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Israels tödliche „Wunde“ (Zweiter Teil)

Jerusalem in der Prophezeiung: Kapitel zwei (Zweiter Teil)

Fortgesetzt von Israels tödliche „Wunde“ (Erster Teil)

Judas Wunde

Wir von der Philadelphia Kirche Gottes müssen heute Juda, den USA und Großbritannien den wahren Grund ihrer ernsten Probleme kundtun.

Das Buch Hosea wurde als Prophezeiung für die Endzeit geschrieben. Nochmals, der Staat, den wir heutzutage Israel nennen, ist in Wirklichkeit das biblische Juda. Es gibt einige spezifische Prophezeiungen über Juda in diesem Buch. „Als aber Ephraim seine Krankheit und Juda seine Wunde fühlte, zog Ephraim hin nach Assur und schickte zum König Jareb. Aber der kann euch nicht helfen noch eure Wunde heilen“ (Hosea 5,13). Wenn wir uns diesen Vers im hebräischen Original ansehen, offenbart sich, dass sowohl Ephraim (Großbritannien) als auch Juda (das heutige „Israel“) nach Assur (Deutschland – um diese Tatsache zu beweisen, bestellen Sie unsere kostenlose Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich) gehen.

Warum wenden sich die Juden an Deutschland, und was ist Judas Wunde? Das Wort „Wunde“ ist in der Strong’s Concordance unter der Nummer 4205 zu finden. Es bedeutet „im Sinne von Verbinden: ein Verband, d.h. Heilmittel“. Das Gesenius Lexicon definiert es folgendermaßen: „das Zusammendrücken, Verbinden einer Wunde; hier bildhaft verwendet für ein Heilmittel, das auf die Wunden des Staates angewendet wird“. Mit anderen Worten, das Heilmittel ist die Wunde!

Von dieser Wunde spricht auch Obadja 1,7 (Elberfelder Bibel): „Bis an die Grenzen haben dich getrieben alle deine Bundesgenossen; betrogen, überwältigt haben dich deine Freunde; die dein Brot aßen, sie legten eine Fußangel unter dir aus: es ist keine Einsicht in ihm.“ Hinter „Fußangel“ verbirgt sich das Wort Wunde, das unter der Nummer 4204 in Strong’s zu finden ist. Gesenius definiert es als „Falschheit, Betrug, heimtückisches Verhalten … Netz oder Falle“. Die Wortwurzel ist identisch mit der des in Hosea 5,13 verwendeten Wortes. Die Wunde im Buch Obadja steht in direktem Zusammenhang mit einem durch Betrug zustande gekommenen Friedensabkommen!

Vertrauen in ihre Feinde

Ist das Friedensabkommen mit den Arabern die israelische Wunde, auf die Gott in Hosea 5,13 Bezug nimmt? Es hätte nie ein Friedensabkommen gegeben, wenn Juda auf Gott und nicht auf den Menschen vertraut hätte.

Das Wort „Wunde“ bezieht sich nicht unbedingt auf eine Gewalttat, es wird aber zweifelsohne zu Gewalt führen.

„Ich bin für Ephraim wie eine Motte und für das Haus Juda wie eine Made“ (Hosea 5,12). Über das Wort „Made“ sagt der Anchor Bible Commentary, dass damit gewöhnlich Fäulnis in Holz oder Knochen beschrieben wird (Habakuk 3,16; Sprüche 12,4; 14,30; Hiob 13,28; Jesaja 40,20). Diese Wunde durchdringt die Knochen wie Krebs.

Mit dem Ausdruck Made ist gemeint: „Maden, die offene Wunden infizieren und dann das Fleisch verzehren“. Es geht hier um eine tödliche Krankheit. Das einzige Heilmittel ist Gott.

Das Wort „Wunde“ in Vers 13 bedeutet „Verband“. Es ist, als wäre eine offene entzündete Wunde ohne Aussicht auf Erfolg verbunden worden. Seit Beginn des Friedensprozesses haben sich die Juden Hilfe von Menschen, oftmals ihren Feinden, erhofft – nicht von Gott. Das ist die unsichtbare Wunde.

