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Die Politik der globalen Erwärmung

Bei der Suche nach der Wahrheit haben einige Wissenschaftler das Nachsehen.

Bitte füllen Sie die leeren Stellen aus: „Es ist eine — Tatsache: Die globale — stellt die Menschheit vor die wichtigste politische und anpassungsfähige Herausforderung, mit der wir uns seit zehntausend Jahren beschäftigen mussten.

Die korrekten Worte sind „kalte“ und „Abkühlung“. Der Autor Lowell Ponte warnte außerdem, dass unsere Entscheidungen hinsichtlich des Trends der globalen Abkühlung von „allergrößter Bedeutung“ wären und würden „das Überleben von uns selbst, von unseren Kindern und von unseren Geschlechtern bestimmen.“ Es war das Jahr 1976. Newsweek hatte ähnliche schreckliche Voraussagungen im April 1975 veröffentlicht und gewarnt, dass die globale Abkühlung einen drastischen Rückgang in der Nahrungsmittelproduktion verursachen würde. Eine Lösung: Die Eiskappe der Arktis mit Ruß überschütten.

Heute natürlich haben die Politiker und Medien die Debatte für beendet erklärt. Die globale Erwärmung ist jetzt die Bedrohung für den Planet Erde – und es ist in der Tat schrecklich.

Ellen Goodman schrieb im Bosten Globe, dass „die Leugner der globalen Erwärmung jetzt auf einer Stufe mit den Leugnern des Holocausts stehen, obwohl die einen die Vergangenheit leugnen und die anderen leugnen die Gegenwart und die Zukunft“.

Während bestimmte wissenschaftliche Realitäten mit der Hysterie des globalen Klimawandels zusammenhängen, ist die Suche nach der Wahrheit im besten Fall politisch und im schlechtesten Fall irreführend. Trotz vieler Behauptungen der Medien, dass die Wissenschaftler über die Realität der globalen Erwärmung und ihrer Ursache und Wirkung eine Übereinstimmung erreicht haben, sind die Wissenschaftler in Wirklichkeit über den Klimawandel mehr gespalten denn je zuvor.

Der Bericht kommt

Das United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC - Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen) begann die letzte Runde des Medienwahnsinns, indem es bekannt gab, dass die Verantwortung des Menschen für die globale Erwärmung nicht länger zur Debatte steht, was solche Schlagzeilen auslöste wie z.B. „Wissenschaftler bezeichnen die globale Erwärmung als ‚unmissverständlich’“.

Die Bekanntgabe selbst war gewagt: „Der 2. Februar wird als der Tag in Erinnerung bleiben, wo die Ungewissheit aus dem Weg geräumt wurde, ob die Menschen irgendetwas mit dem Klimawandel auf diesen Planeten zu tun hatten. … Die Beweise liegen auf dem Tisch“, sagte der leitende Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Die UN hat keinen Bericht freigegeben, nur eine Zusammenfassung; der Bericht selbst wurde bis Mai zurückgehalten. Die IPCC schreibt: „Änderungen (mit Ausnahme von grammatischen oder kleinen redaktionellen Änderungen), die nach der Freigabe der Arbeitsgruppe oder dem Ausschuss gemacht werden, sollen nur erfolgen, um eine Übereinstimmung mit der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger zu garantieren“. Mit anderen Worten, zuerst die Ergebnisse in die Zusammenfassung schreiben und dann die Daten angleichen.

Politiker und die Presse nahmen die Zusammenfassung ohne aussagekräftige, unterstützende Beweise für bare Münze, als ob es Tatsache wäre. Andere jedoch, einschließlich des anerkannten Wissenschaftlers und ehemaligen Beraters von Margaret Thatcher, Lord Christopher Monckton, liefern Beweise, die uns zu denken geben sollten bevor wir die Zusammenfassung ohne Frage akzeptieren.

Beim Vergleich der Forschungsergebnisse des gegenwärtigen Berichts mit denen des letzten UN-Berichts von 2001 stellte Monckton fest, dass die neuen Daten mehrere frühere Ergebnisse umstießen. Der Bericht von 2001 „hat den menschlichen Einfluss auf das Klima seit der industriellen Revolution um mindestens ein Drittel überschätzt“ und hat bei den Schätzungen über den Anstieg der Meeresspiegel mehr als das Doppelte angegeben (Monckton, „IPCC Fourth Assessment Report“, Februar 2007“). Monckton berichtete auch, dass der Anstieg der Temperatur zwischen 2001 und 2006 etwa 0.03 Grad war – wirklich geringfügig genug, „um im Bereich einer Messungenauigkeit zu liegen“ und ist somit „statistisch nicht von Bedeutung“ (ibid.).

