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ARIS MESSINIS/AFP/Getty Images

Ägypten und Libyen werden sich dem Terror-Netzwerk des Iran anschließen

Der Westen versteht nach wie vor nicht, wie der Iran den Nahen Osten beherrscht.

Der Iran, mit Abstand die Nummer eins der Terrorismus unterstützenden Staaten, hat sich seinen Weg zur Kontrolle des Libanon und des Gazastreifens erzwungen und ist das Rückgrat des syrischen Terrorismus geworden. Auf die gleiche Weise bahnte sich der Iran durch Bomben und Gemetzel seinen Weg zur beherrschenden Rolle im Irak und in Afghanistan (nachdem Amerika dachte, dass es jene Kriege gewonnen hätte), und befähigt jetzt die Terroristen der Muslimbruderschaft, die Kontrolle über Ägypten zu gewinnen.

Nun haben Amerika und der Westen den Weg für einen weiteren iranischen Sieg bereitet – in Libyen. Wir freuen uns über den Sturz von Libyens Muammar Gaddafi, obwohl wir darüber wehklagen sollten. Das Chaos in Libyen ist jetzt das ideale Umfeld für den Iran, diese Nation in sein tödliches Terrornetz einzubinden. Die Regierung, die Gaddafi ersetzt, wird tausendmal schlimmer sein.

Und Sie können beweisen, dass dies geschehen wird! (Mehr dazu später.)

Ägyptens revolutionärer Wandel

Ägypten marschiert zügig in das iranische Lager ein. Das bedeutet, dass Ägypten, das an Libyen angrenzt, jetzt helfen wird, diese Nation in das Terror-Netzwerk des Iran hineinzubringen.

Es sind bereits Gewalttätigkeiten zwischen Israel und Ägypten ausgebrochen – nach 30 Jahren des Friedens. Warum die große Veränderung seit Präsident Hosni Mubaraks Rücktritt, der aufgrund massiver Proteste erfolgte? Das ist ein Thema, das die Massenmedien nicht gerne erörtern.

Die Muslimbruderschaft hat ihre Kräfte mit dem mächtigen ägyptischen Militär vereint. Sie ist eindeutig die vorherrschende Macht innerhalb Ägyptens und bekommt von Tag zu Tag mehr Einfluss.

Das bedeutet, Ägypten befindet sich in einem radikalen Wandel, was wir schon seit 20 Jahren prophezeit haben.

Lesen Sie hier, was Stephen Flurry in der Zeitschrift Trumpet vom April schrieb: „Vier Tage nach Mubaraks Rücktritt veröffentlichte Der Spiegel eine Enthüllungstory über Yusuf al Qaradawi, die ‚Vaterfigur‘ der Muslimbrüder. Demnach hatte im Jahre 2002 die Bruderschaft Qaradawi darum gebeten, ihr Führer zu sein, aber er lehnte wegen deren Einschränkungen das Angebot ab. Er wollte sich stattdessen auf die Mobilisierung der ‚Vereinten Moslemischen Nationen‘ konzentrieren.

Der charismatische Qaradawi, ein gebürtiger Ägypter, ist einer der beliebtesten moslemischen Geistlichen im Nahen Osten. Er hat mindestens 100 Bücher geschrieben, und sein wöchentliches Fernsehprogramm wird von 60 Millionen Moslems auf Al Jazeera gesehen. Er hasst Juden und hat Allah gebeten, ‚jeden einzelnen‘ von ihnen zu töten“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Es gibt absolut keinen Grund zu glauben, dass die Muslimbruderschaft jemals dazu beitragen wird, Frieden in den Nahen Osten zu bringen. Und jetzt befinden sie sich in der Position, sogar noch mehr Macht zu gewinnen. Wie die Jerusalem Post vom 29. August vor den demnächst stattfindenden Wahlen in Ägypten in einem Leitartikel schrieb: die Bruderschaft „ergreift die politische Gunst der Stunde. Die äußerst disziplinierte Islamisten-Gruppe ist Ägyptens bestorganisierte politische Bewegung und die größte Organisation außer dem ägyptischen Militär.“

Präsident Mubarak machte augenscheinlich einige wesentliche Fehler, und beide politische Parteien der USA haben schwerwiegende Fehler im Nahen Osten gemacht. Aber lassen Sie uns nicht vergessen, was Mubarak geleistet hat. Er kämpfte als Verbündeter der Vereinigten Staaten gegen das, was er als iranischen „Krebs“ bezeichnete. Er hielt einen Deckel über die gewalttätige Muslimbruderschaft, die Anwar El Sadat, Mubaraks Vorgänger, getötet hatte. Er hielt einen 30 Jahre dauernden Frieden mit Israel. Er kämpfte mit Amerika in dessen Krieg gegen den Terror. Und ein weiterer äußerst wichtiger Punkt: Mubarak kämpfte dagegen, dass der Iran in den Besitz der Atombombe kam, was bereits in diesem Jahr der Fall sein könnte.

