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Ashkan Forouzani/Unsplash

Wird der irak demnächst an den

Der König des Nordens und der König des Südens sind zwei Mächte, über die prophezeit ist, dass sie in dieser Endzeit aufeinanderprallen werden. Es ist äußerst wichtig, dass wir verstehen, wer diese sind.

„Und zur Zeit des Endes wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten“ (Dan. 11,40). Beide Mächte erleben im Moment einen rasanten Aufstieg auf der Weltszene. Dieser Zusammenprall wird diese Welt erschüttern wie nie zuvor! Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, es führt zum 3. Weltkrieg – es sei denn, wir beherzigen Gottes Prophezeiung und bereuen!

Der islamische Extremismus wird sich zum König des Südens entwickeln. Sie müssen verstehen, weshalb.

Die Moslems der gesamten Welt zählen als die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe nach China. Sie bewohnen ein geographisches Gebiet, das größer als Russland ist. Und die islamische Welt kontrolliert auch viele der Ölressourcen der Welt.

Die Bühne ist bereit für eine islamische Gruppe von Nationen, die mit ziemlicher Sicherheit vom Iran, als prophezeiter König des Südens, angeführt wird. Diese Gruppe wird gegen den König des Nordens, gegen die Europäische Union anstürmen. Die Außenpolitik des Iran ist sehr „energisch“. Und seit dem Ende seines Krieges mit dem Irak im Jahre 1988, hat der Iran ein massives Arsenal militärischer Waffen angesammelt, um seine aggressive Außenpolitik zu bekräftigen.

Jetzt, wo der Irak ausgeschaltet wurde, ist der Iran noch näher dran, der herrschende König des Nahen Ostens zu werden. Es mag in Hinblick auf die derzeitige US-Präsenz in der Region, schockierend erscheinen, aber die Prophezeiung deutet darauf hin, dass der Iran in der Verfolgung seines Zieles höchstwahrscheinlich den Irak übernehmen wird. Zumindest wird er bedeutenden Einfluss auf das irakische Volk ausüben.

Irans nukleare Stärke

Der Iran hat lange versucht, der unumstrittene Führer in der Region zu werden, größtenteils durch aggressive und ehrgeizige militärische Entwicklung.

Irans Waffenprogramm ist eine enorme Besorgnis für die USA. Es sind nicht nur ehemalige Sowjetwaffen und waffenfähiges Kernmaterial, auf die der Iran Zugriff bekommt – er hat auch eifrig ehemalige sowjetische Atomwissenschaftler rekrutiert. Das kommunistische China hat ebenfalls die Iraner mit Kerntechnologie beliefert.

Es ist klar, dass der Iran seine eigene Produktionsfähigkeit anstrebt. Unter dem Deckmantel, ein ziviles Energieprogramm aufzubauen, drängt er, komplette Einrichtungen, wie Urananreicherungsanlagen, ins Land zu bringen – wobei er für die nukleare Hardware jährlich weit mehr ausgibt, als für die alleinige heimische Energieproduktion erforderlich wäre. Der Iran besitzt jetzt zwei Atomkraftwerke. Iranische Diplomaten verweisen darauf, dass diese ausschließlich zur Energiegewinnung errichtet wurden. Aber niemand glaubt das, weil ihr Land Öl im Überfluss besitzt.

All das ist zusätzlich zu den Kernwaffen, die der Iran dank der islamischen, ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan, bereits besitzt.

Beachten Sie dieses Zitat, das vor über einem Jahrzehnt, in einem auf der Titelseite veröffentlichten Leitartikel der Zeitung European, mit dem Titel „Iran besitzt Atombombe“, erschienen ist: „Der Iran hat mindestens zwei Atomsprengköpfe aus einer offiziell als ‘fehlend’ angegebenen Menge, von der neuen, unabhängigen Republik Kasachstan, einem früheren Teil der Sowjet­union, übernommen.“ Dieser Artikel besagte, dass die Russen einen streng geheimen Bericht an die cia sandten, der enthüllt, dass mehrere Atomsprengköpfe aus einem soeben geschlossenen Atomstützpunkt in Kasachstan verschwanden. „Zwei dieser Kernwaffen wurden letztes Jahr über die Grenze von Kasachstan in den Iran geschmuggelt und befinden sich nun unter der Kontrolle von Reza Amrollahi, dem Leiter der iranischen Organisation für Atomenergie. Die Tatsache, dass Amrollahi auch dafür verantwortlich ist, ehemalige sowjetische Kernwissenschaftler zu rekrutieren, hat die Angst des Westens über die Anstrengungen des Irans, eine islamische Bombe zu bauen, verschärft“ (7. Mai 1992).

