Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

W1siziisijiwmjevmduvmdmvnnfiemh5bhexnl9ucmfuc2dlbmrlcmlzbv9hbmrfdghlx1b1cnn1axrfb2zfsgfwcgluzxnzlmpwzyjdxq?sha=1158ad5a24247753

ISTOCK.COM/ADRAGAN

Transgenderismus und das Streben nach Glück

Warum sind psychische Gesundheitsprobleme bei geschlechts-dysphorischen Menschen so häufig? Nur wenn wir diese Frage richtig beantworten, können wir auch eine Lösung finden.

Junge Leute wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Homosexualität, Pansexualität, Transgenderismus und Gender-Fluidität nicht nur ihren Stellenwert haben, sondern sogar gefeiert werden. Und diese jungen Leute bekommen die Botschaft.

Eine Gallup Umfrage im Februar ergab, dass von allen amerikanischen Erwachsenen 5,6 Prozent sagen, sie seien lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender. Das bedeutet eine Zunahme von 60 Prozent in nur einem Jahrzehnt. Und der größte Teil dieser Zunahme geschah in der letzten Generation. Unter den zwischen 1997 und 2002 Geborenen bezeichnen sich 16 Prozent als nicht heterosexuell ein. Unter diesen jungen Erwachsenen ist das einer von sechs.

Wenn es nach dem Willen der Radikalen geht – und es wird nach ihrem Willen gehen – werden immer mehr Kinder weit unter 20 Jahren ihr Geschlecht infrage stellen und eine chirurgische Zerstörung ihres Geschlechts in Betracht ziehen. Es wird behauptet, das mache diese Kinder glücklicher und schenke ihnen ein erfüllteres Leben.

Eine dieser Radikalen könnte Präsident Bidens erste Wahl für den Posten des stellvertretenden Staatssekretärs für das Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten werden, wo das Motto „Verbesserung der Gesundheit, der Sicherheit und des Wohlergehens von Amerika“ ist. Der Name dieser Person ist Rachel Levine und wenn sie bestätigt wird, wäre sie die erste offen transsexuelle Person in der Geschichte, die in ein vom Präsidenten nominiertes und vom Senat bestätigtes Bundesamt berufen wird. Wir sind jedoch noch nicht sicher, welche Ansichten sie über die chirurgische Entfernung und Änderung der Geschlechtsorgane von Kindern hat – weil sie das nicht sagt.

Bei der Anhörung zur Bestätigung von Levine im Februar wurde sie von Senator Rand Paul gefragt, ob Kinder gegen den Willen der Eltern das Recht haben sollten, ihr Geschlecht durch professionelle ärztliche Eingriffe und Chirurgie zu ändern. Levine gab eine ausweichende Antwort und die lautete folgendermaßen: Bestätigen Sie mich als stellvertretenden Staatssekretär und ich werde Ihnen gern antworten. Auf weitere Fragen blieb Levine hartnäckig ausweichend.

Als über dieses Gespräch berichtet wurde, haben die etablierten Medienquellen nicht Levine für ihre zweideutigen Antworten kritisiert, sondern sie kritisierten Senator Paul wegen der Fragen, die er stellte. Zum Beispiel stellten abc News, die Daily Beast und die Washington Post das so dar: „Erste Transgender-Nominierte wehrte hässliche Fragen des republikanischen Senators ab.“ „Rand Paul startete eine Hasstirade gegen die nominierte Transgender“ und „Rand Pauls ignorante Befragung von Rachel Levine zeigte klar, dass wir sie dringend in der Regierung brauchen.“

Sollten Kinder das Recht haben, für sich selbst zu entscheiden, ob sie unwiderrufliche chirurgische und hormonelle Behandlungen anstreben sollten, die gesunde Teile ihres Körpers zerstören? Die etablierten Medien und ihre Journalisten sagen, man sei engstirnig, wenn man diese Frage auch nur stellt!

Dies ist nur ein Beispiel für ein allgemeines Bestreben, die hässliche Wahrheit über Transgender zu verbergen. Es gibt einen guten Grund dafür, warum Levine diese Frage nicht beantworten wollte. Das kommt daher, weil Transgender-Aktivisten wissen: Je weniger die Öffentlichkeit über diese Prozeduren weiß, umso besser. Je mehr man über diese Eingriffe weiß, desto mehr entsetzt wird man sein.

