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Deutschland greift hart gegen iranische Spione durch und signalisiert größere Veränderungen

Deutschland setzt der jahrzehntlangen Toleranz und Unterstützung für iranische Spione ein Ende.

Befindet sich Deutschland mitten in einer größeren Veränderung bei der Behandlung des Irans? Bisher war es nur ein sanfter Schlagabtausch. Die Duldung der vom Iran unterstützten Terrorgruppen hatte Deutschland zu einem sicheren Hafen für den Iran gemacht. Berlin scheint ein größeres Zentrum der iranischen Spionage zu sein. So manches, was vor kurzem passierte, deutet jedoch darauf hin, dass sich das nun ändern könnte.

Am 16. Januar ging die deutsche Polizei hart gegen einen angeblichen Spionagefeldzug in Deutschland vor. Die Wohnungen und Geschäftsräume von zehn iranischen Spionen wurde durchsucht, aber es wurde niemand verhaftet. Laut der Deutschen Welle waren diese Spione dabei, Informationen über israelische und jüdische Gruppen in Deutschland zu sammeln. Die Spione werden verdächtigt, Mitglieder der al Quds Brigade zu sein, eine Spezialeinheit des Korps der islamischen Revolutionsgarden (irgc).

Letztes Jahr hatte die Regierung der Vereinigten Staaten das irgc als Terroristengruppe ausgewiesen, aber die europäische Union war ihnen dabei bisher nicht gefolgt.

Die deutsche Nachrichtenquelle Deutsche Welle schrieb: „Man glaubt, dass iranische Spione regelmäßig Israelis, jüdische Institutionen, iranische Dissidenten und andere Ziele außerhalb ihres Landes ausspionieren“ (Hervorhebung durchweg hinzugefügt). Dafür gibt es klare Beweise. Zwischen 2007 und 2017 wurden 22 Fälle iranischer Spionage innerhalb Deutschlands untersucht, wobei der Iran gleich hinter Russland an zweiter Stelle kam und in derselben Zeitspanne für 27 Spionagefälle verantwortlich war.

Im Januar 2017 wurde in Deutschland ein Pakistaner verurteilt, weil er den ehemaligen Chef der Gesellschaft für die deutsch-israelische Freundschaft ausspioniert hatte. Nach seiner Verurteilung schrieb die Jerusalem Post: Der Iran hat eine riesige Spionage-Infrastruktur im Land, die über die iranische Botschaft in Berlin koordiniert wird.

Der Iran hat auch schon versucht, Deutschland als Hintertür für den Erwerb von Atomwaffen zu nutzen – unter eklatanter Missachtung des Atomwaffenabkommens. Die Jerusalem Post schrieb: „Deutschland wird allgemein für einen Stützpunkt der iranische Spionage gehalten, eingeschlossen der Bemühungen des Regimes, sich Flugkörper und nukleare Güter zu beschaffen. Teheran versuchte 2016 fast 40 Mal, sich Flugkörper und Atomtechnologie zu beschaffen…“

Das irgc ist nicht die einzige Terrororganisation, die in Deutschland operiert. Hamas und Hisbollah sind dort ebenfalls präsent. Der deutsche Bundesnachrichtendienst berichtete 2017, dass es etwa 300 Hamas und 950 Hisbollah Agenten und Unterstützer innerhalb der deutschen Grenzen gäbe. Die wirkliche Zahl könnte noch wesentlich höher liegen. Hisbollah und Hamas sind beide wohlbekannte Terroristenorganisationen und beide werden vom Iran unterstützt und finanziert. Die Hamas wird in Deutschland als Terroristengruppe geführt, aber die Hisbollah nicht.

Philip H. J. Davies und Kristian C. Gustafson, der Direktor und der stellvertretender Direktor des Zentrums für Geheimdienst- und Sicherheitsstudien an der Brunel Universität schreiben: „Die Netzwerke des Irans in Deutschland waren seine wichtigsten in Europa. Das rührt von einer besonderen politischen Beziehung zwischen dem Iran und Deutschland her, die schon seit dem 19. Jahrhundert existiert. … Folglich versuchten beide Länder, die funktionierenden geheimdienstlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten“ (Geheimdienste anderswo: Spione und Spionage außerhalb der Anglosphäre).

