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Julia GODDARD/TRUMPET

Was lernt Ihr Kind in der öffentlichen Schule?

Erzieher wissen, dass sie die Gesellschaft umgestalten können, wenn sie in der Lage sind, die nächste Generation zu prägen.

Die Leute fangen an zu erkennen, was mit der amerikanischen Schulbildung passiert. Aber sie erkennen das leider ein paar Generationen zu spät.

Während des größten Teils der amerikanischen Geschichte lernten Schulkinder lesen, schreiben und Arithmetik. Sie lernten Geschichte, besonders ihre eigene Geschichte – jede Woche mehrere Stunden. Sie gehorchten ihren Lehrern und die gaben ihnen Zensuren abhängig von ihren Leistungen. Gutes Benehmen wurde belohnt, schlechtes bestraft und der Unterschied wurde ihnen beigebracht – basierend auf einer Tradition, die auf die Bibel zurückging. Es wurde ihnen gelehrt, dass zu einer guten Gelegenheit auch die Pflicht zur Rechtschaffenheit gehört. Sie versprachen, den Treueeid auf die Flagge zu schwören.

Für ein Schulkind der 1950er Jahre und davor wäre diese Beschreibung des amerikanischen Schulalltags etwa so überraschend wie ein Absatz darüber, dass der Himmel blau und das Gras grün ist. Im Jahre 2020 jedoch klingt das wie eine Beschreibung einer anderen Welt.

An den Eingängen der Schulen gab es damals noch keine Metalldetektoren und in den Fluren der Schule gab es auch noch keine Drogenspürhunde. Die Schüler verprügelten ihre Lehrer nicht und Lehrer verliebten sich nicht in ihre Schüler. Die Textbücher belehrten präpubertäre Schüler auch nicht über „alternatives“ Sexualverhalten. Jungen traten gegen die anderen Jungen an. Mädchen lagen im Wettstreit mit anderen Mädchen. Jungen benutzten einen Waschraum und Mädchen einen anderen.

Bei den jüngsten Generationen hat sich die amerikanische Erziehung drastisch verändert. Zunächst schien es, als sei sie nur sanfter geworden. Die akademischen Leistungen nahmen ab, die Qualität der Unterweisung wurde schlechter, auch das Benehmen wurde schlechter und die Qualität der Abiturienten wurde generell schlechter. Die Amerikaner reagierten darauf mit einem allgemeinen Achselzucken, einem Kopfschütteln und einem Es ist eine Schande.

Und das war es auch. Mehr als sie dachten. Mittlerweile ist aus dem Rückgang ein Absturz geworden – ein Absturz, der weiter unten noch beschleunigt wird. Nicht nur von der Gravitation, sondern auch von einem ideologischen Programm.

Das Programm

Wir machen einen Sprung aus einem Klassenzimmer der 1950er Jahre in ein Klassenzimmer im Jahr 2020: Die Kleidung der Schüler riecht jetzt nach Marihuana, in ihren Rucksäcken finden sich Messer und Pistolen, sie haben Sex auf den Tribünen, werden von den anderen Schülern verachtet und es gibt Prellungen und blaue Flecken bei den Lehrern. Sie sind stolz auf ihre Ausschweifungen, hassen Regeln und noch vieles mehr. Dass sie das kleine Einmaleins beherrschen, können Sie vergessen; sie wissen auch nicht, wer James Madison war oder wie Angebot und Nachfrage funktionieren.

Vieles davon kommt von ihrer hemmungslosen menschlichen Natur. Aber hier muss man doch fragen: Wo sind wohl die Hemmungen geblieben? Und waren nicht manche Hemmnisse auch gut? Die Autorität der traditionellen amerikanischen Schule ist durch eine neue Autorität ersetzt worden – mit ihren eigenen Hemmnissen.

Vorbei ist es mit Tugenden wie Patriotismus, Verantwortlichkeit, Ehrlichkeit, Höflichkeit, Gehorsam, Keuschheit und Ehrfurcht. Die neuen Tugenden sind Umweltbewusstsein, Multikulturalismus, Widerstand gegen die Patriarchen und gegen die Privilegien der Weißen. Eine Tugend ist auch der Anti-Kolonialismus, die erzwungene wirtschaftliche Gleichheit und das Eintreten für Transgender.

