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MAHMOUD ZAYYAT/AFP/GETTY IMAGES

Tiefe Spaltung über Jerusalem

Am 7. Dezember erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass Amerika Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen würde. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen reagierte darauf mit einer Resolution, die vom ihm verlangte, diese Erklärung zu widerrufen. Am 18. Dezember legten die Vereinigten Staaten ein Veto gegen diese Resolution ein.

Es existiert eine tiefe Spaltung über das Thema Jerusalem.

Diese Stadt ist die Hauptstadt Israels. Sie liegt seit 3000 Jahren genau im Zentrum des jüdischen Lebensraums in dieser Region.

Alle Länder haben ihre Botschaften in der Hauptstadt des anderen Landes, aber sie fürchten sich davor, das auch bei Jerusalem zu tun. Die letzten vier amerikanischen Präsidenten versprachen, sie würden die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen, weil das unwiderlegbar die Hauptstadt sei. Aber sie machten ihr Versprechen nie wahr, weil sie sich von den Arabern einschüchtern ließen.

Präsident Trump machte dieses Versprechen jedoch wahr. Er ließ sich weder von den Arabern noch von sonst irgendjemand einschüchtern. Das könnte ihn teuer zu stehen kommen.

Überall in der Welt war die gängigste Reaktion auf seine Erklärung, dass Amerika erwiesenermaßen nicht länger als Vermittler im arabisch-jüdischen Friedensprozess auftreten könne. Man sagte, dass die Anerkennung von Westjerusalem als Israels Hauptstadt Voreingenommenheit gegen die Palästinenser verriete, auch wenn die Einnahme Westjerusalems durch Israel nie zur Debatte stand. Nur die arabischen Anführer, die behaupten, Israel dürfte überhaupt nicht existieren, bestreiten den Anspruch Israels auf das Gebiet, in das die USA jetzt ihre Botschaft verlegen wollen!

Die anderen Länder sagen nun, die Vereinigten Staaten könnten im Nahe Osten keine Vermittlerrolle mehr spielen. Die Europäer empfehlen sich sozusagen als natürlichen Ersatz. Genau das sagt auch die Prophetie der Bibel voraus. Und diese Prophetie sagt uns auch einen fürchterlichen Ausgang voraus, falls Europa sich einmischt. Sie können alles darüber in meiner kostenlosen Broschüre Jerusalem in der Prophezeiung lesen.

Die deutschen Medien hatten viel zu Trumps Erklärung zu sagen. „Donald Trump machte einen historischen Fehler“, schrieb Der Spiegel. „Der Friede im Nahen Osten kann nicht dadurch erreicht werden, dass eine Seite der anderen ihre Bedingungen diktiert.“ (15. Dezember). Allgemein werden die Juden als Eroberer und die Palästinenser als Opfer angesehen. Ist das eine unvoreingenommene Meinung?

Jeder, der glaubt, Deutschland und Europa könnten unparteiische Vermittler in diesem Konflikt sein, muss sich den Blick für die Realität bewahren. Der Hass auf die Juden hat in Europa stark zugenommen. Berichte über den wachsenden Antisemitismus sind schon Routine. An dem Wochenende nach der Erklärung von Präsident Trump gingen in Berlin tausende von Demonstranten auf die Straße. Umfragen zeigen, dass der Hass auf die Juden in diesem Land heutzutage stark zugenommen hat. Man erkennt das an der Einstellung in der Jerusalemfrage.

In einem Artikel mit dem Titel „Streitfrage Jerusalem: EU weist Netanjahu ab“, berichtet Spiegel Online: „Benjamin Netanjahu verlangt, dass die Europäer Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkennen, aber die Außenminister der EU bereiteten dem israelischen Premierminister einen eher kühlen Empfang.“

„Jerusalem ist die Hauptstadt des jüdischen Volkes“, sagte Netanjahu auf einem Treffen in Brüssel. Er meinte, das sei so „seit seiner Gründung durch König David vor 3000 Jahren. Das ist in der Bibel ausreichend dokumentiert.“

Als Antwort auf diese Feststellung zitierte Spiegel Online einen Professor für Geschichte und Kultur des antiken Juden-und Christentums, der sagte: „Ich weiß nicht, welche Ausgabe der Bibel Herr Netanjahu sein eigen nennt.“ Dieser Gelehrte hätte kaum eine ignorantere Äußerung machen können. Ob er wohl jemals einen Blick in die Bibel getan hat?

Der Spiegel schrieb weiter: „Es ist sogar bei israelischen Forschern strittig, ob König David über ein Reich mit Tempeln und Palästen herrschte oder nur ein Häuptling eines Stammes war, der in ein paar Lehmhütten wohnte. Außerdem gab es vor 3000 Jahren noch gar kein jüdisches Volk im heutigen Sinne.“ Das ist total falsch! Es gibt mehr als genug archäologische und historische Beweise dafür, dass der Bericht der Bibel korrekt und präzise ist! Was Netanjahu sagte, ist wahr! Aber leider glaubt ja niemand mehr an die Bibel.

Die feindliche Einstellung gegenüber der Bibel und gegenüber den Juden und ihrer Präsenz in Jerusalem stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Und sie kommen grundsätzlich aus derselben Quelle.

Diese feindliche Einstellung wird zu einem Ausbruch von Gewalt führen. Die Prophetie der Bibel zeigt, dass Jerusalem das Zentrum dieser Explosion sein wird – und dass das tatsächlich Endzeit-Ereignisse auslösen wird. (Das wird auch in Jerusalem in der Prophezeiung erklärt.)

Die Ankündigung der Trump-Regierung über Jerusalem könnte diese Gewalt noch schneller herbeiführen. Wir müssen sorgfältig auf die Erfüllung dieser dringlichen Endzeit-Prophezeiungen achten.

Israel befindet sich in einer schwierigen Situation. Wenn es statt Amerika Europa zum Friedensvermittler wählt, wird es dadurch nicht sicherer werden. In Wirklichkeit ist das ein Anzeichen für den bevorstehenden Fall des jüdischen Staates! Die Juden dürfen sich für ihren Schutz nie auf andere Länder verlassen – besonders nicht auf Leute, die in ihrer jüngsten Geschichte den Holocaust betrieben haben!

Beobachten Sie den Streit um Jerusalem genau. Wenn Sie die Prophetie der Bibel verstehen, dann wissen Sie, dass die Ereignisse in dieser Stadt das klarste Anzeichen dafür sind, dass die Rückkehr des Messias näher rückt! 

Jip De Ad