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Anthony Kwan/Getty Images

Tod und Wiedergeburt der Städte Amerikas

Unsere berühmten Städte erliegen dem Zerfall und der Gewalt. Aber es erwartet sie eine inspirierende Wiederauferstehung.

Für Amerikas Städte war es ein hartes Jahr. Ihre Bewohner waren aus Angst vor dem Coronavirus in ihren Wohnungen eingeschlossen. Ihre Attraktionen, Büros, Restaurants und Geschäfte waren verlassen. Ihr Reichtum ging wegen der angeschlagenen Wirtschaft, der verlorenen Arbeitsplätze und der schwindenden Steuereinnahmen verloren.

Schlimmer noch: Ihre Straßen waren voller gewalttätiger Menschenmassen, die Monumente zerstörten, Schaufenster zerschlugen, Geschäfte plünderten und öffentliche Gebäude in Brand steckten. Dann wurde die Strafverfolgung auch noch von Politikern verhindert, die mehr Sympathien für die Verbrecher als für die Polizisten hegten. Die Gesetzeshüter wurden respektlos behandelt, verächtlich gemacht und ihrer Finanzierung beraubt, was ihren Feinden noch mehr Freiraum für ihre Zerstörung ließ.

Diese besorgniserregenden Ereignisse haben jedoch nur einen Trend verstärkt, der schon seit Jahren – ja, seit Jahrzehnten – die großen Städte unseres Landes plagt.

Traditionsreiche Städte wie Detroit, Pittsburgh, Cleveland, St. Louis und Buffalo, die ehemals brillant Amerikas industrielle Macht widerspiegelten, sind dabei zu zerfallen. Einbrüche der Wirtschaft des Landes haben hunderttausende Arbeitsplätze gekostet und viel Wohlstand ist verloren gegangen. Dies wurde noch verstärkt durch Rassenprobleme, die sogenannte „weiße Flucht“, Kürzungen im Budget der Strafverfolgungsbehörden und ausufernde Verbrechen. All diese Faktoren haben die amerikanischen Großstädte verfallen lassen und verarmte Slums, leere Gebäude und eine zerfallene Infrastruktur hinterlassen.

In den letzten Jahren haben eine verfehlte Sozialpolitik und die zu lasche Strafverfolgung die Städte zu einer Freistätte für Obdachlose, provisorische Zeltstädte, Drogensüchtige, für Müll und Abfall auf den Straßen, für illegale Einwanderer und Kriminalität gemacht. In Untersuchungen von Journalisten wurde ausführlich über diese Probleme berichtet, unter denen große Städte wie San Francisco, Portland, Seattle und andere traditionsreiche Städte leiden. Die Einwohner sind angewidert von ihren geliebten Städten, die unter schlechter Verwaltung leiden, vermüllt sind und voller Sozialhilfeempfänger, die die Staatsgelder verschwenden.

All diese Krisen haben sich dieses Jahr noch weiter verschärft. Angeheizt von den beiden Schreckgespenstern – der Pandemie und der Rassenrevolution – breiten sie sich in den Stadtlandschaften unseres Landes aus. Die Auswirkungen dieser Trends sind weitreichend und besorgniserregend und betreffen nicht nur die Bewohner der Städte, sondern alle Amerikaner.

Die Demografie der Städte wandelt sich

covid-19 hat dem Wort ‚Bevölkerungsdichte‘ einen schlechten Beigeschmack gegeben. In Gegenden, wo die Proteste sich zerstörerisch ausgewirkt haben, leiden die Stadtbewohner unter den Nachwirkungen: Verlorengegangene Arbeitsplätze sowie zerstörte und geschlossenen Geschäfte führen dazu, dass die Geschäftskosten und die Versicherungsprämien in die Höhe schnellen. Und in zu vielen Fällen begünstigen die Gouverneure und Bürgermeister dieses Unglück auch noch. Unter dem Vorwand der öffentlichen Sicherheit schließen sie Läden und Geschäfte. Aber sie erlauben und unterstützen sogar Aufmärsche und Chaos auf den Straßen. Angesichts der mangelnden Führung werden die Revolutionäre immer verwegener, unverfrorener, aggressiver und ehrgeiziger.