„Wie wichtig ist es, Recht zu haben?“

Geht Ihr Kind in Seattle zur Schule? In diesem Fall ist es der Autorität eines Schulsystems unterworfen, das teilweise neue Vorschriften für Lehrer eingeführt hat, die mit so vielen Bezugnahmen auf Fürsprache, Vertretung, Verwendung, Entmündigung, Bevollmächtigung, Verwertung, Gefühle, Identität, Befreiung, Unterdrückung, Ursprünge, Macht, Widerstand, Bewertung und Farbigen vollgepackt sind, wie man auf drei Seiten nur unterbringen kann. Welches Schulfach regelt wohl dieser „Rahmenplan der ethnischen Studien“?

Mathematik.

Dieses Regelwerk zwingt die Lehrkräfte zu lehren, dass „die Mathematik dazu benutzt wurde und immer noch benutzt wird, um Farbige und Gemeinschaften von Farbigen zu unterdrücken und auszugrenzen“ und dass „Technologie und /oder Wissenschaft gleichermaßen dazu benutzt wurden und immer noch benutzt werden, um Farbige und Gemeinschaften von Farbigen zu unterdrücken und auszugrenzen“. Die Schüler sollen „die inhärente Ungerechtigkeit des standardisierten Prüfungssystems identifizieren, die dazu benutzt wird, um Farbige und Gemeinschaften von Farbigen zu unterdrücken und auszugrenzen.“ Sie sollen „die Art und Weise lernen, wie Individuen und Gruppen das mathematische Wissen definieren, damit die ‚westliche‘ Mathematik als die einzige legitime Ausdrucksform der mathematischen Identität und Intelligenz angesehen wird“ und wie die Weißen das nutzen, „um Farbige und Gemeinschaften von Farbigen zu entrechten“.

Sie denken vielleicht, Ihr Kind geht zum Mathe-Unterricht, um Brüche, schriftliche Division, Sinus, Cosinus und Tagens zu lernen, aber stattdessen wird das Kind fragen: „Wie wichtig ist es, Recht zu haben? Was ist richtig? Wer sagt das?“ „Wer muss sagen, ob eine Antwort richtig ist?“ „Wo tauchen Macht und Unterdrückung in unserer mathematischen Erfahrung auf?“ „Wer hat die Macht in einem mathematischen Klassenzimmer?“ „Kann ich unterdrückerische mathematische Praktiken in meiner Erfahrung erkennen und benennen?“ „Kann ich mich gegen unterdrückerische mathematische Praktiken wehren?“

In New York City, der Stadt mit dem umfangreichsten Schulsystem – 1800 Schulen – fordert eine Arbeitsgruppe des Bürgermeisters Bill de Blasio, dass die Schüler nicht mehr nach ihrer Teilnahme am Unterricht, ihrem Charakter und ihrem Wissen beurteilt werden sollten, die sie bei Proben, in Anwesenheitslisten, bei Interviews und bei den vereinheitlichten Prüfungen zeigen. Man versucht, die Programme für besonders begabte Schüler langsam auslaufen zu lassen. In Los Angeles verklagen der vereinheitlichte Schulbezirk Compton und andere die Universität von Kalifornien, weil sie von den Studienanwärtern verlangt, standardisierte Aufnahmeprüfungen abzulegen (die sat oder act). Die Kläger sagen, das verletze ihre Grundrechte und sei eine illegale Benachteiligung von Behinderten, Studenten mit geringem Einkommen, Mehrsprachigen oder Farbigen.

Dies sind nur ein paar Beispiele für die Radikalisierung der Lehrpläne in den öffentlichen Schulen in Amerika und vielen anderen Ländern. Die Pädagogen lehren die nächste Generation linksgerichtete Ansichten, die die westlichen Länder, besonders Amerika als unterdrückerisch, hasserfüllt und völkermörderisch darstellen. Sie verherrlichen eine Umverteilung des Reichtums und den Sozialismus, während sie die freie Marktwirtschaft verdammen. Sie ermutigen die Schüler, Umweltaktivisten zu werden. Sie lehren ihnen radikale Ansichten über Sexualität und stellen Transgender, die freie Wahl des Geschlechts und sexuelles Experimentieren als ganz normal da.

Diese Pädagogen haben etwas begriffen, was viele andere Leute immer schon als selbstverständlich angesehen haben: Es lohnt sich, für die korrekte Ausbildung der Kinder zu kämpfen. Die Linken benutzen die Ausbildung, um aus der nächsten Generation zukünftige Aktivisten und Radikale zu machen. Sie haben erkannt, dass man durch das Einpflanzen dieser politisierten sozialen Konzepte in die Köpfe der jungen Leute die Gesellschaft verändern kann.

