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DAN KITWOOD/GETTY IMAGES

Deutschland fordert dringend zu einem politischen Wandel in Syrien auf

09.04.2019  •  Aus diePosaune.de
In Zusammenarbeit mit Mitgliederstaaten der Arabischen Liga bemüht sich Deutschland darum, den Einfluss des Iran in Syrien einzudämmen.
 

Die Europäische Union und die Arabische Liga haben ihren allerersten Gipfel in Scharm-el-Scheich in Ägypten am 24. Februar abgehalten. Auf dem Gipfel sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel: „Das Schicksal der Europäischen Union hängt auch vom Schicksal der Staaten der Arabischen Liga ab.“ In ihrer Rede sprach Frau Merkel die Krisen in Syrien, im Libanon und im Jemen an, wobei sie besonders die Mitglieder der Arabischen Liga aufforderte, Deutschlands Anstrengungen zu unterstützen, einen politischen Wandel in Syrien herbeizuführen.

Seit Jahren hat die Posaune vorhergesagt, dass Syrien sich in dieser Endzeit mit Deutschland verbünden würde. Diese biblische Prophezeiung ist nun dabei, sich zu erfüllen. Die Arabische Liga – gegründet 1945 von Ägypten, Jordanien, dem Libanon, Irak, Syrien, Saudi Arabien und dem Jemen – besteht inzwischen aus 22 Ländern. Diese Länder sind durch ihre gemeinsame arabische Sprache vereint; sie sind aber uneins in verschiedenen politischen Fragen. Aber eine Angelegenheit, die viele von ihnen gemein haben, ist die Besorgnis über den Iran – eine Sorge, die die EU teilt. Auf dem Gipfel forderte Frau Merkel, der nächste Schritt in Syrien müsse die Schaffung eines verfassungsgebenden Komitees unter der Leitung der UNO sein. Sie betonte auch, dass ein „Prozess eines politischen Wandels“ eingeleitet werden müsse, denn der Konflikt in Syrien habe dazu geführt, dass sechs Millionen Menschen aus dem Land geflohen sind.

Am 12. Februar traf sich der deutsche Außenminister Heiko Maas zum ersten Mal mit dem UN Sonderbeauftragten für Syrien Geir O. Pedersen. Beide konzentrierten sich darauf, einen politischen Prozess in Gang zu setzen, um den Konflikt endlich zu beenden. Das deutsche Auswärtige Amt kommentierte:

Aus deutscher Sicht ist eine Lösung des Konfliktes in Syrien nur im Rahmen eines nachhaltigen, dauerhaften und umfassenden politischen Prozesses möglich, der die Interessen aller Menschen und religiöser Gruppen berücksichtigt.

Abgesehen von der Arbeit mit der UN und lokalen syrischen Gruppen glaubt Deutschland, dass eine erfolgreiche Intervention in Syrien nur mit der engen Zusammenarbeit der anderen arabischen Länder möglich ist. Über Frau Merkels Rede auf dem Gipfel schrieb Spiegel Online unter der Schlagzeile: „Kanzlerin ruft zu Einsatz für Wandel in Syrien auf .“

Eine prophezeite Allianz

Wenige Leute wissen genau, was dieser Wandel mit sich bringen könnte. Die Prophetie der Bibel ergibt jedoch ein klares Bild.

Im September 2012, siebzehn Monate nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien, schrieb der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry:

Wussten Sie, dass der Psalter die Zukunft Syriens prophezeit? Dieses Land ist ein wichtiger Teil des Kräfteverhältnisses im Nahen Osten und Psalm 83 prophezeit, dass es sehr bald einen dramatischen, gewalttätigen Wechsel bei den syrischen Allianzen geben wird. Dies wird Auswirkungen auf viele Länder haben und letztendlich zu einem allumfassenden Krieg überall auf der Erde führen!

Diese Prophezeiung verrät den Ausgang des Aufstandes in Syrien. Sie enthüllt auch wichtige Beteiligung eines größeren außenstehenden Landes – etwas, dessen Entwicklung wir bereits beobachten können.

