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DER MORALISCHE ZERFALL IN GROSSBRITANNIEN UND AMERIKA

02.02.2018  •  Aus diePosaune.de
Die Abschaffung eines geheiligten Moralkodexes, der die Handlungen der Menschen regelt, hat weit schwerwiegendere Folgen, als die meisten Menschen erkennen.
 

Warum erleiden Nationen einen Niedergang? Alle großen Reiche der Vergangenheit sind ohne Ausnahme zusammengebrochen. Warum? Ist jede Zivilisation dazu bestimmt, zu zerfallen und unterzugehen? Oder hat so ein katastrophales Desaster einen bestimmte Ursache?

Historiker schreiben den Zusammenbruch der verschiedenen Zivilisationen Krankheiten zu – aber auch Demographien, politische Korruption, Massenimmigration, wirtschaftlicher Stillstand, Klimawandel, unterlegende Technologie und/oder ausländische Invasion gehören zu den Ursachen. Aber sind Waffen, angewandte Wissenschaften und Arbeitsplätze der Weg eine Zivilisation unbesiegbar zu machen? Heutzutage glauben das viele Leute.

Könnte Amerika untergehen? Könnte Großbritannien fallen? Oder sind unsere Gesellschaften zu modern, zu ausgeklügelt und zu aufgeklärt für so eine Katastrophe?

Der Vorgänger des Nachrichtenmagazins Posaune, Plain Truth (Die reine Wahrheit) begann 1934 vorauszusagen, dass Großbritannien und Amerika einen noch verheerenderen Zusammenbruch als der Niedergang des antiken Roms erleiden würden. Die älteste und beständigste Voraussage, die die Posaune seit der ersten Ausgabe, Nummer 2 im Juni 1990 macht, war, dass Amerika und Großbritannien fallen werden und die Ursache dafür weder die Geburtenrate, noch Wetterphänomene, Epidemien resistenter Bakterien, das Bruttoinlandsprodukt oder Flugzeugträgergruppen sind. Im Wesentlichen wird es passieren, weil Amerika und Großbritannien das Fundament der nationalen Stabilität verworfen haben: Die biblischen Satzungen, Urteile und Gebote.

Es gibt eine enorme Zahl von Beweisen für diese Voraussage. Am überzeugendsten und eindrucksvollsten sind viele Prophezeiungen in der Bibel, die von Gesetzlosigkeit und Unmoral und ihren Konsequenzen sprechen, von denen viele auf die modernen Nationen Amerika und Großbritannien abzielen. Wir werden einige davon später in diesem Bericht diskutieren.

Aber sogar Leute, die noch nicht von der Wahrheit der biblischen Prophetie überzeugt sind – selbst die weltliche Geschichte spricht eine deutliche Warnung vor der schwerwiegenden Gefahr aus, die der nationale moralische Niedergang mit sich bringt.

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Die Geschichte der Moral Amerikas und Großbritanniens

In der frühen Neuzeit nahmen die Vereinigten Staaten und Großbritannien auf der Weltbühne an Macht zu. Vor diesem Hintergrund debattierten viele große Staatsmänner die wichtigsten Gründe für den Aufstieg und den Niedergang von Imperien.

Ein Jahr bevor die Verfassung der Vereinigten Staaten ratifiziert wurde, veröffentlichte Edward Gibbon den letzten Band „Die Geschichte des Aufstiegs und Untergangs des römischen Reiches“. Gibbon identifizierte fünf wichtige Ursachen für den Untergang eines der größten Reiche der Geschichte. Zurückgehende Demographie stand nicht auf dieser Liste. Und unzureichende Technologie oder ein Klimawandel auch nicht. Sein erster fundamentaler Faktor war der Zusammenbruch der Familie. Dann listete er noch die zunehmende Besteuerung auf, eine unersättliche Vergnügungssucht, eine untragbare Aufrüstung mit Waffen und der Zerfall der Religion.

Laut Gibbon war die wichtigste Ursache für den gesellschaftlichen Zusammenbruch des antiken Roms der Verlust an Bürgersinn und individueller Tugendhaftigkeit. Gibbon glaubte, die Gesetze der Moral seien so unveränderlich wie die Gesetze der Mathematik und der Physik.