Warum die falschen Schlussfolgerungen im Bericht von 2001? Monckton zeigte, wie der Bericht die Auswirkungen der Sonne auf das „historische und zeitnahe Klima unterschätzte, den natürlichen Treibhauseffekt zusammenstrich, den Temperaturanstieg des letzten Jahrhunderts übertrieben darstellte, ein fundamentales Gesetz der Physik außer Kraft setzte und den von Menschen verschuldeten Treibhauseffekt verdreifachte“ (Sunday Telegraph, 5. Nov. 2006).

Die UN ist offensichtlich nicht scharf darauf, solche unrichtige Annahmen publik zu machen und sie kann auf die Medien zählen, die Fakten so zu polieren, um mit Panik machenden Erklärungen Schlagzeilen zu liefern.

Doch am meisten zu verurteilen ist vielleicht die Tatsache, dass Wissenschaftler, die skeptisch sind bezüglich der globalen Erwärmung, werden, wie das Wall Street Journal zeigt, „routinemäßig daran gehindert, zur Diskussion beizutragen“ (5. Februar). Der viel publizierte Gegenstand der Zusammenfassung, dass es „sehr wahrscheinlich“ ist (mehr als 90 Prozent), dass der Mensch für die globale Erwärmung verantwortlich ist, könnte in direktem Zusammenhang zu dieser Zensur stehen. Der Reporter der Vancouver Sun, Peter McKnight, weist auf ein IPCC Dokument hin, das besagt, dass diese Wahrscheinlichkeiten „auf einer quantitativen Analyse oder auf einer Erhebung von Expertenansichten beruhen können“. Das Problem ist, dass nur jene Experten, die diese Idee der globalen Erwärmung bereits unterstützen, befragt wurden; eine Unterlassung, die McKnight zu Recht „eher einen politischen, als wissenschaftlichen Akt“ nennt.

Konsens

Die Annahme, dass die Wissenschaftler einen Konsens über die globale Erwärmung erreicht haben, ist absurd, obwohl das oft wiederholt worden ist. Es gibt einen Konsens, dass die globale Temperatur der Erde während des 20. Jahrhunderts um sieben Zehntel Grad anstieg. Es ist auch wahr, dass die CO2 Werte um etwa 30 Prozent über diese Periode angestiegen sind. Alles andere ist umstritten.

Zum Beispiel, mehr als 60 führende Klimatologen sandten am 6. April 2006 einen offenen Brief an den Premierminister von Kanada, Stephen Harper, und warnten, „‚der Klimawandel ist real’, ist nur eine bedeutungslose Redensart, die wiederholt von Aktivisten verwendet wird, um die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass sich eine Klimakatastrophe abzeichnet und die Menschheit die Ursache ist. Keine dieser Ängste ist gerechtfertigt. … Das globale Klima verändert sich ständig infolge von natürlichen Ursachen und es ist nach wie vor unmöglich, die menschliche Beeinflussung von diesem natürlichen ‚Getöse’ zu unterscheiden“.

Monckton versicherte: „Bei der Anwendung von realistischen Fakten und Annahmen zeigt ein einfaches globales Modell, dass die Temperatur im kommenden Jahrhundert gerade um 0,1 bis 1,4 Grad Celsius ansteigen wird, mit einer besten Schätzung von 0,6 Grad Celsius, die durchaus innerhalb des mittelalterlichen Temperaturbereichs liegt und nur ein Fünftel des Mittelwertes der neuen UN-Prognose beträgt“ (Sunday Telegraph, op.cit.).

Das Magazin New Scientist berichtete im Januar 2002, dass die Eisschicht der westlichen Antarktis entgegen den Erwartungen eigentlich dicker wird. Wie das Magazin einfach erklärte: „Trotz jahrzehntelanger Forschung werden die Klimamuster der Antarktis nach wie vor nur begrenzt verstanden“. Forscher an der Universität von Illinois stellten fest, dass die antarktischen Temperaturen in den letzten 30 Jahren eigentlich kühler geworden sind, wobei sie die originelle Methode von Temperaturmessungen anwandten, anstatt Computermodelle zu verwenden.

