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U.S. Supreme Court

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Die Zerstörung der Rechtsstaatlichkeit in Amerika

24.01.2018  •  Aus diePosaune.de
Immer mehr Amerikaner sehen die grundlegenden Gesetze und Prinzipien nicht als etwas an, was sie mit Stolz erfüllt, sondern als die Wurzel der Probleme. Wir erklären hier, warum dieser Trend gefährlich ist.
 

Die Vereinigten Staaten sind eine außergewöhnliche Nation in der Weltgeschichte. Wie kein anderes Land standen sie für beschränkte Regierungsgewalt, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, freie Marktwirtschaft und andere Prinzipien, die in ihrer Gründungsurkunde beschrieben werden, die Verfassung der Vereinigten Staaten. Sie haben dazu beigetragen, Amerika unglaublich frei und erfolgreich zu machen – ein Magnet für Einwanderer aus Ländern überall auf der Welt und während des größten Teils seiner Geschichte unbestreitbar auch eine positive Kraft auf der Welt.

Diese grundlegenden Gesetze und Prinzipien sind jedoch immer mehr Angriffen ausgesetzt. Die Hauptsäulen der amerikanischen Geschichte und Identität werden diffamiert und zerstört. Erzieher lehren die nachfolgenden Generationen, dass die andauernden Geschichten über die individuelle Freiheit und die verfassungsmäßige gegenseitige Kontrolle nur die Vorherrschaft reicher, weißer Männer europäischer Herkunft maskieren sollen. Diese Denkweise reicht bis in die höchsten Ebenen der amerikanischen Regierung und geht so weit, dass die Politiker in vielen Fragen die Ansichten der schlimmsten Feinde des Landes teilen!

Dieser Trend ist überaus gefährlich. Die Verachtung für das amerikanische Erbe befeuert einen Ausverkauf und ein Verlassen dieser Werte. Während die Gründerväter die Nation auf der biblischen Moral aufbauten, ist diese wachsende Bewegung unmoralisch und unreligiös. Sie ist gegen Geschichte und Tradition, gegen die Autorität und das Gesetz.

Ein Zusammenbruch der Rechtsstaatlichkeit ist verheerend für ein Land. Unsere Welt ist voller Länder, in denen die Regierung Recht und Gesetz nicht durchsetzen kann und als Folge davon sind Kriminalität, Korruption, Bestechung, rücksichtsloses Vorgehen und Gesetzlosigkeit weit verbreitet und gehen immer mit Elend und niedrigem Lebensstandard einher. Wenn Amerika die Gesetze aufgibt, auf denen es begründet ist, wird das auch seine Zukunft sein.

Amerikas Gründerväter haben uns ausdrücklich vor genau diesem Problem gewarnt.

Nehmen wir nur ein Beispiel: Präsident George Washington sagte in seiner ersten Eröffnungsrede: „Die Fundamente unserer innerstaatlichen Politik werden auf den reinen und unveränderlichen Prinzipien der privaten Moral basieren (Hervorhebung durchweg hinzugefügt). In seiner berühmten Abschiedsrede sagte er: „Von allen Einstellungen und Gewohnheiten, die zu politischem Gedeihen führen, sind die Religion und die Moral unerlässliche Stützen.“

1954 schrieb der Vorsitzende des obersten Bundesgerichtshofs Justice Earl Warren: „Ich glaube, dass die ganze Charta der Grundrechte durch die Bibelkenntnisse unserer Vorväter und ihren Glauben daran zustande kam.“

Die Verfassung der Vereinigten Staaten ist das Fundament der amerikanischen Republik. Und die Bibel ist in vielerlei Hinsicht das Fundament der Verfassung der Vereinigten Staaten. Amerikas Gründerväter glaubten, ihre Republik würde zusammenbrechen, wenn sie Gottes zehn Gebote nicht einhielten!

Die Rechtsstaatlichkeit ist überaus schwierig einzuführen. Die meisten Länder haben zu kämpfen, um sie durchzusetzen. Die Länder, die sie erfolgreich eingeführt haben, müssen sich anstrengen, sie auch beizubehalten, weil die Mächte der Gesetzlosigkeit immer zum Angriff bereit sind.