Basierend auf einer Prophezeiung in Psalm 83 sagte Herr Flurry voraus, dass Deutschland eine Schlüsselrolle beim Ausgang der Syrienkrise spielen würde. 2012 erschien eine deutsche Beteiligung in der Region noch unwahrscheinlich. Es war weder von Seiten Russlands erwünscht noch wurde es von den Vereinigten Staaten für nötig gehalten. Aber mit dem Rückzug der USA und Russlands Mangel an finanziellen Mitteln, um in der Region weiter mitzuwirken, erscheint eine deutsche Intervention mehr als wahrscheinlich.

Was ist Deutschlands Ziel bei der Herbeiführung eines Wandels in Syrien? Herr Flurry schreibt weiter:

Man muss dabei etwas Wesentliches erkennen: Eins der vorrangigen Ziele Deutschlands in dieser Region ist es, eine Achse mit den Ländern des mittleren Ostens zu entwickeln, die gegen den Iran Stellung nimmt. Deutschland hat seine politische Beteiligung und seine finanzielle und militärische Investition in Saudi Arabien und in anderen Golfstaaten wie die Türkei, dem Libanon und Jordanien aufgestockt. Es hat solide Handelsbeziehungen mit praktisch allen diesen Ländern geschaffen, und zwar in allen möglichen Industriebereichen von der Telekommunikation bis zu militärischem Material.

Für Deutschland geht es bei der syrischen Revolution überhaupt nicht um die humanitäre Krise. Es geht dabei um Geopolitik und darum, wie Berlin seine strategischen Interessen im mittleren Osten aggressiv weiter ausbauen kann!

Amerika ist zu nachgiebig gewesen, um den Iran zu bändigen und seine Verbündeten zu neutralisieren, aber Deutschland springt in die Bresche und füllt das entstandene Machtvakuum. Die ganze Welt sollte sorgfältig beobachten, was Deutschland im mittleren Osten tut.

Die Prophezeiungen der Bibel offenbaren, dass Syrien sich sehr bald nicht mehr nach dem Iran richten wird. Sie zeigen auch, dass Deutschland bei dieser Spaltung behilflich sein wird.

Auf der jüngsten Münchner Sicherheitskonferenz enthüllte Frau Merkel, dass das tatsächlich Deutschlands Ziel in der Region ist. In Bezug auf die Ankündigung der USA, sie wollten sich militärisch aus Syrien zurückziehen, sagte sie: „Ist es denn gut, die amerikanischen Truppen sofort aus Syrien abzuziehen oder wird das nicht viel mehr die Position Russlands und des Irans stärken?“

Deutschland ist sehr besorgt über den zunehmenden Einfluss Russlands und des Irans in der Region. Nicht alle Länder der Arabischen Liga teilen diese Besorgnis, aber viele der gemäßigten arabischen Länder machen sich schon Sorgen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den iranischen Einfluss zurückzudrängen, weshalb Syrien zu einem größeren Schlachtfeld geworden ist.

Wir sehen die Bildung einer kommenden Allianz des katholischen Europas mit den sunnitischen arabischen Ländern voraus. Die erste Schlacht gegen den iranischen Einfluss wird in Syrien geschlagen und die Bibel sagt vorher, dass das katholische Europa den Iran am Ende vernichten wird. Daniel 11, 40 lautet: „Und zur Zeit des Endes wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten.“

Der König des Nordens in dieser Prophezeiung bezieht sich auf ein von Deutschland angeführtes Europa, das zur Zeit des Angriffs vielleicht mit einigen gemäßigten arabischen Ländern verbündet ist. Der König des Südens bezieht sich auf den radikalen Islam angeführt vom Iran. Einige Länder der Arabischen Liga, die zurzeit mit dem Iran im Einklang sind, werden Deutschlands Angriff ebenfalls zum Opfer fallen. Aber im Moment ist Deutschland noch dabei, sie zu ersuchen, sich seinem Lager anzuschließen.