Sogar die Idee, dass CO2 für die globale Erwärmung verantwortlich ist, hat dubiose Ursprünge. Der kanadische Klimatologe Timothy Ball erklärte: „Die Theorie der globalen Erwärmung nimmt an, dass CO2 ein atmosphärisches Treibhausgas ist und so wie es zunimmt, steigen die Temperaturen an. Es wurde dann angenommen, dass die Temperatur, seit die Menschen mehr CO2 produzieren als je zuvor, unvermeidbar ansteigen würde. Die Theorie wurde akzeptiert bevor die Tests begonnen hatten und wurde tatsächlich gesetzlich anerkannt. Wie Richard Lindzen (Professor der atmosphärischen Wissenschaft an der Technischen Hochschule Massachusetts) vor vielen Jahre sagte: „Der Konsens wurde erreicht bevor die Forschung überhaupt begonnen hatte“. Jeder Wissenschaftler, der es jetzt wagt, die allgemein geltende Weisheit in Frage zu stellen, wird an den Rand gedrängt und ein Skeptiker genannt, auch wenn er in Wirklichkeit nur ein guter Wissenschaftler ist“ (Canada Free Press, 5. Februar).

Viele Wissenschaftler haben auf die Sonnenaktivität, anstatt der menschlichen Aktivität, Verfahren als die Ursache für die globale Erwärmung hingewiesen. Sami Solanki, ein Solarphysiker, behauptet, dass die Sonne in den letzten 50 Jahren für längere Zeit heißer gewesen ist, als in irgendeiner Zeit während der vergangenen 11.400 Jahre. Nach seiner Kalkulation könnte die Sonne nahezu für die gesamte Erwärmung der Erde während des vergangen Jahrhunderts verantwortlich sein.

Lord Monckton hat eine Fülle von Daten und zahlreiche Artikel für den Telegraph erstellt, was das WSJ (Wall Street Journal) als eine „Stimme der Vernunft“ bezeichnet. Es ist jedoch eine gemeinsame Anstrengung ins Rollen gekommen, um solche Stimmen zum Schweigen zu bringen. Lindzen berichtet, dass „Wissenschaftler, die nicht übereinstimmen mit der Panikmacherei, sehen konnten, wie ihre Fördergelder verschwinden, ihre Arbeit verhöhnt und sie selber als Industriehandlanger und wissenschaftliche Schreiberlinge, wenn nicht noch schlimmer, beleidigt wurden. Infolgedessen gewinnen Lügen über den Klimawandel an Akzeptanz, selbst wenn sie aller wissenschaftlichen Vernunft entbehren, die angeblich ihre Grundlage ist“ (Wall Street Journal, 12. April 2006).

Im Jahre 1995 publizierte Dr. David Deming, stellvertretender Professor der Geowissenschaft an der University of Oklahoma College of Geosciences, im Science Magazin eine Übersicht von Daten, die einen Temperaturanstieg von einem Grad in Nord Amerika zeigt. Der Artikel, den er später schrieb, gab ihm „bedeutungsvolle Glaubwürdigkeit in der Gemeinschaft der Wissenschaftler, die am Klimawandel arbeiteten. … Somit ließ einer von ihnen die Deckung fallen. Eine bedeutende Persönlichkeit, die auf dem Gebiet des Klimawandels und der globalen Erwärmung arbeitete, schickte mir eine erstaunliche E-Mail, die sagte: ‚Wir müssen die mittelalterliche Wärmeperiode loswerden’ [eine gut dokumentierte, weithin anerkannte Periode während des Mittelalters, die wärmer war, als irgendeine Periode im 20. Jahrhundert]“ (Tom Bethell, The Politically Incorrect Guide to Science). Die mittelalterliche Wärmeperiode verschwand später aus dem Bericht des Jahres 2001.

Deming stieß auch auf ein Beispiel, wo die Medien die Fakten verheimlichten. Als er von einem nationalen Radioreporter gefragt wurde, ob er mit seinem Artikel implizieren wollte, dass der nordamerikanische Erwärmungstrend auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist (ein Punkt, von dem er annahm, dass er unumstritten war), sagte Deming ja. Der Reporter antwortete: „Gut, dann nehme ich an, dass wir keine Geschichte haben. … Die Menschen sind nur interessiert, wenn die Erwärmung durch menschliches Tun verursacht wird. Auf Wiedersehen“ (ibid.).

