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Wenn die Ernte ausfällt

Millionen von Amerikanern werden verhungern. Die Bibel verrät, warum.

Sie würden es nicht vermuten, wenn Sie in Ihrem örtlichen Supermarkt die Regale mit 37 verschiedenen Brotsorten betrachten, aber die weltweite Nahrungsmittelproduktion ist in Gefahr. Bisher konnte die Welt noch jedes Jahr eine großflächige Hungersnot vermeiden – durch den übermäßigen Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und genetisch veränderten Lebensmitteln. Vielen Menschen wird langsam klar, dass die modernen landwirtschaftlichen Praktiken Lebensmittel produzieren, die für unsere Gesundheit verheerend sind. Aber Wissenschaftler befürchten, dass die Situation noch viel schlimmer werden könnte.

Die Naturgesetze sind eindeutig so ausgelegt, dass der Mensch davon profitieren kann, um jedes Jahr eine reiche, gesunde Ernte einbringen zu können. Doch von Anfang an hat die Menschheit diese Gesetze abgelehnt, ignoriert und versucht, sie zu umgehen. Jetzt stehen wir der Möglichkeit einiger der schlimmsten und tödlichsten landwirtschaftlichen Katastrophen in der Geschichte der Menschheit gegenüber.

Schockierenderweise könnte diese Katastrophe von einer einzigen, vertrauenswürdigen Nation ausgelöst werden.

In seiner Broschüre Die wunderbare Welt von morgen – ein Blick in die Zukunft schrieb der verstorbene Herbert W. Armstrong: „Neben der nuklearen Vernichtung gibt es mindestens fünf weitere Methoden, mit denen die Menschheit von der Oberfläche des Globus ausgelöscht werden könnte: Chemische Kriegsführung, biologische Kriegsführung, Überbevölkerung und die daraus resultierende Hungersnot, Krankheitsepidemien und Umweltverschmutzung.“

Durch die Ablehnung der Gesetze der Natur und des Gottes der Natur hat die Menschheit uns in all diesen Dingen verwundbar gemacht, bis hin zu den jährlichen Ernten und der Nahrung, die wir essen.

Der Kampf um die Ernährung der Menschheit

Fast acht Milliarden Menschen leben auf der Erde. Anstatt dass jeder einen Großteil seiner Nahrung selbst anbaut, wie es die Menschen während des größten Teils der Geschichte getan haben, bauen die meisten Menschen heutzutage wenig bis gar nichts mehr an und verlassen sich praktisch vollständig auf eine kleine Zahl von Landwirten, die moderne landwirtschaftliche Praktiken in großem Stil anwenden. Diese agrarkulturelle Revolution hat die Böden missbraucht, indem sie ihnen die Nährstoffe entzogen hat, ohne wieder welche hinzuzufügen. In den letzten fünfzig Jahren haben die Landwirte weiterhin mit synthetischem Stickstoffdünger angebaut und so den Boden weiter vernachlässigt. Einige Schätzungen besagen, dass ohne Stickstoffdünger die Hälfte aller Menschen auf der Erde heute bereits verhungert wäre.

Heutzutage füllt eine einzige Kulturpflanze Tausende von Hektar Ackerland. Um zu verhindern, dass Schädlinge eine Pflanze der gleichen Art befallen und sich von ihr zur nächsten ausbreiten, hat die Agrarindustrie Pestizide entwickelt. Die Schädlinge passen sich an diese Chemikalien an, so dass die Industrie ständig neue, stärkere Versionen entwickelt. Dennoch zerstören Schädlinge immer noch ein Drittel aller in den USA produzierten Feldfrüchte. Wenn die Chemiker den sich anpassenden Schädlingen hinterherhinken, steht die Menschheit vor einer Katastrophe. Ganz zu schweigen von den schrecklichen Auswirkungen, die der Mensch erleidet, wenn er Spuren dieser Chemikalien zu sich nimmt.

Die moderne Agrarwissenschaft hat uns auch genetisch veränderte Organismen beschert – und damit eine weitere Schwachstelle im Zusammenhang mit Lebensmitteln. Der Chemiekonzern Monsanto ist bekannt dafür, Saatgut zu entwickeln, das gegen Pestizide und Gifte resistent ist, also gegen die natürlichen Konkurrenten einer Pflanze. Manche sehen darin eine wissenschaftliche Meisterleistung, andere einen großen Schritt in Richtung einer unvermeidlichen Katastrophe.