Edmund Burke
„Alle Autoren, die über Regierungen geschrieben haben, sind sich einig, dass bei einem Volk, das allgemein korrupt ist, die Freiheit nicht von langer Dauer sein kann“. – Edmund Burke

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George Washington
„Von allen Gesinnungen und Angewohnheiten, die zu politischem Wohlstand führen, sind die Religion und die Moral unentbehrliche Stützen.“ – George Washington
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Der englische Staatsmann Edmund Burke, ein Kollege Gibbons, wird oft der Vater des modernen Konservatismus genannt. Er fasste seine Vorstellungen von Moral 1777 in einem Brief an die Sheriffs von Bristol zusammen: „Alle, die über Regierungen geschrieben haben, sind der einhelligen Meinung, dass bei einem allgemein korrupten Volk die Freiheit nicht von langer Dauer ist.“

Der erste Präsident war ebenfalls vertraut mit Gibbon. George Washington besaß ein Exemplar von „Die Geschichte des Aufstiegs und des Untergangs des römischen Reiches“. In seiner berühmten Abschiedsansprache sagte Washington: „Von allen Gesinnungen und Angewohnheiten, die zu politischem Wohlstand führen, sind die Religion und die Moral unentbehrliche Stützen.“

Gibbon, Burke und Washington glaubten, dass der Schutz der Gesellschaft nicht militärische Legionen, produktive Kaufleute oder wohlhabende Konsumenten sind, sondern hohe moralische Grundsätze und eine aufrichtige Religion. Trotzdem lehnen die meisten Politiker und Erzieher heutzutage diese Vorstellung ab. Sie sagen, dass das, was die Leute in ihrem Privatleben zu Hause tun, nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun hat.

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Religion und Moral

Während der sexuellen Revolution in den 1960er Jahren sagte ein Richter des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, es sei unmöglich, Charakter zu definieren. Das war eine radikale Abweichung davon, woran frühere Generationen geglaubt hatten. Sie wussten, was Charakter bedeutete: Es bedeutete Dinge wie die Eltern achten, nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, nichts des anderen begehren und keinen Ehebruch begehen.

Kurz gesagt, es bedeutete, die zehn Gebote einzuhalten, die Gesetze der Bibel.

Jede Wirkung hat eine Ursache. Die zehn Gesetze beschrieben in den zehn Geboten haben politisches Gedeihen zur Folgen. Jedenfalls glaubte das Amerikas zweiter Präsident. John Adams schrieb an Thomas Jefferson in einem Brief: „Die zehn Gebote und die Bergpredigt beinhalten meine Religion.“

Während des 18. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten und das britische Empire generell religiös. Selbstverständlich waren die Menschen dieser aufsteigenden Mächte voller Defekte, Fehler und Laster. Lügen, Dinge anderer begehren, stehlen und alle anderen Sünden kamen bei ihnen oft vor. Aber die ganze Gesellschaft brachte ihre Bürger, Familien und ihre Anführer auf einen hohen moralischen Standard – den moralischen Standard der Bibel. Und viele von ihnen glaubten, dass ihr Volk nur dann überleben konnte, wenn die Mehrheit der Familien gottesfürchtig waren.