Deshalb beobachtet die Posaune die Rechtsstaatlichkeit in Amerika so sorgfältig. Das ist nicht nur eine Thematik von historischem Interesse oder der politischen Theorie – es ist eine Frage des nationalen und persönlichen Überlebens.

Die Posaune und ihre Vorgängerin, die Plain Truth haben seit siebzig Jahren vorausgesagt, dass die Rechtstaatlichkeit in Amerika verloren gehen wird, und das mit verheerenden Folgen.

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Die Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten. 
(Public Domain)

Ein Experiment, um Gottes Herrschaft zu etablieren.

Die frühen Einwanderer nach Amerika wussten, was es heißt, wenn man der Freiheit beraubt wird. Die meisten kamen aus dem britischen Weltreich, vielleicht das größte und freieste Reich der Weltgeschichte. Aber sogar dort verweigerte eine Regierung, die ihre Verfügungsgewalt von den Gouverneuren ableitete und nicht von den Regierten, ihren Bürgern die Religionsfreiheit, die Meinungsfreiheit und die Versammlungsfreiheit.

Also bildeten die amerikanischen Kolonisten ihre eigenen lokalen Regierungen. In vielen Statuten waren Verträge, Bündnisse und Rahmen der Regierung enthalten und wichtige Gesetze, die aus der Bibel stammten, verwendeten dieselben Formulierungen wie die Bibel oder zitierten sogar Kapitel oder Verse aus der Bibel.

Wie der Historiker Paul Johnson schrieb, „war für diese gottesfürchtigen Siedler die politische und religiöse Freiheit wichtiger als Reichtümer“ und sie begannen ein Experiment, das dazu entworfen worden war, um Gottes Herrschaft auf Erden zu errichten.

Mit diesen Überzeugungen widmeten sich Amerikas Gründer einem Experiment mit der Freiheit des Menschen. Wenn ihr einziger Beweggrund gewesen wäre, ihr Leben und ihr Vermögen zu schützen, hätten sie dieses Experiment nicht begonnen, das all diese Vorteile wieder zunichtemachte. Sie waren von etwas größerem motiviert: Von dem Glauben daran, dass die natürlichen Rechte des Menschen „ewig und unabänderlich“ seien, weil sie vom Schöpfer des Menschen stammten.

Wie Thomas Jefferson in der Unabhängigkeitserklärung der USA schrieb: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, nämlich dass alle Menschen gleich geschaffen wurden und dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestatten wurden, zu denen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören…“

Allen Widrigkeiten zum Trotz gewann die amerikanische Revolution. Die junge Nation ersetzte die fehlende erste Verfassung durch eine, die dann über 200 Jahre gelten sollte. Das Experiment ging weiter und die Welt sah dabei zu. Konnte eine Nation zusammenhalten, wenn sie die Monarchie, die Aristokratie und das Imperium ablehnte? Konnte sie stark genug sein, wenn sie ihre Existenz auf den Einfluss gründete, den die Bibel auf jeden einzelnen ihrer Bürger hatte? Würde das amerikanische Experiment erfolgreich sein – oder würde es in die Luft gehen?

Mehr als zwei Jahrhunderte sind vergangen, seit die Vereinigten Staaten ihre Verfassung ratifizierten. Amerika hat diese ganze Zeit überlebt, es gedieh und wurde die großartigste Nation der Menschheitsgeschichte.

Die Ablehnung der Verfassung

Amerika hatte derweil auch seine Probleme. Man kann durchaus sagen, das Amerika an vielen anderen Ländern gemessen, das großartigste Land der Menschheitsgeschichte gewesen ist, jedoch, wie es Winston Churchill umschrieb, heißt das nur, dass es das schlechteste Land der Welt ist, all die anderen Länder einmal ausgenommen. Die Aktivitäten der Menschen waren eine Mischung von guten Absichten gepaart mit Selbstsucht und Übel.