Aber die nukleare Fähigkeit ist nur der Deckstein einer umfassenden iranischen militärischen Aufrüstung.

Bereits in 1994 brachte der US-News & World Report einige beunruhigende Statistiken darüber, wie stark Irans Militär geworden war (meine Betonung): „Der Iran hat auch seine regulären Streitkräfte sehr zielbewusst wieder bewaffnet, hauptsächlich mit Hilfe von Russland. Die Regierung Rafsanjani hat während der letzten fünf Jahre bis zu 4 Milliarden $ pro Jahr für all das ausgegeben – für Artillerie, Panzer und moderne Seeminen, bis zu Raketen und russischen Kampfflugzeugen. Der Iran kaufte sogar zwei Angriffsunterseeboote von Russland, und ein Drittes soll unterwegs sein. Mit etwa 1.200 Panzern, 2.300 Artillerieeinheiten, 100 Kampfhubschraubern, zwei Dutzend Scud- und chinesischen CSS-8 Marschflugkörpern, sowie 16 Kampf- und Bodenangriffsgeschwadern, ist das iranische Militär eines der stärksten in der Region. ‘Sie bauen ihre Kräfte auf eine sehr berechnende Weise wieder auf’, sagt Zeev Eytan vom Jaffee Zentrum für strategische Studien an der Universität von Tel Aviv und Mitherausgeber des Middle East Military Balance. ‘Sie geben das Geld sorgfältig aus und kaufen gute Ausrüstung’“ (14. Nov).

Das sind die Maßnahmen eines Landes, das entschlossen ist, die Supermacht des Nahen Ostens zu werden! Sie haben nicht bloß billige Waffen gekauft.

Regional gesehen liegt der Iran hinsichtlich der Größe seiner Armee (11 Millionen für den Militärdienst taugliche Männer und über 800.000 mehr, die jährlich das militärische Alter erreichen) heute lediglich hinter Ägypten zurück, aber er übertrifft Ägypten bei den militärischen Ausgaben, die, seitdem der U.S. News Artikel von 1994 veröffentlicht wurde, auf 9,7 Milliarden Dollar pro Jahr angestiegen sind.

Der Iran hat auch mehrere tausend Tonnen chemischer Mittel gehortet, einschließlich von Stoffen, die Blasen, Blutkrankheiten und Erstickungsanfälle hervorrufen. Gemäß der Aussage von Leonard Spector vor dem House of International Relations Committee im Jahre 1996, ist der Iran fähig, darüber hinaus Tausende von Tonnen dieser Mittel jährlich zu produzieren. Und in Verletzung der von ihm unterzeichneten Biological Weapons Convention, hat der Iran zwei Jahrzehnte lang ein biologisches Kriegsprogramm gehabt, das während der Zeit des Iran-Irak Krieges begann.

Für das Abfeuern dieser tödlichen Materialien verfügt der Iran über Artilleriegeschütze, Raketen, ferngelenkte Bomben und Scud-Sprengköpfe – viele wurden auch von ehemaligen sowjetischen Ländern, China und Nordkorea geliefert. Der Iran arbeitet jetzt hart daran, in seiner Raketenproduktion selbständig zu werden. Im Juli 2000 meldete der Iran einen erfolgreichen Test seiner eigenen Shahab-3 Rakete mit einer Reichweite von über 800 Meilen. Kontakte innerhalb des iranischen Regimes behaupteten, dass die Shahab-4, mit einer Reichweite von 1.300 Meilen, im Sommer 2002 erfolgreich getestet worden war. Diese Rakete verwendet zur Gänze russische Technologie.