„Stadtbewohner sind Schlimmes gewohnt, aber all diese gleichzeitig auftretenden Katastrophen verlangten den Menschen schon einiges ab“, schrieb Daniel Henninger im Wall Street Journal. „In nur drei Monaten hat sich das moderne, urbane und fortschrittliche Denken als politisch inkompetent und intellektuell inkohärent erwiesen. Die Botschaft ist, dass eine fortschrittliche Verwaltung bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung bestenfalls zwiespältig ist. Das Endergebnis in vielen Städten war in den letzten drei Monaten ein unauflösliches Chaos, Stress und Bedrohungen.“

Während das Stadtleben immer unerfreulicher wird, läuft es wegen der Beschränkungen durch das Virus immer mehr online ab. Die Schulen überall im Land gehen zum Fernunterricht über und viele Firmen bitten ihre Mitarbeiter, online von zu Hause aus zu arbeiten. Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens – die soziale Distanzierung und der verminderte Fußgängerverkehr machen die großen und teuren innerstädtischen Büro- und Geschäftsräume immer unrentabler. Vorher haben Konsumenten schon vieles online gekauft und dieser Trend verstärkt sich nun noch mehr. Viele Analysten sind davon überzeugt, dass eine gewisse Dezentralisierung der Arbeitskräfte wahrscheinlich für immer bleiben wird. Die Kosten-Nutzen-Analyse bringt viele Stadtbewohner dazu umzuziehen. Wenn Sie ohnehin in Homeoffice arbeiten, warum sollten Sie dann die hohe Miete in der Stadt bezahlen? Die soziale Distanzierung ist in den Vororten oder auf dem Land auch viel einfacher.

Als covid-19 ausbrach, verließen viele Leute San Francisco und Manhattan. Viele Wohnungen standen leer und die Preise und Mieten der Immobilien fielen. Plötzlich wurden in den Vororten in der Nähe von New York viele Häuser verkauft und viele wohlhabende Stadtbewohner kauften Immobilien unbesehen einfach auf Anzeigen im Internet. Die New York Times berichtete, dass die Hausverkäufe im Juli im Vergleich zum Vorjahr im nahen Umfeld um 44 Prozent zugenommen hätten; um 73 Prozent auf der anderen Seite der Staatsgrenze in Connecticut und um 112 Prozent in Westchester im Norden von New York. Währenddessen ging die Zahl der verkauften Immobilien in Manhattan um 56 Prozent zurück.

Im ganzen Land sind die Anträge auf Hypotheken im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent gestiegen und steigen weiter. FoxBusiness.com führt das darauf zurück, dass immer mehr Amerikaner im Homeoffice arbeiten und deren Kinder Fernunterricht haben. Viele Familien brauchen daher auch mehr Platz.

Die Leute, die aus den Städten ausziehen, sind Leute, die auch die nötigen Mittel dafür haben. Also wird die Zahl der armen Leute, die keine andere Möglichkeit haben, immer größer. Und das geht einher mit immer weniger Arbeitsplätzen, stillgelegten Läden, zerstörten Immobilien, schwächelnder Strafverfolgung und zunehmender Kriminalität. Das überschattet die Zukunft der Städte Amerikas. Und es bestätigt einige der erschreckendsten Endzeit-Prophezeiungen der Bibel. Die Bibel sagt Amerikas Städten alptraumhafte Szenarien voraus – einige davon sind kaum zu glauben. Aber die jüngsten zerstörerischen Trends machen die Erfüllung dieser Prophezeiungen viel leichter vorstellbar.

Das prophezeite Schicksal der Städte

Viele der Prophezeiungen im Buch Jesaja sind für unsere Zeit, für die Zeit, in der die Herrschaft der Menschen über die Welt enden wird. Für unsere modernen Nationen, die vom antiken Israel abstammen – besonders Amerika – sagt Jesaja folgendes voraus: „Wohin soll man euch noch schlagen, die ihr doch weiter im Abfall verharrt ... Von der Fußsohle bis zum Haupt ist nichts Gesundes an euch, sondern Beulen und Striemen und frische Wunden ... Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind mit Feuer verbrannt; Fremde verzehren eure Äcker vor euren Augen; alles ist verwüstet wie beim Untergang Sodoms“ (Jesaja 1, 5-7).

Amerika hat die grausige Erfüllung dieser Prophezeiung erlebt – Szenen von brennenden Städten angesteckt von gesetzlosen Menschen, die versuchen, das amerikanische System zu demontieren. Die Menge der Protestler skandierte: „Tod für Amerika“ – genau wie die Islamisten im Iran!