Die Wahrheit niedertrampeln

Hier nun ein paar Fakten. Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass Menschen biologisch männlich oder weiblich sind. Es ist auch eine wissenschaftliche Tatsache, dass das biologische Geschlecht mit psychologischen und sogar mentalen und emotionellen Veranlagungen verbunden ist. Aber die Wissenschaft kann uns nichts über einen Mann sagen, der tatsächlich das Gefühl hat, eine Frau zu sein. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Erklärung.

Transgender-Aktivisten sagen, das Geschlecht sei ein „künstliches Konstrukt“. Doch gleichzeitig sagen sie, die Gesellschaft müsse jemanden akzeptieren, der seine „authentische geschlechtliche Identität“ mit stereotypischem oder sogar trickfilmartigem Ausdruck präsentiert – wenn sie sich von seiner tatsächlichen wissenschaftlichen Geschlechtsidentität unterscheidet. Sie sagen, dass dies das „wahre Selbst“ seines oder ihres physischen Körpers ist. Dann sagen sie, dass der Körper dieser Person chirurgisch umgeändert werden muss, um die Person „komplett“ werden zu lassen. Sie sagen, dass sogar Kinder Pubertätsblocker und Sexualhormone des anderen Geschlechts einnehmen und chirurgische Eingriffe über sich ergehen lassen müssten, damit der physische Körper mit den Vorstellungen im Kopf übereinstimmt.

Diese Denkweise ist offensichtlich und eklatant unwissenschaftlich. Aber wenn man versucht, über wissenschaftliche Tatsachen zu sprechen, wird man als ein intoleranter, diskriminierender Fanatiker gebrandmarkt.

Hier nun noch weitere Fakten, die diese Aktivisten als „transphobisch“ darstellen. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass unter den Kindern, die sich ihres Geschlechts nicht sicher sind, 80 Prozent der Mädchen und 95 Prozent der Jungen mit ihrem biologischen Geschlecht wieder in Einklang kommen, wenn man ihnen erlaubt, unbeeinflusst ihre Pubertät zu durchleben. Es ist erwiesen, dass Pubertätsblocker und die Sexualhormone des anderen Geschlechts nachweislich der kardiovaskularen Gesundheit, der Knochendichte und den Reproduktivfunktionen schaden. Annähernd die Hälfte der Menschen, die sich als Transgender identifizieren, leiden unter Angststörungen und Depressionen. Geschätzte 41 Prozent haben schon versucht, Selbstmord zu begehen. Und dass immer mehr Menschen, die sich dem Elend einer Chirurgie unterziehen, das später bedauern. Einige müssen später erneut chirurgische Eingriffe erdulden, um die Geschlechtsumwandlung wieder rückgängig zu machen und zu versuchen, ihr ursprüngliches Geschlecht wieder herzustellen. Transgender zu werden hat diesen Menschen nicht geholfen, „zu sein, „wer sie wirklich sind“, und es hat ihnen bestimmt nicht zum Glück verholfen. Allerdings wollen die Anhänger dieser Bewegung das nicht hören.

Wir können das jedoch nicht ignorieren. Wir müssen die Wahrheit über Transgenderismus verstehen. Es geht nicht nur darum, eine Handvoll Menschen zu akzeptieren, deren Denken nicht mit ihrer Biologie übereinstimmt. Dies hat enorme Auswirkungen in allen Aspekten des modernen Lebens. Es wirft nicht nur wirtschaftliche Fragen in Bereichen wie öffentlichen Toiletten und Waschräumen, Fitnesscenter, Gefängnissen und Obdachlosenunterkünften auf. Es sind nicht nur erzieherische Fragen, die der Staat dem Verstand Ihres Kindergartenkindes aufzwingt – sondern auch Fragen über die Rede- und Religionsfreiheit, Fragen darüber, ob man mit einer Geldstrafe oder Gefängnishaft bestraft werden kann, wenn man diese Bewegung nicht voll unterstützt oder ob man frei ist, nach dem Diktat seines eigenen Gewissens zu leben.

Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, dies auf die leichte Schulter zu nehmen. Sie braucht Antworten.