Im September 2000 teilte Robert Walpole, ein Beamter des National Intelligence Council, dem Senate Governmental Affairs subcommittee on proliferation mit, dass „die Wahrscheinlichkeit, dass eine Rakete mit einer Massenvernichtungswaffe gegen US Streitkräfte oder ihre Interessen [bzw. Europa, möchte ich hinzufügen] eingesetzt werden könnte, heute höher ist, als während des Großteils des Kalten Krieges, und weiterhin zunehmen wird“.

Mit anderen Worten, in den Händen eines Landes wie der Iran wird dieses grauenvolle Arsenal nicht lange ungenützt bleiben. Seine Geschichte zeigt, dass er geschickt darin ist, die ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu verwenden, um seine Ziele zu erreichen.

Die Wurzel des Terrorismus

Der irakische Feldzug war die bislang letzte Runde in Amerikas globalem Krieg gegen den Terror. Aber wo hat all dieser weltweite Terrorismus begonnen? Der Irak ist ein gefährlicher Teil in dieser Gleichung, jedoch nicht der Kopf der Schlange.

Wir müssen die Geschichte zurück­verfolgen, um die Wurzeln des Terrorismus zu erkennen.

Als der Schah von Persien das Land regierte, war er ein starker Verbündeter Amerikas. Aber unsere liberale Presse und unsere liberalen Politiker dachten, er wäre zu undemokratisch. Also halfen sie mit, ihn von seiner Macht zu entheben. Während seines Abstürzens gab ihm Amerika nur wenig oder gar keine Unterstützung.

Dann, im Jahr 1979 brachte Ayatollah Khomeini den Schah zu Fall. 10 Jahre lang, bis zu seinem Tod, etablierte Khomeini den Iran als den Nummer-Eins-Sponsor der Welt für den Terrorismus. Sein Nachfolger war Hashemi Rafsanjani, der das weltweite iranische Terrornetz verstärkte.

Schon im Jahre 1994 bezeichnete Außenminister Warren Christopher den Iran als „den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor von Terrorismus“. Amerika hat also jahrelang gewusst, wer „der weltweit bedeutendste staatliche Sponsor von Terrorismus“ ist. Aber es fehlt uns der Wille, um den Iran zu kontrollieren. Staatlich gesponserter Terrorismus hat sich in den 1990er Jahren tief verwurzelt, und unsere Führer taten fast nichts zu seiner Bekämpfung.

Wir müssen verstehen, wie dies die gegenwärtige Situation im Irak betrifft. Die Geschichte zeigt, wie dramatisch islamischer Extremismus die Politik innerhalb eines Landes verändern kann, und es gibt uns einen Hinweis auf das Ausmaß der Macht, die der Iran sehr bald erreichen könnte.

Schauen wir auf Ägypten, wo islamischer Extremismus – der Terrorismus hervorbringt – in erschreckendem Tempo an Macht gewinnt. Daniel 11,42 lässt erkennen, dass Ägypten mit dem König des Südens verbündet sein wird. Diese Prophezeiung zeigt an, dass wir eine radikale Änderung in der Politik Ägyptens sehen werden! Diese Änderung ist bereits in vollem Gang.

Radikale Veränderungen in Ägypten

Es ist interessant, dass Gottes Endzeit-Apostel, Herbert W. Armstrong, zwei ägyptische Präsidenten besuchte, Anwar el Sadat und Hosni Mubarak. Ägypten erhielt eine starke Warnung von Gott.

1981 interviewte Mike Wallace vom Fernsehprogramm 60 Minutes Ayatollah Khomenei. Er sagte dem Ayatollah, dass Anwar Sadat gesagt hatte, er wäre ein „Geistesgestörter“.

Fast unmittelbar danach wurde Präsident Sadat ermordet!

Dies ist die Art von Macht, die die Führer des radikalen Islams besitzen! Amerika und die Welt erlaubten dieser bösen Macht, die Geschichte zu verändern. Wir hatten nicht den Willen, solchem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Als die Ermordung Sadats geschah, sagte Herr Armstrong, dass dies ein Wendepunkt in der Geschichte des Nahen Ostens sei! Und das war fast eine Untertreibung. Aber praktisch niemand in den Medien erkannte – oder sie weigerten sich zu erkennen – welch ein weltveränderndes Ereignis das war!