Über eine einfache Duldung dieser Gruppen hinaus hat der deutsche Bundesnachrichtendienst, der bnd, das irgc unterstützt. Beide arbeiteten in den 1990er Jahren in Jugoslawien zusammen, als beide dem muslimischen Bosnien helfen wollten, sich von den Serben zu trennen. Das niederländische Institut für Kriegsdokumentation bemerkte: „Es existierten enge Verbindungen zwischen dem deutschen [dem bnd] und dem iranischen Geheimdienst. Zum Beispiel versorgte der deutsche Geheimdienst Teheran mit Computer-Hardware und er bildete 1992 in München iranische Geheimdienstoffiziere aus.“ Das Wall Street Journal berichtete, dass der bnd dem irgc fortschrittliche deutsche Spionagetechnologie verkaufte. Deutsche Beamte dementierten die Geschichte, bestätigten aber, dass Personal des deutschen Geheimdienstes sich mit dem damaligen iranischen Geheimdienstchef Ali Fallahian getroffen habe.

Die iranische Spionage läuft nun schon seit Jahrzehnten, aber Deutschland beginnt erst jetzt, etwas dagegen zu tun. Laut Reuters lud die deutsche Regierung im Januar den iranischen Botschafter in Berlin vor und warnte ihn, dass „das Ausspionieren von Personen und Institutionen des Staates Israel auf deutschem Boden ein eklatanter Verstoß gegen die deutschen Gesetze sei.“ Der deutsche Außenminister teilte dem Botschafter mit, dass solche Aktivitäten nicht geduldet werden könnten und vollkommen untragbar seien.”

Dieses Vorgehen gegen die iranische Spionage gegen Israel ist kein unbedeutendes Ereignis. Deutschland und der Iran haben seit langem gute Beziehungen, die Deutschland nicht leichtfertig aufs Spiel setzen will. Die Tatsache, dass diese Beziehungen sich nun verschlechtern, ist ein Zeichen einer größeren, dauerhafteren Veränderung in den Beziehungen dieser beiden Mächte. Es ist ein Zeichen für die zunehmende Spannung zwischen den beiden Ländern. Die Posaune verfolgt diese Entwicklung schon seit Jahren.

Eine wichtige Prophezeiung in Daniel 11 beschreibt einen größeren Konflikt zwischen zwei größeren Mächten: Eine radikal islamische Macht im Vorderen Orient angeführt vom Iran und eine europäische Macht angeführt von Deutschland. Der Konflikt zwischen diesen Mächten wird sich in der Gegend von Jerusalem konzentrieren.

Der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry hat diesem Thema in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit gewidmet. In einem der Programme Der Schlüssel Davids mit dem Titel „Die geheime deutsche Strategie zur Zerstörung des Irans“ sprach er von dieser Prophezeiung:

Also, es gibt einen König des Nordens und einen König des Südens; Deutschland und den Iran und sie werden Druck ausüben, gewaltigen Druck. Der Iran – oder König des Südens – wird gewaltigen Druck ausüben, überaus gewalttätig. Das ist ein gewalttätiges Wort! Es ist ein kriegerischer Akt! Er wird Druck auf den König des Nordens oder Deutschland und seine Verbündeten ausüben und Deutschland wird mit einem gewaltigen Wirbelwind von Gewalt und Krieg antworten!

Aus all dem können Sie nun das Heilige Römische Reich erkennen, das sich zur gleichen Zeit wie der König des Südens erheben wird und mit der Zeit wird das immer klarer erkennbar werden.

Die Spannung zwischen diesen beiden Ländern wird immer erkennbarer. Dieser Konflikt befindet sich noch in seinem Frühstadium, aber Daniel 11 zeigt, dass er sehr bald in einem Krieg gipfeln wird, der sich schließlich über die ganze Welt ausdehnen wird.

Um dieses Thema besser zu verstehen, lesen Sie „Iran und Europa steuern auf einen Krieg der Zivilisationen zu .“ 

Kos De Ad