Während der gesamten Menschheitsgeschichte säten die Bauern ihr Saatgut aus, bewässerten ihre Pflanzen, jäteten das Unkraut, ernteten ihr Getreide und lagerten ihr Saatgut für das nächste Jahr. Aber Monsanto und andere Unternehmen haben dafür gesorgt, dass Gesetze verabschiedet wurden, die es Landwirten verbieten, ihr eigenes Saatgut aufzubewahren, und zwar wegen der Patente und der exklusiven Lizenzrechte, die sie besitzen und die ihre genetischen Veränderungen schützen. Das Unternehmen hat bereits etwa 850 Landwirte verklagt oder ihnen Klagen angedroht.

Inzwischen verlassen sich viele Landwirte auf nur eine Firma, die das Saatgut liefert, das resistent gegen Schädlinge (und Pestizide) ist. Landwirte auf den benachbarten Feldern ohne schädlingsresistente Pflanzen laufen Gefahr, dass sich Superschädlinge stattdessen von ihren Pflanzen ernähren. Sie sind daher motiviert, ebenfalls von Unternehmen wie Monsanto zu kaufen. Trotzdem zerstören Schädlinge immer noch eine große Menge an gentechnisch verändertem Saatgut und Nutzpflanzen, während die Landwirte hilflos zusehen.

Eine zusätzliche Schwachstelle ist, dass viele Pflanzen genetisch so verändert wurden, dass sie keine Samen tragen oder Samen haben, die unfruchtbar und daher für die nächste Ernte nicht zu gebrauchen sind.

Wenn menschliche Lösungen versagen

Missernten, die uns alle betreffen, können auf verschiedene Weise entstehen.

In der gesamten Geschichte haben Rinder von Natur aus Gras gefressen. Aber um ihre Gewinne zu maximieren, mästen amerikanische Bauern ihre Rinder mit Mais. Der gentechnisch manipulierte Mais, der unter Einsatz von Kunstdünger angebaut und mit Pestiziden behandelt wird, wird an Rinderherden und andere Nutztiere verfüttert. Wenn dieser Mais plötzlich fehlt, könnte die amerikanische Landwirtschaft in eine ernste Krise geraten.

Abhängigkeit:  Schätzungen besagen, dass ohne Stickstoffdünger heute die Hälfte aller Menschen auf der Erde schon verhungert wäre.


Das könnte passieren, wenn nicht ständig Millionen Tonnen Stickstoffdünger zur Verfügung stehen. Dies würde Millionen von Hektar Land unfruchtbar machen.

Alternativ kann es dazu kommen, wenn sich Schädlinge schneller entwickeln als Pestizide entwickelt werden oder wenn sich Bakterien, Schimmelpilze oder andere Bedrohungen unkontrolliert ausbreiten.

Wenn das Feld seinen Zuwachs nicht abwirft, würde der Viehbestand unseres Landes damit einhergehend verschwinden.

Was würde dann passieren? Panik. Lebensmittel würden gehortet. Und sehr bald würden die Läden geplündert werden.

Die ersten Wochen der Coronavirus-Pandemie gaben uns einen Einblick in ein solches Szenario. Es war wahrscheinlich das erste Mal, dass Millionen von Amerikanern derart leergeräumte Regale in ihren lokalen Geschäften sahen. Damals kam diese Verknappung durch irrationale Angst zustande. Aber was wird passieren, wenn diese Angst zur Realität wird? Was, wenn die Farmen nichts mehr liefern können, die Lieferanten ausfallen oder das Transportsystem zusammenbricht? Was ist, wenn Tag für Tag, Woche für Woche die Regale in den Supermärkten leer bleiben?

Manchen Haushalten werden schon nach wenigen Tagen die Lebensmittel ausgehen. Andere werden vielleicht noch ein paar Wochen durchhalten. In Zeiten der Hungersnot werden sich Nachbarn gegen Nachbarn und Familien gegen ihre eigenen Mitglieder wenden. Eine politische Klasse wird der anderen die Schuld zuschieben.

Während einer Hungersnot wird der Charakter einer Nation bis aufs Äußerste getestet. Schwächen, die unter der Decke gehalten wurden, kommen nun ans Licht. Schwächen, die immer ignoriert wurden, bringen nun das ganze Land zu Fall. Man kann sich nur vorstellen, was das für unsere ungeduldige, selbstgefällige Nation heute bedeuten würde.