Das Terrornetzwerk des Irans funktionierte erschreckend gut.

Präsident Sadat war im Begriff, den Nahen Osten zum Wohle der Welt zu verändern. Er vertrat einen Standpunkt gegen sein eigenes Volk und der arabischen Welt, um Frieden mit Israel zu machen. Er bewies, dass er ein wirklich großer Mann war. Wenn die Amerikaner und Briten seinen Mut gezeigt hätten, dann hätten sie sich mit dem Iran beschäftigen müssen. Aufgrund ihrer Schwäche begann der Nahe Osten bezüglich Führung auf den König des Terrors zu blicken – den König des Südens. Es geschah alles nur wegen der amerikanischen Schwäche.

Islamische Radikale sind sehr erfolgreich bei der Ermordung von Spitzenpolitikern. Sie ermordeten wahrscheinlich auch den Sprecher des ägyptischen Parlaments, Rifaat al-Mahgoub (der zweithöchste Amtsträger des Landes zu jener Zeit) im Jahre 1990. Bewaffnete auf Motorrädern beschossen mit automatischem Gewehrfeuer seine chauffierte Limousine. Sie waren wahrscheinlich verantwortlich für die Ermordung von Algeriens Präsidenten Mohammed Boudiaf im Jahre 1992. Das sind nur einige Beispiele davon, wie der islamische Extremismus die Nahostpolitik beeinflussen kann.

Präsident Mubarak könnte genauso wie Anwar el Sadat ermordet werden. Das könnte die ägyptische Politik radikal verändern, so wie es 1979 im Iran geschehen war. In der Tat, die Bibel zeigt, dass dies passieren könnte: „Und er wird seine Hand ausstrecken nach den Ländern, und Ägypten wird ihm nicht entrinnen“ (Dan. 11,42). Der König des Nordens wird den König des Südens vernichten – und Ägypten. Warum Ägypten? Ist es weil Ägypten mit dem König des Südens verbündet ist? Bedeutet dies, dass der radikale Islam schon bald die ägyptische Politik kontrollieren oder dirigieren wird? Die Bibelprophezeiung antwortet mit ja. (Hier ist Ägypten getrennt vom König des Südens erwähnt. Dies beweist, dass Ägypten nicht der König des Südens ist, obwohl es in historischer Zeit vom Typus her der Fall war).

Heute ist Ägypten das stabilste Land in der arabischen Welt. Es wird als Führer der gemäßigteren Araber betrachtet. Aber in jüngster Zeit ist Ägypten dem Iran gegenüber wesentlich freundlicher aufgetreten und hat sich gegenüber Israel und dem Westen etwas distanziert. Das geschah nach dem Tod Sadats und nachdem andere gewalttätige Terroranschläge gegen Ägypten verübt wurden. In der Vergangenheit hat sich die ägyptische Politik im Nahen Osten durch Attentate und andere Gewalttaten, die vom Iran dirigiert wurden, radikal verändert. Solche Aktionen können die Gesinnung des Volkes rasch ändern. Oft entstehen daraus Revolutionen. Was auch immer geschieht, Ägypten wird auch zum Feind des Königs des Nordens werden.

Wenn Radikale zu solch extremen Schritten bereit sind, um ein Land wie Ägypten zu beeinflussen, was könnten sie wohl im entmachteten Staat Irak versuchen zu tun? Wie weit würde der Iran zu gehen bereit sein, um in Verfolgung seiner regionalen Ambitionen den Ölreichtum seines Nachbarn für sich zu sichern?

Den Terrorismus unterstützen

Während Präsident Busch den Iran als Teil einer „Achse des Bösen“ betrachtet, denken die meisten Nationen unterschiedlich. Sie handeln bereitwillig mit dem Iran, treffen Vereinbarungen und treiben Handel. Häufig ist die Rede davon, wie zurückhaltend das iranische Volk ist. Deshalb ist Amerikas Politik gegen dieses Land weitaus nachsichtiger gewesen, obwohl der Iran schlimmere Verbrechen begangen hat als der Irak.

