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Lena Bell/Unsplash

Israel wurde nationale Größe versprochen – die Juden haben sie nie erlangt. Warum? (Erster Teil)

Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung (Kapitel Drei)

Fortgesetzt von Prophezeiungen versiegelt bis heute (Erster Teil)

Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten das amerikanische und das britische Volk mehr als zwei Drittel aller gewinnbringenden Rohstoffquellen und Reichtümer der Erde unter ihrer Kontrolle. So erstaunlich es klingen mag, der Großteil dieser Schätze fiel ihnen eher plötzlich erst seit dem Jahr 1800 zu.

Nirgendwo in der Geschichte gibt es hierzu eine Parallele. Nie haben sich Völker oder Nationen so schnell zu solchen Höhen nationaler Macht aufschwingen können.

Und heute sind wir nun Zeuge, wie all diese nationale Größe, der Reichtum und die Macht dahinschwinden. Und in Hinblick auf Großbritannien verfallen diese schneller, als sie erworben wurden! Großbritannien hat nahezu von heute auf morgen all seine Kolonien und Besitztümer verloren – die Quelle seines Reichtums – und wurde zu einer zweit- oder drittrangigen Macht reduziert. Warum? Es gibt einen Grund dafür! Und dieser Grund hat mit geschichtlichen Tatsachen und mit göttlichen Verheißungen zu tun, die sich auf Israel beziehen, Verheißungen, die das jüdische Volk bisher nicht erlangt hat. Auch für die USA sieht die Zukunft düster aus. Wenn Volk und Regierung sich nicht unverzüglich besinnen und sofort drastische Notmaßnahmen einleiten, dann werden die USA sogar noch schneller untergehen und allen Reichtum und alle Macht verlieren, als das bei Großbritannien der Fall war.

Und aus dem gleichen Grunde!

Auch den Amerikanern ist aufgegeben, sich auf ihre Geschichte zu besinnen und die Verheißungen und Warnungen Gottes zu beachten, die bisher kaum zur Kenntnis genommen wurden. Denn alles dies steht in engem Zusammenhang mit dem klaren und einfachen und doch weithin unbeachtet gebliebenen Bericht der Bibel, der die Herkunft und Identität von Amerikanern und Briten deutlich macht. Es ist eine Geschichte fesselnder und ungewöhnlicher als jeder Roman – und sie ist wahr!

Warum spielt die Bibel gerade in den englischsprachigen Ländern eine so grosse Rolle?

Schon vor Jahrtausenden wurde Abraham für seine Nachkommen nationale Größe, Reichtum und Macht von Gott versprochen. Doch nur wenige haben sich je über diesen Bericht in der Bibel Gedanken gemacht. Vergegenwärtigen wir uns eine bemerkenswerte Tatsache: Die Bibel ist ein Buch, das eigens für ein bestimmtes Volk geschrieben wurde – für das Volk Israel.

Es ist unbestreitbar, dass die Ausführungen der Bibel vom ersten Buch Mose an bis hin zur Offenbarung Jesu Christi vornehmlich der Geschichte einer Nation, eines Volkes, gewidmet sind – der Geschichte der Israeliten. Andere Völker werden nur erwähnt, soweit sie mit Israel in Berührung kommen. Ebenso beziehen sich auch die biblischen Prophezeiungen vornehmlich auf dieses Volk Israel und auf andere Völker nur dann, wenn sie für die Geschichte Israels von Bedeutung sind. Die Bibel erzählt also von den Israeliten und ihrem Gott. Vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs inspiriert, wurde sie ausschließlich durch Israeliten schriftlich niedergelegt und bewahrt bis das Neue Testament durch Israeliten geschrieben war. In der Heiligen Schrift lesen wir, dass alle Verheißungen und Bündnisse Gottes, die Kindschaft und die Herrlichkeit allein Israel gehören (Römer 9, 4).

Doch wir stehen vor der erstaunlichen Tatsache, dass die weißen englischsprachigen Völker – nicht die Juden – die nationalen und materiellen Verheißungen ererbt haben.

Wie kommt das?

Die Bibel handelt hauptsächlich von den Israeliten; sie wurde für das israelitische Volk geschrieben und ist ein Werk des Gottes Israels, der durch seine Propheten sprach. Ist es nicht merkwürdig, dass sich heute gerade die englischsprachigen Völker so deutlich zu diesem Buch des einstigen hebräischen Volkes bekennen: dass sie von allen Nationen den Gott Israels und den Messias Israels am meisten anbeten – im Namen und in Gestalt, wenn nicht in Wahrheit und Tat?

