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Wiederbelebung des Heiligen Römischen Reiches (Zweiter Teil)

Das Heilige Römische Reich in der Prophezeiung - Einleitung

Fortgesetzt von Wiederbelebung des Heiligen Römischen Reiches (Erster Teil)

Gott und das Evangelium offenbaren

Dieses Buch dient einem doppelten Zweck. Erstens zielt es darauf ab, einen Einblick auf die unmittelbare Zukunft sowohl Europas als auch der Welt zu gewähren, und zwar durch eine Untersuchung der Geschichte, die über die neuzeitliche Wiederbelebung der Verbindung von Kirche und Staat in Kenntnis setzt.

Der zweite Zweck des Buches ist wahrhaftig inspirierend: Es soll zeigen, wie die Geschichte und die Prophezeiung über die Katholische Kirche und das Heilige Römische Reich Gott und das Evangelium offenbaren.

Um diese wunderbare Wahrheit zu begreifen, muss man Willens sein zu berücksichtigen, was die Bibel über dieses Thema zu sagen hat. Wenn man das Thema dieses Buches bedenkt, sollte es nicht ungewöhnlich erscheinen, dass es auf die Heilige Schrift Bezug nimmt; immerhin schließt der Begriff „heilig“ im Heiligen Römischen Reich Religion ein, was den Gebrauch der Bibel einschließt (oder es zumindest sollte). Jeder Versuch, das Heilige Römische Reich ohne die Verwendung der Heiligen Schrift zu diskutieren, würde dem Thema nicht gerecht werden.

Es ist eine traurige Tatsache, dass viele Leute nur eine geringe Toleranz für die Bibel zeigen. Wenn man sich auf sie beruft, gehen sie gleich davon aus, dass sie den Menschen einfältig, unvernünftig, irrational oder ungebildet macht. Aber die Bibel ist der wichtigste und bestimmende Teil der Literatur der westlichen Zivilisation. Sie ist auch ein weithin anerkanntes und wertvolles Geschichtsbuch. Ist es nicht engstirnig, unvernünftig und einfältig, sich dem zu verschließen, was dieses Buch aussagt?

Beachten Sie einige Erklärungen in der Schrift, die zu offenbaren beginnen, auf welche Weise Gott das Heilige Römische Reich dazu benutzt, seine Gegenwart und Vormachtstellung zu erklären.

In Jesaja 46, 9-10, sagt er: „… Ich bin Gott und sonst keiner mehr; ein Gott, dem nichts gleicht. Ich habe von Anfang an verkündet, was hernach kommen soll und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist. Ich sage, was ich beschlossen habe, geschieht …“

Und in Jesaja 40 sagt er: „Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei?, spricht der Heilige. Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen? ... Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage … Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig …“ (Verse 25-26, 15, 17).

Der Gott der Bibel ist die höchste Autorität in den Angelegenheiten der Menschheit. Nur wenige Leute erkennen das heute, aber Gott bestimmt den Aufstieg und Untergang der menschlichen Imperien und Nationen. Er bestimmt den Verlauf der Grenzen zwischen den Nationen. Er überwacht alle bedeutenden Entwicklungen in den internationalen Beziehungen. Gott herrscht uneingeschränkt über die Belange der Menschen.

Eine andere wichtige Wahrheit, die den Leser vielleicht überraschen wird, ist folgende: Die Bibel zeigt ganz klar, dass diese Welt nicht Gottes Welt ist. Die meisten Bräuche und Traditionen, Kulturen und Gesellschaften, Lebensstile, Regierungen und Wirtschaftssysteme der menschlichen Zivilisation wurden nicht von Gott geschaffen und er billigt sie auch nicht. Die Bibel lehrt, dass diese Welt unter der Kontrolle und unter dem Einfluss Satans dem Teufel steht, ein ehemaliger Erzengel, der gegen Gott rebellierte (z. B. 2. Korinther 4, 4; Epheser 2, 2; Offenbarung 12, 9). Das erklärt das Vorhandensein so vielen Übels und Unglücks in unserer Welt.

Aber der starke Einfluss des Teufels auf diese Welt schließt Gottes Engagement bei den Ereignissen der Welt nicht aus.