Sie können mehr über diese Prophezeiung in Herrn Flurrys Broschüre Der König des Südens erfahren, die Ihnen auf Bestellung kostenlos zugeschickt wird. Lesen Sie den Artikel „Wie die Syrienkrise enden wird“, der einen ausführlichen Überblick über die konkreten Prophezeiungen gibt, die dazu führten, dass Herr Flurry Deutschlands Beteiligung in Syrien voraussagte. Ein Studium dieser Thematik wird Ihnen nicht nur genau zeigen, wohin die Ereignisse im mittleren Osten führen, sondern auch einen Einblick in die große Hoffnung gewähren, die in diesen biblischen Prophezeiungen liegt.

Betrug an Israel

Deutschlands Allianz mit den Ländern der Arabischen Liga dient nicht nur dazu, dem iranischen Einfluss in der Region entgegenzuwirken. Es geht auch darum, gegen Israel Stellung zu nehmen. Die Mitgliedsländer der Arabischen Liga sind in vielen Fragen uneins, aber alle teilen den Hass auf Israel. Der Hass auf Israel ist fast schon eine Vorbedingung für die Mitgliedschaft in der Arabischen Liga. Nachdem Ägypten 1979 den ägyptisch-israelischen Friedenvertrag unterzeichnet hatte, setzte die Arabische Liga seine Mitgliedschaft vorübergehend aus.

Seit der Gründung Israels 1948 haben die arabischen Länder versucht, es zu vernichten. In den Jahren 1948 bis 1949, 1956, 1967, 1973, 1982 und 2006 haben sich verschiedene arabische Länder in ihrem Kampf gegen Israel zusammengetan. Die hauptsächlichen Anstifter dieser Konflikte waren Ägypten, Jordanien, der Irak, Syrien und der Libanon.

Auch wenn ihre Versuche immer fehlgeschlagen sind – wegen innerer Uneinigkeit, Israels militärischer Überlegenheit und Gottes Eingreifen – hat die Feindseligkeit der arabischen Länder nie aufgehört. Die Bibel prophezeit in Psalm 83, dass einige dieser Länder (zusammen mit etlichen anderen) sich wieder gegen Israel zusammenschließen werden, aber dieses Mal unter der Führung von Deutschland. Eine solche Allianz hat es in der Geschichte noch nie gegeben, aber Deutschland wird schon bald Interesse daran haben, enger mit diesen arabischen Ländern verbündet zu sein als mit Israel.

Israel ist ebenfalls dabei, den iranischen Einfluss in der Region zu bekämpfen und versucht, Syrien zu stabilisieren. Außerdem ist Israel die einzige Demokratie im Vorderen Orient, das einzige Land, das die Menschenrechte achtet und der einzige wirkliche Verbündete des Westens. Den Anführern der Arabischen Liga wird andererseits vorgeworfen, die Menschenrechte ernsthaft zu verletzen, ihre politischen Gegner zu foltern und zu töten und geopolitischen Unfrieden zu stiften. Trotzdem entscheidet sich Deutschland dafür, mit der Arabischen Liga zusammenzuarbeiten, anstatt Israel aufrichtig zu unterstützen.

Auf dem Gipfel in Scharm-el-Scheich stellte Frau Merkel fest, dass Deutschland eine Zweistaatenlösung unterstützen würde: Palästina solle ein eigenes Land neben Israel gegeben werden. Aber eine Zweistaatenlösung würde die West Bank unter palästinensische Kontrolle stellen und Israel so die Möglichkeit nehmen, seine Ostgrenze gegen arabische Angriffe zu verteidigen.

Wenn man die Geschichte der arabisch-israelischen Konflikte und Deutschlands Zusammenarbeit mit arabischen Ländern sowie seine Forderung nach einer Zweistaatenlösung bedenkt, könnte man fragen: Zielen die deutschen Verhandlungen vielleicht darauf ab, die Verteidigung Israels gegen einen weiteren arabischen Angriff zu untergraben?

