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Sieg gegen den Terrorismus? In der zurückeroberten irakischen Stadt Tal Afar halten iranisch unterstützte Kämpfer der Volksmobilmachungseinheit (PMU) eine Flagge des Islamischen Staats verkehrt herum.
AHMAD AL-RUBAYE/AFP/GETTY IMAGES

Amerikas grösste Niederlage - Der Sieg des Irans

07.12.2017  •  Aus diePosaune.de
Amerika feiert den Niedergang des Islamischen Staates. Aber in Wirklichkeit hat es gerade seine größte Niederlage im Vorderen Orient erlitten und dabei geholfen, den Iran zum Sieger und König zu krönen!
 

Amerika feiert, nachdem es dabei geholfen hat, den Islamischen Staat aus dem Irak und aus Syrien zu vertreiben. Aber eigentlich dürfte es gar nicht feiern. Man hat die wirkliche Situation nicht erkannt: Die Vereinigten Staaten haben gerade im Nahen Osten ihre größte Niederlage eingesteckt, die sie jemals erlitten haben!

So erschreckend diese Feststellung auch klingen mag — ich kann sie Ihnen beweisen.

Es mag sein, dass Amerika dabei geholfen hat, den Islamischen Staat aus dem Irak und aus Syrien zu vertreiben, doch nun wird Amerika gerade selbst aus dem Irak und aus Syrien vertrieben — vom Iran! Wir werden bald eine üble Trendwende erleben. In vielerlei Hinsicht hat sie bereits begonnen.

Wir müssen das, was hier geschieht, im Zusammenhang mit der Prophetie der Bibel sehen. Das zeigt uns, wohin die Ereignisse führen und warum. Diese Prophezeiungen enthalten auch viele gute Nachrichten für die Zukunft Amerikas. Aber vor diesen guten Nachrichten kommen sehr besorgniserregende Nachrichten — eine schreckliche Strafe kommt auf die Vereinigten Staaten zu.

Amerikas Probleme im Nahen Osten sind eigentlich schon ein Teil dieser Strafe und sie werden noch schlimmer werden. Gott gibt uns diese Prophezeiungen als Warnung und Er hat uns diese Warnung schon jahrzehntelang zukommen lassen. Aber das Volk wird die Segnungen, die Gott uns gerne zukommen lassen würde, nicht bekommen, wenn wir nicht beachten, was Gott uns sagt, was wir tun sollen — auch in unserer Außenpolitik

Wenn Sie sich gerade jetzt den Nahen Osten ansehen, werden Sie ein klares Bild davon bekommen, wie gefährlich es ist, die Wahrheit nicht zu beachten.

Die wirkliche Gefahr

Die erschreckende Grausamkeit des Islamischen Staats hat in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit in der ganzen Welt erregt. In gewisser Weise war das verständlich. Aber wenn die Leute diese Ereignisse im Zusammenhang mit der Prophetie der Bibel sehen würden, hätten sie erkennen können, dass da sogar eine noch größere Gefahr drohte, die sie übersehen hatten.

Ich habe in meinem Fernsehprogramm Der Schlüssel Davids am 1. Oktober 2014 darüber gesprochen: „Wir sehen, wie die Terroristen [des Islamischen Staats] all diese Gewalttaten vollbringen, all dieses Blut vergießen und den Menschen die Köpfe abhacken und es hat wirklich die Aufmerksamkeit dieser Welt erregt. Aber in vielerlei Hinsicht ist das nur eine Ablenkung von der wirklichen Gefahr im Nahen Osten und in der Welt.“ Diese wirkliche Gefahr ist der Iran!

Im Februar 2015 sagte ich dann: „Es gibt einen US-General, der sagte, das Antlitz des radikalen Islams sei jetzt [der Islamische Staat], aber ich bin überhaupt nicht seiner Meinung. Das Antlitz des radikalen Islams ist immer noch und viel mehr der Iran und das sagt uns die Bibel, denn der Iran ist der König.“ Damit nahm ich Bezug auf die Prophezeiung in Daniel 11, 40 über einen „König des Südens“ in der Endzeit.

Seit über zwanzig Jahren vertritt die Posaune die Ansicht, dass diese Rolle in den Ereignissen der Endzeit vom Iran erfüllt wird, der die radikalen Islamisten anführt. Sie können mehr darüber in meiner kostenlosen Broschüre Der König des Südens nachlesen. Wenn Gott den Iran als „König des Südens“ bezeichnet, bedeutet das, dass er den Vorderen Orient beherrscht! Die meisten Leute haben das besonders in früheren Jahren nicht erkannt, jetzt allerdings sehen das immer mehr Leute ein. Jedenfalls sagt Gott das! Wenn wir den Islamischen Staat für das „Antlitz des radikalen Islams“ halten, übersehen wir diese grundlegende Tatsache — man braucht keine biblische Prophetie, um zu verstehen, dass der Iran die größere Bedrohung ist.

