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REESE ZOELLNER/TRUMPET

Der entscheidende Fehler der modernen Wissenschaft

03.01.2018  •  Aus diePosaune.de
Je mehr das Wissen zunimmt, desto mehr nimmt auch das Übel auf der Welt zu. Hier ist die Erklärung dafür, warum die Wissenschaft unsere Probleme nicht lösen kann.
 

Gib uns genug Wissen und wir werden alle Probleme dieser Welt lösen. Das ist in der Tat das Versprechen, das die moderne Wissenschaft der Gesellschaft macht. Viele Leute haben die größte Hochachtung vor der Wissenschaft. Sie ist zum modernen Messias geworden.

Wissenschaftler haben eine Unzahl von Naturgesetzen entdeckt und in den Dienst der Menschheit gestellt. Jede neue Entdeckung ist faszinierender als die davor – und das geht so weit, dass Wissenschaftler glauben, der menschliche Verstand sei das Größte aller existierenden Dinge. Alles was man braucht, ist mehr Wissen.

Die Entdeckung und Anwendung der Naturgesetze hat viel Gutes mit sich gebracht. Aber auch wenn die Wissenschaft zu überraschendem Fortschritt geführt hat, ist doch irgendetwas nicht in Ordnung. Es stimmt, dass unser Wissen sich exponentiell vergrößert. Aber dieses Wissen hat uns nicht dabei geholfen, Immoralität, Analphabetismus, zerrüttete Familien, Verbrechen, Geisteskrankheit, Hass oder Krieg entgegenzuwirken. Tatsächlich vervielfacht es unser Unglück nur noch mehr. Wir müssen zugeben, dass irgendetwas mit unserem Wissen völlig schiefläuft.

Wir sehen uns der ernsten Tatsache gegenüber, dass das Übel auf der Welt zusammen mit dem vermehrten Wissen zugenommen hat!“ schrieb Herbert W. Armstrong. „Das soll nicht heißen, dass das vermehrte Wissen das zunehmende Übel verursacht hätte. Aber es heißt doch, dass das Wissen keine Abhilfe für bereits vorhandenes Übel ist oder neues Übel verhindern könnte (Plain Truth – Die reine Wahrheit, Mai 1985, Hervorhebung durchgehend von mir).

Hat die Wissenschaft uns Hoffnungen für die Zukunft gemacht? Warum ruinieren dann so viele junge und alte Menschen ihr Leben mit Drogenabhängigkeit, sexuellem Fehlverhalten und anderen lähmenden Lastern? Auf vielerlei Weise ist die Wissenschaft ein falscher Messias, der dabei ist, zu einem Frankensteinmonster zu werden. Was also läuft falsch mit der Wissenschaft?

Ich las vor kurzem die Einleitung von Timescape, einem Science Fiction Roman. Er drückt die Hoffnung aus, dass die Wissenschaft einen Garten Eden erschaffen wird – ein Paradies auf Erden. Hat Gott das nicht schon getan? Tatsächlich wird Er das wieder tun, ungeachtet des Menschen! Und das wird bald geschehen – für die meisten von uns noch während unserer Lebenszeit. Trotzdem schließt die Wissenschaft Gott aus.

Ob Sie es nun glauben oder nicht: Das Problem mit der Wissenschaft wurde tatsächlich schon in dem biblischen Bericht vom ursprünglichen Garten Eden offenbart!

Wo die Rebellion gegen Gott begann

In Eden wiesen Adam und Eva den Baum des Lebens zurück und aßen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Die Folge davon war, dass Gott sie aus dem Paradies vertrieb und sie von dem Baum des Lebens abschnitt (Genesis 3, 22-24).

Von da an erlaubte Gott den Menschen, ihre eigenen Systeme der Wissenschaft, Religion und Ausbildung zu entwickeln – unabhängig von Seiner Offenbarung und Führung.

Wir haben immer mehr gottloses Wissen angesammelt und sind Gott gegenüber immer geringschätziger geworden. Wir folgen dem ersten Mann und der ersten Frau auf dem Fuß. Genau wie sie sagen wir: Wir wollen keinen Gott, wir wollen Wissen. Aber beweist nicht die Explosion des Bösen um uns herum, dass wir selbst gar nicht in der Lage sind, wirkliches Wissen zu erlangen?

Jesus Christus sagte: „Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen“ (Matthäus 13, 15). Wissenschaftler würden die Möglichkeit eines übernatürlichen Schöpfers nicht einmal in Betracht ziehen. Sie schließen jeden Beweis für Gottes Existenz von Anfang an aus.

