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BRYAN BEDDER/GETTY IMAGES FOR GLAAD

GLAAD verlangt, dass 20 Prozent der Charaktere im Fernsehen schwul, lesbisch oder transsexuell sein müssen

Die Fehlinformationskampagne geht weiter.

Die Allianz der Schwulen und Lesben gegen die Diffamierung (glaad) veröffentlichte am 7. November ihren Jahresbericht „Wo wir im Fernsehen kommen“, in dem sie fordert, dass „20 Prozent der Charaktere der regelmäßigen Serien, die zu den besten Sendezeiten ausgestrahlt werden‟, bis zum Jahr 2025 mit Lesben oder Schwulen, Bisexuelle, Transgender oder Tunten (Gruppe lgbtq) besetzt werden müssen. Die ausgestrahlten Fernsehsendungen haben dieses Ziel in den letzten zwei Jahren zwar erreicht, leiden aber jetzt unter dem Druck der Kabel-und Streaming-Dienste. Der glaad ceo Sarah Kate Ellis zufolge ist dies so, weil „die Unterhaltung die Welt widerspiegelt, in der sie geschaffen wurde und auch die Zuschauer liefert, die sie dann konsumieren.“

In dem Bericht zitiert glaad eine Studie von Harris Poll, in der er feststellt, dass zwanzig Prozent der Amerikaner im Alter zwischen 18 und 34 sich in allen Demographien als lgbtq – also als Schwule oder als Lesben – identifiziert werden, dass aber nur 12 Prozent der Gesamtbevölkerung sich selbst als lgbtq outen. Wie sie sagen, muss die sich erweiternde Fernsehwelt auch die sich erweiternde Palette der Sexualität in der Gesellschaft widerspiegeln. Ellis fuhr fort und sagte: (Hervorhebung hinzugefügt):

glaad wurde von Anwälten gegründet, die die Macht der Unterhaltung und der Medien als das mächtigste Werkzeug ansehen, um unsere Geschichten unters Volk zu bringen – und negative oder entmenschlichte Schlagzeilen zu bekämpfen. Man muss die Kultur verändern, damit die lgbtq-Leute sicher und authentisch ihr eigenes Leben meistern können und so den jungen Schwulen und Transgender überall auf der Welt Mut machen und sie inspirieren. Heute ist es dringender als je zuvor nötig, dass unsere Geschichten bekannt werden, damit die ganze Vielfalt der lgbtq-Gemeinschaft für diese Serien engagiert wird, die die Verbindung zu den Zuschauern auf einem so persönlichen Niveau herstellen. Und glaad sieht da das Fernsehen an der Spitze der Bewegung.

Das Problem dieses Berichts ist, dass er die Fakten falsch darstellt. Nach einer Gallup-Umfrage identifizieren sich nur 4,5 Prozent der Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten als lgbtq. Dieser Wert ergab sich in einer Bezugsgruppe von 340 604 Menschen im Gegensatz zu der Bezugsgruppe von nur 2037 Leuten bei der Umfrage von Harris. Auch wenn die Zahl der zwanzig bis vierzigjährigen Schwulen und Lesben mit 8,2 Prozent höher ist als bei der Gesamtbevölkerung, so ist das immer noch bedeutend niedriger als die von Harris angegebenen 20 Prozent.

Jeder neue Jahresbericht fordert eine immer höhere Repräsentation der Schwulen und Lesben an der Unterhaltung. In dem Bericht von 2018 hatte man gefordert, dass 10 Prozent aller Rollen in den laufenden Serien mit Schwulen und Lesben besetzt würden, was viel Erfolg hatte. Die Erhöhung auf 20 Prozent dieses Jahr zeigt die Entschlossenheit der Bewegung, ihr Programm trotz der krassen falschen Angaben über die Fakten weiter voranzutreiben.

Wenn die Forderungen der glaad erfüllt würden, würde die Repräsentation der Schwulen und Lesben nach den Daten der Harris-Umfrage die Wirklichkeit um 40 Prozent übertreffen. Wenn man die Daten von Gallup benutzt, wäre die Repräsentation sogar mehr als 77 Prozent höher als in der realen Welt. Das würde auch die Illusion unterstützen, dass Schwule und Lesben einen viel höheren Anteil an der Bevölkerung ausmachen, als sie es in Wirklichkeit tun.

Einer Gallup-Umfrage von 2019 zufolge überschätzen die Amerikaner den Anteil der Schwulen und Lesben an der Gesamtbevölkerung erheblich. Bei Gallup-Umfragen von 2011, 2015 und 2019 schätzte der durchschnittliche Befragte den Anteil der Schwulen und Lesben auf 23,2 bis 24,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nur 8 Prozent glaubten, der tatsächliche Anteil sei geringer als 5 Prozent.

glaad benutzt „das mächtige Werkzeug“ der Unterhaltungsmedien mit großem Erfolg. Da die Leute glauben, der Bevölkerungsanteil der Schwulen und Lesben sei höher, als er in Wirklichkeit ist, werden Sendungen mit übermäßig starker Repräsentation von Schwulen und Lesben immer häufiger, mit der Folge, dass sich jetzt auch immer mehr vor der Jahrtausendwende geborene Menschen als Schwule outen.

Brad Macdonald, Mitredakteur der Posaune schrieb:

Wenn es darum geht, ein Übel populär zu machen, dann ist die Homosexualität die erfolgreichste Story der Linken. … Die Präsenz der Schwulen und ihrer Kultur ist heutzutage überall in den westlichen Gesellschaften so stark, dass man leicht annehmen könnte, große Teile der Gesellschaft seien homosexuell.

Tatsächlich jedoch, auch wenn dem kein negativer Makel mehr anhängt, so identifizieren sich nur 4,5 Prozent der amerikanischen Erwachsenen als homosexuell. …

Transgender, geschlechtsverwirrte Menschen und sogar Homosexuelle sind nur eine kleine, manchmal winzige Minderheit. Allerdings haben diese Gruppen eine mächtige Präsenz und unglaublichen Einfluss auf die Gesellschaft. Wie konnte das soweit kommen?

Die radikale Linke hatte großen Erfolg dabei, die Überzeugungen von Minderheiten populär zu machen!

Der Vorstoß der glaad mit der falschen Darstellung der Fakten ist Teil einer Reihe von Täuschungen! Das wiederum kommt daher, dass die ganze Welt betrogen wurde (Offenbarung 12, 9).

De Moa