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GEOFF CADDICK – WPA POOL/GETTY IMAGES

Es geht los: Europa führt Impfpässe ein

Am 19. Juli kündigte der britische Premierminister Boris Johnson an, dass das Vereinigte Königreich Frankreich in die autoritäre Welt der Impfpässe folgen werde. 3 Wochen zur Eindämmung der Ausbreitung werden schnell zu einer Überwachung im Stil der Kommunistischen Partei Chinas, mit Bürgern zweiter Klasse und Pressezensur, weltweit.

Anfang Juli hatten Griechenland und Großbritannien beschlossen, alle Pflegekräfte vor die Wahl zu stellen, sich impfen zu lassen oder ihren Job zu verlieren. Irland schrieb Impfpässe für Restaurants und Kneipen vor. Und Frankreich hat einen Plan vorgestellt, der ein normales Leben für diejenigen unmöglich machen soll, die die Impfung verweigern.

In einer Fernsehansprache kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron an, dass für den Eintritt in Kinos, Museen, Themenparks und Kulturzentren künftig COVID-19-Impfpässe erforderlich sein werden. Bald werden sie auch für den Zutritt zu Cafés, Restaurants, Einkaufszentren, Krankenhäusern und Fernverkehrsmitteln erforderlich sein.

Der COVID-Pass wird auch für diejenigen erhältlich sein, die einen negativen Test neuen Datums vorweisen können. Allerdings wird so ein Test nicht mehr kostenlos sein. Wenn Sie also nicht für das Privileg bezahlen wollen, sich alle paar Tage einen Tupfer in die Nase stecken zu lassen, müssen Sie geimpft sein, um ein normales Leben führen zu können.

Der Spectator schrieb: „Es steht außer Frage, dass [das Impfen] in der Praxis nicht nur obligatorisch sein wird, sondern dass es unmöglich sein wird, ohne ihn ein normales Leben zu führen.“

„Das war zweifellos die autoritärste Rede, die ein französischer Präsident seit Jahrzehnten gehalten hat, aber verpackt in eine unverhüllte politische Werbekampagne für weitere fünf Jahre“, warnte der Artikel.

Die New York Times kam zu demselben Schluss. Macron, so schrieb sie, „schwang einen großen Knüppel und personalisierte die Macht auf eine Art und Weise, die in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass er als Jupiter-ähnliche Figur kritisiert wurde.“

Macron ist sich über das Ziel im Klaren: „Wir müssen auf eine Impfung aller Franzosen hinarbeiten; das ist der einzige Weg zu einem normalen Leben“

Das Coronavirus treibt die Welt in eine autoritärere Richtung. Am 19. Juli schrieb ich in einem ersten Entwurf dieses Artikels: „Wie lange dauert es bis es in Ihrem Land ankommt?“ Nur Minuten später traf es in meinem Land ein.

Aus Macrons Sicht gesehen funktioniert sein neuer Autoritarismus. Zwar haben mehr als 100 000 Menschen am Wochenende vom 17. bis 18. Juli auf den Straßen protestiert. Macron machte einen winzigen Schritt zurück – nur für Einkaufszentren mit einer Fläche von mehr als 200 000 Quadratmeter werden Impfpässe benötigt. Aber in den 48 Stunden nach seiner Rede beeilten sich 2,2 Millionen, ihre Impfung zu buchen. Aber wenn das nicht ausreicht, „müssen wir uns vielleicht die Frage nach einer Impfpflicht für alle stellen“, sagte er.

Vielleicht ist das der Grund, warum Boris Johnson sich entschlossen hat, diesem Beispiel zu folgen. Anfang Juli versuchte er, den privaten Sektor dazu zu bringen, seine schmutzige Arbeit zu erledigen. Die Regierung hatte einen „Leitfaden“ veröffentlicht in dem es hieß, „sie ermutige und unterstütze Unternehmen und Großveranstaltungen, den COVID-Pass des NHS [Nationaler Gesundheitsdienst] in Hochrisikosituationen zu verwenden. Um die Verwendung dieses Passes zu fördern werde die Regierung mit Organisationen zusammenarbeiten, bei denen die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich Menschen in unmittelbarer Nähe zu anderen Personen außerhalb ihres Haushalts aufhalten.“