Was sind nun die wahren Früchte des Irans? Vor allem ist der Iran eine theokratische Republik. Das bedeutet, dass die Religionsführer uneingeschränkte Macht besitzen. Nach iranischem Gesetz kann der Ayatollah (jetzt Khamenei, Khomenei’s Nachfolger) nach Belieben jegliche Entscheidung des Präsidenten aufheben. Der aus 12 Mitgliedern bestehende klerikale Aufsichtsrat kann jede Entscheidung des gewählten Parlaments verwerfen. Islamische Führer leiten das revolutionäre Gericht, die Teheraner Justizverwaltung und das spezielle Gericht für die Geistlichkeit.

Die Früchte des konservativen Klerus sind u.a. die Verdammung der USA (des „großen Satans“) und Israels, die erdrückende politische Kontrolle (d.h. liberale Kandidaten werden zu Hunderten bei angeblich „demokratischen“ Wahlen verboten), die Zensur (Bücher werden verboten und abweichende Zeitungen geschlossen), Prügelstrafen, Hinrichtungen und die ungemein erfolglose heimische Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Der Iran redet so, als ob er die Vorhut gegen den Terrorismus sei. Die entsetzliche Ironie ist, dass Irans Definition von „Terrorismus“ eine wesentlich andere ist, als die der USA. Und nicht nur unter den Konservativen – sogar Präsident Mohammad Khatami hat erklärt: „Leute zu unterstützen, die um ihr Land kämpfen, ist meiner Meinung nach nicht Terrorismus“ (National Interest, Frühjahr 2000.) Während der Iran mit der einen Seite seines Mundes den Terrorismus verdammt, fährt er fort, Terrorgruppen in Israel, dem Libanon und Syrien, die den Frieden sabotieren und die Region destabilisieren, zu unterstützen!

Dies ist eine dokumentierte, erwiesene Tatsache. Die Beweise sind für jedermann verfügbar. Der Iran hat zahlreiche Verbindungen zu regionalen Terrorgruppen einschließlich der Hamas und Hizbolla und des islamischen Jihads. Der Iran unterstützt den Terrorismus ohne Bedenken – moralisch, ideologisch und wirtschaftlich.

Wird der Irak demnächst an den Iran fallen?

Ich glaube, dass die amerikanische Wirtschaft noch einige Jahre ziemlich stabil bleiben wird – bis Gottes Warnbotschaft überbracht ist. Aber die USA hat mehr als 6 Trillionen Dollar Schulden, die eine wesentliche Ursache für den baldigen Zusammenbruch unserer Konjunktur sein werden. Ebenso führen wir die Welt in jedem größeren sozialen Missstand an: Scheidung und Familienzusammenbruch, Verbrechen, Drogengebrauch und Pornographie.

Großbritannien hat ähnliche Probleme.

Was wird also mit dem Irak geschehen, wenn Amerika und Großbritannien es nicht mehr länger unterstützen können? Es wird eine radikale Veränderung im Weltgeschehen geben.

Können Sie sich die Macht vorstellen, die der Iran hätte, wenn es die Kontrolle über den Irak gewänne, der einmal der drittgrößte Erdölexporteur der Welt war? Experten sagen, dass der Irak mehr Öl als jedes Land der Welt außer Saudi-Arabien besitzt.

Ich habe jahrelang geglaubt, dass der Iran den König des Südens anführen und mit der Europäischen Union, dem König des Nordens, zusammenprallen wird. Der Iran ist jedem anderen Land im Nahen Osten, außer Israel, weit voraus in der Entwicklung von atomaren Sprengköpfen und Bomben. Der Iran ist eine äußerst aggressive Streitmacht, die nur von einer höheren Gewalt gestoppt werden wird!

Saddam Hussein war der einzige Führer, den der Iran fürchtete. Jetzt haben ihn die USA aus dem Weg geräumt. Hat aber Amerika den Willen oder die Kraft, die Kriegsbeute zu beschützen? Die Prophezeiung bekundet, dass es diese nicht hat.

Haben wir jetzt den Weg bereitet, dass der schiitische Iran über den schiitischen Irak herrschen kann?