Gut belesen in Geschichte erkannten die Gründer selbst, dass das so war. Sie waren wohl vertraut mit den Gefahren der menschlichen Natur. Deshalb betonten sie die Bedeutung von Religion und Moral. Sie wollten nicht erleben, wie die Vereinigten Staaten von Amerika sich selbst zerstörten. Deshalb strebten sie danach, eine Regierung zu schaffen, die die nötige Ordnung aufrechterhalten konnte und gleichzeitig in der Lage war, die menschliche Natur zu bändigen und die Neigung zur Tyrannei der Gouverneure zu zügeln.

Mit der Verfassung führten sie ein System ein, das darauf abzielte, jedem Menschen in höchstem Maße die Verantwortung für sein eigenes Leben zu überlassen und ihm die größtmögliche Freiheit zu gewähren, Gott nach seinen Überzeugungen zu dienen.

Dieses System funktioniert hervorragend für ein Volk, das sich selbst nach den Geboten Gottes regierte. Es ließ den Leuten jedoch auch die Freiheit für Habsucht, Materialismus, Wollust, Zügellosigkeit und andere unmoralische Dinge. Natürlich war die amerikanische Geschichte auch, wie die aller Völker in der Geschichte, übersät mit Unzulänglichkeiten, Fehlschlägen und Abscheulichkeiten. Historisch neigten die Amerikaner dazu, viele oder alle diese Probleme dem Unvermögen der Menschen zuzuschreiben, den natürlichen Gesetzen zu gehorchen, die ihr Schöpfer aufgestellt hatte. Heute jedoch glauben viele Amerikaner, die Ursachen dieser Probleme seien Amerikas Gesetze.

Dieser Hass auf Amerikas existierende Rechtsstaatlichkeit ist nicht nur eine gefühlsmäßige Reaktion unter anarchistischen Aufrührern. Sie ist auch eine starke Ideologie, die die Denkweise von Reportern, Entertainern, Lehrern, Schulkindern, Arbeitern und sogar von höchsten Regierungsmitgliedern selbst stark beeinflusst hat.

Diese Anti-Gesetz-Ideologie geht inzwischen so weit, dass sie mittlerweile die meisten Gesetzgeber, Richter und leitenden Angestellten beeinflusst – viele von ihnen sogar stark. Viele dienen dieser Ideologie oder ihrer Partei mehr als ihren jeweiligen Ämtern. Verfassungsrichter, die ihr Amt und ihre Verfügungsgewalt bestimmten Klauseln der Verfassung verdanken, argumentieren, dass andere Klauseln eigentlich ignoriert oder verdreht werden könnten. Kongressmitglieder, die eigentlich die Interessen der Leute wahrnehmen sollen, machen Gesetze, die ganz anderen Interessen dienen. Präsidenten, deren Amt eigentlich dazu dienen sollte, Gesetze durchzusetzen, die von der gesetzgebenden Instanz beschlossen werden, weigern sich, diese Gesetze durchzusetzen und setzen stattdessen Ideen durch, für die es gar keine Gesetze gibt.

Das ist weit gefährlicher, als die meisten Leute einsehen.

Das gefährliche daran, dass Amerikaner die Verfassung ablehnen, ist nicht nur, dass sie mit ihren speziellen Klauseln nicht einverstanden sind. Die Gefahr ist, dass sie das Konzept eines höchsten Gesetzes des Landes ablehnen, eine höhere Autorität, an der alle festzuhalten und die nur gemäß dieser Autorität geändert werden darf. Einfach ausgedrückt: Sie lehnen die Rechtsstaatlichkeit ab.

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Die Anti-Gesetz-Ideologie, die das Amerika von heute durchdringt, weckt tatsächlich Feindseligkeit gegen die Verfassung – das Gründerdokument der Nation.
(istock.com/artisteer)

Wiederholte Warnungen

Seit der Nummer zwei ihrer ersten Ausgabe sagt die Posaune voraus, dass das amerikanische Experiment mit einem Fehlschlag enden wird. Der Vorgänger der Posaune, Plain Truth machte dieselbe Vorhersage des nationalen Zusammenbruchs seit seiner ersten Ausgabe 1934. Plain Truth und die Posaune basierten diese Vorhersagen nicht auf wirtschaftlichen Anhaltspunkten, politischen Faktoren oder militärischen Entwicklungen, sondern auf der Einhaltung der amerikanischen Gesetze.

