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Deutschland beginnt Kriegsschiffe für Israel zu bauen

„Ich wünschte, wir könnten dieses Schiff jetzt schon in unseren Gewässern haben.“

Deutschlands Thyssen Krupp Marine Systems GmbH begann am 7. Februar mit dem Bau von vier hochentwickelten Kriegsschiffen für die israelische Marine. Das erste soll nächstes Jahr an Israel ausgeliefert werden. Alle vier sollen 2021 als ein Teil der „Grundpfeiler“ der israelischen Seeverteidigung voll einsatzbereit sein.

Hochrangige Marineoffiziere nahmen an der Zuschnitts-Zeremonie der Stahlplatten für die Schiffe auf der Werft von ThyssenKrupp in Kiel in Deutschland teil.

Die Sa’ar Korvetten der Klasse 6 werden mit Boden-Luft Präzisionsraketen und einer Ausrüstung zur elektronischen und Cyberkriegsführung ausgestattet sein. Die hochentwickelten Kriegsschiffe „werden einen der Grundpfeiler in der Seeverteidigungsmauer bilden, die die IDF [Israel Defense Forces] besitzen wird“, sagte der Vizeadmiral Eli Sharvit. „In den letzten Jahren wurde der Überlegenheit auf See eine größere Bedeutung beigemessen, da man verstanden hat, dass sie ein Grundpfeiler der Sicherheit des Staates Israel ist.“

Israel plant den Einsatz der Schiffe zur Verteidigung seiner Hoheitsgewässer und der Offshore Gasbohrtürme im Mittelmeer. Nahezu sechzig Prozent der Elektrizität wird in Israel mit dem Erdgas aus diesen Bohrtürmen erzeugt. Neunzig Prozent seiner Importe kommen auf dem Seeweg ins Land.

Israel fürchtet den Iran und seinen libanesischen Stellvertreter Hisbollah. Die Jerusalem Post zitierte einen ranghohen israelischen Marineoffizier, der sagte: „Die Anwesenheit des Irans ändert die Spielregeln.“ Er sagte auch: „Hisbollah hat Macht auf See, obwohl sie gar keine Schiffe oder U-Boote hat.“ Sie könnte strategische israelische Anlagen mit Selbstmordattentätern in kleinen Booten oder mit Boden-Seeraketen oder Flugkörpern aufs Korn nehmen.

„Ich wünschte, wir könnten dieses Schiff jetzt schon in unseren Gewässern haben“, sagte der ranghohe Offizier.

Es ist von Bedeutung, dass Israel wegen dieser kritischen Verteidigung gegen den Iran und Hisbollah sich an Deutschland wendet. Wie der Vizeadmiral Sharvit sagte: „Sie stellt einen Grundpfeiler der Sicherheit des Staates Israel dar.“

Die Sa’ar Kriegsschiffe der Klasse 6 werden 480 Millionen Dollar kosten. Deutschland wird ein Drittel der Kosten subventionieren, was es auch schon bei anderen israelischen Kriegsschiffen getan hat. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte, Israel sei Deutschlands „bester Freund im Nahen Osten“, als die beiden Länder 2015 den Deal mit den Schiffen unterzeichneten. Sie setzte hinzu: „Wir haben mit ihnen siebzig gemeinsame Projekte und es gibt kein anderes Land auf der Welt, mit dem wir so ausgedehnte Sicherheitsbeziehungen haben wie mit Israel – sowohl bilateral als auch bei der Kooperation der Militärs.“

Die Posaune beobachtet diese Beziehungen zwischen Israel und Deutschland nicht nur deshalb, weil diese beiden Länder einen gemeinsamen Feind haben, den Iran (unsere Broschüre Der König des Südens erklärt, auf welch vielerlei Weise prophezeit ist, dass Deutschland sich mit diesem gemeinsamen Gegner auseinandersetzen wird) und auch nicht nur wegen ihrer gemeinsamen Geschichte im zweiten Weltkrieg (unsere Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich dokumentiert diese Beziehungen in allen Einzelheiten). Die Posaune behält Israel und Deutschland unter sorgfältiger Beobachtung, weil die Bibel prophezeit, dass Israel sich bei seiner Verteidigung auf Deutschland verlassen wird.

Hosea 5, 13 lautet: „Als aber … Juda seine Wunde fühlte, zog [Juda und einer seiner Verbündeten] hin nach Assur… Aber der [König von Assur] kann auch nicht helfen noch eure Wunde heilen.“ Wie unsere Literatur erklärt, bezieht sich Juda auf das Land Israel im Nahen Osten, während Assur sich auf das heutige Deutschland bezieht.

In Jerusalem in der Prophezeiung, schreibt der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry:

Wir sehen bereits jetzt, dass Israel Deutschland um Hilfe bittet… Gott sagt Juda, dass Deutschland „ihm auch nicht helfen, noch seine Wunde heilen kann.“ Warum sagt Gott das? Weil Juda in Schwierigkeiten geriet, weil es Menschen um Hilfe bat. Nun versucht es wieder, aus dem Schlamassel zu kommen, indem es Menschen um Hilfe bittet. Die Leute von Jerusalem werden nie geheilt werden, wenn sie nicht Gott um Hilfe bitten!

Was Israel gerade jetzt am meisten braucht, ist nicht die Sa’ar 6. Mehr als alle Ausrüstung muss Israel an Gott glauben, wie es in der Vergangenheit schon mehrfach getan hat. Genau von dem Land, auf das sich Israel jetzt wie auf einen „Stützpfeiler“ verlässt, ist prophezeit, dass es Israel betrügen wird – wieder einmal. Machen Sie einen Download oder bestellen Sie ein kostenloses Exemplar von Jerusalem in der Prophezeiung , wenn Sie dieser in der Bibel prophezeiten Entwicklung folgen wollen. 

Jip De Ad