Sie lehren die Kinder, das Erntedankfest zu hassen

Während das Beispiel in Seattle bisher nur teilweise eingeführt wurde, ist die „vollkommene Gleichstellung“ in den Lehrplänen von Schulen überall im Land enthalten – sogar in ganz normalen amerikanischen Kleinstädten wie West Des Moines in Iowa und Chandler in Arizona. Ein gewinnorientiertes Bildungsunternehmen namens Corwin in Kalifornien entwickelte einen Lehrplan, nach dem gelehrt wird, Amerika existiere dank einer Hierarchie der Unterdrückung. Schüler lernen, dass man die Weißen in folgende Kategorien der „weißen Identitätsorientierungen“ einteilt: „Die Fundamentalisten weißer Identität“ stehen für Verweigerung, Ignoranz und Vormachtstellung. Die „Integrationsbefürworter weißer Identität“ befürworten Bewusstheit, Wissbegier, Schuld und Bevormundung beziehungsweise Pflichterfüllung und die „Transformationisten weißer Identität“ sind zumindest zum Teil für eine „systembedingte Machtverschiebung“. Sie lernen, dass man als guter Weißer den Schritten des „Weißen Alliierten Aktionsprogramms“ folgen sollte, zu dem auch die „Anerkennung der Realität der Privilegien der weißen Rasse“ gehört und dass man „diese Privilegien dazu nutzen sollte, für das Sozialrecht und die Gerechtigkeit der Rassen einzutreten“.

Den von Corwin unterrichteten Schülern wird beigebracht, „sich ausdrücklich gegen all die Leute zu wehren und sie zurückzuweisen, die in unserem Schulbezirk oder auch in der größeren Kommune“ unsere Rassenlehre ablehnen – notfalls auch die eigenen Eltern.

Derweil wurde letzten November an den öffentlichen Schulen in Portland, Oregons größtem Schulbezirk, der „Monat der Tradition der amerikanischen Ureinwohner“ gefeiert. Den Schülern wurde beigebracht, das Erntedankfest abzulehnen und das Buch Die Geschichte der Vereinigten Staaten für junge Leute zu studieren, das alle Ureinwohner als großzügig und heilig und alle europäischen Siedler als habgierig und gewalttätig dargestellt. Christoph Kolumbus zum Beispiel war „geldgierig“, deshalb „nahm er gleich nach seiner Ankunft auf den Inseln einige der Arawaks [Eingeborenen] gefangen, um ihnen mit Gewalt Informationen abzupressen“, damit sie ihm die Frage: „Wo ist das Gold?“ beantworteten. Dies war „der Anfang der Geschichte der Europäer in Amerika. Es war eine Geschichte der Eroberung, der Sklaverei und des Todes.“ Dieses Buch hat zum Ziel, „die Geschichte der Entdeckung Amerikas aus der Sicht der Arawaks“ zu erzählen und die Geschichte der Verfassung „aus der Sicht der Sklaven“ und so weiter.

Schüler in der achten Klasse lesen: „Die Tragödie von Kolumbus und den Arawaks passierte immer und immer wieder. Die spanischen Eroberer Hernán Cortés und Francisco Pizarro vernichteten die Azteken in Mexiko und die Inkas in Südamerika. Als die englischen Siedler in Virginia und Massachusetts ankamen, machten sie dasselbe mit den Indianern, die sie dort antrafen.“

Eine Quelle, die der Schulbezirk empfiehlt, um den Monat der Tradition der amerikanischen Ureinwohner zu feiern, ist ein Video produziert von Teen Vogue, in dem der Regisseur sechs ärgerlich aussehende Mädchen gefilmt hat – Teenager der amerikanischen Ureinwohner, die an einem Tisch mit einem traditionellen Erntedankfestessen sitzen. Die Zuschauer werden informiert: „Die wahre Geschichte des Erntedankfestes ist, dass diese Europäer tatsächlich jede Liquidierung der Einwohner eines ganzen Indianerdorfes feierten und das dann Erntedankfest nannten.“ Es heißt in dem Video, diejenigen, die das Erntedankfest begingen, „feierten in Wirklichkeit den Tod vieler Menschen und vieler Stämme, die ausgerottet wurden.“ Diese Feier endete damit, dass sie sich „Ein glückliches Erntedankfest, Amerika!“ wünschten und dann den Erntedankfests-Tisch umkippten.