Die Einleitung zu The Black Cloud, einem anderen Science Fiction Roman, erklärt die Möglichkeit körperlichen Lebens ohne spirituellen Ursprung – eine Schöpfung, die sich spontan zu komplexeren Formen entwickeln kann. Das ist nichts weiter als Fiktion und Fantasie! Wo kann man im ganzen Universum ein System finden, das in der Lage ist, sich spontan zu komplexeren Formen zu organisieren? Stattdessen beobachten wir totale Desorganisation. Die Menschheit ist bereit, den ganzen Planeten in die Luft zu jagen!

„Die akademische Freiheit ist definiert als das unabhängige Urteil, das es den Lehrern, Gelehrten, Wissenschaftlern und Studenten erlaubt, nach Wissen zu streben“, schrieb Herr Armstrong. „Die Wissenschaft als Ganzes und die höhere Bildung haben ihre akademische Freiheit dazu benutzt, eine Schöpfung ohne Schöpfer zu postulieren. Sie haben sich der Vermehrung des Wissens gewidmet und lehnen jede Möglichkeit einer wundersamen, übernatürlichen Existenz Gottes oder alles andere außerhalb ihrer materiellen Welt rundweg ab. Sie haben die Offenbarung als Quelle grundlegenden Wissens komplett von sich gewiesen!“ (ebd).

Manche Wissenschaftler widmen ihr ganzes Leben der Erforschung des Ursprungs der Erde und der Menschheit. Aber sie wollen die Wahrheit nicht akzeptieren. Stattdessen propagieren sie die unbeweisbare Hypothese der Evolution. Gott fordert uns auf, „alles zu prüfen” (1. Thessalonicher 5, 21). Wissenschaftler sind großartig bei Beweisen, bei Beobachtungen und bei der Logik – trotzdem können sie längst nicht alles beweisen!

Gott ablehnen

Es darf nicht überraschen, dass Wissenschaftler heutzutage einen Schöpfer ablehnen. Letztendlich haben sogar die Menschen zur Zeit Christi den Sohn Gottes in Fleisch und Blut verschmäht und abgelehnt. „Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages” (Matthäus 11, 23). Die in Kapernaum wurden voller intellektueller Selbstgefälligkeit „in den Himmel erhoben“. Sie wollten sich nicht einmal von Jesus Christus belehren lassen! Das ist das Problem mit den Gelehrten, Wissenschaftlern und den Menschen im Allgemeinen.

„Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir!“ (Vers 24). Intellektuelle Selbstgefälligkeit ist gefährlicher als die sexuellen Sünden in Sodom!

Bedenken Sie: Die moderne Zivilisation besitzt ein enormes Wissen, einiges davon ist gut, anderes schlecht – und wir stellen fest, dass unser größtes Problem heutzutage darin besteht, ob die Menschheit überhaupt überleben wird oder nicht!

„Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart“ (Vers 25). Gott hält mit voller Absicht die Wissenschaftler, die Gelehrten und die überwiegende Mehrheit der Menschen unter dem Deckmantel der Unwissenheit. Nur die wenigen einfachen und belehrbaren, die Er erwählt, können Gottes Wahrheit empfangen. „Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist“, sagt Gott (Hosea 4, 6). Ganz klar bezieht sich das nicht auf materielles Wissen. Das haben die Menschen im Übermaß. Den Menschen fehlt schmerzlich das Wissen über Gott, weil sie von dem falschen Baum essen; dem Baum, der zum körperlichen Tod und zur Vernichtung der ganzen Menschheit führt!

Die Menschheit ist einfach nicht dafür gerüstet, die Probleme dieser Welt zu lösen. Materielles Wissen – Gutes und Schlechtes zusammen – ist nicht genug! Es mangelt am Geist Gottes, der zusammen mit dem menschlichen Geist den Menschen wahres Verständnis vermittelt; Verständnis, mit dem wir anfangen könnten, unsere Übel zu beseitigen. Ohne Gottes Geist steht der fleischliche Verstand Gott von Natur aus hasserfüllt gegenüber (Römer 8, 7) und ist unfähig, seine Übel zu beseitigen.

„Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört“ (Matthäus 13, 16 und 17). Diejenigen, die Gott mit diesem Verständnis gesegnet hat, sind die einzigen, die die einzig wahre akademische Freiheit besitzen.

Die Wissenschaft hat kaum begonnen, das unglaubliche Wunder zu verstehen, das das Universum erfüllt. Aber ein höheres Wesen ist dabei, in der Person von Jesus Christus selbst zur Erde zurückzukehren. Er wird das Leiden der Menschen verkürzen und Gottes Reich begründen. Das ist die Vision, für die wir alle leben sollten. 

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