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Ein historisches europäisches Abkommen

In den frühen Morgenstunden des 21. Juli einigten sich die 27 Mitglieder der EU auf einen Plan zur Ankurbelung der Wirtschaft der Region um 750 Milliarden Euro. Nach 92 Stunden schwieriger und erbitterter Verhandlungen auf dem längsten europäischen Gipfel der Geschichte wurde schließlich eine Entscheidung getroffen. Subventionen in Höhe von 390 Milliarden Euro und traditionelle Kredite in Höhe von 360 Milliarden Euro können an die sich qualifizierenden Länder vergeben werden.

Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Einigung als „historisch“, während der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel erklärte: „Wir haben gezeigt, dass der europäische Zauber funktioniert, wenn wir es auch für unmöglich halten, gibt es Entschlossenheit, dank gegenseitigem Respekt und der Fähigkeit, über Unterschiede hinweg als Einheit zu handeln.“

Politiker sowohl in Italien als auch in Spanien begrüßten die Entscheidung, da diese Länder potenziell den größten Anteil an Subventionen erhalten könnten. Schätzungen gehen davon aus, dass 81 Milliarden Euro an Italien, 60 Milliarden an Spanien und 40 Milliarden an Frankreich gehen werden.

Die Einigung wurde trotz der Einwände der „Sparsamen Vier“ erzielt: Österreich, Dänemark, die Niederlande und Schweden. Am 18. Mai wurde der erste Vorschlag für einen „gemeinsamen“ Konjunkturplan von Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgelegt. Der am 21. Juli erreichte Kompromiss spiegelt sowohl eine Reduzierung des vorgeschlagenen Betrags für Subventionen als auch eine Erhöhung des Betrags für Darlehen im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag wider.

Ist diese Vereinbarung also „historisch“, wie Präsident Macron sie beschreibt? Ja! Aus finanzieller Sicht deutet sie auf eine neue Ära hin, in der europäische Nationalstaaten gemeinsame Schulden teilen. Über die Europäische Zentralbank ist die Europäische Union nun berechtigt, spezielle Schatzanleihen auszugeben. Mit diesen Finanzinstrumenten wird der Teil des „Konjunkturpakets“ in Höhe von 750 Milliarden Euro aus ihrem Haushalt finanziert.

Allerdings stellen sich noch Fragen hinsichtlich der Genehmigung spezifischer nationaler Konjunkturprogramme. Die „sparsamen“ Staaten unter dem Vorsitz des niederländischen Premierministers Mark Rutte, die dem „leichten Geld“ misstrauen, haben eine Veto-Option ausgehandelt. Ein oder mehrere Mitgliedsstaaten können die vorgeschlagenen Subventionen für ein bestimmtes Land einfrieren, wenn der Konjunkturplan dieses Landes als unzureichend oder lasch eingeschätzt wird. Diese Option bildet die Grundlage für künftige Konflikte und Verbitterung.

Eine biblische Prophezeiung besagt, dass die 27 Nationen der Europäischen Union auf 10 „Könige“ reduziert werden. Diese Nationen „sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier“ (Offenbarung 17,13). Eine Einigung unter diesen 10 Nationen wird nicht nur die Aufteilung der Finanzen und der militärischen Macht beinhalten, sondern auch eine gemeinsame Haltung zu Außenpolitik und Religion.

Der europäische Kontinent hat bereits sechs Herrschaften dieses „Heiligen Römischen Reiches“ erlebt. Eine weitere wird noch folgen. Für weitere Einzelheiten über die bevorstehende siebte Auferstehung dieser neuen Weltmacht, bestellen Sie bitte Ihr kostenloses Exemplar von Das Heilige Römische Reich in der Prophezeiung.

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