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Ob sie das nun erkannten oder nicht, viele Familien in den englischsprachigen Ländern waren nach den Anforderungen der Heiligen Schrift strukturiert.
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In The Character of Nations (Der Charakter der Völker) schrieb Angelo Codevilla, dass es unter den frühen Amerikanern eine starke Tendenz gegeben habe, „sich mit den Kindern Israels gleichzusetzen.“ Deshalb studierten sie die Bibel. Und deshalb versuchten sie, den zehn Geboten zu gehorchen. Deshalb lernten ihre Kinder die Geschichten über das antike Israel, wie es sich der Sünde zuwandte und erobert wurde und wie es sich wieder Gott zuwandte und befreit wurde. Nirgendwo auf der Welt war die Vorstellung von Gott als dem moralischen Gesetzgeber so weit verbreitet. Das frühe Amerika und Großbritannien glaubte, dass nationale Größe von ethischem und moralischem Verhalten abhängig waren. In der ganzen englischsprachigen Welt waren die Familien so organisiert, dass jedes Mitglied seine oder ihre natürliche Rolle erfüllte. Der Vater war das Familienoberhaupt, der Versorger und Beschützer. Die Frau respektierte die Autorität des Mannes, war stolz auf ihre Rolle als Helfer und war eine ausgezeichnete Hausfrau. Zusammen bildeten Mann und Frau ein komplettes Team – eine gut organisierte Familie, in der Kinder verantwortungsvoll aufgezogen werden konnten.

Alexis Tocqueville studierte Amerika gründlich in seinem Buch Demokratie in Amerika. Er schloss mit einer bemerkenswerten Einschätzung der amerikanischen Familie: „Ich würde nicht zögern zu bekennen, dass die Frauen in den Vereinigten Staaten, auch wenn sie auf den engen Bereich des Haushalts beschränkt und in vieler Hinsicht von starker Abhängigkeit geprägt sind, eine erhabenere Stellung einnehmen als nirgendwo sonst. Da ich nun ans Ende dieses Werkes gelange, in dem ich von so vielen wichtigen Dingen gesprochen habe, die die Amerikaner vollbracht haben und man würde mich fragen, welchem Umstand das einmalige Gedeihen und die zunehmende Stärke dieser Leute hauptsächlich zuzuschreiben sei, würde ich antworten: Der Überlegenheit ihrer Frauen.“

Ob sie das nun erkannten oder nicht, viele Familien in den englischsprachigen Ländern waren nach den Anforderungen der Heiligen Schrift strukturiert.

Diese starke Familienstruktur produzierte tugendhafte Kinder. Diese Kinder wuchsen auf, um gute Väter, Mütter Lehrer, Prediger, Richter, Ingenieure, Redner und Staatsmänner zu werden.

Die Entscheidungsträger verstanden die Verbindung zwischen dem Zusammenbruch der Familie und gesellschaftlichen Problemen wie Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Abhängigkeit von der Wohlfahrt, Jugendkriminalität und gewalttätigen Verbrechen. Sie glaubten an die Bibel, in der es heißt, dass nur Völker gesegnet sind, die Gottes moralischen Gesetzen gehorchen.

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Der Zusammenbruch der Familie

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Lehrer und Erzieher in den Vereinigten Staaten und im britischen Commonwealth die Vorstellung abzulehnen, dass die Gesetze der Moral ewig und unveränderlich sind. Eine evolutionäre Hypothese schlug Wurzeln im öffentlichen Bewusstsein und die Leute begannen zu denken, dass das, was früher richtig war, heute ja vielleicht nicht mehr richtig sein könnte.

Gebote wie „du sollst Vater und Mutter ehren“ und „du sollst nicht ehebrechen“ fingen an, altmodisch zu klingen. Die Menschen gaben die absolute Moral Moses und Jesu Christi auf. Stattdessen glauben sie an die evolutionäre Moral von Charles Darwin und Sigmund Freud.

Die moralische Landschaft der heutigen Welt ist nun vollständig verwandelt.

Vor 1912 gingen etwa 80 Prozent der Bräute jungfräulich in die Ehe. Heute warten nur etwa 3 Prozent mit dem Sex bis zur Ehe. Selbst bei religiösen Menschen beträgt diese Zahl nur noch etwa 20 Prozent. Zwei Drittel der in den USA und Großbritannien lebenden Menschen betrachten die Unzucht nicht einmal mehr als etwas Verwerfliches.

Viele Leute feiern solche Statistiken als kulturellen Sieg. Aber die weitverbreitete Akzeptanz von vorehelichem Sex führte zu einer seuchenähnlichen Zunahme der unehelichen Geburten. Im kolonialen Massachusetts wurde nur eins von 200 Babys unehelich geboren. Im heutigen Amerika werden 40 Prozent der Babys von ledigen Müttern geboren. Wenn der laufende Trend in Großbritannien anhält, wird 2025 sogar die Mehrheit der Kinder außerehelich geboren werden.