Diagnostizieren der Ursache

Prof. Miroslaw Djordjevic ist ein führender Chirurg auf einem ungewöhnlichen Gebiet: Der Genitalrekonstruktion. Seit Jahren äußert er seine Besorgnis über steigende Anfragen nach Operationen zur Rückgängigmachung früherer Geschlechtsumwandlungen. Er sagt, dass Menschen, die sich einer solchen Umwandlung unterziehen wollen, besser beraten werden müssten. Er sagt, dass diese Entscheidungen von dem Bemühen getrieben werden, politisch korrekt zu sein anstatt tatsächlich korrekt zu sein – nämlich das zu tun, was das Beste für den jeweiligen Betreffenden ist. Er sagt, die Institutionen müssen die Ängste um die politische Korrektheit überwinden und mehr Forschung zu den ernsten Fragen betreiben, die durch geschlechtsangleichende Operation aufgeworfen werden.

Studien zu diesem Thema sind selten, aber es gibt überall viele Storys von unglücklichen Transgender-Menschen. Zum Beispiel hat Ryan T. Andersons Buch Als Harry zu Sally wurde – ein wichtiges Buch zu diesem Thema, das Amazon im Februar ohne Erklärung aus seinem Angebot genommen hat – ein ganzes Kapitel mit dem Titel „Geschlechts-Rückumgewandelte erzählen ihre Geschichte“ und es ist herzzerreißend. Viele Menschen beschreiben, wie sie unzufrieden mit ihrem Geschlecht aufwuchsen und schon früh im Leben ihre geschlechtliche Orientierung in Frage stellten. Sie probierten verschieden Formen sexueller Experimente aus, haben aber kein Glück gefunden.

Dann wurde ihnen eine radikalere Lösung angeboten: Die chirurgische Änderung ihres Geschlechts. Die Menschen haben Vertrauen in die Wunder der modernen Medizin. Sie denken, dass eine Geschlechtsumwandlung nicht nur möglich, sondern auch ziemlich einfach ist. Aber die Realität ist, dass die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen erheblich und komplex sind. Hormonblocker können verhindern, dass die Stimme eines Jungen tiefer oder die Hüften eines Mädchens breiter werden; eine Hormonbehandlung kann die Hoden eines Mannes schrumpfen oder bei einer Frau Barthaare wachsen lassen. Mit Hilfe der Chirurgie lassen sich spezifisch männliche und weibliche Körperteile entfernen und man kann auch künstliche Körperteile anbringen. Aber keine Behandlung oder Prozedur kann einen Mann in eine Frau oder eine Frau in einen Mann verwandeln.

Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass Ihr biologisches Geschlecht nicht „bei der Geburt zugewiesen“ wird, wie Transgender-Aktivisten gern behaupten. Es ist von dem Augenblick der Befruchtung an in Ihre dna eingebettet und beeinflusst jedes System in ihrem Körper.

Viele Leute. die sich dieser Prozedur unterziehen, müssen hinterher ständig Medikamente nehmen und häufiger zum Arzt gehen. Viele sagen, dass die Ärzte, die ihnen das geraten hatten, sie in die Irre geführt haben. Und anstatt glücklicher zu werden, wurden sie oft unglücklicher. Und in vielen Fällen neigen sie nachher zum Selbstmord.

Psychische Probleme unter Transgendern sind bereits erschreckend häufig. Fast jede zweite Transgender-Person kämpft mit Angststörungen oder Depressionen und die Zahl der Selbstmordversuche ist fast neun Mal häufiger als bei „normalen“ Amerikanern. Aber Menschen, die sich einer Transitionsoperation unterzogen haben, haben eine 19 Mal höhere Wahrscheinlichkeit als ein Durchschnittsmensch, an Selbstmord zu sterben. Das allein zeigt, dass das Problem weit über die Notwendigkeit einer besseren Beratung bezüglich der Operation hinausgeht. Etwas ist gefährlich falsch.

Ist die Gesellschaft schuld?