In diesem Fernsehprogramm sagte ich weiter: „Wenn wir uns den Islamischen Staat ansehen, nun ja, die haben nicht einmal eine Luftwaffe und in vielerlei Hinsicht sind sie doch nur ein Ablenkungsmanöver. Gefährlich sind sie zweifellos, aber sie sind nur eine Ablenkung von dem, was im Vorderen Orient durch den Iran passiert. … Wenn Sie sich heute den Islamischen Staat im Irak ansehen, so ist er doch nur eine Maus im Vergleich zum iranischen Tiger. Das ist doch gar kein Vergleich.“

Das war wirklich wahr. Wenn es auch vielleicht damals noch nicht so klar war, aber inzwischen wissen wir das, denn der Islamische Staat wurde ja wirklich schnell vom Irak und von Syrien besiegt.

Während die Bedrohung durch den Islamischen Staat weitgehend neutralisiert werden konnte, ist der iranische Tiger immer stärker und gefährlicher geworden!

Tatsächlich haben die Vereinigten Staaten durch den Einsatz ihrer militärischen Macht gegen den Islamischen Staat nur dazu beigetragen, die Macht des Iran noch erheblich zu vergrößern!

Die iranische Expansion

Die Washington Post hat das folgendermaßen ausgedrückt: „Die Vereinigten Staaten befinden sich im Nahen Osten auf Kollisionskurs mit dem Iran.“ „Präsident Trumps energische neue Strategie gegen den Iran prallt auf die Realität des erheblich gewachsenen Einflusses des Irans im Vorderen Orient — ein Ergebnis des Krieges gegen den Islamischen Staat“ (26. Oktober 2017; Hervorhebung durchweg von mir). Eigenartig: Es stellt sich heraus, dass Amerikas Bemühungen, die Bedrohung des radikalen Terrorismus zu beseitigen, das Problem nur noch verschlimmert hat! Wie lässt sich das erklären?

Nachdem sich das nun herausgestellt hat, versucht Präsident Trump Amerikas Politik dementsprechend zu ändern. Die Washington Post schreibt weiter: „Diese Strategie stellt einen wichtigen Wandel in der amerikanischen Nahostpolitik dar. Statt sich fast ausschließlich auf die Bekämpfung des Islamischen Staates zu konzentrieren, versucht man jetzt auch die bereits Jahre andauernde iranische Expansion in der Region einzudämmen.“

„Aber diese Strategie kann nichts gegen die starke Präsenz des Iran im Irak und in Syrien ausrichten. Dabei stellt sich die Frage, ob sich der iranische Einfluss zurückdrängen lässt, ohne neue Konflikte auszulösen.“

Tatsächlich hat sich der iranische Einfluss jahrelang immer mehr ausgeweitet. Dieses radikale Land hat über die Jahre bewiesen, dass es immer versuchen wird, sein fanatisches Anliegen bis in den Tod durchzusetzen. Wie kann Amerika oder irgendeine andere Macht das wirkungsvoll bekämpfen? Dazu bedarf es der zielstrebigen Anwendung von Gewalt vor Ort. Und Amerika ist bestimmt nicht bereit zu so viel Engagement.

Der Iran unterstützt mehr als 100.000 Soldaten im Irak, die als vom Volk mobilisierte Truppen bekannt sind — etwa 40 paramilitärische Milizen, die hauptsächlich aus schiitischen Irakern bestehen. Viele von ihnen sind offiziell Teil der irakischen Streitkräfte. In einigen dieser Truppen befinden sich auch Soldaten der islamischen Revolutionsgarde des Iran.

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Irakische Truppen, unterstützt von der Hashed Al-Shaabi, einer Volksmobilmachungsseinheit (PMU), rücken in die Stadt Tal Afar westlich von Mossul vor, nachdem die irakische Regierung am 22. August 2017 versucht hatte, sie von der Herrschaft des Islamischen Staates zu befreien. (AHMAD AL-RUBAYE/AFP/Getty Images)

Der Iran hat zehntausende Soldaten im Irak und in Syrien und seine Präsenz nimmt weiter zu. Die Vereinigten Staaten haben etwa 5000 Soldaten in der Region stationiert und in Amerika will man allgemein sogar noch weitere Truppen abziehen. „Vom Iran unterstützte schiitische Milizen sind in den sunnitischen und christlichen Regionen im Norden und im Westen des Iraks ausgeschwärmt, die bereits von der Herrschaft des Islamischen Staats befreit wurden und das häufig mit Hilfe der US-Luftangriffe“, schrieb die Post weiter. So hat der Iran einfach den Irak übernommen. Er hat sogar mitgeholfen, Amerikas zuverlässigste Verbündete im Nahen Osten, die Kurden, zu unterwerfen, als er Kirkuk eroberte, das enorm reich an Erdöl ist.