Tausende junger Schüler gingen dieses Jahr zu dem Erntedankfestessen ihrer Familien, nachdem ihnen gelehrt worden war, dass damit ein Völkermord gefeiert wird. Ich bin mir sicher, dass die Verfasser dieses Lehrplans recht erfreut wären, wenn diese Teenager am Ende ihren Eltern einen Vortrag über Völkermord, Kriegsverbrechen und kulturelle Inbesitznahme hielten. Sie würden sich dann auch nicht zu sehr ärgern, wenn die Kinder den Tisch umwerfen.

Das ist schlimm. Denn von allen Feiertagen, die in Amerika begangen werden, wird an diesem Tag eine positive Tugend gefeiert, ein wichtiger Aspekt einer gesunden Denkweise: Die Danksagung – dankbar zu sein für uns gewährte Segnungen. Welch ein anschauliches Beispiel für die Giftigkeit des Programms der Linken, wie das Erntedankfest als Ausrede benutzt wird, um unser Land zu hassen und in den uns von Gott gewährten Segnungen einen Beweis für rassistische Unterdrückung zu sehen.

Den Kindern Aktivismus lehren

Amerikanischen Schulkindern wird auch „Klimakompetenz“ beigebracht. Einem Beschluss der Behörde für öffentliche Schulen in Portland von 2016 zufolge müssen alle Schulen „einen Lehrplan entwickeln und einführen, der den Klimawandel und die Klimagerechtigkeit behandelt“ und sie müssen „auf die Benutzung allen Materials verzichten, das die Ernsthaftigkeit der durch die Aktivitäten der Menschen verursachten Klimakrise anzweifelt.“ Den Kindern wird beigebracht, dass ganze Volkswirtschaften neu gestaltet werden müssen, dass das Zeitalter der fossilen Brennstoffe beendet werden muss und dass sie Aktivisten und Anführer einer Kampagne für soziale Gerechtigkeit und umweltgerechtes Leben werden müssen.

Was ist „soziale Gerechtigkeit“? Angesichts unserer Zukunft wird sie von einer Bildungsgruppe definiert als „eine Bewegung zur Beseitigung der Unterdrückung, um letztendlich die Gleichstellung bei der Verteilung der Güter und des Reichtums an alle Gruppen der Gesellschaft zu erreichen.“

Wenn Sie meinen, dabei gehe es nur um die Wirtschaft oder nur um Rassen, dann ist das ein Irrtum. Aktivisten, Beamte der Regierung und gewinnorientierte Unternehmen lehren den jungen Schülern und Studenten den „Aktivismus“, den „Kollektivismus“, die „Gleichheit bei der Verteilung von Gütern und Reichtum“ und „Widerstand zu leisten“. So lehrt man einer ganzen Generation den Sozialismus und den Kommunismus.

In vielerlei Hinsicht tendiert die Schulbildung zum marktwirtschaftsfeindlichen Pro-Sozialismus. Die Pädagogen sind dabei, den Wettbewerb abzuschaffen. Sie verleihen Preise für die reine Teilnahme, nicht für den Sieg, lehnen Zeugnisse ab und bevorzugen eine allgemeine Leistungsbeurteilung. In den Lehrplänen werden exakte Wissenschaften und Mathematik durch soziale Studien ersetzt.

Es ist kein Wunder, dass eine Gallup- Umfrage von 2018 zeigte, dass eine Mehrheit der 18 bis 24jährigen den Sozialismus im Gegensatz zum Kapitalismus eher positiv beurteilten: 55 Prozent gegenüber 45 Prozent.

Die Vorliebe für den Sozialismus passt gut zu der historischen Unwissenheit – und hängt ganz und gar damit zusammen. Geschichte wird immer weniger gelehrt und wenn sie gelehrt wird, dann ist sie von der Sorte „Das Erntedankfest feiert den Völkermord“ und verteufelt die westliche Zivilisation.