Die Leute, die Geschlechtsumwandlungen unterstützen, werden sagen, was „gefährlich verkehrt“ ist, ist die Feindseligkeit der Gesellschaft den Transgendern gegenüber. Zum Beispiel ein Artikel aus Psychology Today von 2016 diskutierte die geistigen Gesundheitsprobleme der Transgender und erklärt: „Fast alles hat damit zu tun, wie man sie behandelt“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Die einzige Lösung, sagen sie, ist, die Gesellschaft umzugestalten. Wir müssen erreichen, dass die Gesellschaft die Transgender von ganzem Herzen aufnimmt, alle Formen von Geschlechtsdysphorie, sodass jeder – egal wie er sich selbst sieht, wie er aussehen möchte, welchen Waschraum oder welche Umkleidekabine er benutzen will und welchen Sport er betreiben möchte – allgemein als gesund und normal angesehen wird. Die Ansicht, dass der Einzelne sein Denken anpassen muss, ist bigott und lieblos. Wenn jeder in der Gesellschaft einfach jeden und alles akzeptiert und jeden und alles liebt, werden die psychischen Gesundheitsprobleme, Depressionen und Selbstmordtendenzen von Transgender-Personen verschwinden. Diese Menschen können nur dann ihr Glück finden, wenn die Gesellschaft diese Bewegung voll akzeptiert und ihr alle erdenklichen Wünsche erfüllt.

Praktisch über Nacht haben die Eliten in der amerikanischen Gesellschaft – und in der britischen und anderswo – die Politiker, die Medien und die Pädagogen – beschlossen, dass wir auf diese Weise dieses Problem lösen können. Dies ist die Botschaft, die wir an all diese Menschen senden werden, die mit ihrem biologischen Geschlecht unzufrieden sind: Wenn Sie unglücklich sind, weil Ihr Körper nicht zu ihrem Denken passt, dann müssen wir Ihren Körper ändern. Und wenn Sie Ihren Körper ändern und danach immer noch unglücklich sind, dann müssen wir die Gesellschaft ändern. Sie sind unglücklich, weil die Gesellschaft sich weigert, Sie zu akzeptieren und Sie zu lieben, so wie Sie sind!

Man kann die radikalen Konsequenzen der Annahmen, die diesem Gedankengang zugrunde liegen, gar nicht überbewerten. Für den Anfang ermutigt diese Denkweise viele tausend Leute, Transgender zu werden. Sie bestärkt tausende Menschen, medizinische Geschlechtsumwandlungen vornehmen zu lassen – mit Pubertätsblockern, Hormonen des anderen Geschlechts und Chirurgie.

Aber noch viel radikaler ist, es zwingt die Gesellschaft dazu, sich komplett umzugestalten. Um dem Vorrang zu geben, was angeblich der Weg zum Glück für diese Personen ist, müssen wir Toiletten für Transgender einrichten. Wir müssen verlangen, dass die Krankenkassen die Kosten für Transitionsbehandlungen übernehmen. Wir müssen biologisch geborenen Männern erlauben, im Sport gegen Frauen anzutreten. Wir müssen einen Teil des Lehrplanes unserer öffentlichen Schulen durch Transgender-Unterricht ersetzen, um die nächste Generation von Diskriminierung und Vorurteilen zu befreien. Wir müssen den Eltern die Autorität entziehen, die ihre Kinder von Geschlechtsumwandlungen abhalten. Wir müssen es unter Strafe stellen, jemandem zu „verwechseln“. Die Agenda der Transgender muss Vorrang haben – vor der Privatsphäre, der öffentlichen Sicherheit und der Religionsfreiheit. Und jeder, der nicht einverstanden ist, kann öffentlich bloßgestellt oder sogar rechtlich bestraft werden.

Nur dann, so die Argumentation, werden wir eine wahrhaft faire, gerechte, einsichtige, liebevolle und glückliche Welt haben!

Gesunder Menschenverstand

Pädagogen lassen sich jetzt von dieser Argumentation leiten und ermutigen unsere Grundschulkinder, ihr biologisches Geschlecht in Frage zu stellen. Wenn ein Kind zu dem Schluss kommt, es sei ein Transgender, werden seine Mitschüler dazu aufgefordert, es dabei zu unterstützen.

Was passiert dann, wenn das Transgenderkind Schwierigkeiten mit den anderen Kindern hat, unglücklich ist oder sich isoliert oder einsam fühlt? Zunehmend wird die Schuld auf die Gesellschaft und die anderen Kinder geschoben.

Was sagt Ihnen der gesunde Menschenverstand über diesen Trend?

