haben Churchill gewürdigt, indem sie sagten, er wäre für den Sieg im Zweiten Weltkrieg verantwortlich gewesen. Er selbst empfand allerdings, dass sein Leben nicht ganz so erfolgreich gewesen war. In einem Gespräch am Ende seines Lebens erzählte er einem Freund, dass er sich wie ein Versager fühlte. Warum? Weil das britische Imperium sich aufzulösen drohte. Ja, er führte die Alliierten im 2. Weltkrieg zum Sieg, aber er betrachtete das als einen hohlen Sieg. Sein ganzes Leben lang hatte er gearbeitet, um das britische Imperium emporzuheben. Stattdessen geschah genau das Gegenteil: Sein geliebtes Impe-rium zerbrach vor seinen Augen.

Warum? Churchills Landsleute teilten seine Ansicht vom Imperium nicht. Jene, die um ihn herum waren und ihm nachfolgten, glaubten nicht mehr an die Fähigkeit des britischen Imperiums, der Welt zu dienen und zu helfen. Auch die britischen Bildungseinrichtungen waren zu einer extrem kritischen Sicht des Imperiums gekommen.

Wie wurde Churchill von den Gebildeten angesehen? 1933 kam Adolf Hitler an die Macht, und Churchill begann, Großbritannien und die Welt vor dem, was kommen würde, zu warnen. Zur selben Zeit fand an der Oxford Universität eine berühmte Debatte statt, bei der dem Antrag zugestimmt wurde dass dieses Haus unter keinen Umständen für seinen König und sein Land kämpfen würde“.

Dieses Vorgehen der Studenten der renommiertesten Bildungsstätte in Großbritannien verletzte Churchill zutiefst. In einer Rede am 17. Februar 1933 nannte er es ein elendes, gemeines und schamloses Bekenntnis“ und ein sehr beunruhigendes und widerliches Symptom.“ In seiner Rede fortfahrend, erklärte Churchill: Meine Gedanken wandern über die schmalen Gewässer des Kanals und der Nordsee, wo großartige Nationen entschlossen sind, ihren nationalen Ruhm oder ihre nationale Existenz mit ihren Leben zu verteidigen. Ich denke an Deutschland mit seiner prächtigen, scharfsichtigen Jugend, die auf allen Straßen des Reichs vorwärts marschiert, ihre klassischen Lieder singt und darauf erpicht ist, in eine Armee eingezogen zu werden; die einsatzfreudig nach den furchtbarsten Kriegswaffen strebt; die darauf brennt, für ihr Vaterland zu leiden und zu sterben.“ Die deutsche Jugend brannte danach, für das Vaterland zu leiden und zu sterben, in Oxford hingegen sprach sich die Jugend von Großbritannien dafür aus, nicht für König oder Land zu kämpfen.

Churchill wusste, dass das Imperium buchstäblich an einem Faden hing! (Unser Buch, Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung beweist, dass das Imperium ein Geschenk von Gott war. Dies hatte Churchill nicht gewusst, hätte es aber wissen sollen. Unsere gesamte Literatur ist kostenlos.) Er versuchte die Leute aufzurütteln, um ihr eigenes Land zu retten. Die Geschichte beweist, dass er Recht hatte! Dennoch war der Großteil der Bildungseliten, der Universitäts-Fakultäten und sogar der Medien, sowohl in Großbritannien als auch in Amerika, gegen diese Warnmeldung über den Verlust des Imperiums und auch ihres eigenen Landes.

Wie Churchill mehrmals sagte: Die Menschheit ist unbelehrbar.“ Seither ist die törichte Ansicht der Hochgebildeten nur noch unannehmbarer und realitätsferner geworden! Politisch-korrekte moderne Bildung verurteilt lautstark Churchill und das Imperium das er liebte – während sie sich als Richter über alles was moralisch und gut ist in der Welt präsentiert. Dieses Bildungssystem hat die meisten der Staatschefs hervorgebracht. Aber hier ist die Wahrheit, der sie sich nicht stellen wollen: Das vorrangige Problem der heutigen Welt ist – jetzt noch mehr als während des 2. Weltkrieges – das menschliche

Überleben! Und diese Tatsache beweist, dass mit der Bildung irgendetwas schrecklich falsch ist! Schließlich war es die Bildung, die dieses Dilemma verursacht hat. Es bedarf gebildeter Leute, um Atombomben zu fertigen.

Über Großbritannien hinausgehend

Im Vorwort von Emmerts Buch macht Jaffa diese faszinierende Aussage: Die Herrlichkeit des britischen Imperiums war sein Dienst für eine Sache, die über Großbritannien hinausging, die über die Geschichte und über die Zeit selbst hinausging.“

Während Churchill vom britischen Bildungssystem und dessen Unvermögen, das Imperium aufzubauen, enttäuscht war, bin ich der Überzeugung, dass wir ein Bildungssystem haben, welches Winston Churchill begrüßt hätte. Am Herbert W. Armstrong College bieten wir eine Bildung an, die über Amerika oder Großbritannien hinausgeht, die über die Geschichte hinausgeht und über die Zeit selbst hinausgeht.