Aber das sind nur die ersten Anzeichen der Zerstörung, die auf uns zukommt. Mehrere Prophezeiungen beschreiben die kommende Zeit als „große Trübsal“ schlimmer als jemals zuvor in der Geschichte (Matthäus 24, 21). Das ist Gottes schreckliche Strafe für die Rebellion des modernen Israels.

Wie auch Jesaja 1, 7 betonen diese Prophezeiungen, die die kommende Trübsal beschreiben, ganz besonders, was in den Städten geschehen wird. Sie zeigen, dass die Städte zuerst– und in vieler Hinsicht – am härtesten getroffen werden. Und zum größten Teil rühren diese Probleme von Flüchen her, an denen wir selbst Schuld sind. Diese bedauerliche Tatsache lässt sich bereits aus der Art und Weise erahnen, wie wir uns heutzutage in unseren Städten benehmen und wie wir uns gegenseitig behandeln.

In diesen großen Bevölkerungszentren konzentrieren sich große Menschenmengen auf engstem Raum, was die Probleme noch verschärft, die die menschliche Natur mit sich bringt. Gott sagt: „Wehe denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist ...“ (Jesaja 5, 8). Das ist ein wichtiger Grund dafür, dass es in den Anfangsphasen der großen Trübsal die Städte am härtesten treffen wird.

Das Zusammenkommen vieler destruktiver Faktoren, die unsere Städte getroffen haben, hat ein Klima unversöhnlicher Verachtung geschaffen. Die Linken haben dummerweise darauf bestanden, die Zerstörung von Gebäuden und Immobilien sei angeblich ja „gar keine Gewalt“. Es sei ja notwendig, die Ungleichheit der Rassen herauszustellen. Aber der glühende Hass, der Besitz von Amerikas Städten ergriffen hat, hat bereits begonnen, in Blutvergießen auszuarten – die Leute greifen sich tätlich an und bringen sich sogar gegenseitig um.

Eine sich verändernde Demografie, eine sich verschlechternde wirtschaftliche Lage, nicht zu unterdrückender Rassenhass, eskalierende Gesetzlosigkeit – all diese Bestandteile sind bereits gegeben. Die Prophezeiungen beschreiben noch weitere Faktoren, die die Gewalt noch verschlimmern werden – insbesondere der schmerzliche finanzielle Zusammenbruch.

Wie schlimm wird das Blutvergießen noch werden? Die erschreckende Antwort finden wir in Hesekiel 5. Hier gibt Gott Seinem Propheten ein Gleichnis über die Vernichtung dieser Völker, das besagt, dass „ein Drittel [der Leute] mit Feuer verbrennen mitten in der Stadt, wenn die Tage der Belagerung um sind ...“ (Vers 2).

Dies ist eine Prophezeiung über verheerende Unruhen in den Städten, die durch eine wirtschaftliche Belagerung ausgelöst werden. Über ausländische Mächte wird prophezeit, dass sie Amerika vom Welthandel ausschließen werden. „Wenn das passiert, dann werden Aufruhr und Gewalt in unserem Land überhandnehmen“, schreibt der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry in Hesekiel – der Endzeit-Prophet. „Schon heute gibt es in Amerika regelmäßig Aufruhr und Brandstiftungen – oft in Verbindung mit Rassenhass. ... Während sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert und wir von ausländischen Mächten belagert werden, werden die Aufrührer immer mehr Brände legen – denn Gottes Zorn kommt über uns! ... Diese Probleme werden immer schlimmer werden, solange bis unsere Leute bereuen!“

Es ist unschwer zu erkennen, dass die wirtschaftlichen Probleme noch mehr Öl in diese Feuer gießen werden – allerdings wird der Feuersturm noch viel schlimmer werden als wir erwarten! Die Linken in Amerika tun so, als könnten sie die Ermutigung zur Gewalt zwischen den Rassen und ihre Anwendung zu ihrem eigenen politischen Vorteil nutzen, aber diese Prophezeiungen zeigen, dass niemand von den vor uns liegenden Ereignissen profitieren wird – nur Amerikas schlimmste Feinde !