Die Förderung von Geschlechtsdysphorie bei einem Kind macht dieses Kind nicht glücklicher. Auch hier gilt, dass neun von zehn Kindern, die diese Gefühle haben, aus ihnen herauswachsen und ihr biologisches Geschlecht akzeptieren, wenn man ihnen erlaubt, sich normal zu entwickeln.

Ein Kind davon zu überzeugen, dass sein Gefühl über Geschlechtsverwirrung richtig ist – dass mit ihm etwas falsch ist und es geändert werden muss – wird dieses Kind nicht glücklich machen. Es weiterhin davon zu überzeugen, dass jeder Ärger mit anderen Kindern (den jedes Kind hat) ein Ergebnis der Bigotterie der anderen Kinder ist, wird das Kind nicht glücklich machen. Es wird nur das Gefühl der Trauer, der Opferrolle und des Märtyrertums des Kindes nähren.

Allgemeiner ausgedrückt: Die Installation von Transgender-Toiletten in jedem Gebäude in Amerika wird Transgender-Menschen nicht aus der Depression ins Glück führen. Das Gewinnen von Ringkämpfen und Wettkämpfen im Gewichts-Dreikampf gegen Frauen wird Transgendern wahrscheinlich kein echtes Erfolgserlebnis verschaffen. Das Verhindern jeglicher kritischen Diskussion über diese Bewegung wird ihnen nicht die Sicherheit geben, die sie für ihr Leben brauchen.

Egal, wie akzeptiert oder wie mächtig diese Bewegung noch wird, sie wird nicht zum Glück führen. Schon jetzt sehen wir, dass jedes Zugeständnis, das die Gesellschaft an die Forderungen dieser Bewegung macht, nur zu zehn weiteren Forderungen führt.

Hier ist die Wahrheit: Die Vorstellung, dass Geschlechtsumwandlungen und gesellschaftliche Veränderungen die Depression, das Elend und den Kummer dieser gestörten Gruppe von Menschen lösen werden, ist eine gefährliche Lüge. Und diese Lüge wird unter großem Kostenaufwand gefördert. Das vergrößert die Unruhe und das Unglück so vieler Menschen, die sich als Transgender identifizieren. Die Gesellschaft zahlt den Preis in Form von öffentlicher Sicherheit, elterlicher Autorität, Rede- und Religionsfreiheit.

Und darüber hinaus geht es auf Kosten der Wahrheit selbst.

Des Kaisers neue Kleider

Dr. Paul McHugh hatte in den späten 1970er Jahren einen Lehrstuhl für Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der John Hopkins-Universität und leitender Psychiater am John Hopkins Hospital. Er war besorgt über die Ergebnisse der chirurgischen Geschlechtsumwandlungen und stoppte sie 1979 in diesem Krankenhaus. Er sagte, es sei „grundsätzlich mit einer psychischen Erkrankung zusammenwirkend“ und sagte weiter, Psychiater könnten Menschen besser helfen, indem sie „versuchen, ihren Verstand zu reparieren und nicht ihre Genitalien.“

Dr. McHugh sagt, dass die gegenwärtige Debatte über Geschlechtsumwandlung nichts anderes ist als die des Kaisers neue Kleider. Das ist das Volksmärchen von Hans Christian Anderson über den Kaiser, der Weber beauftragt, ihm die feinsten Kleider zu schneidern, die man für Geld kaufen kann. Aber die Weber sind Betrüger. Sie sagen, sie würden luxuriöse, wunderschöne Kleider machen – erklären jedoch, dass der Stoff für jeden, der für seine Position ungeeignet oder hoffnungslos dumm ist, unsichtbar ist. Tagelang tun sie so, als würden sie weben, aber es ist kein Faden auf den Webstühlen. Die Edelleute des Kaisers wollen aus Furcht, dass sie die einzigen seien, die sie nicht sehen können, und die nicht dumm oder ungeeignet für ihr Amt erscheinen wollen, so tun, als würden sie die Kleider sehen. Und natürlich tut der Kaiser dasselbe. So zieht er schließlich auf die Straße und hat überhaupt nichts an! Die Stadtbewohner machen bei der Farce mit, weil niemand für dumm gehalten werden will. Aber schließlich platzt ein kleines Kind mit der offensichtlichen Wahrheit heraus: Der Kaiser ist nackt!

