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Sharon bush abbas

US gov/Wikimedia Commons

Israels tödliche „Wunde“ (Dritter Teil)

Jerusalem in der Prophezeiung: Kapitel zwei (Dritter Teil)

Fortgesetzt von Israels tödliche „Wunde“ (Zweiter Teil)

Das Gesetz des Mose

Wir müssen uns eine Endzeitprophezeiung ansehen, die sich direkt an die USA, Großbritannien und Israel richtet und deren Sicherheit zum Thema hat. „Und gehorchten nicht der Stimme des Herrn, unseres Gottes, und wandelten nicht in seinem Gesetz, das er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten; sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz, und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht. Darum trifft uns auch der Fluch, den er geschworen hat und der geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Knechtes Gottes, weil wir an ihm gesündigt haben. Und Gott hat seine Worte gehalten, die er geredet hat gegen uns und unsere Richter, die uns richten sollten, dass er ein so großes Unglück über uns hat kommen lassen; denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges nicht geschehen wie in Jerusalem“ (Daniel 9,10-12). Unheil wird über Jerusalem (und Israel) kommen, solches, das nie zuvor geschehen war „unter dem ganzen Himmel“! Gott hat uns seine Botschaft „vorgelegt“. Gott tat dies in seiner Liebe und Güte durch Herbert W. Armstrong und verkündet sie nun durch die Philadelphia Kirche Gottes. Trotzdem widersetzt sich Israel weiterhin.

Gott lässt „ein großes Unglück über uns kommen“. Diese Worte sollten eiskaltes Entsetzen in uns auslösen! Kein Volk kommt gegen seine Feinde an, wenn es Gott gegen sich hat. „Der Fluch trifft uns“! Dennoch, die Flüche haben uns nicht dazu bewegt, zum wahren Gott zu beten. Viele Menschen haben gebetet, aber wir haben nicht gebetet, um uns von unseren Sünden „zu bekehren“ (Vers 13-14). Das ist, was Gott gebietet. Wir haben nicht bereut. Das heißt, dass unsere Gebete so gut wie keinen Wert haben.

Der einzige Weg, durch den Israel Sicherheit erlangen kann, ist der Weg der Reue. Gott hat versprochen, uns zu zerstören, wenn wir diese Lektion nicht lernen! Wie können wir diese Prophezeiungen nicht sorgfältig zur Kenntnis nehmen?

Daniel ist ein Buch für die Endzeit (Daniel 12,4 u. 9). Laut Daniel gibt es viele Prophezeiungen in den Büchern Mose, die ebenso für diese Endzeit bestimmt sind (Daniel 9,11).

Sehen wir uns eine dieser Prophezeiungen an. „Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun … Und ich will mein Antlitz gegen euch richten und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt … dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen“ (3. Mose 26,14 u. 17 u. 19). Weil wir Gott nicht gehorchten, sind wir verflucht. Gott prophezeite: „Ich will mein Antlitz gegen euch richten“. Wenn wir diese Prophezeiung wirklich verstünden, würde jeder von unserem Volk vor Angst erzittern!

Es gibt einen Grund dafür, warum in den USA, in Großbritannien und Juda alles schiefzulaufen scheint. Aber wir – das amerikanische Volk – scheinen durchaus nicht genügend Angst zu haben, um „uns von unseren Missetaten abzuwenden“, bzw. von unseren Sünden! Und das heißt nicht, das zu bereuen, was wir Sünde nennen, sondern das, was Gott Sünde nenntGottes Definition der Sünde.

Also sagt Gott (Einheitsübersetzung): „Ich breche eure stolze Macht …“. Wir verfügen also über Macht, aber es fehlt uns die Bereitschaft, sie einzusetzen. Die USA verfügen über größere militärische Stärke als jedes andere Land der Erde. Wir fürchten uns aber davor, sie einzusetzen. Großbritannien verfügt wahrscheinlich über größere atomare Schlagkraft und konventionelle militärische Stärke, als jedes andere Land in Europa, fürchtet sich jedoch gleichermaßen davor, sie einzusetzen. Die Juden verfügen über größere militärische Stärke als jedes andere Land im Nahen Osten. Noch vor wenigen Jahren versetzten sie all ihre Feinde in Angst und Schrecken. Aber mittlerweile befinden sie sich inmitten eines langen Rückzuges, den wir „Friedensprozess“ nennen. Warum?