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Der Zusammenbruch der Familie ist die wichtigste Ursache dieser gesellschaftlichen Probleme.
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Dieses Auseinanderbrechen der Familien ist die unvermeidliche Konsequenz, wenn man die zehn Gebote bricht.

Die zunehmende Akzeptanz der Pornographie und des vorehelichen Sexes hat Ehen untergraben, die einst die Familien zusammenhielten. Das hat zu einem raschen Anstieg der Scheidungen geführt. 1890 kam in den USA eine Scheidung auf 18 Ehen. Heute kommt eine Scheidung auf zweieinhalb Ehen. In England und Wales finden durchschnittlich 13 Scheidungen pro Stunde statt. Um den antiken römischen Staatsmann Seneca zu zitieren: „Die Leute lassen sich scheiden, um wieder zu heiraten. Sie heiraten, um sich scheiden zu lassen“.

Das Ergebnis? Ein Drittel der amerikanischen Kinder wachsen ohne ihren biologischen Vater auf. Großbritannien hat von allen größeren europäischen Ländern den höchsten Anteil von Kindern, die nur mit einem Elternteil aufwachsen.

Die Leute können argumentieren, dass es diesen Kindern auch nicht schlechter geht. Aber die Fakten beweisen das Gegenteil. Kinder, die ohne Vaterfigur aufwachsen, haben eine vier Mal höherer Chance, später arm zu sein; eine neun Mal so hohe Wahrscheinlichkeit, in der Schule zu versagen; eine elf Mal so hohe Wahrscheinlichkeit, Gewaltverbrechen zu begehen und eine zwanzig Mal höhere Chance, verhaftet zu werden. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen dem Auseinanderbrechen der Familien und den größten gesellschaftlichen Problemen. Es ist kein Zufall, dass die Prokopfrate der Gewaltverbrechen sich seit den 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten verdoppelt hat und der Prozentsatz der Amerikaner, die zu Hause bleiben und von irgendeiner Art von Unterstützung lebt, sich ebenfalls verdoppelt hat.

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Ein Kind in New York City in Begleitung von zwei Männern, die von synthetischem Marihuana berauscht sind.
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Nach Prognosen des Haushaltsbüros des US-Kongresses werden die steigenden Rückzahlungskosten für die Staatsschuld samt Zinsen innerhalb der nächsten zehn Jahre 99 Prozent der Steuereinnahmen verbrauchen. Das heißt, dass die gesamten Ermessensausgaben des Landes nur noch mit Krediten finanziert werden.

Der Finanzhistoriker Niall Ferguson hat davor gewarnt, dass Imperien normalerweise zerfallen, wenn die Kosten der Bezahlung ihrer Schulden höher sind als die Kosten der Verteidigung ihrer Grenzen. Das war in Rom der Fall. Und vor kurzem war das auch der Fall in der Sowjetunion.

Um John Adams zu zitieren: „Die Voraussetzungen für die nationale Moral müssen in den privaten Familien geschaffen werden“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Man braucht starke Familien, um aufrechte Bürger hervorzubringen, die in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen. Wenn jedoch ein Volk stattdessen eine Versorgung durch die Regierung erwartet, ist es auf dem besten Weg zum gesellschaftlichen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch der Familie brachte den Niedergang Roms. Heute führt er zum Fall von Großbritannien und Amerika.

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Die homosexuelle Revolution

Zu Gibbons Zeiten gab es in den Vereinigten Staaten und im britischen Empire Gesetze gegen homosexuelles Verhalten. Tatsächlich vermerkte Gibbon, dass die kulturelle Akzeptanz von Sodomie und sexuellen Ausschweifungen in Rom ein Schlüsselfaktor bei der Zerstörung seines Familienlebens war.

Die Sodomie wurde als eins der letzten Anzeichen einer sterbenden Kultur angesehen. Die 1833er Ausgabe der Encyclopedia Britannica verweist darauf als „das namenlose Verbrechen, das die Schande der griechischen und römischen Zivilisation war.“ Heute wird eine solche Feststellung einfach als Frömmelei verspottet.

