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ALFREDO ZUNIGA/AFP VIA GETTY IMAGES

Die EU will in Mosambik eine Militärpräsenz einrichten

Mit dem unausgesprochenen, aber lebenswichtigen Ziel, einen riesigen Erdgasvorrat zu verteidigen

Die Europäische Union kündigte am 12. Juli eine neue Militärmission in Mosambik an. Die Bedrohung durch den radikal-islamischen Terrorismus plagt das Land schon seit mehreren Jahren, hat sich aber 2021 verschlimmert, was Mosambiks Regierung dazu veranlasste, eine EU-Präsenz im Land zu fordern. Mosambik reiht sich damit in die Liste der afrikanischen Länder ein, die europäische Truppen willkommen heißen.

Seit 2017 wird Mosambik von der Gewalt des Islamischen Staates und seiner Verbündeten geplagt. Ihr Hauptziel war die Provinz Cabo Delgado, die reich an Erdgas ist. Seit 2017 sind schätzungsweise 3000 Menschen ums Leben gekommen, und schätzungsweise 700 000 bis 800 000 Einwohner wurden innerhalb des Landes vertrieben. In diesem Jahr sind die Terroranschläge noch tödlicher und rücksichtsloser geworden.

Der mosambikanische Premierminister Carlos Agostinho do Rosário hatte die EU aufgefordert, in den laufenden Kampf gegen den Islamischen Staat einzugreifen. Am 12. Juli kam der Europäische Rat seiner Bitte offiziell nach und genehmigte eine Ausbildungs- und Unterstützungsmission in dem vom Krieg gebeutelten Land.

Eine kleine portugiesische Militärpräsenz gab es bereits in Mosambik, Portugals ehemaliger Kolonie. Portugal hat gerade seine sechsmonatige rotierende EU-Ratspräsidentschaft beendet. Es ist damit in der Lage, seine Interessen in Afrika unter der Schirmherrschaft einer weiteren EU-Unterstützungsmission voranzutreiben. Details müssen noch ausgearbeitet werden, aber die EU plant, zwischen 200 und 300 Soldaten nach Mosambik zu entsenden, und das anfängliche Mandat für die Mission wird zwei Jahre dauern. Italien, Frankreich und Spanien sind ebenfalls bereit, Truppen beizustellen.

Die Mission wird sich auf den „Kapazitätsaufbau der Einheiten der mosambikanischen Streitkräfte konzentrieren, die Teil einer zukünftigen schnellen Eingreiftruppe sein werden“, heißt es in der EU-Pressemitteilung. „Insbesondere wird die Mission militärisches Training einschließlich Einsatzvorbereitung, Spezialtraining zur Terrorismusbekämpfung sowie Training und Schulung zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte anbieten.“

Der Einsatz kommt zu einer Zeit, in der in der europäischen Afrikapolitik Unsicherheit herrscht. Frankreich hat vor kurzem damit begonnen, sich aus Mali zurückzuziehen, einer ehemaligen Kolonie und strategisch wichtigen Nation in der Sahelzone, die gleichfalls zunehmend unter blutigen Terroranschlägen leidet. Der französische Präsident Emmanuel Macron versprach, eine neue Mission zur Stabilisierung des Landes zu schaffen und dabei enger mit anderen Nationen zusammenzuarbeiten. Bislang ist dies noch nicht geschehen.

Doch wie der bevorstehende Einsatz in Mosambik zeigt, verliert Europa nicht das Interesse an Afrika.

Afrika bleibt strategisch wichtig. Mosambik verfügt über nachgewiesene Gasreserven von mehr als 28 Milliarden m3 – mehr als jedes andere Land außer Nigeria und Algerien. Europa ist sich dieses riesigen ungenutzten Potenzials bewusst und wird sich wahrscheinlich verstärkt engagieren, um zu verhindern, dass es in die Hände radikaler Islamisten fällt.

Die Provinz Cabo Delgado verfügt über große Erdgasvorkommen, aber die Angriffe des Islamischen Staates haben die Förderung dieses Gases sehr riskant gemacht. Die Hafenstadt Mocimboa da Praia wurde seit März 2020 zweimal angegriffen; sie liegt in der Nähe eines Projekts zur Förderung von Flüssigerdgas (LNG), das vom französischen Energiekonzern Total betrieben wird. Der italienische Energiekonzern Eni ist ebenfalls stark in Mosambik engagiert und plant eine große Offshore-LNG-Verarbeitungsanlage.

Als islamistische Terroristen 2013 eine große Gasförderanlage in Algerien angriffen, machte der Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry auf die größere Bedeutung von Europas Streben nach natürlichen Ressourcen und den Widerstand, dem es sich durch den radikalen Islam ausgesetzt sieht, aufmerksam. Wie wir ausführlich dargelegt haben, wird ein Großteil der Aktivitäten des Islamischen Staates vom Iran gesponsert oder anderweitig unterstützt.

In seinem Artikel „Achten Sie auf Algerien!“ schrieb Herr Flurry: „Der Iran ist nicht der einzige, der sich für Afrika interessiert. Auch Deutschland ist stark auf dem Vormarsch. Beide Mächte versuchen, so viel Kontrolle wie nur möglich über Nordafrika zu bekommen. Sie werden unweigerlich miteinander kollidieren.“

Er fuhr fort:

„Das ist deshalb so bedeutungsvoll, weil prophezeit ist, dass diese beiden Mächte in der Endzeit aufeinanderprallen werden. Daniel 11, 40 spricht von einem Krieg zwischen ‚dem König des Südens‘, von dem wir beweisen können, dass es der Iran und der radikale Islam ist, und ‚dem König des Nordens‘, von dem wir wissen, dass es Deutschland ist, das eine Gruppe von Nationen führt.“ (Bestellen Sie unsere kostenlosen Broschüren Der König des Südens und Deutschland und das Heilige Römische Reich, zum Beweis der modernen Identitäten dieser Mächte.)

Eine bedeutende Prophezeiung in Ihrer Bibel ist im Begriff erfüllt zu werden! Sie müssen beobachten, was sich im Nahen Osten und in Afrika ereignet!

Vieles von dem, was sich heute in Afrika abspielt – von Mosambik bis Mali – ist letztlich ein Kampf um die Kontrolle lebenswichtiger Ressourcen zwischen zwei gegensätzlichen Machtblöcken: Europäischen Nationen, die stark von Deutschland beeinflusst werden, und radikal-islamischen Stellvertretern, die vom Iran unterstützt werden. Der wichtigste Grund, Europas Zusammenstoß mit dem radikalen Islam in Afrika zu beobachten, ist, dass dies genau das ist, wovor vor Tausenden von Jahren in den Seiten der Bibel sehr detailliert gewarnt wurde.

Die Auswirkungen jedoch werden letztendlich nicht nur Mosambik oder Europas Gasimporte betreffen, sondern weit darüber hinausgehen. Wenn sich Daniel 11, 40 erfüllt – wenn ein von Deutschland geführtes Europa sich kurzzeitig vereinigt und seine geballte militärische Kraft einsetzt, um „wie ein Wirbelwind“ gegen den Iran in die Offensive zu gehen – wird jeder Mensch auf der Erde davon betroffen sein.

Fordern Sie Ihr kostenloses Exemplar von Der König des Südens an, um zu erfahren, wie Europas Konfrontation mit dem radikalen Islam ausgehen wird und warum Sie die Ereignisse in Afrika heute genau beobachten müssen.

Kos De