Aber es könnte noch viel schlimmer kommen. Man stelle sich vor, ein ausländisches Unternehmen wüsste, welche Nutzpflanzen die amerikanischen Landwirte verwenden, kennt deren genaue genetische Zusammensetzung, weiß, gegen welche Schädlinge sie resistent sind und was ihnen schaden könnte. Ein Unternehmen mit einer solchen Macht könnte leicht Amerikas Lebensmittelversorgung zerstören.

Stellen Sie sich nun vor, diese Entität hätte auch die Macht, biologische und chemische Waffen herzustellen, die ihren bösartigen Zwecken dienen.

Das ist die Macht, die derzeit die Bayer AG hat.

Warum die Übernahme von Monsanto?

Nach mehreren abgelehnten Angeboten gelang der Bayer AG 2016 die Übernahme von Monsanto für 66 Milliarden US-Dollar. Sie zahlte 128 Dollar pro Aktie, einen Aufschlag von 44 Prozent auf die Schlussnotierung von Monsanto. Der Kongress und die Aufsichtsbehörden weltweit gaben ihre Zustimmung und im Jahre 2018 war die größte Übernahme durch ein deutsches Unternehmen in der Geschichte abgeschlossen.

Bayer wusste, dass es ein großes Risiko einging. Die Weltgesundheitsorganisation hatte bereits 2015 darüber berichtet, dass das in Roundup verwendete Glyphosat von Monsanto beim Menschen Krebs verursacht. Dennoch machte Bayer weiter.

Jetzt liegt Amerikas Lebensmittelversorgung – und damit sein Schicksal – weitgehend in den Händen eines einzigen Unternehmens. Das deutsche multinationale Pharma- und Life-Sciences- Unternehmen ist einer der vier größten Pharmakonzerne der Welt. Es ist auch das Unternehmen, das vor rund 80 Jahren den Massenmord unter Adolf Hitler mitorganisiert hat.

Während Hitlers Herrschaft war die Bayer AG Teil des Mischkonzerns IG Farben, der unter anderem auch das tödliche Gas der Nazis, Zyklon B, herstellte. Nach dem Krieg haben die alliierten Siegermächte die IG Farben in vier separate Unternehmen aufgespalten: Bayer, basf, Höchst und Cassella. Das deutsche Handelsblatt nannte die IG Farben „das Unternehmen, das Hitlers Weltkrieg ermöglichte.“

Nur wenige Menschen haben sich besorgt darüber geäußert, dass ein Unternehmen mit solchen Wurzeln nun die Verantwortung für das Leben von Millionen von Amerikanern trägt. Die meisten gehen davon aus, dass es sich wie üblich um ein internationales Geschäft und eine Politik handelt, bei der Bayer Monsanto übernommen hat, um Geld zu verdienen. Doch die Übernahme war ein finanzielles Desaster.

„Bayer, einst ein stolzes Unternehmen, ist nur noch ein Schatten seiner selbst“, sagt Ingo Speich, Vorsitzender der Abteilung Unternehmensführung und Nachhaltigkeit bei Deka Investment. „Das Jahr 2020 hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Erwerb von Monsanto eine Fehlentscheidung war (Übersetzung durchweg von der Posaune).

Bayer verwendete den Gewinn von 33 Geschäftsjahren für den Erwerb eines Unternehmens, das von operativen Problemen geplagt war und, was noch schlimmer war, in Tausende von Klagen wegen Monsantos angeblich krebserregendem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verwickelt war. Zusätzlich zu den Milliarden, die für die Übernahme von Monsanto ausgegeben wurden, zahlt Bayer jetzt weitere Milliarden, um das Unternehmen am Leben zu erhalten und die Opfer von Monsantos verfehlter Geschäftsgebarung zu entschädigen.

Auf der anderen Seite hat Bayer die Macht, Amerikaner vor dem Verhungern zu bewahren.

Zum Zeitpunkt der Übernahme war Monsanto das größte Saatgutunternehmen der Welt mit einem Weltmarktanteil von 23 Prozent des globalen Marktes. Der Marktanteil in den USA betrug 90 Prozent der Soja-, 85 Prozent der Mais- und 95 Prozent der Zuckerrübensorten. Das sind essentielle Zutaten für die meisten verarbeiteten Lebensmittel, die der Durchschnittsamerikaner täglich zu sich nimmt. Darüber hinaus wird, wie April Davila in Unsere Welt feststellte, alles von Rindern bis zu Lachsen mit Monsanto-Mais gefüttert.