Kein arabisches Land im Nahen Osten hat mehr für das befreundete Amerika getan!

Präsident Mubarak hat im Jahre 2009 US-Diplomaten massiv vor dem im Nahen Osten sich ausbreitenden iranischen „Krebsgeschwür“ gewarnt. Nicht nur, dass unsere Regierung die Warnung nicht beachtete, vielmehr hatte zur selben Zeit Präsident Obama eine Zusammenkunft mit den Muslimbrüdern im Weißen Haus!

Diese Information sollte kalte Schauer über den Rücken eines jeden Amerikaners laufen lassen, der die Geschehnisse im Nahen Osten begreift!

„Mit dem Umbruch in Ägypten ist das einzige erfolgreiche Nahostfriedensabkommen in Gefahr“, schrieb William L. Gensert in American Thinker. „Der ägyptische Grenzübergang nach Gaza ist jetzt offen, und die Hamas ist sehr glücklich darüber; es ist so wesentlich leichter, ohne den neugierigen Blicken der Israelis zu Waffen zu kommen. Iranischen Kriegsschiffen, denen seit 1979 die Durchfahrt verboten ist, wurde nun die Passage durch den Suez Kanal ins Mittelmeer erlaubt. … Ägypten, einstmals als starker amerikanischer Verbündeter geachtet, kreist jetzt innerhalb des iranischen Orbits. …

Jahrelang ist der Iran ein begeisteter Waffenlieferant für die Al-Qaida und die Taliban in Afghanistan gewesen. Vom Iran gelieferte Waffen und Bomben wurden benutzt, um amerikanische Soldaten zu töten, aber unser Präsident sagt nichts“ (14. August).

Das Endergebnis wird sein, dass wir Mubarak und „das einzige erfolgreiche Nahostfriedensabkommen“ gegen die mit dem Iran verbündete Muslimbruderschaft eintauschten.

Ungeachtet der positiven Früchte Mubaraks machte sich die gegenwärtige US-Regierung daran, ihn von Anfang an öffentlich zu demütigen und unterstützte die Dissidenten in Ägypten. Nur ein Verweis aus Saudi-Arabien verlangsamte die Taktik unserer Regierung.

Die amerikanische Regierung unternahm nichts, um im Sommer 2009 viele Tausende (einige sagen Millionen) von Dissidenten zu unterstützen, als diese gegen die iranischen Machthaber marschierten, die ihnen ihre Wahl gestohlen hatten!

Präsident Obama entschuldigte die amerikanische Neutralität mit den Worten, „es ist angesichts der Geschichte der US-iranischen Beziehungen nicht produktiv, sich einzumischen.“

Präsident Obama äußerte sogar eine gewisse Zustimmung für die Vertreibung Mubarak‘s. Er bestand auf einer Pressekonferenz einige Tage nach dem Rücktritt Mubarak’s darauf: „Was wir gesehen haben, ist so weit positiv. Ich denke, dass die Geschichtsschreibung zu dem Ergebnis kommen wird, dass wir zu jedem Zeitpunkt der Lage Ägyptens auf der richtigen Seite der Geschichte standen.“

Auf der richtigen Seite der Geschichte?

Historiker könnten zu dem Schluss kommen, dass Amerika in Wahrheit den weltweiten Terrorismus unterstützt und einen Atomkrieg genährt hatte!

Es sollte keinen Zweifel darüber geben, dass der Iran einen Krieg beginnen wird. Das ist der Grund, warum sein Streben nach Atomwaffen solch ein kritischer Punkt ist.

Mehr als jede andere Nation hat Amerika den Terroristen zum Erfolg verholfen!

Des Weiteren brauchte die US-Regierung fünf Monate, bis sie Bashar al Assad verdammte, der viele aus seinem eigenen Volk unterdrückt und tötet (mit Hilfe des Irans). Syrien ist der zweitgrößte staatliche Förderer des weltweiten Terrorismus – nach dem Iran!

Künftige Historiker könnten zu dem Schluss kommen, dass wir Verbündete des Irans und Syriens und der Feind von Ägypten waren!

Gewalt gegen Israel

Nachdem militante Palästinenser vor kurzem einen Angriff auf Israel aus dem Hinterhalt organisierten, der zum Tod von acht Israelis führte, rächte sich Israel mit Luftangriffen auf den Gazastreifen.