Die Lage in Syrien ist auch nicht besser: „Zusammen mit den Streitkräften [des syrischen Präsidenten Bashar] Assads kämpfen sie [die Iranis] gegen die von den USA unterstützten syrischen demokratischen Streitkräfte, um das letzte noch vom Islamischen Staat besetzte Gebiet im Osten Syriens. Sie hoffen, sich dort mit ihren irakischen Verbündeten zusammenzutun, um eine Landverbindung zwischen Teheran und seinen libanesischen Verbündeten, der Hisbollah in Beirut zu schaffen, um das iranische Einflussgebiet bis zum Mittelmeer auszudehnen“ (ebd). Das ist ein gewagter Schachzug des Königs des Südens!

All das ist eine klare Bestätigung der Prophezeiung Daniels! Der König ist weder die Türkei noch Saudi Arabien, der Irak oder Syrien. Der König ist der Iran—und genau das verkünden wir schon seit über zwanzig Jahren.

Den Iran legitimieren

Wenn man sieht, was der Iran tut, ist es verblüffend, dass die Vereinigten Staaten eine Strategie gegen den Terrorismus verfolgen, bei der sie Seite an Seite mit dem Iran kämpfen — mit dem Land, das den Terrorismus am meisten unterstützt. Auf der Seite des Irans zu kämpfen, ist für Amerika ein verhängnisvoller Fehler! Wir sind da in eine tödliche Falle geraten!

Dass wir uns in unserer Schlacht gegen den Islamischen Staat mit dem Iran „verbünden“, wird nicht nur diese radikale Organisation vernichten, die mit dem radikalen Iran konkurriert hat, sondern es hat auch den Iran in den Augen der Welt legitimiert. Die iranischen Mullahs haben ihre Soldaten im Irak und in Syrien eingesetzt und sind faktisch dabei, diese Regionen zu erobern und sich eine Brücke zum Mittelmeer zu bauen. Es ist beschämend, dass man ihnen dafür auch noch Beifall spendet, weil das ja den verhassten Islamischen Staat vertreibt!

Amerika kämpft nicht nur Seite an Seite mit dem Iran — obendrein machen wir ihn auch noch mächtiger! Der Iran scheint jetzt ein nützlicher und wirkungsvoller Partner im Krieg gegen den Terrorismus zu sein. Amerika hat mitgeholfen, den Iran als den Retter des Iraks und Syriens erscheinen zu lassen!

Was für eine Farce!

Diese radikale Macht ist weit schlimmer als es der Islamische Staat je war! Aber die Welt drückt ein Auge zu.

Und trotz seiner aggressiven Außenpolitik hat der Iran immer weiter an seinem Atomwaffenprogramm gearbeitet.

Umzingelt

Unglaublich, aber jetzt sieht sich die große Supermacht Amerika förmlich vom Iran umzingelt! Der Artikel in der Washington Post zitierte den in Beirut lebenden politischen Analysten Mohammed Obeid, der sagte, dass eine Herausforderung des Irans im Irak und in Syrien „eine sehr negative Wirkung auf die in der Region stationierten amerikanischen Truppen haben würde. Sie sind vom Iran umzingelt. Das ist ein großes Problem, mit dem sich die Amerikaner auseinandersetzen müssen.“

Erkennen Sie die Realität auch so klar wie dieser Analyst?

Am 22. Oktober sagte der amerikanische Außenminister Rex Tillerson: „Natürlich müssten die iranischen Milizen im Irak jetzt, wo der Krieg [gegen den Islamischen Staat] fast zu Ende ist, wieder in ihre Heimat zurückkehren. Alle ausländischen Kämpfer im Irak müssen nach Hause gehen.“

Glauben Sie wirklich, der Iran würde nach Hause gehen?

Wenn Sie nicht glauben, was ich gerade über die Situation gesagt habe, bedenken Sie, was der irakische Premierminister Haider al-Abadi dem Außenminister Tillerson antworte. Er wies ihn scharf zurecht — eine Demütigung für Amerika! Er sagte, diese iranischen Milizen seien eine irakische Institution. „Die vom Volk mobilisierten Kämpfer sollten ermutigt werden, denn sie sind die Hoffnung des Landes und der Region“, sagte Abadi.