Geschäftsinhaber befürchten nun, dass ihre Versicherungsgesellschaften, die Gewerkschaften oder auch Gerichtsentscheidungen sie zwingen könnten, Impfpässe vorzuschreiben. Aber selbst, wenn dies nicht der Fall ist, heißt es in den Leitlinien der Regierung: „Wenn keine ausreichenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckung ergriffen werden, wird die Regierung erwägen, zu einem späteren Zeitpunkt eine Zertifizierung an bestimmten Orten vorzuschreiben.“

Die Wirtschaft zeigte kaum Anzeichen für ein Einlenken. Also verschärfte Johnson am 19. Juli die Maßnahmen. Impfpässe werden in allen „Nachtclubs und anderen Veranstaltungsorten, an denen sich große Menschenmengen versammeln“, verlangt. Lassen Sie sich nicht täuschen – es geht nicht nur um Nachtclubs. Er hat sich darauf konzentriert, weil die meisten Leute dort nicht hingehen. Wir waren schon einmal an diesem Punkt. Wenn sich die Menschen erst einmal an die Idee des Impfpasses gewöhnt haben, wird die Kategorie der „anderen Veranstaltungsorte“ nach und nach um Fußballspiele und Konzerte, dann um Kinos und Restaurants erweitert werden. Schon bald wird, genau wie in Frankreich, ein normales Leben ohne Impfung nicht mehr möglich sein. Nur dass im Gegensatz zu Frankreich ein negativer Test nicht akzeptiert wird – selbst wenn man dafür bezahlt. Das bedeutet: Impfung – und nichts anderes!

Es ist nicht ganz klar, wie Herr Johnson dies durchzusetzen gedenkt. Seine Formulierungen waren vage – er sprach nicht davon, neue Gesetze zu erlassen. Vielleicht befürchtet er, dass er ein solches Gesetz nicht durch das Parlament bringen könnte und beabsichtigt daher, die bestehenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften zu nutzen, um die Veranstaltungsorte zur Einhaltung der Vorschriften zu zwingen. Sollte dies der Fall sein, wäre das ein weiterer Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit unter dem Deckmantel von COVID-19.

Der vielleicht unheimlichste Aspekt der ganzen Geschichte ist, wie oft die führenden Politiker darauf bestanden haben, dass sie niemals Impfpässe einführen würden. Im April sagte Macron, ein COVID-19-Pass „wird niemals ein Eintrittsrecht sein, das zwischen Franzosen unterscheidet.“ Gesundheitsminister Olivier Véran sagte, Frankreich habe eine „Leidenschaft für Gleichheit“ und es sei „fast unvorstellbar, dass, wenn Orte wieder geöffnet werden, sie nicht für alle geöffnet werden.“

Im Dezember wurde der für die Impfungen zuständige britische Minister, Nadhim Zahawi, gefragt, ob Unternehmen ermutigt werden sollten, Impfpässe zu verlangen. „Ich fordere die Unternehmen, die diese Debatte verfolgen, auf, nicht einmal darüber nachzudenken“, antwortete er. Jetzt sind Dokumente aufgetaucht, die beweisen, dass diese Pässe die ganze Zeit geplant waren.

Wenn die Regierungen schon bei den Impfpässen über ihre Absichten gelogen haben, was planen und lügen sie noch zukünftig?

Als die Coronavirus-Sperren letzten Sommer die Welt schockierten, warnte Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry, dass diese Maßnahmen Europa autoritärer machen würden.

„Europas Reaktion auf COVID-19 hat die Bühne für den Aufstieg von Diktatoren bereitet“, lautete der Titel seines Artikels „Das Coronavirus und das Heilige Römische Reich“ in der Juli-Ausgabe 2020 von Die Posaune.de. Er warnte:

„Eine der gravierendsten Auswirkungen der weltweiten Panik wegen COVID-19 ist fast übersehen worden. Europas Reaktion auf die Pandemie beschleunigt die Erfüllung einer der wichtigsten Endzeitprophezeiungen Ihrer Bibel!

Das Coronavirus beschleunigt die Ankunft des prophezeiten Heiligen Römischen Reiches. ... 

Die Bibel sagt, dass sich in dieser Endzeit 10 Könige in Europa erheben werden, angeführt von einem übergeordneten starken Mann. Diese Könige werden das Heilige Römische Reich bilden. 