Monsanto war berüchtigt für seine unethische, ungesunde Vorgehensweise bei der Veränderung von Amerikas Nahrungsmittelversorgung. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, mit falschen Praktiken den Wettbewerb auszuschalten, Kleinbauern zu unterdrücken und die Gesundheit von Millionen von Menschen zu gefährden. Monsantos genetisch veränderte Organismen sind auf den europäischen Märkten verboten. Doch Bayer scheint kein Problem damit zu haben, sie weiterhin in den USA zu verkaufen.

Soviel Schaden, wie Monsanto aus Geldgier angerichtet hat, vergleichen Sie ihn mit dem Schaden, den Bayer aus Niedertracht anrichten könnte.

Ein Blick auf zukünftige Schrecken

Der jüngste Monsanto-Skandal ist aufschlussreich. Er fügte den amerikanischen Landwirten großen Schaden zu und kostete einigen Amerikanern das Leben. Daran ist auch ein anderes deutsches Unternehmen beteiligt, das auf die IG Farben zurückgeht: basf.

Der Guardian berichtete 2020: „Der US-Agrarriese Monsanto und der deutsche Chemiegigant basf wussten seit Jahren, dass ihr Plan, ein neues landwirtschaftliches Saatgut- und Chemiesystem einzuführen, wahrscheinlich zu Schäden auf vielen US-Farmen führen würde, wie interne Dokumente zeigen, die der Guardian eingesehen hat“ (30. März 2020). Trotzdem haben diese Unternehmen die Chemikalien freigesetzt. Amerikanische Anbauflächen wurden von Unkraut überwuchert, weil das Unkraut gegen das in Monsantos Glyphosat enthaltenem Unkrautvernichtungsmittel Roundup resistent wurde. Zusammen mit basf produzierte Monsanto ein anderes Herbizid mit dem Namen Dicamba und auch genetisch veränderte Sojabohnen- und Baumwollpflanzen, die gegen Dicamba resistent sind. Das sollte garantieren, dass zwar das Unkraut absterben würde, aber nicht die Nutzpflanzen.

Sicherung des Saatguts:  Wussten Sie, dass in Norwegens arktischer Region ein Bunker gebaut wurde, um die Saatgut-Vielfalt zu bewahren – für den Fall, dass ein oder mehrere katastrophale Ereignisse die Saatgut-Vielfalt auslöschen? Allein die Existenz dieses „Weltuntergang“-Tresors zeigt, wie real die Bedrohungen für die globale Nahrungsmittelversorgung sind.


Dicamba wird seit den 1960er-Jahren eingesetzt, aber nur in kleinen Mengen, weil es sich so ausbreitet. Die beiden Unternehmen versprachen, eine neue Dicamba-Formel zu kreieren, die sich nicht so leicht ausbreiten würde. Allerdings zeigte ein Gutachten, das 2009 für Monsanto erstellt wurde, dass das Unternehmen wusste, dass negative Nebenwirkungen zu erwarten waren und zu „Ernteverlusten“, zu „Rechtsstreitigkeiten“ und zu „negativer Presse rund um Pestizide“ führen würde.

Pestizide driften oft durch Wind, Wasser und andere Faktoren von dem Ort ab, an dem sie angewendet werden. Wenn sie mit anderen Organismen in Kontakt kommen, können sie Nutzpflanzen vernichten und Menschen schädigen. Wenn Menschen den Pestiziden ausgesetzt sind, kann das zu Vergiftungen und Krebs führen.

Monsantos Fahrlässigkeit, Rücksichtslosigkeit und Geldgier kosteten einigen Leuten bereits das Leben. Aber es zeigte auch, wie eine ausländische Macht die Nahrungsmittelversorgung als Waffe in zukünftigen Kriegen nutzen kann.

Chemieunternehmen, chemischer Krieg

Der zweite Weltkrieg hat die Forschung auf dem Gebiet der Chemie stark vorangetrieben. Nazi-Deutschland investierte große Summen in die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen. Millionen Juden wurden durch Produkte von Chemieunternehmen vergast. Man sagt, dass gegen Ende des Krieges Deutschland schon die Bestandteile für chemische Waffen besaß, die noch weitere Millionen auf dem Schlachtfeld hätten töten können.