Der Trend geht heute weiter. Letzten November verglich die britische Außenministerin Margaret Beckett, „die Klimaskeptiker mit Befürwortern des islamischen Terrors. Keiner von beiden sollte Zugang zu den Medien haben“, sagte sie (Telegraph, 12. Nov. 2006).

Lösungen – aber wozu?

Was die Fragwürdigkeit der Debatte verstärkt, ist, dass zahlreiche Analytiker darauf hingewiesen haben, wie sinnlos die vom Kioto Protokoll geforderte Reduzierung der Treibhausgase ist – es sei denn, das Ziel ist, die Wirtschaft der USA zu vernichten. Das ist der Grund, warum der Senat sein Missfallen bezüglich des Protokolls mit einem Votum von 95 zu 0 zum Ausdruck brachte, wobei sogar die Clinton/Gore Regierung dafür plädierte.

Kanadas Umweltminister hat gewarnt, dass die Wirtschaft seines Landes zusammenbrechen würde, wenn sie sich mehr bemühte, den Kioto Verpflichtungen nachzukommen; derzeitig liegt es 30 Prozent über dem Nennwert. Russland weigerte sich anfangs, das Kioto Abkommen aus wirtschaftlichen Gründen zu unterzeichnen, aber willigte schließlich im Jahre 2004 ein, mit dem Versprechen, seine Emissionen um 0 Prozent zu reduzieren.

Nun hat die UN den Einsatz erhöht. Der gegenwärtige Entwurf des Berichts empfiehlt, dass 5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zugeordnet werden sollen, um das Klima zu schützen – eine 2,5 Billionen Investition. Wie effektiv würde diese Investition den Klimawandel bekämpfen? Wenn, laut Monckton, jeder dem Kioto Abkommen entsprechen würde, dann würde die globale Temperatur in einem Jahrhundert um 0.04 Grad fallen. Er erwähnte auch, wenn England seinen Energieverbrauch völlig einstellen würde, dann würde die globale Temperatur bis 2035 um sechs tausendstel Grad geringer sein, als wenn wir weitermachen würden wie gewöhnlich“ (ibid.).

Die Wahrheit

Es macht nichts, wenn die Wissenschaft total falsch liegt“, sagte Kanadas Umweltministerin Christine Stewart im Jahr 1998. „Es gibt zusätzliche Vorteile für die Umwelt. … Der Klimawandel bietet die größte Chance, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in der Welt herbeizuführen“ (meine Betonung).

Lesen Sie das noch einmal. Solch fehlerhaftes Denken infiziert einen großen Teil der Debatte über globale Erwärmung – die Ideologie ist wichtiger als die Wahrheit und die Politik hat Vorrang vor der Wissenschaft. Wenn man sich überlegt, wie regelmäßig die UN als Diskussionspartner des öffentlichen Hasses gegenüber allen westlichen Dingen, Kapitalisten und Amerikanern dienen, ist es dann so absonderlich wenn man fragt, ob eine solche Voreingenommenheit die Objektivität des Berichts über die globale Erwärmung verfälscht und dessen Anwendung beeinflusst – besonders, wenn man bedenkt, wie sehr die Vorschriften die Wirtschaft der US schädigen würden?

Aber es gibt noch eine andere Ebene in dieser Debatte, die von beiden Seiten übersehen wird.

Die wichtigste Wahrheit in dieser Angelegenheit ist diese: Obwohl es den Menschen gelingen könnte, eine minimale Änderung im Klima zu bewirken, so sind es nicht wir, die das Wetter kontrollieren und es nie kontrolliert haben. Das macht der Allmächtige Gott. Die Bibel prophezeit von Wetterkatastrophen in der Endzeit, nicht wegen der Treibhausgas-Emissionen, sondern weil Gott Katastrophen benutzt, um Sünden zu bestrafen (z. B. Offenbarung 6,5-6; 8,4-12). In diesem Sinne ist der Mensch für das katastrophale Wetter verantwortlich (z. B. 2. Chronik 6,26). Das ist die Ursache unserer Wetterkrise – und das Heilmittel für diese Sünden ist Reue.

Gott verspricht nicht den Regen zur gegebenen Zeit und reiche Ernten für die Ablagerung von Ruß auf den Eiskappen der Arktis oder für die Reduzierung der CO2-Emission. Er verspricht diese Dinge für das Befolgen seiner Gebote (3. Mose 26,3-4). Wir dürfen nicht erlauben, dass die hochpolitisierte Debatte in dieser Angelegenheit diese kritische Wahrheit verschleiert.

Tb Ad De