Unsere Einrichtung lebt nach dem Motto, welches Herbert W. Armstrong, der Namensgeber für unser College, an dem von ihm gegründeten Ambassador College gebrauchte: Das Wort Gottes ist die Grundlage allen Wissens. Die Bibel lehrt uns viel über Bildung. Aber der Großteil der Menschheit ist an dieser Art von Bildung wenig interessiert.

Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Armstrong-Bildung über Amerika hinausgeht. Vor allem ist unser College eine Institution für die Charakterentwicklung. Wir bringen unseren Studenten bei, den Weg des Gebens als Lebensweise zu praktizieren. Wir haben auch ein Fernsehprogramm, das jedem auf der Welt, der es online oder in gedruckter Form anfordert, Bildungsmaterial anbietet. Es ist alles völlig gratis, weil es von einer Gruppe von Leuten unterstützt wird, die Herr Armstrong war stets von dem Wunsch beseelt, das größtmögliche Publikum mit der von ihm angebotenen Bildung zu erreichen. Wir bemühen uns, dieser Tradition zu folgen. Wir trachten danach, so weit hinauszureichen wie wir können.

Vor kurzem haben wir auch in Großbritannien viele schöne Anwesen für ein zweites Collegegelände besichtigt, damit wir diese Bildung leichter über Amerika hinaus ausdehnen können. Sie könnten fragen: Warum sind wir nicht damit zufrieden, hier zu bleiben? Weil unsere Bildung über Amerika hinausgeht.

Wenn man mehrere der alten britischen Landgüter betrachtet, kann man tatsächlich die Größe und Pracht des britischen Imperiums spüren. Wir sind felsenfest davon überzeugt und praktizieren das biblische Prinzip, dass eine schöne Umgebung einem förderlichen Lernen zuträglicher ist. Die meisten von uns besichtigten Grundstücke waren wirklich atemberaubend in ihrer Architektur und ihren gepflegten Außenanlagen – ein Zeugnis für die Größe vergangener Tage.

Früher einmal nannte Churchill jene, die das britische Imperium nicht unterstützten, kleine Engländer.“ Diese Leute wollten das Imperium abschaffen – sich davon abkehren und ein nach innen gerichtetes Leben führen. Diese Leute blickten nicht über die kleine Insel England hinaus. Churchill nutzte sein Leben, um über die Grenzen der Insel hinauszuschauen. Deshalb fühlte er, nicht genug erreicht zu haben, obwohl er England vor der Zerstörung gerettet hatte. Trotz seiner Warnungen konnte er das britische Imperium nicht vor seinem Niedergang retten.

Über die Geschichte hinausgehend

Dies ist jüngere Geschichte, doch wie viel haben wir daraus gelernt? Wenn Ihr Imperium kurz vor seiner Zerstörung steht, scheint es doch logisch, dass man versucht, aus der Geschichte zu lernen. Ich finde jedoch, dass Amerika und Großbritannien in Wirklichkeit nicht daraus gelernt haben.

Im neunzehnten Jahrhundert glaubte der britische Premierminister Benjamin Disraeli ebenfalls an die Bildung des Imperiums. Er erklärte: Ich war bemüht, unser Imperium zu entwickeln und zu stärken, in der Überzeugung, dass eine Kombination von Leistung und Verantwortung den Charakter und Zustand eines Volkes hebt.“ Disraeli sah die Notwendigkeit der Charakterentwicklung um das Imperium zu stärken! Solche edle Gedanken sind den heutigen Politikern abhanden gekommen. Die gegenwärtigen Politiker sprechen nicht einmal über Charakter, wenn sie sich um ein Amt bewerben, weil die Menschen sich nicht mehr dafür interessieren – zu ihrer eigenen widerlichen Schande!

Früher war das in Großbritannien nicht der Fall. Viel Mühe und Charakter wurden in den Aufbau des britischen Imperiums gesteckt. Der Charakter des Einzelnen entwickelte die nationale Größe. Darum ist die Charakterentwicklung das Wichtigste was wir am Armstrong College lehren. Wenn man nicht weiß, wie man ein charaktervolles Leben lebt, dann spielt es keine Rolle, wie viel Geld man verdient, welche echte Lebensqualität ist dann überhaupt noch möglich?

Wenn man sich die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen anschaut, müssen wir uns fragen, wo wird es enden? Wenn nicht etwas geschieht, um dies zu stoppen, würde ein Atomkrieg die Geschichte beenden und alles menschliche Leben vom
Planeten auslöschen!

Glücklicherweise gibt es ein Wesen, das vorher eingreifen und es stoppen wird, wie Jesus Christus es in Matthäus 24,21-22 prophezeite. Und die Bibel ist auch voller Prophezeiungen davon, was hernach geschehen wird. Sie verheißt, dass in den tausend Jahren die folgen, wahre Bildung – genau jene Bildung, die wir in harter Arbeit heute bereits am Armstrong College zu vermitteln helfen – die Geschichte gestalten wird. Es ist eine Bildung die über die Geschichte hinausgeht.