Vers 12 warnt uns: „Es soll ein Drittel von dir an der Pest sterben und durch Hunger vernichtet werden in deiner Mitte ...“ Das hebräische Wort, das mit Pest übersetzt wurde, bedeutet auch Zerstörung und Tod. „Also könnte diese Pest auch eine Plage von Gewalt und Brandschatzung sein“, schreibt Herr Flurry. „Es könnte auch eine Plage von Gewalt und Randale sein, wie zum Beispiel der Aufruhr 2015 in Baltimore oder der Terroranschlag am 11. September 2001! ... Diese Pest oder Plage der Gewalt wird viele gesundheitlichen Probleme verursachen, die zu einer Hungersnot führen werden. Die Abwasserbeseitigung wird unterbrochen sein. Gasleitungen werden zerbrochen werden. Viele Arbeitsplätze werden verloren gehen. Die Gesellschaft wird sich auflösen und eine allgemeine Panik wird zu einem großen Börsenkrach führen! Es wird so schlimm werden, dass Gewalt und Hungersnöte Millionen Menschenleben kosten werden!“

Eine ähnliche Prophezeiung finden wir in Hesekiel 7, 15: „Draußen das Schwert, drinnen Pest und Hunger! Wer auf dem Feld ist, der wird vom Schwert sterben; wer in der Stadt ist, den werden Pest und Hunger fressen.“ Die Menschen an unterschiedlichen Orten werden ein unterschiedliches Los haben. Wie auch andere Prophezeiungen bestätigen, werden die Menschen auf den Felder oder auf dem Land einem ausländischen Angriff erliegen. Eine Pest aus Gewalt, Aufruhr und Zerstörung jedoch wird die Bewohner der Städte verschlingen.

Wie Sie sehen, wird die Gewalt die Städte am härtesten treffen. In den stark bevölkerten Stadtzentren konzentrieren sich die Radikalen, die zur Zerstörung bereit sind, besonders stark. Diese Verse zeigen, dass der gegenwärtige Hass in einen umfassenden Bürgerkrieg ausarten wird!

„Die Saat dieser zukünftigen Katastrophe ist bereits ausgesät“, schreibt Herr Flurry. „Der Regierung ist die Kontrolle verlorengegangen. Recht und Ordnung sind dabei zusammenzubrechen. Wir nähern uns gefährlich der sozialen Anarchie und dem Chaos!“ Er schrieb zum ersten Mal über diese Bibelstellen im Jahre 2002. Diese auf Prophezeiungen basierenden Worte sind in den Jahren seither immer relevanter geworden.

„Einige dieser kriminellen Anführer wissen genau, wie sie mit der öffentlichen Unzufriedenheit wie auf einer Geige spielen können. Die Nachrichtenmedien helfen ihnen, ihre zerstörerischen Botschaften zu verbreiten“, schrieb Herr Flurry weiter. „Dieser Albtraum hat nur eine einzige Lösung! Unsere Leute, egal ob schwarz oder weiß, müssen sich wieder Gott zuwenden und bereuen. Wenn wir das nicht tun, dann hat das Leiden gerade erst begonnen!“

Bekanntermaßen sagte Jesus Christus: „Ein Haus, das geteilt ist, wird nicht bestehen.“ Wenn wir uns die drastische Spaltung der Amerikaner ansehen, wird klar, wie stark solche internen Machtkämpfe das Land schwächen und es bei einem Angriff von außen verwundbar machen. Genau das wird passieren.

Mehrere Prophezeiungen zeigen, dass ein Krieg, den wir untereinander führen, Amerika zunächst einmal lähmen wird und dann werden unsere Feinde im Ausland das ausnutzen, um uns besonders in den stark bevölkerten Zonen anzugreifen.

Keine Einwohner mehr

Lesen Sie diese erschreckende Prophezeiung von Amos sorgfältig: „Höret, ihr vom Hause Israel, dies Wort; denn ich muss dies Klagelied über euch anstimmen: Die Jungfrau Israel ist gefallen, dass sie nicht wieder aufstehen wird; sie ist zu Boden gestoßen und niemand ist da, der ihr aufhelfe. Denn so spricht Gott der Herr: Die Stadt, aus der tausend zum Kampf ausziehen, soll nur hundert übrig behalten, und aus der hundert ausziehen [aus derselben Stadt von tausend], die soll nur zehn übrig behalten im Hause Israel“ (Amos 5, 1-3).