Es waren die USA, die den serbischen Führer Milosevic überwältigten. Er war der einzige Führer in Europa, den Deutschland fürchtete.

Das erschütternde Paradox kann sein, dass die Macht der US sowohl den Weg für den König des Nordens (die Europäische Union), als auch für den König des Südens bereitete – und letztlich den Weg zu unserer eigenen Zerstörung ebnete, wenn wir nicht bereuen.

Die New York Times vom 1. Mai schrieb: „In den letzten Wochen gab es ein stetiges Durchsickern von Geheimdienstberichten über Versuche des Iran, die Ereignisse innerhalb des Irak zu beeinflussen und zu steuern.“

„Nach Ansicht amerikanischer Analytiker begrüßt der Iran keine starke amerikanische Rolle im Irak, welche den amerikanischen politischen und militärischen Einfluss in der Region erweitern würde.“

„Nach dieser Einschätzung sucht die der Iran keine Konfrontation mit den amerikanischen Streitkräften, aber er sucht Ereignisse so zu beeinflussen, dass die Vereinigten Staaten in ihrer Anstrengung, den Irak zu formen, scheitern werden und beschließen, zu gehen.“

Natürlich ist der Iran nicht so töricht, die USA genau zu diesem Zeitpunkt zu konfrontieren. Nach dem Irakfeldzug scheint Amerika sehr stark zu sein.

Aber es gibt bestimmt Aspekte des Irak Feldzuges, die eigentlich amerikanische Schwächen erkennen lassen. Und obwohl die gegenwärtige US-Administration beteuert, keinesfalls zu erlauben, dass eine Theokratie iranischen Stils Zugriff auf den Irak gewinnt, gibt es durch die Art und Weise, wie sie das Land wiederaufbaut, auch Anzeichen eines fundamentalen Mangels an politischem Willen, diese Zusicherung einzuhalten. Vielleicht wird dies nicht während der Amtszeit des gegenwärtigen Präsidenten erfolgen, aber die Bibel zeigt, dass Amerika daran scheitern wird, den Iran so zu zügeln, wie es dies möchte.

Schon ist es klar, dass der Iran die Situation für Gelegenheiten auskundschaftet. Er würde nichts mehr wünschen, als seinen Einfluss auf die Mehrheit der schiitischen Bevölkerung im Irak auszudehnen und so die Kontrolle über seinen enormen Ölreichtum zu übernehmen.

Eindringen

Bald nachdem Bagdad von den Koalitionsstreitkräften eingenommen worden war, wurde schnell ersichtlich, wie massiv die iranischen Schiiten bereits in den Irak eingedrungen waren, sogar schon unter Saddam Husseins Diktatur.

Stratfor schrieb folgendes in deren Kriegstagebuch vom 23. April: „Die schiitische Bevölkerung schafft ein ernstes administratives Problem für die Vereinigten Staaten. Dies wurde teils erwartet, teils war es eine Überraschung. Überrascht war man nicht über das Ausmaß an Antiamerikanismus, sondern über die Ausbreitung der Organisation. Die Schiiten sind viel besser organisiert, als der US-Geheimdienst glaubte. Es liegt auf der Hand, dass es ihr langfristiges Ziel ist, den Irak zu beherrschen. …“

„Die Vereinigten Staaten können sich gegen die Schiiten nicht wirklich durchsetzen, und die Schiiten wissen es. US-Truppen bei der Bekämpfung von Unruhen sind nicht das Erscheinungsbild, das Washington wünscht. … Am Ende wird die Lösung dieses Problems höchstwahrscheinlich in Teheran liegen. Die irakische schiitische Gemeinschaft verdankt in dem Ausmaß, in dem sie organisiert ist, diese Organisation dem Iran. Irans Ziel ist einfach: Die Vereinigten Staaten müssen aus dem Irak abziehen. Beamte in Teheran erwarten nicht, dass dies sofort geschieht, aber sie erwarten, dass es geschieht.“

Ein Hinweis auf die Tiefe des Problems kommt in der Form eines irakischen schiitischen Geistlichen mit dem Namen Ayatollah Mohammad Baqir al-Hakim, Kopf des obersten Rats der islamischen Revolution im Irak. Während Husseins Regierung war al-Hakim 23 Jahre in Verbannung gewesen. Er verwendete diese Zeit dazu, um eine große Miliz, komplett mit schwerer Artillerie und Panzern, unter dem Namen Badr Brigade, im Iran aufzustellen. Nach dem Fall Bagdads ist al-Hakim gemeinsam mit einer beachtlichen Anzahl seiner Brigade, zum Jubel Tausender irakischer Schiiten, nach Hause, in den Irak zurück­gekehrt. Er fordert, dass die amerikanischen Streitkräfte das Land verlassen.