Psalm 33, 10-15 lautet: „Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wehrt den Gedanken der Völker: Aber der Ratschluss des HERRN bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. … Der HERR schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder. Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenkt ihnen allen das Herz, er gibt Acht auf alle ihre Werke.“

Jeder Mensch, der die Demut besitzt, über diese Schriften nachzudenken, wird feststellen, dass sie erstaunlich hoffnungsvoll und inspirierend sind.

Die menschliche Natur tendiert dazu, nur sich selbst im Fokus zu haben, so als würde sich das Universum nur um einen selbst drehen. Die meisten Leute sind daher von Selbstgefälligkeit und Selbstvertiefung geblendet, und begreifen und akzeptieren daher nicht, weder individuell noch kollektiv, dass Gott die letztgültige Autorität in den menschlichen
Angelegenheiten ist.

Das ist der Grund, weshalb Gott uns die biblische Prophetie gibt: als Beweis dafür, dass er existiert und dass er über alles herrscht.

Auch wenn diese Welt und die Natur des Menschen unter dem Einfluss des Teufels stehen, so steuert doch Gott die Ereignisse in der Welt, um sicherzustellen, dass jedes Wort, das er ausspricht, sich genauso erfüllt, wie er es sagt. Gott überwacht alles und er sanktioniert alle wichtigen und auch viele weniger wichtigen Entscheidungen und Entwicklungen.

Das ist eine der hoffnungsvollsten, beruhigenden Wahrheiten, die ein Mensch kennen kann. Und die katholische Religion und das Heilige Römische Reich sind wichtig, weil sie messbare, lebendige und unwiderlegbare Beweise für diese Wahrheit liefern.

Wie?

Wie relevant ist die Prophetie?

In dieser Welt – sogar in großen Teilen der Christenheit – wird die biblische Prophetie fast vollständig ignoriert und abgelehnt. Aber ist Ihnen aufgefallen, dass ein volles Drittel der Bibel den Prophezeiungen gewidmet ist? Die Prophetie zu verwerfen heißt, ein Drittel der Bibel zu verwerfen.

Bei allen Prophezeiungen in der Bibel ist einfach zu beweisen, dass die große Mehrheit von ihnen von der Zeit handelt, in der wir gerade leben, sowie von den kommenden Monaten und Jahren. Der Autor und Pädagoge Herbert W. Armstrong lehrte, dass 90 Prozent der biblischen Prophezeiungen für unsere Zeit bestimmt sind. Das ist eine erstaunliche Wahrheit, wenn man bedenkt, dass der letzte Kanon der Bibel schon vor mehr als 1.900 Jahren
abgeschlossen wurde.

Moses schrieb die ersten fünf Bücher der Bibel, die den Pentateuch bilden, etwa 1.400 Jahre vor der Zeit, in der Jesus Christus lebte. Die Großen und die Kleinen Propheten, die so viele Prophezeiungen enthalten, wurden in der Zeit zwischen 400 und 800 Jahren vor Christus geschrieben. Der Apostel Johannes schrieb sein Evangelium, seine Episteln und das Buch der Offenbarung im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts, und die Abfassung der Bibel war um das Jahr 100 n. Chr. abgeschlossen.

Nun bedenken Sie folgendes:

Wenn das Heilige Römische Reich in der Bibel erwähnt wurde, lange bevor es überhaupt existierte – in einigen Fällen mehr als 1.000 Jahre bevor es in Erscheinung trat – so würde das sicherlich die Existenz einer höheren Macht beweisen; eines göttlichen Architekten, eines höchsten Wesens, das imstande ist, in die menschlichen Angelegenheiten einzugreifen und das Weltgeschehen zu gestalten.

Wenn das Heilige Römische Reich tatsächlich erfüllte Prophetie ist, dann ist das ein dramatischer, konkreter und unbestreitbarer Beweis für die Existenz Gottes. Und wenn die Prophezeiung des Heiligen Römischen Reichs richtig ist, dann werden auch andere biblische Prophezeiungen und Wahrheiten richtig sein. Damit wäre die Bibel eine wertvolle Quelle, um Weltereignisse vorherzusagen – ja sogar, um sich auf sie vorzubereiten.

Wurde also das Heilige Römische Reich in der Bibel prophezeit? 

Fortgesetzt in Wiederbelebung des Heiligen Römischen Reiches (Dritter Teil)

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