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Josh Edelson/AFP/Getty Images

Würde Jesus wegen der gleichgeschlechtlichen Ehe zum Flip-Flopper werden?

‚Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.‘

Als er 2004 für den US-Senat kandidierte, führte Barack Obama es auf die Religion und den Glauben zurück, dass er eine Position gegen die gleichgeschlechtliche „Ehe“ einnahm. „Ich bin ein Christ“, sagte er. “Ich glaube, dass die Tradition und meine religiöse Überzeugung sagen, dass die Ehe etwas Heiliges zwischen einem Mann und einer Frau ist (durchweg meine Hervorhebung). Er bekräftigte diese Position, als er 2008 für das Präsidentenamt kandidierte und nannte die Ehe einen „heiligen Bund“ zwischen einem Mann und einer Frau.

Im Mai jedoch änderte Präsident Obama seine Meinung und beschloss, die homosexuelle „Ehe“ zu billigen. Er verteidigte seinen plötzlichen Gesinnungswandel, indem er sich auf denselben Jesus berief – und genau denselben inspirierten Text – den er einst benutzte, um den traditionellen Ehebund zu verteidigen. Er schrieb dies auch den Mitarbeitern, Nachbarn, Freunden und Familien zu – sogar seinen beiden Töchtern – dass sie seine, sich über die Jahre „entwickelnde“ Position beeinflusst hatten. Aber was am Ende am wichtigsten war, war die Goldene Regel: „Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest“, sagte der Präsident und umschrieb Lukas 6, 31.

Natürlich dreht sich Herrn Obamas „sich entwickelnde“ Position über die gleichgeschlechtliche „Ehe“ in Wirklichkeit um politische Zweckmäßigkeit und keinesfalls um die inspirierten Lehren von Jesus. Es ist aber immer noch ziemlich schockierend, wenn Jesus Christus und die Bibel durch den Schmutz gezogen werden, um ein Verhalten zu verteidigen, das Gott nachdrücklich verurteilt.

Im letzten Jahr verärgerte Premierminister David Cameron in Großbritannien viele traditionelle Christen, als er Pläne ankündigte, die homosexuelle „Ehe“ vor der nächsten Wahl zu legalisieren. Um seinen umstrittenen Plan zu verteidigen und die Kluft zwischen seiner Regierung und der christlichen Gemeinschaft zu überbrücken, wandte sich Herr Cameron im April dieses Jahres wieder einmal – sie ahnten es – an Jesus Christus.

„Das Neue Testament sagt uns so viel über den Charakter von Jesus; ein Mann von unvergleichbarer Barmherzigkeit, Großzügigkeit, Anmut, Demut und Liebe“, sagte Herr Cameron. Dann bezog er sich auf dieselbe Stelle in Lukas, die Präsident Obama umschrieb.

Egal, was es in 1. Mose 19, 3. Mose 20, 13, Lukas 17, 28-30, Römer 1, 26-27, 2. Petrus 2, 6 oder Judas 7, sagt. Dies sind jetzt überholte Verse, die oft von Homophoben und Frömmlern zitiert werden, wird uns gesagt. Jesus, wissen Sie das nicht, hätte gewollt, dass Homosexuelle heiraten – so sagen die „Aufgeklärten“.

Die Kirche von England unterdessen kritisierte prompt den Kreuzzug des Premierministers für die gleichgeschlechtliche „Ehe“. Die Ehe ist zwischen einem Mann und einer Frau, gab die Kirche zur Antwort auf den Versuch der Regierung, den Bund neu zu definieren. In derselben Erklärung jedoch unterstützte die Kirche von England die Homosexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaft – zog aber eine sehr deutliche Linie zwischen dem – und der homosexuellen „Ehe“.

Was für eine erbärmliche und schwache Verteidigung einer Institution, die vom Allmächtigen Gott eingesetzt wurde. Die vermeintliche moralische Autorität in Großbritannien fasste ihre offizielle Position bezüglich Homosexualität und Ehe zusammen und schloss nicht einmal eine Bibelstelle oder biblische Referenz mit ein. Nicht einmal einen Vers!

