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BUNDESARCHIV

Ist der Umgang Deutschlands mit den Nazi-Verbrechen übertrieben?

Ähnliche Gefühle wie in den 1930er Jahren nehmen in Deutschland zu.

Deutschland gedenkt der Opfer der NS-Zeit in nationalen Gedenkstätten, Museen, Gedenktagen und auf verschiedene andere Weise. Die Bemühungen der Regierung sollen den Menschen helfen, sich an ihre Geschichte zu erinnern und sie davor bewahren, sie zu wiederholen. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online.de halten es viele wahlberechtigte Bürger für angemessen, wie Deutschland mit seiner Vergangenheit umgeht. Doch ein Drittel der Deutschen empfindet den Umgang ihres Landes mit den NS-Verbrechen als „übertrieben“.

„Der Nationalsozialismus unter Adolf Hitler war ein verbrecherisches Regime, in dessen Namen zahlreiche Untaten zwischen 1933 und 1945 begangen wurden“, kommentierte T-Online. „Millionen Juden wurden entrechtet und ermordet, Sinti und Roma wie zahlreiche andere Gruppen litten unter dem Rassenwahn der Nazis.“

Im Laufe der Jahrzehnte war es für die Regierenden in Deutschland schwierig, die vergangenen Verbrechen der Nation angemessen anzusprechen. Wie kann die Ermordung von Millionen von Menschen, das größte Unglück in der jüngeren Geschichte, angemessen verurteilt und in Erinnerung gerufen werden?

Laut der Civey-Umfrage halten 24,8 Prozent der Deutschen die Bemühungen für „unzureichend“ und glauben, Deutschland müsse mehr tun. 38,2 Prozent sehen sie als „angemessen“ an. Aber 33,5 Prozent empfinden den Umgang Deutschlands mit den NS-Verbrechen als „übertrieben“.

Unter denen, die glauben, Deutschland übertreibe das Gedenken an die NS-Verbrechen, sind viele Anhänger der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD). AfD-Anhänger lehnen die deutsche Gedenkkultur mit einer überwältigenden Mehrheit von 74 Prozent ab. Auch viele Anhänger der Freien Demokraten (42 Prozent) und der Union (33 Prozent) halten Deutschlands Umgang mit den NS-Verbrechen für übertrieben.

Einer der einflussreichsten AfD-Politiker, Björn Höcke, sorgte im Januar 2017 für Aufsehen, als er einer jubelnden Menge sagte, Deutschland sollte stolz auf seine Geschichte sein und „eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ vornehmen. Die „Deutsche Geschichte [wird] mies und lächerlich gemacht“, sagte er und beklagte, dass die Deutschen „das einzige Volk der Welt [sind], das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Die Menge reagierte begeistert und rief: „Deutschland! Deutschland! ”

In Mein Kampf äußerte Adolf Hitler auch große Unzufriedenheit darüber, wie Zeitungen, Regierung und Bildungssysteme damals über die deutsche Geschichte sprachen. Er beklagte, dass ihre Vergangenheit oft als beschämend dargestellt wurde und dass die glanzvollen Leistungen nicht so dargestellt wurden, wie sie hätten dargestellt werden sollten. Viele Menschen stimmten damals mit ihm überein.

Vor dem Zweiten Weltkrieg hassten die Deutschen zunehmend die Art und Weise, wie ihre Geschichte dargestellt wurde.

„Wie oft haben wir gehört, dass sich die Geschichte wiederholt?“ fragte Posaune Chefredakteur Gerald Flurry in „A Law of History“ (Ein Gesetz der Geschichte). „Sie tut es – immer und immer wieder. Wenn wir den gleichen Lebensstil leben wie unsere Vorfahren, werden wir praktisch das gleiche Ergebnis erzielen – gut oder schlecht. Die Geschichte wird zur Prophezeiung. Die Geschichte prophezeit das Schicksal der Nationen, ob sie gedeihen oder scheitern werden! Dies ist ‚ein Gesetz der Geschichte‘. Es geht nicht um Glück oder Zufall. Es ist ein Gesetz der Geschichte. Wenn wir dieses Gesetz brechen, bricht das Gesetz uns!“

Was bedeutet das für die Zukunft Deutschlands? 

Viele Deutsche wollen sich heute nicht mehr auf die Misserfolge der deutschen Vergangenheit, sondern auf ihre positiven Errungenschaften konzentrieren. Die Geschichte warnt jedoch davor, dass die Nation, wenn sie nicht wirklich aus ihrer Vergangenheit lernt, dieselben Fehler wiederholen wird.

Unsere kostenlose Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich erklärt ausführlich viele Anzeichen, die zeigen, dass Deutschland seine Vergangenheit nicht bereut hat. Herr Flurry erklärte in A Law of History:

Die meisten Menschen in den 1930er Jahren waren sich Adolf Hitlers großem Plan fast völlig unbewusst. Das liegt daran, dass sie Hitlers eigene Geschichte nicht kannten. Er hatte seinen Masterplan in seinem Buch Mein Kampf dargelegt.

Etwa 50 Millionen Menschen wurden im 2. Weltkrieg getötet. Wie viele Leben hätten gerettet werden können, wenn wir Mein Kampf gelesen und beherzigt und dann unsere Macht genutzt hätten, um Hitler aufzuhalten, bevor er so viel Schaden anrichten konnte?

Die Bibel schlägt Alarm, dass sich die Geschichte wiederholen wird. In Offenbarung 17, 8 heißt es: „Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird.“

Das Buch der Offenbarung verwendet das Symbol eines Tieres, um ein Reich darzustellen, und warnt davor, dass eine Macht aufsteigen wird, die schrecklicher ist als Hitlers Drittes Reich. Diese Prophezeiung wird in Deutschland und das Heilige Römische Reich ausführlich erklärt. Fordern Sie Ihr kostenloses Exemplar an, um mehr über die erstaunliche Vorhersage und darauffolgende Hoffnung der Bibel zu erfahren.

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