Als Benjamin Netanjahu 1996 in seine erste Amtszeit gewählt wurde, schrieb die New York Times: „Netanjahu deutete in seiner Unterredung mit Premierminister Schimon Peres auch an, was er unter Verhandlungen mit den Arabern versteht. Die Araber, sagte er, seien ‚realistisch‘ – ‚wenn sie eine schwache Regierung wie die von Peres sehen‘, erheben sie Anspruch auf alles, bekommen sie alles, und verlangen noch mehr.“

Das gilt sowohl für die Regierungen in den USA als auch in Großbritannien und Israel (das biblische Juda). Wir begreifen einfach nicht, dass Gott unsere stolze Macht gebrochen hat wegen unserer Sünden. Aber unsere Feinde, seien sie in unseren Ländern oder außerhalb dieser, wissen, dass unsere stolze Macht gebrochen wurde – dass wir bemitleidenswert schwach sind. Und wie Netanjahu über die Araber sagte, werden unsere Feinde beständig weitere Forderungen stellen – bis wir zusammenbrechen.

Nur ein wenig Geschichtsverständnis offenbart, dass ein solcher von den USA finanzierter „Friedensprozess“ unweigerlich zur Zerstörung führen kann.

Henry Kissinger sagte, dass Jitzchak Rabin, der ermordete Premierminister, „keine andere Wahl als den Friedensprozess“ hatte. Das war wenige Jahre zuvor nicht so gewesen, weil das israelische Volk einen deutlich stärkeren Willen gehabt hatte.

Eine solche Aussage wird aus Schwäche gemacht! Wir sind schwach, weil Gott unseren Willen, zu kämpfen und zu siegen, gebrochen hat. Jetzt wollen wir anderen vertrauen, dass sie uns beschützen, weil wir vor Angst vor unseren Feinden erschaudern. Wir vertrauen nicht mehr auf Gott! Unsere Sünden zerstören uns.

Wir müssen diese furchterregende Tatsache begreifen. Gott sagte: „Ich will mein Antlitz gegen euch richten.“ Begreifen wir denn, was das bedeutet? Der allmächtige Gott ist gegen uns! Die Strafe wird zunehmen, bis wir bereuen oder sterben!

Wir müssen lernen, Gott zu vertrauen, ansonsten werden wir vollkommen zerstört. Lesen Sie die Kapitel 3. Mose 26 und 5. Mose 28. Diese Kapitel sind Teil der unheilvollen Prophezeiungen, von denen Daniel sagte, sie würden in der Endzeit über uns kommen.

Warum wenden wir uns nicht reuevoll an Gott? Nur er kann uns retten. Beachten Sie das Endergebnis für unsere Nationen: „So will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen, dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen“ (3. Mose 26,28-29). Gott spricht: „Ich … will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen.“ Gott spricht hier – der allmächtige Gott, der den Menschen und das ganze Universum geschaffen hat! Das sind nicht die Worte schwacher Menschen. Begreifen wir wirklich, was das heißt?

Es wird noch schlimmer. „Und denen, die von euch übrig bleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, dass sie ein raschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt. Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen eure Feinde. Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll euch fressen“ (Vers 36-38). Das ist eine erschreckende Prophezeiung. Unsere Feinde werden uns verzehren!

Lesen Sie die Verse 1-13 und sehen Sie die herrlichen Belohnungen und Segnungen, die uns erwarten, wenn wir uns Gott zuwenden. Solch einen Frieden und solchen Wohlstand haben wir noch nie erlebt. „Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke. Ich will die wilden Tiere aus eurem Lande wegschaffen, und kein Schwert soll durch euer Land gehen“ (Vers 6). Gott hat den Nationen Israels Frieden verheißen. Niemand würde sie aufschrecken – niemand! Das Schwert würde nie in ihr Land kommen.

Dies ist die Weise, wie wir heute leben sollten. Alles, was wir tun müssen, ist Gott zu gehorchen. „Und ich will unter euch wandeln und will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein“ (Vers 12). Wenn wir nur Gott über uns herrschen ließen. Was für herrliche Vorbilder könnten wir für diese kranke Welt sein.

Es gibt gute Nachrichten. Gott wird dieses Paradies unweigerlich herbeiführen. Wir sollten das, was heute in Juda passiert, überhaupt nicht erleben. Es ist völlig unnötig.

Sehr bald wird Sicherheit in Israel einkehren, wenn Christus wiederkehrt. Aber unsere Reue muss diesem Ereignis vorausgehen. Dann werden wir Sicherheit und Wohlstand haben wie nie zuvor. Der einzige Grund, warum wir diese jetzt nicht haben, ist unsere Weigerung, zu bereuen. Je schneller wir diese Lektion lernen, umso schneller wird Sicherheit einkehren.

Unsere Staaten werden nicht bereuen, bis sie in Gefangenschaft sind. Trotzdem verspricht Gott jedem Einzelnen, der aufrichtig bereut, Sicherheit (Offenbarung 3,10 u. 19).

Für einen bestimmten Menschen zu stimmen, wird uns niemals Sicherheit schenken. Wenn wir unsere Sünden bereuen, garantiert uns das ewige Sicherheit. 

Fortgesetzt in Israels tödliche „Wunde“ (Vierter Teil)

Jip De Ad