„Zuschauer der zeitgenössischen Transgender-Parade wissen, dass sie für das Vertreten ketzerischer Meinungen verurteilt werden würden“, sagt Dr. McHugh, „also ignorieren sie die Fakten und halten einfach den Mund.“ Er sagt: „Ich versuche immer, das Kind unter den Zuschauern zu sein, der auf das hinweist, was wirklich ist. Ich tue das nicht nur, weil die Wahrheit wichtig ist, sondern auch, weil unter den Schaulustigen ... viele Opfer stehen.“

Viele Opfer.

Zu diesen Opfern gehören Eltern, die ihren Kindern das Elend ersparen wollen, das mit dem Versuch der Transition verbunden ist – und die dazu gedrängt werden, diese Probleme noch zu unterstützen. Dazu gehören Teenager, die in einen Lebensstil hineingezogen werden, der zu schrecklichen Nebenwirkungen führt. Dazu gehören Transgender, die über die Ursache ihres Unglücks und über die Lösung belogen werden.

Lügen können kein wahres Glück erzeugen. Trotzdem führt die Transgender-Bewegung einen in der gesamten Menschheitsgeschichte beispiellosen Anschlag auf die Wahrheit durch. Sie ist dazu übergegangen, die biologische Realität als bloßes „soziales Konstrukt“ zu betrachten, während sie die geschlechtliche Desorientierung bei einem zweijährigen Kindern als „feststehende Wahrheit“ preist.

Wie gefährlich dieser Anschlag auf die Wahrheit ist! Hier ist etwas Großes im Gange, etwas mit den perversesten Konsequenzen und den jüngsten Opfern. Bestehen Sie auf den Fakten. Haben Sie die Bereitschaft, dafür zu kämpfen – Sie werden sie brauchen.

Der Weg zum Glück

Kann eine Person, die mit ihrer Sexualität in Konflikt steht, wirklich glücklich werden? Führende Verfechter der Transgender-Bewegung, die sich selbst als Transgender outen, ringen mit dieser Frage.

Ein Transgender-Meinungsautor der New York Times gab zu, dass eine bevorstehende Genitaloperation kein Glück bringen würde: „Ich will das machen lassen“, schrieb der Autor, „aber es gibt keine Garantie, dass es mich glücklicher machen wird. Tatsächlich erwarte ich das auch gar nicht. Das sollte mich nicht davon abhalten, es zu bekommen.“ Der Autor hält es für das Schlimmste in seinem Leben, ein Transgender zu sein (außer dass er als Junge geboren wurde), und sagt, dass nichts daran etwas ändern wird. Dieser Autor sieht keine Lösung für dieses Problem und macht dafür die Tatsache verantwortlich, dass er nun mal im falschen Körper geboren wurde.

Transgender-Befürworter sagen, dass Transgenderismus – und die Umgestaltung unserer gesamten Gesellschaft – zu Glück führen. Das aber erweist sich als offensichtlicher und schrecklicher Irrtum. Diese Lösung verkennt die wahre Ursache ihres Elends.

Der zugrundeliegende Wunsch aller Menschen, auch der Transgender, ist Glück. Doch nur wenige Menschen haben jemals wahres Glück gefunden. Warum?

Die Bibel verrät uns die Ursache dieses Problems – und die Lösung.

„Manchem scheint ein Weg recht, aber zuletzt bringt er ihn zum Tode“ (Sprüche 14, 12). Die Lösungen, die die Menschen verfolgen, scheinen ihnen die richtigen zu sein. Aber bald stellt sich heraus, dass diese Wahrnehmung trügerisch sein kann. Häufig erkennen wir erst, wenn wir die gescheiterten Ergebnisse unserer Bemühungen sehen, dass wir nur einen Teil des Bildes betrachtet oder das Problem falsch diagnostiziert haben. Allzu oft weigert sich die Gesellschaft, die verheerenden Resultate ihrer eigenen Politik auch nur anzuerkennen und macht weiter die gleichen Fehler.

In Jeremia 17, 9 heißt es: „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?“ Dieses Herz kann uns durch eigennützige Motive, unreine Begierden und verschiedene Formen der Selbsttäuschung in die Irre führen.