Eine andere Verlautbarung von Abadis Büro bezeichnete die vom Volk mobilisierten Kämpfer als Patrioten und stellte fest: „Keine der Parteien hat das Recht, sich in irakische Angelegenheiten einzumischen.“ Denken Sie an den Blutzoll und all das Geld, das Amerika in den letzten 15 Jahren in dieses Land gesteckt hat, angeblich um zu versuchen, es von der Tyrannei und dem Terrorismus zu befreien und ihm zu helfen, auf eigenen Beinen zu stehen. Aber jetzt steht es unter der Führung eines Strohmannes des Irans, der Amerika eine lange Nase zeigt!

Der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif machte sich ebenfalls über Tillersons Äußerungen lustig. Er sagte, die vom Iran unterstützten Milizen könnten gar nicht nach Hause gehen, weil „sie ja schon zu Hause sind.“

Ein hoher Offizier der iranischen Miliz schrieb auf Twitter: „An den amerikanischen Außenminister: Ihre Streitkräfte müssen sich darauf vorbereiten, nach dem Ende des Kriegs gegen den IS, der die Ausrede für ihre Anwesenheit ist, sofort und ohne Verzögerung unser Heimatland zu verlassen.“ Anscheinend war die Bekämpfung einer radikalen terroristischen Gruppe nur eine Ausrede für die Präsenz Amerikas im Land! Es gibt keinen Dank für die Ressourcen, die wir einsetzten, um das Land zu befreien. Wir halfen Ihnen, den Islamischen Staat zu vertreiben, jetzt jedoch vertreibt der Iran uns!

Die große Prophezeiung Gottes über Amerika wird wahr: „Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein“! (Levitikus 26:20).

Nicholas Heras vom Center for a New American Security sagte: „Keine noch so gute Strategie und kein Einsatz von Bodentruppen, nichts abgesehen von einer Invasion kann verhindern, dass der Iran das Geschehen in Bagdad und im ganzen Irak prägt. Der Iran wird sich nie mehr aus Syrien oder aus dem Libanon vertreiben lassen, es sei denn, eine US Armee marschierte in Damaskus ein (Washington Post, op. cit.).

Da der Iran zehntausende von Milizkämpfern in der Region unterstützt, könnte man ihn nur mit einer gewaltigen militärischen Auseinandersetzung wieder von dort vertreiben. Aber die Vereinigten Staaten sind gar nicht gewillt, das zu tun. Der Iran weiß das—Amerika weiß es—und die ganze Welt weiß es!

Was geht hier vor? Wie war es möglich, dass so ein Desaster passierte und wohin wird das führen? Das sind Fragen mit tödlichen Auswirkungen und wir müssen sie ernsthaft überdenken. Wissen unsere US-Regierungsbeamten, mit was für einer Macht sie es da zu tun haben? Der Iran ist kein normales Land. In keinem anderen Land gibt es so viel Fanatismus und radikale religiöse Überzeugungen. Im Iran glauben die Leute, je brutaler sie kämpfen, umso eher wird ihr Messias wiederkehren!

Amerika wurde im Nahen Osten besiegt! Das ist eine folgenschwere Realität und wir können es uns nicht leisten, sie zu ignorieren!

Der gebrochene Stolz

Dieser unglaubliche Albtraum geschieht vor unseren Augen, genau wie wir es prophezeit haben. Wir stützten uns dabei auf den Überblick, den uns die Prophetie der Bibel verschafft.

In einem der Programme Der Schlüssel Davids, das ich im August 2011 aufnahm, sagte ich: „Was die meisten Leute immer noch nicht verstehen, ist die Tatsache, dass der Iran den Nahen Osten beherrscht und dass er Länder in den Krieg stürzen wird. … Wir sehen nicht und die ganze Welt erkennt nicht, wie sehr der Iran den Nahen Osten beherrscht und dass er dort schon die Macht übernommen hat. Und er ist gerade dabei, diese Region der übelsten Art von Terrorismus und Krieg zu überantworten.“

„Der Iran, der bei weitem bedeutendste Sponsor des Terrorismus, hat sich die Herrschaft über den Libanon und Gaza erkämpft und ist zum Rückgrat des syrischen Terrorismus geworden“, sagte ich weiter. „Der Iran spielt jetzt eine dominante Rolle im Irak und in Afghanistan, die er sich mit Bomben und Gemetzel erkämpft hat und er ist nun dabei, den Terrorismus der Islamischen Bruderschaft zu stärken, um auch die Kontrolle über Ägypten zu erlangen. Jetzt haben Amerika und der Westen den Weg für einen weiteren iranischen Sieg in Libyen geebnet.“ Man kann auch den Irak auf die Liste der iranischen Siege setzen, für die Amerika den Weg geebnet hat.