Je mehr man über diese Tatsache nachdenkt, desto klarer wird es einem, wie nötig ein gründliches Wissen über die Israeliten ist, um die Bibel, die sich hauptsächlich mit ihnen als Volk befasst, richtig zu verstehen. Und noch wichtiger ist dieses Wissen, wenn wir die Rolle des amerikanischen und des britischen Volkes im gegenwärtigen Weltgeschehen verstehen wollen und in welchem Verhältnis sie zu den beispiellosen Zuständen in der Welt in dieser schicksalschweren Stunde stehen. Während wir diese spannende Geschichte lesen, dürfen wir nicht vergessen, dass die Bibel sowohl von materiellen, nationalen Dingen als auch von geistlichen Dingen handelt. Wir sollten weder nationale Dinge „vergeistlichen“ noch geistliche Dinge „vernationalisieren“, sondern das Wort Gottes nehmen, wie es geschrieben ist.

Nation begann mit nur einem Mann

Vor der Zeit Moses gab es noch kein besonderes „Volk Gottes“. Auch gab es damals noch kein geschriebenes Wort Gottes, keine inspirierten Schriften, keine Bibel. In den ersten 2500 Jahren ihrer Geschichte existierte die Menschheit ohne jede schriftlich fixierte Offenbarung von Gott! Die einzige geschichtliche Aufzeichnung darüber, dass sich Gott schon vor der Existenz des alten Israel mit der Menschheit befasste, befindet sich in der Bibel. Eines ist hierbei überraschend: Nur die ersten elf der insgesamt fünfzig Kapitel des ersten Buches Mose sind den Uranfängen der Menschheitsgeschichte – der Zeit vor Abraham, dem Stammvater Israels – gewidmet.

Erstaunlich? Nur die ersten elf Kapitel des allerersten Buches der Bibel werden darauf verwandt, die Frühgeschichte, einen Zeitraum von ungefähr 2000 Jahren, also rund ein Drittel der gesamten Menschheitsgeschichte, für uns aufzuzeichnen.

Am Anfang schuf Gott einen einzigen Menschen – Adam. Alles, was Gott durch Menschen tut, muss sich aus kleinsten Anfängen heraus entwickeln und dann, gleich einem Senfkorn, allmählich wachsen und groß werden. Der erste Mensch stand mit Gott in einem unmittelbaren und persönlichen Verhältnis. Gott offenbarte ihm alles wichtige Wissen, das der Mensch braucht, aber von sich aus, mit seinem menschlichen Verstand, nicht erlangen kann. Es handelt sich dabei um so fundamentale Grundfragen wie: Was ist der Mensch? Worin liegt seine Bestimmung? Was ist der Sinn des Lebens? Welcher Weg führt zu Frieden, Gesundheit, Wohlstand, Glück und Freude? Was ist die letztliche Bestimmung des Menschen? Die Antwort auf alle diese Fragen, die Grundlage allen Wissens, offenbarte Gott dem ersten Menschen.

Gott offenbarte sich Adam gegenüber als der ewige Schöpfer und Herrscher der Erde und des Weltalls, und er offenbarte ihm auch, dass der Mensch, anders als die Tiere, nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen war, ausgestattet mit einem Verstand, wie ihn kein anderes physisches Lebewesen besitzt, und mit der Möglichkeit, dem Potential, auf der Grundlage freier Entscheidung Gott selbst charakterlich immer ähnlicher zu werden und das ewige Leben im Reich Gottes zu gewinnen. Gott offenbarte Adam die Lebensweise, die zu all dem führt, was der Mensch sich wünscht – Frieden, Freude, Glück und Erfüllung.

Um diese Segnungen herbeizuführen, als Ursache oder Auslöser für diese gewünschten Wirkungen, hat Gott sein unabänderliches geistiges Gesetz in Kraft gesetzt. Doch Adam hörte auf Satan und verließ sich auf seine eigenen menschlichen Überlegungen. Er gehorchte Gott nicht, verwarf den Weg zu jedem ersehnten Erfolg und folgte stattdessen dem menschlichen Weg der Habsucht und Selbstgefälligkeit.

Die Menschheit lehnt den Weg Gottes ab

Als die Menschen anfingen, sich zu vermehren, folgten Adams Nachkommen ebenfalls dem Weg, den ihr Stammvater unter dem Einfluss Satans gewählt hatte. Von nur drei Menschen vor der Zeit Abrahams sagt die Bibel, dass sie ein Leben nach dem Willen Gottes führten – nur drei Menschen während des ersten Drittels der gesamten Menschheitsgeschichte! Abel wurde „gerecht“ genannt, Henoch „wandelte mit Gott“, und Noah war ein „Prediger der Gerechtigkeit“, d. h., er lehrte Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes (Psalm 119, 172). Es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen darüber, dass außer diesen dreien und möglicherweise noch Sem auch nur irgendein Mensch vor Abraham sich der Herrschaft Gottes unterstellte.

Schon zur Zeit Abrahams war der Menschheit alles Wissen um den wahren Schöpfer und Herrscher, um seinen Plan und um den Weg zu Glück, Frieden und ewigem Leben verlorengegangen. Die Menschheit verfolgte ihre eigenen Wege und Absichten und übertrat dabei die geistigen Gesetze Gottes. Unrecht und Gewalttätigkeit erfüllten die Erde. 

Wird fortgesetzt...

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