So wenig Vertrauen auf Gott – so großes Vertrauen auf ihre Feinde!

Die wahre Wunde ist geistlich – mangelndes Gottvertrauen. Die Juden versuchen immer wieder sich selbst zu heilen, indem sie Friedensabkommen schließen. Sie waren stark, wenn sie Gott vertrauten. Selbst die jüngere Vergangenheit beweist diese Wahrheit. Vor nur wenigen Jahren verbreiteten sie unter den Arabern Furcht und Schrecken. Jetzt sind die Araber ein Schrecken für die Juden. Eine völlige Umkehr in so kurzer Zeit! Warum ist das so?

Die Israelis werden am Ende sehen, dass ihr Friedensabkommen mit den Palästinensern gescheitert ist. Die Juden sehen eigentlich nur die Auswirkung ihrer Wunde. Sie sehen deren Ursache nicht. Darum wenden sie sich an Deutschland, um einen weiteren Friedensvertrag zu schließen! Dieses Mal setzen sie ihr Vertrauen in einen noch größeren Feind! Wieder einmal versagen sie darin, Gott zu vertrauen. Das wird zur fürchterlichsten Katastrophe in der langen Leidensgeschichte der Juden führen.

Die Lektion ist noch immer nicht gelernt worden. Gott wird sie unmissverständlich lehren, was ihre Wunde ist und was die wahre Lösung.

Heute sehen die Juden ihre Wunde nur aus menschlicher Sicht. Aber selbst diese Einsicht kommt geradezu quälend langsam. Bevor all das vorüber ist, werden sie ihre Wunde geistlich sehen – durch Gottes Augen. Dann wird ihre Wunde geheilt werden und ihr Friede wird ewig währen.

Aber ehe das geschieht, müssen sie noch die schrecklichste Lektion ihres Lebens als Staat lernen!

Eine Tödliche Illusion

Die Israelis versuchen, mit den Palästinensern einen Frieden auszuhandeln. Viele der Hamas-Terroristen sind Palästinenser. Genaugenommen ist das palästinensische Volk sogar deren engster Verbündeter. Die Israelis haben die Kontrolle über den Gazastreifen und Teile des Westjordanlandes in die Hand der Palästinenser gegeben. Von diesen von den Palästinensern kontrollierten Gebieten gehen viele Terroroperationen aus. Das bedeutet, dass die Israelis nicht mehr frei sind, dem Stützpunkt der Terror-Operationen den Krieg zu erklären.

Im Jahr 2005 evakuierte Israel die 9.000 jüdischen Einwohner des Gazastreifens und übergab das Gebiet vollständig den Palästinensern. Als alle israelischen Militäreinrichtungen aufgelöst und die Truppen abgezogen worden waren, ergriffen die Terroristen die Chance und strömten aus dem angrenzenden Ägypten in das Gebiet – und sie brachten ihre Waffen gleich mit. Sie begannen unverzüglich damit, den Streifen als Abschussstelle für ihre Raketenangriffe zu nutzen, die seitdem kontinuierlich fortgesetzt werden. Im Sommer des Jahres 2007 führte die radikale Terroristengruppe Hamas einen gewalttätigen Putsch durch und übernahm die Kontrolle über den gesamten Gazastreifen; das gab diesem terroristischen Arm Irans einen Ansatzpunkt direkt an der Türschwelle Israels. Dies ist das gefährliche Ergebnis des israelischen Ansatzes, mittels Tauschgeschäften Frieden mit den Palästinensern schließen zu wollen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte einmal: „Ich denke, dass das zentrale Problem des Terrorismus, den wir heute erleben, darin besteht, dass wir eine Situation geschaffen haben, wo wir darauf bauen … dass die palästinensische Regierung als unser Subunternehmer im Kampf gegen den Terrorismus auftritt.“

Die Juden sind zutiefst gespalten, was den Friedensvertrag angeht. Das macht jede Demokratie sehr verwundbar. Der Entscheidungsprozess wird lahmgelegt, während schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen!