Was könnte wohl 90 Prozent der Einwohner einer Stadt so schnell töten – und gleich darauf nochmal 90 Prozent der Überlebenden? Dies ist eine von mehreren Prophezeiungen, die davor warnen, dass Massenvernichtungswaffen gegen Amerikas Städte eingesetzt werden! Die Feinde des Landes werden Amerikas Städte aufs Korn nehmen – sicherlich mit Atomwaffen, vielleicht auch mit chemischen oder biologischen Waffen. Amos prophezeit, dass 99 Prozent der Einwohner unserer Städte ausgelöscht werden!

Dies ist eine von mehreren Bibelstellen, die den Einsatz von Massenvernichtungswaffen vorhersagen und dass sie die Leute in den Städten so stark dezimieren werden, dass die Städte danach keine Einwohner mehr haben. „Ich habe Völker ausgerottet, ihre Burgen verwüstet und ihre Gassen so leer gemacht, dass niemand darauf geht; ihre Städte sind zerstört, dass niemand mehr darin wohnt “ (Zefanja 3, 6; siehe auch Jeremia 2, 15; 4, 7; 33, 10). In der ganzen Menschheitsgeschichte war so ein totales Hinschlachten überhaupt erst in unserer modernen Zeit möglich. Und die Waffen, die der Mensch zu diesem Zweck entwickelt hat, werden bestimmt auch eingesetzt.

In Jesaja 6 spricht Gott von der spirituellen Blindheit, unter der die Menschen leiden. Der Prophet fragt: „Ich aber sprach: Herr, wie lange? Er sprach: Bis die Städte wüst werden, ohne Einwohner, und die Häuser ohne Menschen und das Feld ganz wüst daliegt“ (Vers 11). Gott wird zulassen, dass wir die vollen fürchterlichen Konsequenzen unseres eigenen Fehlverhaltens und unserer Schlechtigkeit erleben!

Es ist lebenswichtig, diese Prophezeiungen zu studieren – und daran zu glauben. Sehen Sie sich unsere Städte heute an und sie sind wirklich schon dabei, das Anfangsstadium ihrer Erfüllung mitzuerleben! Geben sich nicht der Illusion hin, dass diese Probleme einfach von selbst vorübergehen werden und alles wieder so sein wie vorher. Nehmen Sie das, was jetzt passiert, als eine Warnung vor viel schlimmeren Dingen, die auf uns zukommen und wenden Sie sich reumütig an Gott! Das ist alles, was Gott will – und Er ehrt das Land, die Stadt und die Person, die von dem Bösen ablässt und Ihm sein Herz zuwendet.

Gott sei Dank werden die Menschen, die das heute tun, vor dem Schlimmsten, das dieser Welt zustoßen wird, beschützt werden. Trotzdem gibt es immer noch Hoffnung für die Welt, die auch weiterhin gegen Gott rebelliert. Die kommende Strafe, so schrecklich sie auch sein wird, wird am Ende eine willige Menschheit dazu bringen, auf die Knie zu fallen.

Jesus Christus wird mit großer Macht zurückkehren und über diejenigen herrschen, die den kommenden Holocaust überleben. Wenn Er das tut, wird die neue Welt, die Er erschaffen wird, ein enormes, weltweites Wiederaufbauprogramm erleben. Die gleiche Bibel, die vor der Zerstörung unserer Städte warnt, enthält viele spektakuläre Prophezeiungen darüber, was aus unseren Städten nach der unmittelbaren Gegenwart wird. Sie beschreiben eine kurz bevorstehende Zeit, in der die Städte wiederaufgebaut werden und dann wieder vor Kraft, Wohlstand und Leben strotzen!

Ein kurzer Blick auf die Städte von morgen

Stellen Sie sich vor, das Leben in der Stadt wäre wieder erschwinglich. Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der es genug stabile und angemessene Arbeitsplätze gäbe, so dass es fast keine Arbeitslosigkeit mehr gibt und jedermann in den Genuss von Wohlstand kommt.“ ... „So spricht der Herr Zebaoth: Es sollen meine Städte wieder Überfluss haben an Gutem“ (Sacharja 1, 17). Stellen Sie sich eine Stadt ohne heruntergekommene, armselige Slums und Gettos vor.