Der Terroranschlag wurde von einer in Gaza stationierten palästinensischen Splittergruppe ausgeführt, erfolgte aber von ägyptischem Gebiet. Inmitten dieses Angriffs wurden versehentlich drei ägyptische Sicherheitsbeamte getötet, wofür Ägypten Israel die Schuld zuwies.

Als Antwort drohte Ägypten, seinen Botschafter aus Tel Aviv abzuziehen, sollte Israel nicht eine außerordentliche öffentliche Erklärung des Bedauerns über die Morde abgeben. Einmal mehr ist Israel jetzt unter Beschuss wegen etwas, was als Angriff gegen Israel begonnen hatte, geplant von palästinensischen Militanten und erleichtert durch den Zugang zum Sinai, ein Gebiet, dessen genaue Kontrolle Ägypten seit Monaten verfehlt hat.

Die New York Times schrieb in ihrer Ausgabe vom 20. August: „Die Krise war das deutlichste Signal dafür, dass die Revolution, die Präsidenten Hosni Mubarak im Februar stürzte, die dreißigjährige Beziehung zwischen Ägypten und Israel, die der Eckstein der Nahostpolitik gewesen ist, umwandelt.“

Diese Zeitung liegt richtig wenn sie sagt, dass die 30-jährige Beziehung zwischen Israel und Ägypten „der Eckstein der Nahostpolitik“ gewesen ist (nicht nur zwischen diesen beiden Nationen). Der Eckstein bedeutet das Grundelement oder die Grundlage der Nahostpolitik. Das bedeutet, wenn sich diese Beziehung auflöst, löst sich die Grundlage der Nahostpolitik auf!

Das ist kein geringes Problem, weil der Iran den größten Nutzen davon hat.

Die New York Times betrachtet diese Krise als „das deutlich-ste Signal bisher, dass die Revolution in Ägypten die friedliche Beziehung zwischen Israel und Ägypten in einen Albtraum für Israel „verwandelt“!

Aber es ist weitaus schlimmer als das. Es zeigt, dass Ägypten sich bereits mit dem Iran in seinem blutigen Terroristenkrieg verbündet.

Dies beinhaltet das Potential, den Nahen Osten zur Explosion zu bringen und alle Bewohner der Erde in den 3. Weltkrieg zu ziehen!

Der Artikel in der New York Times vom 20. August brachte diese Schlagzeile: „Das Wettrennen der Nationen, um die Krise zwischen Ägypten und Israel zu entschärfen.“ Es ist ein Wettrennen der Nationen, um zu helfen, dieses Problem zu lösen, weil sie wissen, wie tödlich das Potential ist, den gesamten Nahen Osten zur Explosion zu bringen.

Es hat auch fünf Bombenanschläge auf eine ägyptische Pipeline gegeben, die Israel mit äußerst wichtigem Erdgas versorgt. Sämtliche dieser Bombenangriffe haben sich seit dem Beginn der Revolution in Ägypten ereignet. Das ist ein weiteres „deutliches Signal“ dafür, dass dieser Teil des „Arabischen Frühlings“ bereits einige raue terroristische Stürme hervorgebracht hat!

Und dies ist nur der Anfang der Wehen!

Bevor er von seinem Amt zurücktrat, kam von Hosni Mubarak folgende Erklärung: „Sie [die Dissidenten] mögen über Demokratie reden, aber das Ergebnis wird Extremismus und radikaler Islam sein.“

Wie präzise prophetisch diese Erklärung war. Aber Amerika riskierte es nicht, dem Diktator Mubarak zuzuhören.

Er verwendete seine gesamte 30-jährige Herrschaft dazu, den radikalen Islam in seinem Land im Zaum zu halten. Er sollte dies also besser verstehen als jeder lebende Mensch!

Wir gehen locker um mit Worten wie „Mubarak der Diktator“. Aber betrachten Sie, was der Mann tat – prüfen Sie die Früchte seiner Regierungszeit. Er musste ein starker Führer sein. Es war der einzige Weg, wie er die Muslimbruderschaft an der gewaltsamen Übernahme hindern konnte!

Wie wenig wir Mubaraks Ägypten verstanden haben. Diese Welt wird einen blutigen Preis bezahlen wegen Amerikas unfassbarer Ignoranz und dem Mangel an echter Führung.

Libyens Schicksal

Das heutige Libyen befindet sich in totalem Chaos. Berichten zufolge befinden sich dort Al-Qaida Kämpfer zusammen mit Hisbollah Terroristen und sogar einigen Militanten aus Afghanistan und dem Irak.