Ein Artikel im Telegraph vom 6. November bezieht sich auf eine kürzlich in Großbritannien von Survation durchgeführte Umfrage unter den 16 bis 24jährigen. „Die Umfrage fand heraus, dass 28 Prozent noch nie von Stalin gehört hatten. Die Hälfte der Befragten hatte noch nie etwas von Lenin gehört und erstaunliche 70 Prozent noch nie etwas von Mao Tse-tung, dessen Regime für mehr Tote durch Mord und Hungersnot verantwortlich ist als jedes andere Regime des 20. Jahrhunderts.“

So viel Unwissen ist eine Tragödie. Diese unschätzbar wertvollen Lektionen wurden unter großen Opfern geschrieben und wir ignorieren sie so einfach. Eine ungebildete Generation hat nun nichts Eiligeres zu tun, als die blutigsten Fehler der Geschichte nochmal zu machen.

Anstatt in der Schule zu Hause unterrichten

Eine Gruppe in Kentucky namens Nehemiah Institute führt mit Gymnasiasten einen alljährlichen Test durch, um ihre Überzeugungen im Hinblick auf Politik, Wirtschaft, Bildung, Religion und soziale Fragen zu ermitteln – und ob sie mit der Bibel einverstanden sind. Dieser Test stellt fest, zu welcher dieser vier Kategorien die Weltanschauungen der Schüler passen: Biblischer Gottesglauben, gemäßigtes Christentum, weltlicher Humanismus oder Sozialismus. Der Test im Jahre 2015 zeigte, dass mit den Worten der Dayspring Christian Academy „90 Prozent der Schüler aus christlichen Familien, die auf öffentliche Schulen gehen, in einem Bereich liegen, der anzeigt, dass ihre Ansichten fest auf den Lehren des Säkularismus (der Weltlichkeit) basieren.“

Mit anderen Worten: Was sie in der Schule lernen ist überzeugender als das, was ihnen zu Hause beigebracht wird.

Wie wichtig die Erziehung unserer Kinder doch ist! Diese linksgerichteten Erzieher nehmen diese Dinge sehr ernst. Sprüche 22, 6 lautet: „Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird.“ Gott sagt den Eltern: Wir haben die Pflicht, sie zu erziehen, solange sie jung sind, und zwar auf eine Weise, die sie auf ein erfolgreiches Leben vorbereitet. Diese Erzieher wenden dieses Prinzip mit dem verkehrten Ziel an. Sie wissen genau, wenn sie den jungen Leuten radikale Ideen beibringen, werden sie das ihr Leben lang behalten und somit die Gesellschaft umgestalten.

Wenn wir unsere Kinder an ihren Weg gewöhnen sollen, damit sie nicht davon ablassen, müssen wir diesen Weg auch kennen. Viel zu viele Eltern kennen ihn nicht und erlauben so den Erziehern, sich einzumischen und die jungen Köpfe mit Irrtümern zu füllen.

In der Bibel sagt uns Gott immer wieder, wir sollen uns erinnern. Erinnere dich an deine Geschichte, erinnere dich an dein Erbe, erinnere dich an die Wahrheit und erinnere dich an die alten Wege. Und ein entscheidendes Mittel für Eltern, das zu tun, ist ihre Kinder zu lehren und für Großeltern, ihre Enkel zu lehren.

Gott sagte Mose, er solle das Volk lehren: „Versammle mir das Volk, dass sie meine Worte hören und so mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren“ (5. Mose 4, 10; siehe auch Kapitel 6, Verse 1-7). Er sagte ausdrücklich, dass die Väter ihre Söhne gut genug lehren sollten, damit sie auch gute Väter sein und ihr eigenen Söhne lehren können.

Gott schuf uns so, dass wir nach unserem gebärfähigen Alter noch 30 bis 40 Jahre leben. Er will, dass drei oder vier Generationen gleichzeitig am Leben sind. Er will, dass Kinder Großeltern haben und sogar Urgroßeltern – weil Er Kontinuität will. Er will, dass die Vergangenheit lebendig bleibt.

Was passiert, wenn uns das nicht gelingt? Dann wird dieser Weg in Vergessenheit geraten. Dieses Wissen wird aussterben. Es wird tatsächlich innerhalb einer Generation verloren gehen.