Nach dem Krieg verpflichteten sich viele Nationen, keine biologischen oder chemischen Waffen oder Herbizide zur Kriegsführung einzusetzen. Agrochemieunternehmen wandten sich wieder dem Verkauf an die Zivilbevölkerung zu. Ihre Produkte waren offensichtlich nicht ideal für Landwirte oder für jedermann, der auch isst, was er anbaut, aber sie fanden einen Weg, sie profitabel zu machen.

Aber so wie sie ihren Modus Operandi einmal geändert haben, sie können sie ihn ein weiteres Mal ändern. Mit dem Fachwissen, das sie seit dem Zweiten Weltkrieg erworben haben, können diese Unternehmen im Handumdrehen Pestizide oder biologische Wirkstoffe entwickeln, die, anstatt die Pflanzen zu schützen, ganze Ernten vernichten und zu einer großflächigen Hungersnot führen.

Oder diese Wirkstoffe könnten so konzipiert sein, dass sie Lebensmittel vergiften, indem sie auf gewisse Schwächen im Immunsystem abzielen. So könnte Amerikas Lebensmittelversorgung Millionen Menschen vergiften. Andere biologische Waffen könnten direkt auf die Bevölkerung abzielen, wie zum Beispiel eine Infektionskrankheit. So wie die Schwäche gewisser Pflanzen identifiziert und ausgenutzt werden kann, während andere am Leben erhalten werden, kann dasselbe Prinzip auch bei Menschen angewendet werden (Ein Beispiel: Die Bayer AG hat auch Zugriff auf das amerikanische Gesundheitssystem; siehe „Niemand fürchtet Deutschland“, Seite 21).

Bei der Herbizid-Kriegsführung werden Substanzen eingesetzt, die pflanzliche Ökosysteme zerstören. Ein agrochemisches Unternehmen kann die hierfür nötigen Kenntnisse liefern. Die in Pflanzenschutzmitteln verwendeten Chemikalien überschneiden sich auch mit denen, die in der chemischen Kriegsführung eingesetzt werden.

Hinzu kommt, wie der Guardian in Nigeria schrieb: „Biologische Waffen sind erheblich billiger als nukleare und chemische Waffen und haben ein hohes Wirkung-Mengen-Verhältnis. Mit anderen Worten, eine relativ kleine Menge des biologischen Wirkstoffes kann eine relativ große Zahl von Menschen töten – nach einigen Einschätzungen gleichwertig mit denen, die aus einem Einsatz von Atomwaffen resultieren. Sie brauchen aber keine komplexen Trägersysteme und die Herstellung wird mit dem Fortschritt der Wissenschaft immer einfacher.“

Betrachten Sie jetzt den jüngsten Ausbruch des Coronavirus. Massive staatliche Reaktionen auf das Coronavirus haben riesige Mengen an wissenschaftlichen Daten produziert, die Genforscher, Systembiologen und Forscher in der künstlichen Intelligenz und anderen Bereichen genutzt haben. Manche sagen, die Informationen hätten sie der Heilung hochinfektiöser Krankheiten wie hiv nähergebracht. Impfstoffe, mit weitgehend unbekannten Nebenwirkungen, wurden extrem schnell produziert. Aber abgesehen von den medizinischen Unbekannten zeigt die Geschichte, dass große wissenschaftliche Fortschritte oft, zumindest teilweise, Fortschritte in der Kriegsführung bedeuten.

Ein Bericht des Zentrums für das Studium existenzieller Risiken der Universität Cambridge aus dem Jahr 2019 besagt, dass futuristische Biowaffen, die durch künstliche Intelligenz und Genmanipulation angetrieben werden, die Fähigkeit hätten, auf bestimmte dna abzuzielen und bestimmte Rassen in der Bevölkerung zu töten, während der Rest der Bevölkerung unversehrt bliebe. Stellen Sie sich vor, Hitler hätte diese Macht besessen. Er hätte die Welt in eine Gaskammer verwandeln können, die nur „Arier“ am Leben gelassen hätte. Hätte er so eine Waffe besessen, hätte er sie bestimmt auch eingesetzt.