Inmitten der Bürgerrechtsunruhen der 1960er Jahre warnte der Chefredakteur von Plain Truth Herbert W. Armstrong vor der Neigung der Natur des Menschen, gegen die Rechtsstaatlichkeit zu rebellieren. „Gott ist nicht nur die höchste Autorität, er setzt auch oft geringere Autoritäten über uns: Die Autorität anderer Menschen, die Autorität Seiner unerbittlichen Gesetze und sogar die Autorität der organisierten menschlichen Gesetze oder die der menschlichen Organisation und deren Regeln“, schrieb Herr Armstrong im Mai 1961 in Plain Truth. „Ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Natur ist die Rebellion – gegen jede Autorität über uns. Und da alle Autorität von Gott ausgeht oder zumindest von Ihm erlaubt wird, ist diese Haltung tatsächlich eine Rebellion gegen Gott.“

Sie können Beweise für diese letzte Feststellung in der Heiligen Schrift finden, und zwar in Römer 13, 1; 1. Petrus 2, 13-17 und an vielen anderen Bibelstellen.

Sechs Jahre später warnte Herr Armstrong davor, dass Amerika – und die ganze Welt – mitten in einer moralischen Krise steckten. „Die Weltkrise hatte schon vor dem ersten Weltkrieg begonnen“, schrieb er in einem Brief an die Mitarbeiter am 24. November 1967. “Nur waren sich damals die meisten Menschen dessen nicht bewusst. Aber Leute wie Karl Marx und Nikolai Lenin wussten das. Diese Weltkrise entstand durch die Auswirkungen der Wissenschaft und Technologie und durch die Einführung des gottlosen „deutschen Rationalismus“ in der Erziehung. Die Weltkriege sind der militärische Ausdruck dieser Krise. Weltwirtschaftskrisen sind der ökonomische Ausdruck. Die sogenannte Neue Moral ist der moralische Ausdruck – sie wirft die Moral in die Jauchegrube. Der spirituelle Ausdruck ist die universelle Verzweiflung. Das hat die Beatniks und die Hippies hervorgebracht, die Unruhen, die Protestmärsche, den „zivilen Ungehorsam“ und den Zusammenbruch von Gesetz und Ordnung.“

Herr Armstrong wusste, dass Gott Amerika und Großbritannien mit nationaler Große gesegnet hatte. (Das ist heute eine umstrittene Feststellung geworden, aber Sie können sie ganz leicht beweisen. Wir laden Sie ein, Herrn Armstrongs wichtigstes Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung zu lesen. Da Gott die Quelle dieser Segnungen ist, warnte Herr Armstrong davor, dass Er sie ja auch wegen der Rebellion der angelsächsischen Völker widerrufen könnte und vielleicht auch widerrufen wird.

„Der lebendige Gott gab uns diesen enormen, beispiellosen Wohlstand“, schrieb er in der April-Mai-Ausgabe 1976 von Plain Truth. „Was haben wir mit dieser Vielzahl von nationalen und individuellen Segnungen angefangen, die wirklich ein Geschenk des lebendigen Gottes waren? Gott hat nicht versprochen, uns auch weiterhin zu segnen, wenn wir rebellierten. Wir waren rebellisch und nicht gewillt, uns unserem Gott und Seinen Wegen zu ergeben, was uns dauerhaften Frieden und Wohlstand gebracht hätte.“