Noah Webster wird oft der Vater der amerikanischen Gelehrsamkeit und Erziehung genannt. In der ersten Ausgabe seines berühmten Webster’s Dictionary definiert er Sodomie als Verbrechen gegen die Natur. Vor 1962 war Sodomie in allen amerikanischen Staaten eine Straftat. Und vor 1973 betrachtete die Amerikanische Psychologische Gesellschaft die Homosexualität noch als Geisteskrankheit.

Aber in den 1970er Jahren begann die öffentliche Opposition gegen die Homosexualität in Amerika und in Großbritannien dahin zu schmelzen.

Die Gesellschaft akzeptierte die Vorstellung, dass die Moral subjektiv ist; die evolutionären Philosophen verbreiteten die Idee, dass Unzucht und Ehebruch, Homosexualität und sogar Pädophilie eigentlich nichts Schlechtes seien. Es waren die natürlichen Folgen des Evolutionsprozesses.

Man musste die Kinder ohne männliche Väter und weibliche Mütter über die sexuellen Rollen unterrichten – derweil erreichte die Geschlechterkonfusion 2014 einen neuen Höhepunkt. Das war das Jahr, in dem das britische Parlament die Homo-Ehe legalisierte. Das oberste Gericht in den USA folgte prompt ein Jahr später.

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Anhänger der gleichgeschlechtlichen Ehe jubeln vor dem Obersten Gerichtshof in Washington, D.C., nachdem das Gericht am 26. Juni 2015 eine Regelung freigegeben hatte, die gleichgeschlechtlichen Paaren in allen 50 Staaten der USA das Recht gibt zu heiraten.
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Diese Veränderungen waren Anzeichen einer neuen Ära, in der die Ehe nicht mehr als eine gottgewollte Partnerschaft zwischen einem Mann und einer Frau verstanden wird – eine Ära, in der die Ehe auch als irgendeine beliebige sexuelle Beziehung zwischen einverständlichen Partnern definiert werden könnte.

Statt die Homosexualität als Sünde anzusehen, hält die Mehrheit in den USA und Großbritannien sie für ein Recht.

Einige gehen sogar noch weiter und behaupten, die traditionelle Familie sei schädlich – will sagen, ihre ganze Gliederung ist wie eine Art von Sklaverei für Frauen und Kinder.

Zerrüttete Familienverhältnisse und uneheliche Kinder sind heute schon so normal, dass es als gefühllos gilt, auch nur darauf hinzudeuten, dass solche Menschen benachteiligt sein könnten.

Anstatt den Gedanken zu akzeptieren, die Gesellschaft entspräche kaum noch dem biblischen Standard, hat man einfach den Standard geändert. Die anscheinend einmütige Weigerung, der Formel der Heiligen Schrift für eine erfolgreiche Familie zu folgen, hat zu einer Neudefinition von Ehe und Familie geführt.

Heutzutage weisen die meisten Menschen das Gesetz von Ursache und Wirkung von sich. Sie denken, die Gesellschaft könne die Ehe und die Familie einfach ausmustern, ohne dass das tiefgreifende Folgen hätte. Sowohl die Bibel als auch die weltliche Geschichte zeigen, was die Folgen eines Auseinanderbrechens der Familie sind und sein werden.

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Segnungen und Flüche

Große Historiker wie Edward Gibbon wussten, dass das Auseinanderbrechen der Familie und der moralische Zerfall zum Niedergang und zum Fall des römischen Reiches geführt hatte. Aber auch Gibbon hat nicht verstanden, dass die amerikanischen und britischen Völker eine Geschichte mit Gottes Geboten haben, die schon lange vor der Gründung Roms begann.