Was ist die Lösung? Es läuft immer darauf hinaus, Gott zu vertrauen. „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht“ (Sprüche 1, 7). Wenn wir aufhören, unsere eigenen Lösungen zu ersinnen, Gott fürchten und tun, was Er uns sagt, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Das ist der Anfang der Erkenntnis.

„Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun.“ (Psalm 111, 10). Gott hat den Weg, der zum Erfolg im Leben führt, tatsächlich genau beschrieben: Das ist Sein Gesetz. Die Zehn Gebote, die Statuten und die Urteilssprüche: Setze Gott an die erste Stelle, töte nicht und hasse nicht, meide sexuelle Sünden, stehle nicht, lüge nicht, begehre nicht, ehre deine Eltern, halte den Sabbat und so weiter. Die Leute lehnen das als simpel und archaisch ab, aber es führt tatsächlich zu dem Ergebnis, das sich jeder wünscht!

Wie es in Sprüche 29, 18 heißt: „Wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ Zu diesem Zweck hat Gott uns Sein Gesetz gegeben: Um den Menschen den Weg zum Glück zu weisen!

Möchten Sie glücklich sein? Wird Ihr Leben von Entmutigung, Zweifeln, Depressionen, Einsamkeit oder gar Selbstmordgedanken geplagt? Dann stellen Sie Gott auf die Probe. Er verspricht, dass, wenn Sie Ihm gehorchen, es Ihr Leben auf die schönste vorstellbare Weise verändern wird. Wenn Sie die Gebote einhalten, werden Sie glücklich sein.

Es gibt keinen anderen Weg zum Glück!

Die Menschheit hat gegen Gottes Gesetz seit dem Garten Eden rebelliert. Das ist der Grund, warum wir in einer Welt des zunehmenden Elends und der Depression leben.

Einige der Gesetze, die Gott uns gegeben hat, beziehen sich auf die Familie. Sie regeln die Ehe, wie ein Mann seine Frau und die Frau ihren Mann behandeln sollte, was ihre Rollen sind, ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern und die Verantwortung der Kinder den Eltern gegenüber. Es gibt einen tiefgreifenden Grund, warum Gott die Familie gegründet und diese Gesetze geschaffen hat: Sie führen nicht nur zu Glück in unserem physischen Leben, sie weisen auch auf eine noch wichtigere geistliche Realität hin. Gott schuf die Familie, um auf Seine wundervolle geistige Familie hinzuweisen. In Seiner großen Barmherzigkeit gewährt Gott jedem unter der Bedingung der Reue Zugang zu dieser geistigen Familie. (Diese Wahrheit wird in dem kostenlosen Buch des Chefredakteurs der Posaune, Gerald Flurry, Die Vision von der Gottfamilie bewiesen).

Der Gott, der Mann und Frau erschaffen hat (1. Mose 1, 27), tat das mit voller Absicht – mit Sinn und Zweck – und gab uns Gesetze, um sicherzustellen, dass wir das respektieren. Unter ihnen ist dieses klare Gebot: „Eine Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht Frauenkleider anziehen; denn wer das tut, der ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel“ (5. Mose 22, 5).

Gott hat uns diese Gesetze zu einem wunderbaren Zweck gegeben, aber wegen unserer Ignoranz oder völliger Rebellion haben die Menschen sie ungestraft gebrochen. Und ganze Generationen haben deshalb gelitten. In den letzten Jahrzehnten hat die Menschheit gegen diese Gesetze für die Familie in epischem Ausmaß und mit beispielloser Aggressivität verstoßen. Elend und Unglück steigen dadurch immer weiter an.

Die biblische Prophetie offenbart, dass dieser gesetzlose Kurs in einem unerträglichen Höhepunkt menschlichen Leidens gipfeln wird! Traurigerweise wird die Menschheit erst dann demütig werden und willens sein, Gottes Lehren anzunehmen.

Sie, als Einzelner, können jedoch einen anderen Weg einschlagen. Sie können Ihr persönliches Leben verändern, wenn Sie sich in Reue an Gott wenden. Sie können den Weg, den die Gesellschaft eingeschlagen hat, ablehnen, die Gesetze kennenlernen, die die Familie regieren und die wunderbaren Früchte ernten. Befolgen Sie diese Gesetze, und sie können glücklich sein!

De Gfv