Stellen Sie sich vor, in den Städten gäbe es keine Kriminalität. Stellen Sie sich, Sie könnten zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Straßen spazieren gehen, sogar auf den kleinen Gassen und Hinterhöfen, ohne Angst haben zu müssen. „Sie sollen sicher wohnen und niemand soll sie schrecken“ (Hesekiel 34, 28). Stellen Sie sich vor, Diebstähle, Überfälle, Rassenunruhen, und Bandenkrieg wären kein Problem mehr. „Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande noch von Schaden oder Verderben in deinen Grenzen ...“ (Jesaja 60, 18).

Stellen Sie sich ein gesundes städtisches Umfeld vor. Stellen Sie sich vor, mitten in der Stadt gäbe es wunderschöne, ertragreiche Gärten. „Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen“ (Amos 9, 14). Stellen Sie sich vor, Sie essen in einem Restaurant, in dem frische, vor Ort selbst angebaute Lebensmittel angeboten werden. Stellen Sie vor, dass das Land so gut verteilt wird, dass es auch in den Städten Wiesen gibt, auf denen Viehzucht betrieben wird. „In allen ihren Städten werden dennoch wieder Auen sein für die Hirten, die da Herden weiden“ (Jeremia 33, 12). Stellen Sie sich vor, Sie könnten auch in der Stadt die idyllische Gemütsruhe genießen, an der sich heute nur die Menschen erfreuen, die auf dem Land leben.

Allgemeiner Wohlstand, sichere Straßen, nahrhaftes Essen und Sport an der frischen und sauberen Luft – all das wird die Gesundheit der Bewohner der Städte von morgen erheblich verbessern!

Aber wie wird so eine Revolution möglich sein? Die Prophetie der Bibel lässt klar erkennen, dass unsere gegenwärtige Zivilisation durch eine weit bessere Welt ersetzt werden wird. Auch wenn die heutigen Städte vollständig zerstört werden (z.B. Hesekiel 6, 6; 12, 20), so wird es doch von Vorteil sein, dass die Erbauer der Städte von morgen keine Rücksicht auf existierende Bauten zu nehmen brauchen – sie werden von Grund auf neu anfangen können. „Denn du wirst ... die verwüsteten Städte neu bewohnen“ (Jesaja 54, 3). „Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben“ (Jesaja 61, 4).

Die Prophetie zeigt auch, dass Gott die harten Herzen der Männer und Frauen barmherzig machen wird und Feindseligkeiten, Konkurrenzkämpfe, Aggression und Selbstsucht beseitigen und sie durch Seine eigene Natur ersetzen wird – durch den elementaren Wunsch, Seinem Gebot der Liebe zu folgen. Deshalb werden die Menschen in den Städten der Zukunft auch ihrem Hang zur Entartung widerstehen. Stattdessen werden sie für ihre Familie sorgen und sich um ihre Umgebung kümmern, stolz auf ihre Häuser und ihre Arbeit sein und ihre Mitmenschen respektvoll und höflich behandeln.

Und wer wird diesen Städten vorstehen? Es wäre schon eine bedeutende Umwälzung, auch nur Anführer zu haben, die den Leuten wirklich dienten und sich nicht der Korruption, Bestechung, Betrügereien und der Auferlegung zu hoher Steuern schuldig machten. Aber Gott verspricht sogar, es noch besser zu machen: Die Städte von morgen werden von Geistwesen regiert – von Gottes gepriesenen, vollkommenen Heiligen! Lesen Sie in Lukas 19, 12-19 und in der Offenbarung 2, 26-27 über das Versprechen Christi, Er werde Personen ernennen, die bereits bewiesen haben, dass sie ihre menschliche Natur überwunden haben und in einen unsterblichen spirituellen Zustand versetzt wurden. Diese Wesen werden die Autorität und die Macht besitzen, Gottes Gebote durchzusetzen, um so Probleme zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Geschäfte in der Stadt auf ethische, gerechte und gut organisierte Weise gemacht werden und dass alle davon profitieren.

Wenn diese grundlegenden Probleme erst einmal gelöst sind und eine Gesellschaft existiert, in der göttliche Anführer die Einwohner regieren, die sich in dem Wunsch einig sind, eine harmonische und attraktive Gemeinschaft aufzubauen, dann kann auch die eigentliche Aufgabe, nämlich die Erschaffung utopischer Städte, in Angriff genommen werden.