Nach Herrn Armstrongs Tod 1986 warnte der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry die Amerikaner und die Briten weiter vor den Folgen der Gesetzlosigkeit. „Die Verfassung ist die Gründungsurkunde unserer Republik. Und die Zehn Gebote waren in vieler Hinsicht das Fundament der Verfassung“, schrieb er in der Posaune vom Dezember 2001. „Unsere Vorväter glaubten, dass unsere Republik zusammenbrechen würde, wenn wir die Zehn Gebote nicht beachteten! Wir können es uns nicht leisten, die Worte unserer Gründerväter auf die leichte Schulter zu nehmen, wenn wir wollen, dass unser Land Bestand hat.“

Kurz nach der Wahl von Präsident Obama 2008 verschärfte Herr Flurry seine Warnung vor dem radikalen Überfall auf das Gesetz in Amerika. „Die Geschichte zeigt, dass Imperien zerstört werden, wenn es ihnen nicht gelingt, die Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen“, schrieb er in seinem Artikel vom November-Dezember 2009 „Der Krieg gegen die Verfassung der USA“. „Aber die radikal liberale Kultur hat schon oft die Geschichte und die Gründerväter verachtet. Ihre Anhänger verlassen sich törichterweise auf ihre eigenen Schlussfolgerungen, die nicht auf unseren grundlegenden Rechten basieren. Die Verfassung wird dramatisch verändert. Und sie ist das Fundament unserer Republik! Wir erleben ein verfassungsmäßiges Erdbeben und die meisten unserer Leuten merken es nicht einmal – noch nicht. Ihre Zukunft wird verändert und sie haben darauf oft gar keinen Einfluss. Dieser Prozess führt mit Sicherheit zur Anarchie!“

2013 zeigte Herr Flurry, dass die wahre Quelle des Trends zur Gesetzlosigkeit spiritueller Natur ist – ein böser Geist, der das gesetzloseste Wesen des ganzen Universums ist. Satan hasst die Wahrheit und das Gesetz. Er arbeitet daran, die Wahrheit zu torpedieren, überzeugt die Leute, die Rechtsstaatlichkeit zu brechen und sie durch das Recht der brutalen Gewalt zu ersetzen. Der Trend zur Gesetzlosigkeit ist schon dabei, die Grundfeste von Amerikas Republik niederzureißen.

Jedes gute Geschichtsbuch wird uns das zeigen. Aber noch mehr verurteilen das die Worte der Bibel.

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Eine Limousine auf der Seite mit Graffitis aufgesprüht wird am 20. Januar 2017 in Washington D.C. nach der Amtseinführung Donald Trumps als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten in Brand gesteckt. Hunderttausende von Menschen haben sich versammelt, um zu feiern und zu protestieren. 
(Mark Makela/Getty Images)

Die Folgen der Gesetzlosigkeit

Das amerikanische Experiment ist gefährlich explosiv geworden. Im frühen 21. Jahrhundert wurden der Mischung viele unerprobte und unstabile Elemente hinzugefügt. Sie haben die Bindungen aufgelöst, die die Verfassung zusammenhielten und die „unentbehrliche Unterstützung der Religion und Moral beseitigt.“

Der verhängnisvolle Fehler ist nicht, einfach ein Dokument abzulehnen, das vor Jahrhunderten von genialen und aufrichtigen Männern geschaffen wurde. Es geht um etwas Tiefgreifenderes. Das ist auch der Grund dafür, warum die Posaune diese Entwicklung so sorgfältig beobachtet und die Voraussage wagt, dass die Vereinigten Staaten, die mächtigste Nation der Welt, ihren Niedergang erleben werden.

Amerikaner haben nicht nur die Gesetze ihres eigenen Landes abgelehnt, sondern, weit wichtiger, die grundlegenden Prinzipien, auf denen diese Gesetze basieren. Diese Prinzipien sind unaufhaltsame Naturgesetze, die uns vom Schöpfer gegeben wurden. Diese Prinzipien sind Gottes Gebote, die in der Bibel offenbart werden.

Diese biblischen Prinzipien sind der Grund für den bemerkenswerten Erfolg der Verfassung der Vereinigten Staaten verglichen mit anderen geschriebenen Verfassungen. Das ist auch der Grund dafür, warum die amerikanische Gesellschaft so frei geblieben ist: Weil die Amerikaner in zumindest teilweiser Übereinstimmung mit den Geboten ihres Schöpfers gelebt haben. Und da unsere Völker nicht nur den menschlichen Gesetzen gehorchten, sondern auch den natürlichen Gesetzen – Gottes Geboten – hat der Schöpfer dieses Land mit Wohlstand und Sicherheit gesegnet.