Und wir fragen uns, warum unsere führenden Politiker so schnell sind, die Bibel und den Ruf von Jesus Christus zu verunglimpfen, um ihre gesetzlosen Tagesordnungen hinterlistig zu verteidigen. Der „erleuchtete Klerus“ von heute ist viel zu sehr damit beschäftigt herauszufinden, wie viel von der Bibel als Mythos oder Übertreibung kategorisiert werden kann, anstatt sich darum zu kümmern, tatsächlich die reine Wahrheit des inspirierten Wortes Gottes zu predigen!

Was für ein ominöses Zeichen der Zeit, in der wir leben.

„Ich bezeuge eindringlich vor Gott“, schrieb der Apostel Paulus an seinen jungen Assistenten, seinen treuen Prediger, dem Evangelisten Timotheus. „Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre“ (2. Timotheus 4, 1-2, Elberfelder Bibel).

Gott hat seine wahren Prediger mit der ernsten und bedeutsamen Verantwortung beauftragt, die Wahrheit der Bibel zu predigen. Es sagt nicht, predige, was die Menschen hören wollen, oder verändere doktrinäre Positionen, so wie sich das gesellschaftliche Verhalten im Laufe der Zeit entwickelt.

„Ich, der Herr, wandle mich nicht“, donnert Gott in Maleachi 3, 6. Und seine Prediger müssen die Heiligkeit und Beständigkeit seiner offenbarten Wahrheit aufrechterhalten und verteidigen. Stehe bereit mit Gottes Wahrheit, sagte Paulus. Das bedeutet, wir müssen aufstehen und für Gottes

Wahrheit kämpfen!

„Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden“ (2. Timotheus 4, 3-4, Elberfelder Bibel). Das ist die Zeit, in der wir gerade leben. Die meisten Menschen haben sich von dem was die Bibel tatsächlich sagt, abgewandt und haben Lügen an Stelle der Wahrheit akzeptiert.

Was ist mit Ihnen, lieber Leser? Werden Sie die Einfachheit und Reinheit von Gottes offenbarter Wahrheit akzeptieren? Sie können die Wahrheit verstehen, wenn Sie ehrlich sind in Ihrem Studium von Gottes Wort und bereit sind, sich der Autorität der Bibel zu beugen.

In seinem Buch, Das unglaubliche Potential des Menschen, sagte Herr Armstrong, dass Gott seine offenbarte Erkenntnis und Wahrheit allen zugänglich gemacht hat, die willens sind, zu glauben, was er in seinem inspirierten Buch, dem Buch der Bücher, der Heiligen Schrift, sagt. Es ist das weltweit meist verkaufte Buch, sagte Herr Armstrong. „Es ist zum meistgedruckten, aber auch zum meistmissdeuteten, meistmissverstandenen und meistverleumdeten Buch der Welt geworden“, wie kein anderes Buch.

In der Tat, das wurde es. Darum müssen Sie das beiseitelegen, was die Menschen über die Bibel sagen und den Ursprung selbst überprüfen. Es bedarf keiner „eigenen Auslegung“, wie der Apostel Petrus schrieb. Gottes Wort interpretiert sich selbst für diejenigen, die demütig und ehrlich sind – und bereit sind, sich hineinzugraben und zu studieren. Die Bibel sagt, was sie meint – und das mit Autorität! Und bedeutet genau das, was sie sagt. Nehmen Sie sie einfach als das zeitlose Meisterwerk an, das sie ist, und es wird beginnen, Sinn zu ergeben.

„Überprüfen Sie die Bibel für sich selbst“, bat Herr Armstrong eindringlich seine Leser der Plain Truth vom Februar 1982. „Sie ist voll von Überraschungen – sie ist voll von Wahrheit – sie ist voll von dem Weg zu einer positiven inneren Ruhe, zum Glück, Wohlstand, zu einem vollen Leben hier und jetzt und zum Heil eines freudigen, ewigen Lebens – für immer“! 

De Moa