DIE CORONAVIRUS-PANDEMIE TRÄGT DAZU BEI, DIESE 10 KÖNIGE HERVORZUBRINGEN! 

Wir müssen uns Gedanken über diese prophezeiten Könige machen, die jetzt aufsteigen. Infolge der jüngsten Krise haben verschiedene europäische Führer diktatorische Maßnahmen ergriffen.“

Dieser diktatorische Wandel hat sich bereits im letzten Sommer abgezeichnet. Jetzt führt Europa die entwickelte Welt in die schöne neue Welt der COVID-Zertifizierung.

 „EUROPÄISCHE FÜHRER LEGEN ZUNEHMEND EIN DIKTATORISCHES VERHALTEN AN DEN TAG UND ÜBERNEHMEN DIKTATORISCHE MACHT“, schrieb Herr Flurry. „DIE MENSCHEN IN EUROPA WERDEN DARAUF KONDITIONIERT, EINE TYRANNISCHERE FÜHRUNG ZU AKZEPTIEREN.“ 

Diese Tatsache hat sich eindeutig bewahrheitet. Umfragen zeigen, dass die Mehrheit in Frankreich Macrons diktatorische Maßnahmen unterstützt. Natürlich haben sich Umfragen immer wieder als manipulierbar und unzuverlässig erwiesen. Aber noch vor einigen Jahren wäre kein französischer Staatschef mit so etwas wie Macrons Vorgehen durchgekommen. 

Diese COVID-Pässe könnten leicht zu einer Gesellschaft im Stil des chinesischen Kommunismus mit totaler staatlicher Überwachung führen, in der die Regierung jede Bewegung und jeden Kontakt verfolgt und Personen ausschließt, die ihr missfallen

Die Dinge mögen sich eine Zeit lang verlangsamen und zurückentwickeln, aber der Rubikon ist überschritten – es gibt kein Zurück mehr. Die westliche Welt wird sich einem Maß an staatlicher Kontrolle unterwerfen, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. 

Wir von der Posaune prognostizieren jedoch schon seit Jahrzehnten einen globalen Wandel in Richtung Autoritarismus. Auf der Titelseite der Trumpet (das englischsprachige Print-Magazin der Posaune) vom Januar 2018 wurde zum Beispiel „The New Strongman Age“ (Das neue Zeitalter der Machthaber) von Chefredakteur Stephen Flurry angekündigt. 

„Es ist einer der erstaunlichsten Wendepunkte der Geschichte“, schrieb er. „Fast zwei Jahrhunderte lang war der vorherrschende geopolitische Trend in der Welt die Ausbreitung demokratischer, freier Gesellschaften. Im 19. Jahrhundert war das Britische Empire der Vorreiter. Die Vereinigten Staaten taten es im 20. Jahrhundert gleich. Dieses Jahrhundert wird völlig anders sein. Der vorherrschende Trend war bisher der Aufstieg autoritärer MACHTHABER.“ 

Wir haben nicht erwartet, dass eine globale Pandemie, die relativ wenige Menschen tötete, aber die gesamte westliche Lebensweise für mehr als ein Jahr auf den Kopf stellte, dieses neue Zeitalter einläuten würde. Aber die Posaune, und davor die Klar und Wahr, haben die Wende zum Autoritarismus schon seit Jahrzehnten vorhergesagt. In Gerald Flurrys Artikel vom letzten Sommer kann man nachlesen, warum. Es liegt nicht an einem überragenden Talent zur Nachrichtenanalyse oder Vorhersage. Es ist ausschließlich auf Prophezeiungen in der Bibel basiert. Sie können dies in der Heiligen Schrift selbst lesen.

Dieses prophetische Verständnis ist entscheidend. Es zeigt, dass am Ende der Tage nicht eine schattenhafte Kabale das Weltgeschehen kontrolliert. Menschen können planen, so viel sie wollen, aber am Ende der Tage hat Gott die Kontrolle und Er lässt zu, dass sich das Weltgeschehen nach Seinem Plan entfaltet. Der Artikel „Das Coronavirus und das Heilige Römische Reich“ wird Ihnen zeigen, was dieser Plan ist und wie Gott all diese Ereignisse zu Seinen eigenen Zwecken ausarbeitet.

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