Die Verfassung behandelt einige grundlegende Fragen auf sehr korrekte Weise. Sie tut das auf eine Weise, die im Einklang mit den grundlegenden, von unserem Schöpfer offenbarten Wahrheiten steht. Ihre Autoren halfen dabei, ihrer Nachwelt die Segnungen der Freiheit zu sichern, nicht wegen ihrer Genialität, sondern wegen ihrer Demut gegenüber der göttlichen Fügung: dem großartigen Gesetzgeber und obersten Richter der Welt.

Der Grund, um Amerikas verfassungsmäßige Rechtsstaatlichkeit abzulehnen, ist so monumental, dass er schon eine Form der Ablehnung Gottes darstellt.

Die Bibel enthält nicht nur ewige Prinzipien des menschlichen Denkens und Austauschs, sondern auch Beschreibungen davon, was passiert, wenn der Mensch diese Prinzipien ablehnt. Viele dieser Beschreibungen wurden Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende, bevor sie passierten, niedergeschrieben. Sie werden Prophezeiungen genannt und es handelt sich fast ausschließlich um die Folgen, die die Menschen in der realen Welt erleiden, wenn sie die Gebote ihres Schöpfers ablehnen.

Die Bibel tut jedoch noch mehr als nur die allgemeinen Folgen gewisser menschlicher Verhaltensweisen vorherzusagen. Sie enthält Dutzende spezifischer Prophezeiungen, die sich direkt auf die modernen Nachfahren Abrahams, Isaaks und Jakobs (der in „Israel“ umbenannt wurde) beziehen. Diese Völker schließen das jüdische Volk ein, sowie die Völker des ehemaligen britischen Empires und Amerikas.

Die Bibel prophezeit, dass die modernen Völker Israels, eingeschlossen Amerika, verflucht sein werden in der Stadt und auf dem Land. Ihre Städte werden im Feuer verbrennen. Ihre Leute werden durch ihre Missetaten fallen (Deuteronomium 28, 16; Jesaja 1, 7; Hosea 5, 5).

Besonders der Prophet Jesaja sagt: „Wehe dem sündigen Volk, dem Volk mit Schuld beladen, dem boshaften Geschlecht, den verderbten Kindern, die den HERRN verlassen, den Heiligen Israels lästern, die abgefallen sind! … Das ganze Haupt ist krank, das ganze Herz ist matt“ (Jesaja 1, 4-5). Die Gesetzlosigkeit wird zu Anarchie und Bürgerkrieg führen, gefolgt von Amerikas schlimmster militärischer Niederlage!

Dahin wird Amerikas Trend zur Gesetzlosigkeit führen. So wird das amerikanische Experiment enden. Das wird eine Lektion bestätigen, die in der Menschheitsgeschichte immer und immer wieder beweisen wurde und für immer Bestand haben wird – nämlich dass eine Nation nur Bestand haben kann, wenn sie Gottes Gebote respektiert und ihnen gehorcht! 

 

WARUM DER TREND ZUR GESETZLOSIGKEIT?

Die Gesetzlosigkeit, die Amerika immer mehr durchdringt, ist weit gefährlicher als die meisten Menschen erkennen. Der Angriff auf das Gesetz hat auch eine spirituelle Dimension, die nur sehr wenige begreifen.

Das gesetzloseste Wesen im Universum wird in der Bibel als Satan, der Teufel identifiziert. Die Heilige Schrift offenbart auch, dass er in der Welt aktiv ist und gerade einen besonders konzentrierten Angriff auf das moderne Amerika unternimmt. Um diese erstaunliche Wahrheit selbst zu beweisen, bestellen sie einfach ein kostenloses Exemplar von Amerika unter Beschuss, von Gerald Flurry. 

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