In unserem Buch Kindererziehung mit Weitblick gibt es einen Abschnitt mit dem Titel „Eltern sind Lehrer“. Dort heißt es: „Einem Kind muss beigebracht werden, wie es leben muss. Als Gott die menschliche Familie schuf, tat Er das mit der Absicht, dass die Eltern die ersten Lehrer ihrer Kinder sein sollten... Seien Sie bereit, ihr Kind von dem Augenblick an zu erziehen, in dem es auf die Welt kommt. Sie sollten alle Schullehrer nur als Ihre Assistenten ansehen und nicht als die primären Erzieher Ihres Kindes.“

5. Mose 11 ist eine außerordentliche Bibelstelle, wo Mose zu dem Überrest der Generation spricht, die noch persönlich die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten miterlebt hatte. Er sagt ihnen, dass der einzige Weg, dass ihre Kinder diese Geschichte erinnerten, sei sie ihnen beizubringen und ihnen zu sagen, dass es für das Überleben des Volkes notwendig sei, diese Geschichte zu hegen und zu bewahren!

Das zu lesen ist fast schon schmerzlich, wenn man weiß, was dem Volk Israel später passierte. Die Periode der Richter und der Könige, die darauf folgte, war gekennzeichnet durch immer wiederkehrendes spirituelles Versagen – größten Teils, weil die Eltern ihrer Verantwortung als Erzieher nicht gerecht wurden.

Dieser Anweisung zu gehorchen schweißt einzelne Familien zu einem Volk unter Gott zusammen. Es sichert die Stabilität eines Volkes. Hätten die israelitischen Eltern fleißig diese Anweisung befolgt, dann hätte das Volk sich dagegen abgesichert, von Gottes Weg abzukommen.

Die Bedeutung einer spirituellen Erziehung für das Überleben eines Volkes ist kein tiefgreifendes spirituelles Konzept – es ist gesunder Menschenverstand. Es gab einmal eine Zeit, als die Amerikaner das anscheinend noch so verstanden.

Einer der Gründerväter Amerikas, Benjamin Rush, der auch die Unabhängigkeitserklärung mit unterzeichnete, veröffentlichte ein Abhandlung mit dem Titel: Ein Plädoyer für den Einsatz der Bibel als Schulbuch, in der er schrieb: „Bevor ich meine Argumente für das Unterrichten der Kinder anhand der Bibel benenne, will ich folgende Vorschläge machen: 1) Dass das Christentum die einzig wahre und vollkommene Religion ist und dass die Menschen im gleichen Maße weise und glücklich sein werden, wie sie die Prinzipien des Christentums annehmen und seine Gebote befolgen. 2) Dass eine bessere Kenntnis dieser Religion eher durch das Lesen der Bibel als durch jedes andere Buch der Welt erworben werden kann.“ Das war die allgemeine Denkweise zur Zeit der Gründung Amerikas.

Samuel Adams, der als Vater der amerikanischen Revolution angesehen wird, sagte: „Lasst Geistliche und Philosophen, Staatsmänner und Patrioten sich gemeinsam darum bemühen, um das Zeitalter zu erneuern und den Menschen einzuprägen, wie wichtig es ist, ihre kleinen Jungen und Mädchen zu erziehen und der Jugend die Gottesfurcht, die Liebe zu Gott und die universelle Nächstenliebe zu vermitteln – und in Unterordnung unter diese bedeutenden Prinzipien auch die Liebe zu ihrem Land – und sie in der Kunst zu unterweisen, sich selbst zu regieren, ohne die sie niemals ein weises Mitglied der Regierung von Gesellschaften sein können – seien diese nun klein oder groß. Kurz gesagt, sie anleiten im Studium und in der Praxis der hehren Tugenden des christlichen Systems...“

Die Generation der Gründerväter war verankert in biblischen Prinzipien und diese Menschen erwarteten, dass diese Prinzipien die Basis der Erziehung sind.

Indoktrinierung über Sex

Es ist klar, dass sich vieles geändert hat. Die Schulen haben die biblische Ausbildung abgeschafft – zugunsten einer völlig humanistischen, weltlichen Denkweise. Sie haben die moralische Unterweisung ausgeschlossen und Gott ganz und gar vertrieben.