Wie die heutigen führenden Politiker nutzte Hitler die Wissenschaft, um die Gesundheit seiner Bürger zu stärken. In dem Buch „Nazi-Medizin und Forschung am Menschen“, stellte Prof. Dr. Volker Roelecke im Dezember 2004 fest: „Die Rassenhygiene wurde als angewandte Wissenschaft verstanden, beruhend auf den Gesetzen der Genetik und als lebenswichtig für die Verbesserung der Gesundheit des Volkes oder der Rasse.“

Es war Hitlers Ziel, das deutsche Volk zu stärken und die jüdische Rasse zu vernichten. In IBM und der Holocaust erklärt Edwin Black, wie Hitler mit der fortschrittlichsten verfügbaren Technologie arbeitete, um jedes jüdische Leben zu vernichten und dabei sogar mit einer amerikanischen Firma zusammenarbeitete. Stellen Sie sich vor, wie viel verheerender die Ergebnisse eines solchen Komplotts heute wären.

Im zweiten Weltkrieg nutzte die IG Farben ihren wissenschaftlichen Vorsprung, um Hitlers Kriegsmaschine mehr Schlagkraft zu verleihen. Heute kontrollieren Bayer und basf einen Großteil der Lebensmittelproduktion in Amerika – Deutschlands Feind im zweiten Weltkrieg. Es scheint verrückt zu sein, darüber nachzudenken, aber wird hinter den Kulissen an einem finsteren Plan gearbeitet? Könnte Deutschland durch seinen Einfluss auf Amerikas Lebensmittelversorgung bereits einen Vorteil in den internationalen Beziehungen haben?

Bedenken Sie dieses Statement von Adolf Hitler am 9. November 1943: „Ganz gleich, wie lange dieser Krieg auch dauern mag, wir werden niemals kapitulieren. Wir werden nicht in der elften Stunde aufgeben. Wir werden auch nach 12 Uhr weiterkämpfen.“

Es schlug 12 Uhr, als Deutschland 1945 besiegt war. Aber die Untergrundbewegung der Nazis hat niemals kapituliert. Durch verschiedene Unternehmen bewahrte Deutschland seine tödliche Macht. Wie so viele andere Unternehmen des ehemaligen Nazi-Reiches siedelte sich Bayer in Südamerika an und erweiterte ständig seinen globalen Einflussbereich. Seit dem Ende des Krieges hat seine potentielle Tödlichkeit exponentiell zugenommen.

Der Missbrauch unserer Ressourcen:  Die Weltbank berichtete, dass etwa 37,7 % der gesamten Landmasse der Welt als landwirtschaftliche Nutzfläche betrachtet wird, während etwa 10,6 % weltweit als Ackerland gelten. Im Jahr 2017 wurden weltweit 13,5 % des Ackerlands mit genmanipulierten Nutzpflanzen bepflanzt.


Dass Bayer und Deutschland amerikanisches Farmland kontrollieren, mag unvorstellbar klingen. Aber wenn Sie historische Präzedenzfälle sowie biblische Prophezeiungen berücksichtigen, können Sie sehen, dass dies eine tödlich ernste Angelegenheit ist.

Eine Nation mit hartem Gesicht

Die Bibel warnt wiederholt vor einer kommenden Hungersnot. Gott richtet diese Warnungen an die modernen Nachkommen Israels, in erster Linie an die Amerikaner, die Briten und die Juden im Nahen Osten. (Lesen Sie Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung für eine ausführliche Erklärung der Identität Israels.) Die Nationen, denen solch ein Überfluss und Reichtum gegeben wurde, werden bald die verheerendste Hungersnot erleiden, die die Welt je gesehen hat.

5. Mose 28 warnt: „Der Herr wird von ferne, vom Ende der Erde her, eine Nation über dich bringen. Wie der Adler fliegt, (so kommt sie,) eine Nation, deren Sprache du nicht verstehst, eine Nation mit hartem Gesicht, die für den Alten keine Rücksicht kennt und für den Jungen keine Gnade, und die die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Landes verzehren wird, bis du vernichtet bist, die dir weder Getreide, Most oder Öl (noch) den Wurf deiner Rinder oder den Zuwachs deiner Schafe übriglassen wird, bis sie dich zugrunde gerichtet hat. Und sie wird dich belagern in all deinen Toren, bis deine hohen und festen Mauern, auf die du vertraust, in deinem ganzen Land gefallen sind; und sie wird dich belagern in all deinen Toren, in deinem ganzen Land, das der Herr, dein Gott, dir gegeben hat.