Hier noch mehr von dieser Prophezeiung in Levitikus 26: Gott sagt: „Wenn ihr aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen, dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche… (Verse 18-19). Gott warnt uns, dass unser Stolz wegen unserer Sünden gebrochen werden wird. Deshalb erleidet Amerika diese schmachvollen Niederlagen.

2016 wurden amerikanische Segler ohne es zu merken in iranische Hoheitsgewässer abgetrieben und sie wurden vom Iran vor der ganzen Welt gedemütigt. Jetzt ist der Iran dabei, die USA vor den anderen Ländern zu diffamieren und Amerika sieht tatenlos dabei zu. Die Vereinigten Staaten haben genug Macht, um den Iran praktisch sofort vom Erdboden zu vertilgen! Aber Amerika ist nicht gewillt, seine Macht einzusetzen. Der Iran kann das spüren wie ein Hai Blut im Ozean aufspürt.

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Mehr als tausend Worte: Ein Wandgemälde auf der Insel Hormus, Iran, zeigt einen iranischen Sieg über ein amerikanisches Kriegsschiff in der Straße von Hormus. (kaveh kazemi/getty images)

Wir sagten bereits 1996 vorher, dass der Irak an den Iran fallen würde. Als dann die USA 2003 Saddam Hussein absetzten, schrieb ich in der Juniausgabe 2003 der Posaune: „Es scheint angesichts der gegenwärtigen Präsenz der USA in der Region empörend zu sein, aber die Prophetie zeigt, dass der Iran wahrscheinlich das Ziel verfolgt, den Irak übernehmen.“ Wie konnten wir das wissen? Durch die Prophetie der Bibel! (Sie können die besonderen Gründe, weshalb wir vorhersahen, dass der Irak unter den Einfluss des Irans geraten würde, in meiner Broschüre Der König des Südens nachlesen.)

Die Bibel sagt klar, dass der Iran der König des Südens ist. Der Iran ist der Tiger und der Islamische Staat ist die Maus. Wir werden niemals unsere Probleme lösen können, wenn wir nicht erkennen, wer wirklich unser Feind ist und aufhören, Spielchen zu spielen.

Sehen Sie sich das Desaster an, in das Amerika geraten ist, weil es sich von Gott abgewandt hat. Diese Flüche werden solange immer schlimmer werden, bis wir bereuen. Wann wird dieses Land das verstehen? Wann werden Sie das verstehen? Jeder einzelne muss diese Frage für sich selbst beantworten, weil es ständig immer mehr Beweise dafür gibt, dass heutzutage etwas in den Vereinigten Staaten fürchterlich verkehrt läuft.

Aber trotz allem gibt es auch gute Nachrichten. Das Kapitel Daniel 11, das mit der Prophezeiung über den König des Südens endet, sollte eigentlich ohne Kapiteltrennung das ganze Kapitel 12 hindurch weitergehen: „Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit…“ (Daniel 12, 1). Diese „Zeit der Trübsal“ beginnt jetzt! Wir können sehen, dass sie vor der Tür steht und sie wird ein beispielloser Schrecken sein.

Aber sehen Sie, wie dieser Vers endet: „Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.“ Gott verspricht, Sein Volk zu beschützen — diejenigen die Ihm heute vertrauensvoll gehorchen.

Die gute Nachricht lautet weiter: „Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande. Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich“ (Verse 2 und 3). Wenn wir einfach nur Gott gehorchen und uns auf Ihn verlassen, wird Er uns mehr belohnen, als wir uns vorstellen können! Er sagt, wir werden für immer und ewig leuchten wie die Sterne! Gott wird uns diese Belohnung schenken, wenn wir unseren Verstand so nutzen, wie man ihn nutzen sollte und mithelfen, Gottes Botschaft dieser sterbenden Welt zu verkünden.

Die Ereignisse werden sich sehr bald zum Schlimmsten entwickeln, das die Welt je erlebt hat. Gott will diesem Irrsinn Einhalt gebieten. Wenn wir jetzt auf Gott hören, verspricht Er, dass uns große Segnungen zu Teil werden. Auch wenn die Ereignisse, die vor uns liegen, die Schlimmsten sind, die diese erschöpfte Erde je erlebt hat, können wir doch davor beschützt werden. Und Gott sei Dank kündigen sich auch gute Nachrichten an. Gott verspricht, dass die Drangsal nur kurze Zeit dauern wird und dann wird Er sein Reich auf Erden errichten! 

Kos De Ad