Bedenken Sie folgendes: Deutschland hat immer seine historische Verpflichtung hervorgehoben, Israel beizustehen. Aber liegt es wirklich im Interesse Israels, seine Feinde in Syrien einzubeziehen? Man kann in Syrien die hauptsächliche Abschussrampe der arabischen Welt für ihre Angriffe gegen Israel sehen. Syriens Bürgerkrieg hat diese Perspektive erheblich verringert. Zweifellos wollen verschiedene arabische Länder Stabilität in Syrien, um von dort aus einen weiteren Krieg gegen Israel zu starten. Warum also will Deutschland diese Länder in Syrien verwickeln?

Wenn Deutschland die Arabische Liga in Syrien verwickelt, indem es einen politischen Wandel in Syrien herbeiführt, dann kann eins sicher sein: Das nächste politische Regime in Syrien wird Israel gegenüber ebenfalls feindselig sein. Das stimmt auch genau mit den Prophezeiungen in Psalm 83 überein: Die Verse 3 bis 5 lauten: „Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen. ‚Wohlan!‘ sprechen sie, ,Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!‘“

Der Psalm 83 erwähnt besonders Syrien als Teil dieser Allianz, zusammen mit der Türkei, Saudi Arabien, Jordanien und dem Libanon. Angeführt von Deutschland ist das endgültige Ziel dieser Allianz, Israel auszulöschen!

In unmittelbarer Zukunft können wir erwarten, dass Israel sich über diese Allianz freuen wird, da sie ja ihren gemeinsamen Feind Iran bekämpft. Und während Deutschland und einige gemäßigte arabische Länder behaupten könnten, sie würden Israel verteidigen, offenbart die Bibel doch, dass sie in erster Linie seine Vernichtung anstreben. Warum?

Psalm 83 offenbart, dass ihre Herausforderung gegen Gott selbst gerichtet ist. Der Islam und der Katholizismus in Europa nehmen für sich in Anspruch, die einzig wahren Religionen zu sein. Aber das Volk Israel führt seine Wurzeln auf die Gründung der wahren Religion durch Gott zurück. Auch wenn sich das Volk Israel von Gott abgewendet hat, so zeugen seine Geschichte und seine heiligen Schriften doch von dieser Tatsache.

Bald wird sich Syrien dieser prophezeiten Allianz anschließen, die sich gerade bildet, wie wir sehen und Israel wird wieder umringt von feindseligen arabischen Ländern sein, die noch dazu mit Deutschland verbündet sind. Im Moment behaupten noch viele deutsche Politiker, sie seien auf der Seite von Israel, aber es gibt schon viele warnende Anzeichen dafür, dass Deutschland Israel betrügen wird.

Gott erlaubt aus einem bestimmten Grund, dass all das geschieht. Während das in nächster Zeit verheerende Folgen für das Volk Israel haben wird, wird es letztendlich doch Sein Volk zu Gott zurückführen!

Hosea 6, 1 offenbart den Ausgang von Israels Reaktion auf das drohende Leid: „Kommt, wir wollen wieder zum Herrn; denn Er hat uns zerrissen, Er wird uns auch heilen, Er hat uns zerschlagen, Er wird uns auch verbinden.“ Bald wird Israel für seinen Schutz wieder auf Gott vertrauen! Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Die Bibel offenbart, dass all diese Ereignisse zur Rückkehr Jesu Christi führen werden, der jedem einzelnen Land dieser Erde Frieden bringen wird. Das ist die wundervollste Botschaft, die diese Welt hören kann! Um aber zu verstehen, wie unmittelbar Christi Rückkehr wirklich ist, müssen Sie die Anzeichen erkennen, von denen Er sagte, dass sie seinem Zweiten Kommen vorausgehen würden. Um mehr über diese Zeichen zu erfahren, lesen Sie Der König des Südens von Gerald Flurry. 

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