Die Städte der Zukunft werden eher wie die heutigen Kleinstädte aussehen und nicht wie die großen Metropolen von heute – wie Tokio, New York oder Schanghai. Sie werden ein ausgewogenes und bescheidenes Leben und die persönliche Weiterentwicklung unterstützen. Riesige Wolkenkratzer werden überflüssig werden, weil alle Bewohner Land besitzen werden. Die Heilige Schrift beschreibt ein Landerneuerungsprogramm: Berge werden eingeebnet, Wüsten urbar gemacht und Unterwasserlandschaften aus dem Meer gehoben. Levitikus (3. Buch Mose) 25 beschreibt ein System von Gehöften, in dem jede Familie ihr eigenes Land besitzt.

In Micha 4, 4 heißt es: „Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken...“ Die gleichberechtige Verteilung des Landes wird umfassende Sicherheit und Erfüllung für alle Familien mit sich bringen.

Allerdings erwarte ich nicht, dass die Städte von morgen dem Muster der heutigen Vororte folgen werden, die mit einigen Problemen zu kämpfen haben: Einheitliche Wohngebiete, starke Abhängigkeit vom Automobil, mit entsprechendem Verkehrschaos zur Arbeit pendeln, soziale Zersplitterung und mangelhafte Gesundheit durch zu wenig Bewegung, um nur einige zu nennen. Biblische Berichte zeigen, dass die Städte der Zukunft auch lebendige und viel genutzte Gemeinschaftsräume haben werden. Die Bibel beschreibt die Städte von Morgen als sehr sozial – „voller Herden von Menschen“ (Lesen Sie dazu Hesekiel 36, 34-38). Heutzutage sind die Städte voller anonymer Fremder, die zwar auf Tuchfühlung sind, sich aber gegenseitig nicht beeinflussen; die nur zur Arbeit und wieder nach Hause in ihre Bunker im Vorort pendeln und von ihren Nachbarn isoliert bleiben. In der Welt von morgen werden die Städte so angelegt, dass sie den Sinn für Gemeinschaft und Dazugehören fördern.

„So spricht der Herr Zebaoth: Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter, und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen“ (Sacharja 8, 4-5). Alle Städte werden wahrscheinlich bei gewissen Dingen dem Muster Jerusalems folgen. Einige Stadtteile werden sicherlich für Autos gesperrt und in Fußgängerzonen verwandelt werden, um sie zu Treffpunkten der verschiedenen Generation zu machen. Das ist ein Bild von attraktiven Boulevards mit einer Reihe von Läden an der Fußgängerstraße und nicht an einer von Autos befahrenen Straße oder weit weg hinter enormen Parkplätzen. Es sollte dort auch ein gut funktionierendes Nahverkehrssystem für Menschen jeden Alters geben, mit dem alle bequem ins Stadtzentrum gelangen können.

Jesaja beschrieb diese soziale Grundstimmung perfekt, als er schrieb: „So dass man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang“ (Jesaja 51, 3). Jeremia sagt uns noch mehr: „So spricht der Herr: An diesem Ort, von dem ihr sagt: Er ist wüst, ohne Menschen und Vieh – in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems ... wird man dennoch wieder hören den Jubel der Freude und Wonne...“ (Jeremia 33, 10-11). Diese Prophezeiungen sind Versprechen desselben Gottes, der diesen Planeten und das Universum so reichlich ausgestattet hat. Sie werden sich mit Sicherheit erfüllen!

Es fällt uns schwer, uns eine Welt vorzustellen, in der die Transportmittel nicht die Luft verschmutzen und in der die Familien einfach das Stadtzentrum erreichen können, obwohl sie in ihren eigenen Häusern auf dem Land leben. Eine Welt, in der die Industrie so geschickt und sauber arbeitet, dass sie das Land weder verunziert noch verschmutzt und in der das Leben in der Stadt genau so gesund und sicher ist wie auf dem Land. Aber wir können uns ruhig darauf verlassen, dass diese Welt bald da sein wird. Gott hat es versprochen und Er hält immer Sein Wort (Jesaja 55, 11).

Die Frage ist nur: Werden Sie dann auch da sein, um das zu genießen? Wenden Sie sich jetzt Gott zu und dann können Sie sogar noch mehr tun: Sie können mithelfen, diese Welt von morgen zu regieren!

Tb Ad De