Warum stellt der Friedensprozess eine Wunde dar? Der Intelligence Digest schrieb am 27. September 1996: „Es gab schon immer zwei grundsätzliche Probleme mit dem Madrider Friedensprozess. Das erste besteht darin, dass im Falle eines ‚Erfolges‘, Israel physisch verletzbar zurückbliebe, ohne dass all die Ursachen für einen Krieg zwischen dem jüdischen Staat und seinem arabischen Nachbarn beseitigt worden wären – und somit ein Krieg eher wahrscheinlicher und nicht unwahrscheinlicher geworden wäre.

Andererseits, sollte der Friedensprozess ‚scheitern‘, würden dadurch die gesteigerten Hoffnungen der Palästinenser zunichte gemacht, was wiederum die Atmosphäre im Nahen Osten grundsätzlich negativ und nicht positiv beeinflussen würde“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Diese Einschätzung hat sich wiederholt bestätigt. Jeder „Erfolg“ im Rahmen dieses Prozesses hat Israel geschwächt, und jede „Niederlage“ hat in einem Ausbruch von Gewalt geendet!

Wenn der Friedensprozess Gewalt und Krieg eher wahrscheinlicher und nicht unwahrscheinlicher macht“, dann stellt er eine Wunde für Israel dar. Das bedeutet, dass Israel, weil es Menschen und nicht Gott vertraut, in jedem Fall als Verlierer endet!

Eine andere Ausgabe des Intelligence Digest vom 4. Oktober 1996 schreibt: „Beide Aussichten sind erschreckend, aber sie sind das unvermeidliche Ergebnis der grundsätzlichen Illusion, die dem Nahost-Friedensprozess zugrunde liegt, nämlich dass alle Probleme mittels Verhandlungen gelöst werden könnten.“

Die tödliche Illusion, dass „alle Probleme mittels Verhandlungen gelöst werden könnten“, wird Israel und die USA ins Verderben stürzen!

Eine solche Denkweise zerstört Staaten. Keine große Nation ist jemals durch solch eine Denkweise gegründet oder von ihr aufrechterhalten worden! Jedes gute Geschichtsbuch sollte uns das lehren. Die Bibelprophezeiung lehrt uns das ganz sicher. Es ist eine Denkweise, die auf Schwäche beruht. Jeder mächtige Staat stürzt ins Verderben, wenn er von einer solchen Position der Schwäche ausgehend argumentiert!

Aufgrund von Schwäche und einem Mangel an Gottglauben haben die Juden ihre eigene Wunde geschaffen! Wegen des Landes, das sie den Palästinensern schon gegeben haben, können die Juden ihre Feinde auch nicht mehr verfolgen. Man würde meinen, die Palästinenser wären den Juden dankbar für das Land, das ihnen bereits gegeben wurde. Stattdessen verwenden sie dieses Geschenk nur dazu, um ihren Hass zu verstärken!

Ein wenig Psychologie sollte jeden ehrlichen Menschen davon überzeugen, dass ein Friedensabkommen niemals Erfolg haben wird! Aber die Juden klammern sich aus Schwäche an ihre Illusionen.

Die Juden fürchten sich sogar davor, in den von ihnen kontrollierten arabischen Gebieten hart durchzugreifen. Sie wollen nicht, dass der „Friedensprozess“ zusammenbricht. Aber was die meisten von ihnen nicht wissen, ist, dass der Friedensprozess eine tödliche Illusion ist! Er ist eine Wunde, die zum Tod führen wird – vergleichbar mit Krebs im Endstadium!

Über viele Jahre war Jassir Arafat der bedeutendste arabische Führer im Friedensprozess. Vor den Friedensverhandlungen war er der führende Terrorist des Nahen Ostens! Das ist keine gute Grundlage für Frieden.

Warum hätten die Israelis dem größten Terroristen des Nahen Ostens vertrauen sollen, sie vor dem Terrorismus zu schützen? Sie sind mehr als stark genug, sich selbst zu schützen. Aber ihnen fehlt der Wille, ihre Stärke einzusetzen! Das liegt daran, weil Gott ihren Willen gebrochen hat – und den der USA und Großbritanniens. Und zwar aus folgendem Grund. 

Fortgesetzt in Israels tödliche „Wunde“ (Dritter Teil)

Jip De Ad