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Ruinen in Rom sind die Monumente der Auswirkungen des moralischen Zerfalls.
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Wie Codevilla schrieb, neigte der Amerikaner des 18. Jahrhunderts dazu, sich mit den Kindern Israels gleichzustellen. Der Gründer des Nachrichtenmagazins Plain Truth, Herbert W. Armstrong bewies in Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung, dass die Menschen, die sich in Britannien und Amerika ansiedelten, im wahrsten Sinne des Wortes die Nachkommen des antiken Israels sind.

In der Bibel heißt es, nachdem die Menschheit sich von Gottes Geboten und Moral abgewendet hatte, gründete Gott das Volk Israel. Er gab diesen Menschen Seine Gebote, damit sie ein Vorbild für die anderen Völker sein konnten. Durch ihr Handeln würden die Israeliten beweisen, dass Gehorsam Gott gegenüber Segnungen zur Folge hatte und Ungehorsam Flüche.

In der Mai-Juniausgabe 1938 von Plain Truth schrieb Herr Armstrong: „Am Berge Sinai machte Gott dem Volk Israel einen Vorschlag. Wenn sie Seiner Stimme gehorchten und Seine Geboten einhielten (2. Mose 19, 5-6), also eine Zivilisation aufbauten, die sich auf den Prinzipien von Gottes grundlegendem spirituellen Gesetz gründete – auf den Prinzipien der Liebe zu Gott und zum Nachbarn – dem Prinzip des Gebens statt des selbstsüchtigen menschlichen Prinzips des sich Aneignens. Gott sicherte ihnen im Gegenzug Wohlstand zu – und Macht ‚über alle Völker‘ der Welt zu herrschen.“

Die Israeliten der Antike waren gesegnet, denn in der Zeit König Davids und Salomos gehorchten sie „den Prinzipien von Gottes grundlegendem spirituellen Gesetz“. Diese nationale Größe hätte weiter Bestand gehabt – aber dann lehnten die Menschen Gottes Prinzipien über einen moralischen Lebenswandel ab. Die Folge davon war, dass ihre Gesellschaft zusammenbrach. Das assyrische Reich hatte 718 v.Chr. die Israeliten in die Sklaverei verschleppt. Nach dem Fall Israels entwickelten sich dann heidnische Reiche wie Rom zu Größe und Bedeutung.

Allerdings hatte Gott den Israeliten versprochen, Er würde die Größe Israels nach einer Strafe von 2.520 Jahren wiederherstellen. (Diese Prophezeiung ist im Kapitel 10 des Buches Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung erklärt. Bestellen sie ein kostenloses Exemplar.)

In der Septembernummer 1966 von Plain Truth schrieb Herr Armstrong: „Die Belagerung von Salmanassar begann 721 v.Chr. Die Niederlage der Israeliten fällt in das Jahr 718 v.Chr. 2.520 Jahre nach 721 v.Chr. ist das Jahr 1800 n.Chr. und von 718 v.Chr. an gerechnet ist es das Jahr 1803. Nun wissen Sie, warum unbedeutende Länder wie Großbritannien und die Vereinigten Staaten plötzlich zu größerem Reichtum und Macht gelangten, als je ein Land vor ihnen. Und das begann zwischen 1800 und 1803!“

Diejenigen, die sich in den Vereinigten Staaten und in Britannien ansiedelten, lernten durch hart erworbene Erfahrung, dass es eine Voraussetzung für die nationale Größe war, Gottes Geboten zu gehorchen. Aber ihre Kinder vergaßen das bald. In der April-Maiausgabe von Plain Truth schrieb Herr Armstrong: „Was haben wir mit dieser Vielzahl von nationalen und individuellen Segnungen gemacht, die tatsächlich ein Geschenk des lebendigen Gottes waren? Gott hat nicht versprochen, uns auch weiterhin zu segnen, wenn wir rebellierten. Wir waren rebellisch und wollten uns nicht unserem Gott und Seinen Wegen unterwerfen, was uns einen dauerhaften Frieden und Wohlstand garantiert hätte. Wir sind eingebildet und selbstsüchtig geworden. Wir haben die fruchtbaren Ländereien verseucht, die der lebendige Gott uns gegeben hat. Wir haben die Luft vergiftet, die Flüsse, Seen und Ozeane. Wir haben unseren eigenen Verstand und den unserer Kinder vergiftet, indem wir das gegen Gott gerichtete Märchen der Evolution lehrten. Wir haben öffentlich die zu Unrecht so genannte „neue Moral“ akzeptiert, die vollständig unmoralisch ist! Wir haben in der Öffentlichkeit Homosexualität, vorehelichen Sex und Perversionen akzeptiert. Wir haben die geheiligte Institution der Ehe verunreinigt und mit der ständig steigenden Scheidungsrate sind wir auf dem besten Weg, unser Zuhause und unsere familiären Beziehungen zur zerstören – die Basis jeder stabilen Gesellschaft.“