Einem anderen Bericht zufolge kamen etwa 20 Prozent der Selbstmordattentäter im Irak aus Darnah, einer Stadt im Osten Libyens.

Die NATO weiß fast nichts darüber, wer diese Dissidenten sind und wer die Macht übernehmen will. Aber im Hintergrund lauert stets ein ölreicher Iran mit dem Willen, einige seiner führenden Kämpfer nach Libyen zu schicken. Dennoch will die NATO Libyen einfach bombardieren und dann nach Hause gehen. Dies macht die blutige Arbeit des Iran um Vieles leichter!

Diese Nation hat den erwiesenen Willen, alles Erforderliche zu tun, um zu gewinnen. Das Einzige, was die USA haben, ist ein gebrochener Wille. Niemand auf dieser Bühne hat den Willen, dem Iran entgegenzutreten. (Bestellen Sie unsere Broschüre der König des Südens. Unsere gesamte Literatur ist gratis.)

Der König des Nordens

Eine Kollision zwischen dem König des Südens, dem Iran, und dem König des Nordens, einem europäischen Heiligen Römischen Reich, steht bevor. Das Buch Daniel wurde ausschließlich für diese Endzeit geschrieben (Daniel 12, 4 und 9).

„Und zur Zeit des Endes wird sich der König des Südens [Iran] mit ihm messen, und der König des Nordens [das Heilige Römische Reich] wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten. Und er wird in das herrliche Land [Jerusalem] einfallen, und viele werden umkommen. Es werden aber seiner Hand entrinnen Edom, Moab und der Hauptteil der Ammoniter. Und er wird seine Hand ausstrecken nach den Ländern und Ägypten wird ihm nicht entrinnen, sondern er wird Herr werden über die goldenen und silbernen Schätze und über alle Kostbarkeiten Ägyptens; Libyer und Kuschiter (Äthiopier) werden ihm folgen müssen“ (Daniel 11, 40-43). Die Moffatt-Übersetzung sagt, „werden in seinem Zuge sein“! Ägypten wird dem König des Nordens nicht entkommen, weil es mit dem Iran verbündet ist. Dasselbe gilt für Libyen und Äthiopien (wo wahrscheinlich die nächste Nahostexplosion sein wird, die der Iran ausnutzen wird).

Libyen war vor Beginn des Aufstandes im Februar der zwölftgrößte Erdölproduzent der Welt. Es lieferte 1,4 Millionen Fässer pro Tag nach Europa – Italien, Deutschland und Spanien.

Das bedeutet, dass die Krise in Libyen eine gewisse Panik in Europa verursacht. Die Europäer wissen, dass der Iran genügend Kontrolle über Libyen bekommen könnte, um das Öl als Waffe gegen sie zu verwenden. Libyen befindet sich auch in einer strategisch wichtigen Lage am Mittelmeer, durch die das Nahost-Öl fließt.

Der Iran ist sich bewusst, wie viel mehr Einfluss ein erdölreiches Land seiner Macht im Nahen Osten hinzufügen kann.

Wir haben seit 1992 davor gewarnt, dass der Iran eine gewisse Kontrolle über das Öl im Irak erlangen wird. Jetzt hat der Iran vor jedem anderen Land den größten Einfluss im Irak.

In der englischen Zeitung Guardian vom 2. Februar war zu lesen: „Wenn die Aufstände bei der Amtsenthebung der letzten Runde der Tyrannen erfolgreich sind, aber gewalttätige, engstirnige islamistische Kräfte die Oberhand in einigen jener Länder gewinnen und auf diese Weise viele neue Iran geschaffen werden, dann möge uns allen der Himmel helfen. Das ist das Risiko. Wenn das nicht von entscheidender europäischer Wichtigkeit ist, dann weiß ich nicht, was“.

All diese Ereignisse werden zu einer Reduzierung der derzeit 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf 10 Könige führen, damit diese eine vereinte und aggressive Supermacht werden können (Offenbarung 17, 12-13). Dann wird Europa mit dem Iran zusammenstoßen und gewinnen. (Bestellen Sie unsere Gratisbroschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich.)

Diese schrecklichen Ereignisse führen zum aufregendsten Ereignis, das jemals auf dieser Erde oder im Universum stattgefunden hat: zur Rückkehr von Jesus Christus (lesen Sie Daniel 12). Er muss zurückkehren, denn es würde sonst kein Mann, keine Frau oder kein Kind am Leben bleiben (Matthäus 24, 21-22).

Welch eine großartige Zukunft uns erwartet. Aber bevor das geschieht, müssen wir das größte Leid, das es jemals auf Erden gab, erleben.