Leider zwingen die Erzieher unseren Kindern nicht nur eine politische Indoktrinierung auf. Eine Tochtergesellschaft der nbc in Austin, Texas berichtete am 28. Oktober 2019: „Der Vorstand des unabhängigen Schulbezirks Austin genehmigte einstimmig den neuen, umstrittenen Lehrplan über den Sexualunterricht. Dieser Lehrplan reicht von der dritten bis zur achten Klasse. Mit diesem Lehrplan werden die Schüler in den Schulen zum ersten Mal über geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung belehrt. Der Unterricht wird ihnen auch dabei helfen, Erwachsene zu finden, denen sie vertrauen und mit denen sie reden können, wenn sie schwanger werden. Schüler werden ab der siebten Klasse lernen, wie man ein Kondom benutzt.“

Ich habe einen 12 Jahre alten Sohn, der in der siebten Klasse ist. Er besucht die Schule an der Imperial Academy, eine 12-klassige Schule auf dem Campus des Herbert W. Armstrong College, wo auch die Posaune verlegt wird. Er geht zur Schule und lernt da Naturwissenschaften, Mathematik, Englisch, Geschichte, Literatur und Musik. Er und seine Klassenkameraden haben keine verdorbenen Lehrer, die sie zwingen, Unrat zu lernen. Als Ergebnis davon lernen sie viel und bekommen eine wirkliche Ausbildung, während sie gleichzeitig noch ihre Kindheit genießen! Sie denken nicht einmal an sexuelle Orientierung oder an sexuelle Experimente. Sie denken an ihre wissenschaftlichen Projekte, ihre Studien und ihre Musikpraxis – die Dinge, über die ein 12jähriger nachdenken sollte!

Das ist etwas, wofür ich Gott regelmäßig danke. Nur sehr wenige Eltern haben die Chance, ihren Kindern eine solche Ausbildung zu bieten. Die meisten Eltern müssen ihre Kinder wohl oder übel auf die öffentliche Schule schicken und dann ständig diese Kämpfe ausfechten.

Eine ähnliche Geschichte kam im Oktober auf: Eine Serie von Videos, die von der kanadischen Gruppe Sex-ed School auf YouTube gepostet wurde und auf dem YouTube-Kanal Shaftes-bury erschien. Worum ging es bei diesen Videos? Der Kanal beschreibt das so: „Sex-ed School ist eine unterhaltsame, neue Web-Serie für Kinder, um eine reale Info von Experten zu bekommen und alle Antworten zu erhalten, die sie jetzt wollen. Eine Serie, die die Vögel und die Bienen leichtverständlich in der heutigen digitalen Landschaft erklärt. Sex-ed School ist ein sicherer Ort, an dem Kinder offen und ehrlich über Sexualität, ihren Körper und über gesunde Beziehungen reden können!“ Finanziert wird das teilweise vom Shaw Rocket Fund, Kanadas größter privater Geldgeber der kanadischen Kindermedien.

Was lernen die Kinder an diesen „sichern Orten“? Alles über Transgender, den Ausdruck der Geschlechtlichkeit, sexuelle Orientierung und viele andere Themen, die ich nicht einmal zur Sprache bringen will. In diesen Clips mit schöner Musik und Zeichentrick-Graphiken sprechen lebhafte Erzieher vor einer Klasse von 12 bis 14jährigen Schülern mit leuchtenden Augen. In einem der Videos laden die Lehrer eine besonderen Gast ein, um zu den Kindern zu sprechen: Eine Frau voller Tattoos mit kurz geschnittenem, lila gefärbtem Haar spricht zu den Kinder, die zu ihren Füßen sitzen. Sie erklärt ihnen, sie sei ein „Drag King“ und habe sich operieren lassen. Sie würde Testosteron einnehmen, um eine tiefere Stimme zu bekommen und sie würde Fragen der Kinder über die Einnahme von Hormonen beantworten und ob sie wohl „männliche oder weibliche Geschlechtsteile habe“. Sie ermutigt die Kinder engagiert, sich vorzustellen, sie hätten plötzlich das andere Geschlecht und fordert sie auf, ihre „Verbündeten“ zu sein.

Das geht viel weiter, als einfach nur die Prinzipien der Bibel oder der Moral nicht zu lehren, die, wie Benjamin Rush und Samuel Adams sagten, außerordentlich wichtig bei der Erziehung sind. Hier wird das Gegenteil der Bibel gelehrt – und zwar unter völliger Missachtung der Bibel! Diese Erzieher missachten nicht einfach nur die Überzeugungen der Familien dieser Kinder, die an die Bibel glauben. Sie attackieren vorsätzlich und engagiert diesen Glauben und die gottgegebene Autorität der Eltern dieser Kinder!

Sie erziehen die Kinder und bringen sie auf einen Weg, den die Kinder ihrer Ansicht nach gehen sollten!