Es sollte doch eigentlich allen Leuten, die an die Lektionen der antiken Geschichte glauben, klar sein, dass der moralische Zerfall Amerikas und Großbritanniens uns auf einen Weg des gesellschaftlichen Zusammenbruchs geführt hat.

Die Prophezeiungen der Bibel lassen sogar noch klarer erkennen, was die unvermeidliche Folge unseres gegenwärtigem Lebenswandels sein wird.

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Prophezeit, dass es passieren wird

Die Bibel offenbart ganz klar, dass Gott die spirituellen und physischen Gesetze in Bewegung gesetzt hat. Gegenwärtig erlaubt uns Gott, der den Menschen volle moralische Handlungsfreiheit zugebilligt hat, unseren eigenen Lebensstil zu entwickeln, auch wenn er Seinen Geboten zuwiderläuft. Er hat uns erlaubt, die natürlichen Konsequenzen zu ertragen, die sich aus so einer Handlungsweise ergeben. Aber die Schrift berichtet, dass Gott begonnen hat, einzugreifen und das moderne Israel zu bestrafen – und zwar sieben Mal so viel zu bestrafen.

3. Mose 26 wird oft das Kapitel der „Segnungen und Flüche“ genannt. Es prophezeit, was mit dem Volk Israel passieren wird, deren moderne Nachkommen sich hauptsächlich in Amerika und Großbritannien befinden. Wenn sie Gottes Geboten gehorchten, würden sie Segnungen empfangen und wenn sie nicht gehorchten, Flüche.

„Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun …will ich mein Antlitz gegen euch richten und ihr sollt geschlagen werden von euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt.“ (3. Mose 26, Verse 14 und 17). Jawohl, der große Gott hat wirklich gesagt, Er würde wegen unserer Rebellion Sein Antlitz gegen unsere Nationen richten!

„Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen, dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche“ (Verse 18 und 19). Wenn wir nicht gehorchen, verspricht Gott, unseren Stolz und unsere Halsstarrigkeit zu brechen. Auch wenn wir enorme nationale Macht genossen haben, so ist unser Wille doch gebrochen worden, genau wie es Gott versprochen hat!

Sehen Sie sich die Geschichte des antiken Israels an und Sie werden sehen, dass unsere Länder heute denselben Weg nehmen wie das antike Israel damals.

Der Prophet Jesaja schrieb, dass die Moral der antiken Israeliten so zerrüttet war, dass sie auch noch stolz auf ihre Sünden waren. „Ihrer Sünden rühmen sie sich wie die Leute in Sodom und verbergen sie nicht“ (Jesaja 3, 9). Traurigerweise könnte man kaum eine treffendere Beschreibung unserer Gesellschaft von heute finden.

Einer der Zeitgenossen Jesajas, Hosea schrieb: „Denn der HERR hat Ursache, zu schelten, die im Lande wohnen; denn es ist keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande, sondern Verfluchen, Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben überhand genommen und eine Blutschuld kommt nach der andern. Darum wird das Land dürre stehen und seine Bewohner werden dahinwelken“ (Hosea 4, 1-3). Hosea prophezeite das, weil die Israeliten sich nicht ihrem Gott zuwandten, dann „um ihrer Schuld willen“ sollen sie fallen (Hosea 5, 1-5).