„Washington fürchtet, dass er [al-Hakim] eine Marionette des Iran ist, die dem Irak eine Theokratie aufzwingen will, und einige Beobachter haben seine Rückkehr aus dem Exil, mit der des früheren iranischen Führers, ­Ayatollah Ruhollah Khomeini, nach Teheran, im Jahre 1979 verglichen“ (National Post, Kanada, 13. Mai).

Außerdem, gemäß der United Press International, eröffnete die Al-Dawa (eine fundamentalistische Gruppe, die der vom Iran unterstützten Hizbollah angegliedert ist) während der Woche des 10. Mai 27 vielerorts Büros im Irak. Dies ist ein weiterer Hinweis auf die Verbindungen zwischen dem Iran und großen Teilen der breiten irakischen Masse, Menschen, die nicht ignoriert werden können, wenn die USA wirklich eine demokratische Selbstregierung im Irak einführen will.

Die Schiiten veranstalten immer größere Demonstrationen mit der Aufforderung an die USA, abzuziehen. Manche von ihnen führen dabei Plakate von Ayatollah Khomenei mit sich.

Religiöser Zusammenprall

Wenn der König des Südens und der König des Nordens zusammenprallen, wird der europäische König siegreich sein. Dann wird sich der König des Nordens mit dem Rest der arabischen Welt, der nicht mit dem Iran verbündet ist, zusammenschließen, um Amerika, Großbritannien und Juda (heute „Israel“ genannt) zu zerstören – es sei denn, wir bereuen.

Der Zusammenprall dieser zweier Könige würde sehr beschleunigt werden, sollte das irakische Öl in die Hände des Iran fallen. Aber auch ein nahes Bündnis zwischen den zwei Ländern könnte zum selben Ergebnis führen. Deutschland und Europa beziehen mehr als ein Drittel ihres Öls aus dem Nahen Osten.

Daniel 11,40 bis zu Daniel 12,13 ereignet sich während der „Zeit des Endes“. Öl und Geld geben dem König des Südens die Kraft, „anzustürmen“ und eine Weltkatastrophe auszulösen! Der König des Nordens (die Europäische Union) hat die Welt mit seinem kometenhaften Aufstieg zur Macht erschreckt. Jetzt sehen wir den König des Südens auf ähnliche Weise aufsteigen.

Alle diese Ereignisse sind miteinander verbunden. Die bloße Vorstellung dieser Ereignisse ruft Entsetzen hervor! Die Bibel sagt, dass wir eine religiöse Kollision erleben werden, die diese Welt ins Wanken bringen wird!

Die Bibelprophezeiung wird erfüllt, sowie Sie diesen Artikel lesen. Diese Prophezeiungen explodieren in diesem Augenblick auf der Weltszene in schwindelerregendem Tempo. Diese Welt ist dabei, in ihr bisher grösstes Leid zu stürzen – Qualen, die um vieles schlimmer sein werden als die Konzentrationslager und die Millionen abgeschlachteter Menschen im 2. Weltkrieg! Alles wird im Nahen Osten beginnen.

Dieses Problem betrifft uns alle. Ereignisse im Nahen Osten und in Europa sind wesentliche Zeichen von der bald kommenden Großen Trübsal. Der König des Nordens und der König des Südens werden die schlimmste, vom Menschen jemals erlebte Leidenszeit auslösen! Es wird um vieles schlimmer sein als Hiroschima oder Nagasaki – oder irgend etwas, das im Ersten und Zweiten Weltkrieg zusammen geschah. Wir müssen aufwachen zum noch nie da gewesenen Holocaust, der direkt vor uns liegt! 

Kos De