Dann wirst du die Frucht deines Leibes essen, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die der Herr, dein Gott, dir gegeben hat, in der Belagerung und Bedrängnis, mit der dein Feind dich bedrängen wird. Der weichlichste und am meisten verzärtelte Mann bei dir, dessen Auge wird missgünstig auf seinen Bruder blicken und auf die Frau an seinem Busen und auf seine übrig gebliebenen Kinder, die er übrigbehalten hat. Keinem von ihnen gibt er (etwas) vom Fleisch seiner Kinder, das er isst, weil ihm nichts übriggeblieben ist in der Belagerung und Bedrängnis, mit der dein Feind dich bedrängen wird in all deinen Toren. Die weichlichste bei dir und die Verzärtelste, die vor Verzärtelung und vor Verweichlichung nie versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, deren Auge wird missgünstig auf den Mann an ihrem Busen blicken und auf ihren Sohn und auf ihre Tochter wegen ihrer Nachgeburt, die zwischen ihren Beinen hervorkommt, und wegen ihrer Kinder, die sie gebiert. Denn sie wird sie aus Mangel an allem im Geheimen aufessen in der Belagerung und Bedrängnis, mit der dein Feind dich bedrängen wird in deinen Toren“ (Verse 49-57; Elberfelder Bibel).

Die Interlinear Bibel definiert das Wort verzehren in dieser Bibelstelle als „verschlingen, zerstören (unbelebte Dinge wie zum Beispiel Seuchen oder Dürre)“. Auf diese Weise wird diese fremde Nation „die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Landes“ zerstören und „dir weder Getreide, Most oder Öl (noch) den Wurf deiner Rinder oder den Zuwachs deiner Schafe übriglassen.“

Bayer hat die Macht, das alles zu tun. Aber wie können wir wissen, dass sich diese Prophezeiung auf die Pläne des modernen Deutschlands bezieht?

Beachten Sie, dass diese Belagerung und die daraus resultierende verheerende Hungersnot von einer Nation „mit hartem Gesicht“ verursacht werden wird. Eine andere Prophezeiung in Jeremia 21, 9 spezifiziert die Identität dieses Volkes: „Wer in dieser Stadt bleibt, der wird sterben müssen durch Schwert, Hunger und Pest; wer sich aber hinausbegibt und überläuft zu den Chaldäern, die euch belagern, der soll am Leben bleiben und soll sein Leben als Beute behalten.“ Herbert W. Armstrong schrieb in Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung, dass „die Chaldäer“ sich auf das moderne Deutschland beziehen. (Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, bestellen Sie Deutschland und das Heilige Römische Reich.)

Hier sehen wir, wie Amerika Missernten und eine gewaltige Hungersnot erleiden wird. Wir sehen jetzt auch die Nation mit der Macht über einen Großteil von Amerikas Nahrungsproduktion.

5. Mose 28 wird das Kapitel der Ankündigung von Segen und Fluch genannt. Nationen und Einzelpersonen werden für Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz gesegnet und für Ungehorsam verflucht. Die modernen Nachkommen Israels leiden heute unter dem Fluch des Ungehorsams. Sie werden auch gewarnt, dass, wenn sie ihren rebellischen Weg fortsetzen, Gott eine fremde Nation benutzen wird, um sie schnell zu vernichten. Dies ist im Verlauf der Geschichte geschehen.

Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Obwohl Israel heute für sein rebellisches Verhalten zur Rechenschaft gezogen wird, richtet Gott noch nicht über ihr ewiges Schicksal – und auch nicht über die Welt. Nachdem die Menschheit die verheerenden Folgen ihres Ungehorsams gegenüber Gott erlitten hat, wird sie in einer zukünftigen Auferstehung zu einem moralischen Leben lernen, Gottes Gesetz zu befolgen, die Segnungen des Gehorsams zu ernten und die Gelegenheit haben, sich für das ewige Laben mit Gott zu qualifizieren.

Die Bibel weist jedoch darauf hin, dass die Menschheit unsägliches Leid erfahren muss, bevor sie diese lebenswichtige Wahrheit lernen wird.

Würden Sie gerne im Voraus Nachrichten über wichtige Weltereignisse erhalten?

Die Bibel enthält Prophezeiungen für alle großen Nationen der Welt – Sie müssen nur ihre biblische Identität kennen. Um den Schlüssel zu Ihrem Bibelverständnis zu bekommen, bestellen Sie Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung von Herbert W. Armstrong.

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