Die Prophezeiungen Jesajas und Hoseas, wie auch die aller anderen großen und kleinen Propheten, konzentrieren sich hauptsächlich auf „die späteren Tage“ (Hosea 3, 5). Gott, der meisterhafte Soziologe, sagte voraus, dass die Nachkommen der Israeliten wieder einmal gegen Seine Moralgesetze rebellieren und unter denselben Konsequenzen erleiden würden wie ihre Vorfahren.

Nachdem die Moral der Israeliten in der Antike bis zum sozialen Zusammenbruch verfallen war, erlaubte Gott dem assyrischen Reich, sie in Gefangenschaft zu verschleppen. Viele Prophezeiungen zeigen, dass unsere Völker in dieser Endzeit das gleiche Schicksal erwartet! Gott wird wieder einer ausländischen Macht erlauben, die Völker Amerikas und Britanniens wegen unserer vielen Sünden zu bestrafen.

Diese ernste Strafe ist einfach eine Berichtigung, die die Menschen lehren soll, dass Sünde ein Irrtum ist und die sie dazu bringen soll, das Leben auf eine Weise zu leben, die Segnungen anstatt fürchterlicher Flüche mit sich bringt. Wenn den Britonen und Amerikanern der Neuzeit erstmal ihr Reichtum, Erfolg, Ländereien und alles, was sie besitzen, genommen wird, werden sie Gott um Gnade und Erlösung anflehen!

Gott sagte dem Propheten Jesaja, dass die Zeit kommen wird, wenn Er Sein Volk Israel wieder in Gefangenschaft bringen wird (Jeremia 30, 3). Diese Prophezeiung handelt nicht von der antiken Gefangenschaft, die zu dieser Zeit schon passiert war. Sie handelt von einer Gefangenschaft in der Endzeit, „eine Zeit der Angst für Jakob“ (Vers 7). Jakob war der Vater der zwölf Stämme Israel.

Auch wenn Gott Jeremia diese Worte sagte, prophezeite Er doch barmherzig für die darauffolgende Zeit, „ich will sie [die Israeliten] wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe“ (Vers 3).

„Siehe, ich will sie aus dem Lande des Nordens bringen und will sie sammeln von den Enden der Erde, auch Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, dass sie als große Gemeinde wieder hierher kommen sollen“, erklärt Gott in Jeremia 31, Verse 8-9. „Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, dass sie nicht zu Fall kommen, denn ich bin Israels Vater und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn.“

Gott wird die Ausgestoßenen dieser Völker sammeln wie ein Hirte seine Herde sammelt (Vers 10); Er wird sie mit Segnungen überschütten (Verse 12-17) und Seinen neuen Bund mit ihnen schließen (Verse 31-34). Gott hat versprochen, Amerika und Großbritannien ihren Wohlstand zurückzugeben und sie zu einem guten Vorbild zu machen.

Aber zuerst müssen sie lernen, dass eine Gesellschaft, in der Gottes geheiligter Moralkodex nicht die Handlungen jedes einzelnen bestimmt, keinen Bestand haben kann!

DIE WIRKLICHE ABTEILUNG FÜR STAATSSICHERHEIT

Wie können Briten und Amerikaner ihr Heimatland beschützen? Mehr Polizei? Mehr Soldaten? Mehr Barrieren, mehr Technologie, mehr Toleranz? Mehr Diplomatie, mehr Kriege, mehr Ausgaben? Unsere Regierungen haben schon all diese Methoden ausprobiert; trotzdem werden unsere Länder immer unsicherer. Das kommt daher, weil Sicherheit nicht von Geschossen, Detektoren und Budgets kommt – sie ist eine Segnung. Und Segnungen von Gott sind eine Folge des Gehorsams der Briten und der Amerikaner Gott gegenüber.

Wenn Sie wissen wollen, wie die Sicherheit Großbritanniens und Amerikas früher vom Gehorsam Gott gegenüber kam und wie wir wegen unseres Ungehorsams Gott gegenüber eine tragisch unsichere Zukunft vor uns haben, bestellen Sie ein kostenloses Exemplar des Buches Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung von Herbert W. Armstrong, das inzwischen schon sechs Millionen andere Menschen bestellt haben.

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