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Putin

KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP/GETTY IMAGES

Putin schafft einen politischen Flügel für die russische Armee – eine eiskalte Erinnerung an Zeiten der Sowjetunion

‚All das erinnert an eine allmähliche Rückkehr zur UdSSR‘.

Am 30. Juli etablierte der russische Präsident Wladimir Putin einen neuen politischen Flügel innerhalb der Streitkräfte, um in Zeiten zunehmender Spannungen mit dem Westen bei den Soldaten Patriotismus zu wecken. Dieser Schritt erinnert erschreckend an die sowjetische Politik, die früher die Truppen indoktrinierte, um ihre Loyalität zur Partei sicherzustellen.

„Die Rolle der moralischen und politischen Einigkeit zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft ist immens wichtig und gewinnt in Zeiten der globalen informatorischen und psychologischen Auseinandersetzung (mit dem Westen) immer mehr an Bedeutung“, sagte Anfang des Jahres Alexander Kanshin, der stellvertretende Vorsitzende des Öffentlichkeitsrates des russischen Verteidigungsministeriums.

Kanshin fuhr fort: „Es ist notwendig, die gesamte [politische] Struktur der Streitkräfte von Grund auf zu reformieren und bedeutend zu stärken, wodurch man die russischen Streitkräfte besser organisieren und dirigieren könnte und was ausschlaggebend für ihre Moral und Ideologie sein würde.“

Manche Leute fürchten, die Etablierung des neuen politischen Flügels könnte der Anfang einer allgemeinen Wiederbelebung der ideologischen Erziehung sein, die auf die Schulen und Universitäten abfärben könnte. Aber dieses Programm kann man auch dazu benutzen, manche Leute als zu pro-westlich bloßzustellen. „All das macht den Anschein einer allmählichen Rückkehr zur Sowjetunion“, schrieb Dmitry Drize, stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung Kommersant.

Drize befürchtet mit gutem Grund die Rückkehr zu sowjetischen Praktiken. 2005 hatte Putin bekannterweise gesagt: „Der Untergang der Sowjetunion war die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts“. Seitdem hat er daran gearbeitet, Russland wieder die Macht der Sowjetunion zurückzugeben. Dieses Projekt hat auch Relikte aus den „glorreichen Tagen“ der Sowjetunion wie die Auszeichnung „Held der sozialistischen Arbeit“ wiederauferstehen lassen. Auch ein öffentliches körperliches Fitness- Programm aus der Stalin-Ära, die sowjetische Hymne und manche Gesetze aus der Sowjetzeit gegen Abweichler wurden wieder eingeführt.

2008 zeigte Putin seinem Volk und dem Rest der Welt, dass er sogar gewillt war, die Geografie der Sowjetunion mit Gewalt wiederherzustellen.

In diesem Jahr im August marschierten seine Streitkräfte in die ehemalige Sowjetrepublik Georgien ein und schlugen mit Leichtigkeit jeden Widerstand nieder. Moskau übernahm die Herrschaft über 20 Prozent des Territoriums Georgiens und hat sie auch bis heute behalten.

Das war ein größeres geopolitisches Ereignis, dass Schockwellen über den ganzen Erdball sandte.

Der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry besprach seine Bedeutung in der Oktobernummer 2008: „Russlands Angriff auf Georgien im August markiert den Beginn eines gefährlichen neuen Zeitalters in der Geschichte. Dies war die erste militärische Aktion einer aufsteigenden asiatischen Supermacht – und es wird nicht die letzte gewesen sein!“

Herr Flurry fuhr fort und nannte gezielt auch andere ehemalige Sowjetrepubliken, die als nächstes ins Visier genommen werden könnten: „Wird es auch zu einer Krise in der Ukraine kommen? Diese Region ist die Brotkammer Russlands und es wird sicherlich bereit sein, auch deshalb einen Krieg anzufangen.“

Mit der Zeit zeigte sich, dass diese Vorhersage richtig war. Im März 2014 drangen russische Soldaten getarnt in die Krim-Halbinsel ein und schlossen sie Mütterchen Russland an. Putin hatte buchstäblich die Grenzen in Europa neu gezogen – und das sogar zweimal hintereinander.

Herr Flurry schrieb: „Die Tatsache, dass ein Mann – nur ein Mann – für diesen enormen geopolitischen Erdrutsch verantwortlich ist, hat eine tiefere Bedeutung“ (März 2014).

Seither hat Putin immer wieder seine Macht genutzt, um zu verhindern, das Georgien, die Ukraine und andere ehemalige Sowjetrepubliken engere Beziehungen zu Europa entwickelten. Außerdem ist er dabei, die russischen Streitkräfte in eine moderne und noch tödlichere Streitmacht des 21. Jahrhunderts zu verwandeln. Er sorgte dafür, dass Amerika sich aus seinem Hinterhof zurückzog, indem er Kirgistan dazu brachte, den Vertrag mit den Vereinigten Staaten für den Luftwaffenstützpunkt in Manas zu kündigen. Seit kurzem ist Moskau stark im Nahen Osten engagiert und hilft dem brutalen syrischen Regime, an der Macht zu bleiben, womit es Amerika ausmanövriert hat. Das erlaubt dem Iran, auch weiterhin den Erwerb von Atomwaffen anzustreben.

Es ist klar, dass Putin mit seiner Mission der Wiederherstellung der Macht Russlands und seiner internationalen Bedeutung auf das Niveau der ehemaligen Sowjetunion große Fortschritte gemacht hat. Ja, die Prophezeiungen der Bibel zeigen, dass er noch weitere Fortschritte machen wird und Russland in eine noch gefährlichere und aggressivere Richtung führen wird.

In seiner Broschüre Der prophezeite „Fürst von Russland“ erklärt Herr Flurry, dass Putin persönlich in den antiken Prophezeiungen erwähnt wird und dass seine Herrschaft anzeigt, dass „wir gerade dabei sind, in die schlimmste Krise der Menschheitsgeschichte zu geraten.“ Aber Herr Flurry schreibt auch, „dass diese Prophezeiungen zugleich überaus inspirierend sind.“

Um alle Einzelheiten über Putins Rolle in den Prophezeiungen der Bibel zu verstehen und zu erfahren, welche Bedeutung sie für Ihr Leben haben, bestellen Sie doch bitte ein kostenloses Exemplar von Herrn Flurrys bahnbrechender Broschüre Der Prophezeite „Fürst von Russland“. 

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