Über die Zeit hinausgehend

Abschließend, die Bildung, die wir anbieten, geht über die Zeit selbst hinaus. Jesaja 57,15 sagt, dass Gott ewig wohnt.“ Das bedeutet, dass Gott außerhalb der Zeit lebt. Er schuf die Zeit – und die Bildung, die er denen zur Verfügung stellt, die von ihm gelehrt werden, geht über die Zeit hinaus, so wie er es tut.

Hebräer 2,8 sagt, Gott hat alles unter seine [des Menschen] Füße getan. Wenn er ihm alles unter die Füße getan hat, so hat er nichts ausgenommen, was ihm nicht untertan wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan ist“ Der Ausdruck alles“ bezieht sich auf alles was Gott im materiellen Universum geschaffen hat! Dies ist eine von vielen Schriftstellen in der Bibel, die zeigen, dass Gott raumund zeitlose und das Universum umfassende Pläne für die Menschheit hat, die in die Ewigkeit hinaus reichen! Welch ein Potential Gott Ihnen gegeben hat! Diese Botschaft an den Menschen ist mit Hoffnung erfüllt, weil sie Zeit und Raum überschreitet.

Viele der großen Männer der Geschichte sättigten ihren Geist in der Bibel. Es wurde gesagt, William Shakespeare habe sich mehr auf die Bibel bezogen als alle anderen Poeten zusammen. Shakespeare, ebenfalls von Großbritannien, war ein anderer strenger Verfechter des Imperiums. In seinem Schauspiel Die Lustigen Weiber von Windsor schrieb er: Dann ist die Welt meine Auster“! – eine berühmte Redewendung, die heute noch in unserer Sprache weiterlebt. Viele von Shakespeares Schriften enthalten ähnliche Hinweise auf sein expansives Denken. Er schrieb über Dänemark, Ägypten und Italien. Es gab auf der britischen Insel nicht genug Raum für ihn“, schrieb Hermann Sinsheimer. Shakespeares Mission war es, eine Nation, die gerade um ihre angemessene weltoffene Form kämpfte, von auswärtigen Quellen, aus jeder Ecke von Raum und Zeit, anzureichern. Zwischen den Zeilen und zwischen den Buchstaben kann man die Erklärung lesen: Unsere Insel ist zu klein; unser Königreich ist die Welt!“ (Shylock: The History of a Charakter).

Das ist imperiales Denken! Aber es setzt imperiale Bildung voraus, sonst wird das Ziel niemals erreicht. Churchill fühlte sich am Ende seines Lebens wie ein Versager, weil es ihm nicht gelungen war, die nächste Generation zu inspirieren, Imperiums-Erbauer zu sein.

Als Teil der Bildung, die wir am Herbert W. Armstrong College anbieten, schicken wir Studenten nach Jerusalem, um ehrenamtlich an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen. Wir haben Dr. Eilat Mazar geholfen, durch die Jahrtausende der Geschichte zu graben, um Davids Palast und sowohl Salomos als auch Nehemias Mauer freizulegen. Ausgrabungen, an denen wir teilnahmen, legten zwei Siegel von jenen biblischen Fürsten frei, die den Propheten Jeremia ins Gefängnis geworfen und versucht haben, ihn zu töten. Das Ausgraben dieser Siegel aus dem Erdboden ist ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass Jeremia gelebt hat. Und wenn Jeremia gelebt hat, dann lebt auch Gott!

Projekte wie diese enthüllen, wie die hoffnungsvolle Bibel-Ausbildung über die Zeit hinausgeht! Menschen mögen skeptisch gegenüber der Bibel sein, aber jeder kann die schrecklichen Probleme erkennen, denen wir in dieser Welt gegenüberstehen. Viele Gelehrte denken, dass das Überleben der Menschheit ungewiss ist. Auf unseren Bildungsinstitutionen lehren wir den jungen Menschen, der Realität der Welt-Probleme zu begegnen – und dann zeigen wir ihnen das Heilmittel! Wir lehren sie, dass Gott diese Probleme lösen wird; dass er die Mehrheit der Menschheit retten wird, einschließlich all jener, die schon gestorben sind, ungeachtet unserer selbst! Wir lehren diese Hoffnung allen unseren jungen Leuten. Am wichtigsten jedoch, wir bringen unseren Studenten bei, dass diese Hoffnung an andere weitergegeben werden muss.

Während wir uns bemühen diese edlen Bildungsziele zu erfüllen, arbeiten wir daran, eine neue Generation von Imperium-Erbauern vorzubereiten – Männer und Frauen, die das menschliche Leben von Barbarei und Grausamkeit wegbringen und es hin zu Zivilisation und Excellence führen werden; Männer und Frauen, die Gott helfen werden, ein strahlendes neues Imperium aufzurichten, das den ganzen Globus umspannen und allen Nationen Freiheit, Frieden und Wohlstand bringen wird.

Und das ist nur der Anfang. Dann werden wir Gott helfen, sein Imperium oder seine Zivilisation über das gesamte Universum zu verbreiten! (Jesaja 9,6-7). Gott lädt Sie ein, eine führende Position innerhalb dieses Plans einzunehmen!