Im November stimmte die Schulaufsichtsbehörde des Bezirks 211 in Illinois dafür zu erlauben, dass auch Jungen den Umkleideraum der Mädchen des Palatine Gymnasiums betreten dürfen. Sie argumentierten, dass alle Schüler „auf eine Weise behandelt und unterstützt werden sollten, die zu ihrer geschlechtlichen Identität passt“. Die „Rechte“ eines fehlgeleiteten Jungen sind wichtiger als das Recht aller Mädchen in dieser Schule auf den Schutz ihrer Privatsphäre – das Recht, sich ohne die Anwesenheit von Jungen umzuziehen. Ein Video zeigt, wie eine junge Dame des schulischen Schwimm-Teams angesichts dieser Entscheidung in Tränen ausbricht. Diese Mitglieder der Schulaufsichtsbehörde und die Erzieher scheren sich nicht um den Glauben oder die Privatsphäre dieses oder anderer Mädchen. Sie sind nur diensteifrig bemüht, ihre radikalen Ansichten diesen Schülern und der Öffentlichkeit aufzuzwingen.

PJ Media berichtete am 8. November 2019: „In Kanada sagte letztes Jahr eine Lehrerin zu einem 6 Jahre alten Mädchen, dass es so etwas wie ,Mädchen und Jungen‘ gar nicht gebe und dass ‚Mädchen gar nicht real seien und Jungen auch nicht.‘ Die Eltern des Mädchens sagten, dass das ihre Tochter in große Bedrängnis brachte, woraus ihr ein Gefühl der Diskriminierung erwuchs. Als die Eltern sich deshalb beschwerten, rechtfertigte die Lehrerin ihr Handeln und auch der Schuldirektor rechtfertigte die Lehrerin. Daraufhin schickten die Eltern ihre Tochter auf eine andere Schule.“

Das ist der Trend der modernen Erziehung: Wenn Sie nicht wollen, dass ihr sechs Jahre altes Kind mit der liberalen sexuellen Lehrmeinung indoktriniert wird, müssen Sie umziehen!

Diese Leute sind aggressiv. Und wir Eltern sollten besser bei der Erfüllung unserer Pflichten als Erzieher ebenfalls aggressiv sein. Andernfalls kommen unsere Kinder unter die Räder. So ist die Gesellschaft nun mal.

Die Weitergabe der Zivilisation

Die Zivilisation ist sehr verletzlich. Wie Will Durant in Die Geschichte der Zivilisation schrieb, kann sie leicht von äußeren und inneren Kräften zerstört werden: von Naturkatastrophen, Epidemien, finanzieller Auszehrung, von geistigem und moralischem Zerfall, vom Zerfall der Familie, vom Klassenkampf und von Revolutionen. Dies sind nur einige Möglichkeiten, wie die Zivilisation ihr Ende finden kann. Er schrieb: „Denn die Zivilisation ist nicht etwas Angeborenes oder Unvergängliches; sie muss von jeder Generation neu erworben werden und jede ernsthafte Unterbrechung bei ihrer Finanzierung oder ihrer Weitergabe kann ihr Ende bedeuten.“

Die Zivilisation muss von jeder Generation neu erworben werden. Und der wichtigste Faktor dabei ist „die Erziehung, die man als die Methode definieren könnte, die Zivilisation weiterzugeben“. Das ist die Erziehung wirklich: die Weitergabe der Zivilisation von einer Generation zur nächsten.

Und diese Erziehung kann natürlich wahrhaftig sein – oder auch verkehrt.

Diese Missstände, die der Teufel in unser Ausbildungssystem eingeschmuggelt hat, werden die Zivilisation in einer Generation zerstören. Satan ist im Begriff, eine Generation zu schaffen, die sich nicht mehr auf der Realität begründet, keine moralische Orientierung mehr besitzt, kein Verständnis dafür, was richtig und was falsch ist, keine Geschichte und keine Erinnerung mehr hat. Und dadurch ist die Zivilisation selbst in Gefahr.

Nehmen Sie Ihre von Gott gegebene Verantwortung, die Erzieher ihrer Kinder zu sein, sehr ernst. Sie sollten wissen, was ihren Kindern in der Schule beigebracht wird und alle notwendige Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind, um Gefahren von ihnen abzuwenden. Erziehen Sie sie engagiert auf die Art und Weise, wie ihre Kinder nach ihrem besten Wissen und Gewissen erzogen werden sollten. Ihre Kinder sind es wert, für sie zu kämpfen!

De Ihp