Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

Gettyimages 861185740

PATRIK STOLLARZ/AFP/GETTY IMAGES

Deutsche militärische Überraschungen: in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Seit tausenden von Jahren hat dieses kriegerische Volk die Welt schockiert. Das Muster ist klar. Die Zukunft ist gewiss.

In diesem Moment stehen gerade irgendwo in Deutschland tausende von schweren Leopard 2-Panzern still in vergessenen, verstaubten Unterständen herum. Benannt nach einem großen Raubtier sind diese Panzer offensichtlich Abkömmlinge der furchterregenden deutschen Tiger-und Panther-Panzer des zweiten Weltkriegs.

Aber diese eingemotteten Leopard-Panzer gibt es gar nicht – zumindest wenn man Medien und staatlichen Quellen Glauben schenkt. Es gab sie einmal, aber seit den 1990er Jahren wurde Deutschlands Panzertruppe allmählich „reduziert“. Etwa 95 Prozent wurden aus der Bundeswehr entfernt. Aber was genau heißt „reduziert“? Wurden sie verschrottet? An westafrikanische Länder versteigert im Kampf gegen Boko Haram? Oder wurden sie an Deutschlands arabische Kunden verkauft?

Tatsächlich wurde der Großteil von ihnen eingelagert. Das berichtet jedenfalls der Local. In der Praxis heißt das, sie sind laut einem ehemaligen M1Abrams-Panzermechaniker im Wesentlichen nach 20 Minuten Batterieladung wieder betriebsbereit. Für deutsche Beamte ist es von Vorteil zu behaupten, die Leopards wären entsorgt worden. Sie seien nur eingemottet worden, wird nur ungern zugegeben, aber einzuräumen, sie seien sofort wieder einsatzbereit – das ist schlichtweg unmöglich.

Diese Verschleierung massenhaft vorhandener, bahnbrechender militärischer Ausrüstung erinnert bei den Deutschen erschreckend an eine Episode kurz vor dem zweiten Weltkrieg.

Fairerweise muss man sagen, dass kaum eine Regierung daran interessiert ist, aller Welt, ihren Feinden und auch nicht ihren Verbündeten ihre ganze militärische Stärke zu offenbaren. Aber besonders Deutschland hatte in seiner Geschichte einen bemerkenswerten Hang dazu, seine Fähigkeiten zu verbergen und oftmals friedliche Absichten vorzuspiegeln, um dann urplötzlich der Welt eine schockierende und verheerende militärische Überraschung zu präsentieren.

Schon seit 1991 hat der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry Deutschlands Militärgeschichte und seine gegenwärtige Bereitschaft erläutert, eine entscheidende Rolle bei den Endzeit-Prophezeiungen in Offenbarung 17 und Daniel 11 zu spielen. Er hat so das Werk von Herbert W. Armstrong weitergeführt, der schon seit 1945 davor warnte, dass der deutsche Militarismus immer noch bereit ist, diese Prophezeiungen zu erfüllen (einige dieser Prophezeiungen werden wir in diesem Artikel besonders untersuchen). Dieser Militarismus hat still und heimlich all diese Jahrzehnte seit dem zweiten Weltkrieg fortbestanden und ist in der Bundeswehr heute wieder ganz offenkundig.

In Offenbarung 17 heißt es, die Völker würden sich buchstäblich wundern – über den plötzlichen Aufstieg zur Macht eines politischen „Tieres“, dass durch Eroberungen immer mächtiger werden wird. Wir haben über 80 Jahre lang die Identität dieses Reiches bewiesen. Die Prophezeiungen zeigen, dass das deutsche Militär dabei führend sein wird.

Diese schrecklichen Ereignisse mögen unrealistisch und noch viele Jahre weit weg erscheinen. Sie machen sich vielleicht sogar über uns lustig – oder Sie glauben den Medien, die nicht über den deutschen Militarismus berichten. Die Deutschen haben weder die Waffen, noch das Budget, die militärische Stärke oder die Transportmöglichkeiten, sagen Sie – jetzt nicht und auch in Jahren noch nicht.

Dann werden die Deutschen Sie überraschen. In Wirklichkeit wäre das deutsche Militär schon jetzt bereit, die Welt zu verblüffen. Ihre Geschichte ist voll von verborgener Macht, die plötzlich entfesselt wird. Das alles macht die Zeit zu einem Faktor – einem vordringlichen Faktor auch in Ihrem Leben.

Das historische Muster

Es fing an mit der antiken Kriegerkultur und der grauenhaften Barbarei, die sich im Dunkel bewegte – in den undurchdringlichen Wäldern jenseits des Rheins und auf den Seiten der Berichte von Tacitus, die die alten Römer so faszinierten und erschreckten, und sie reichte bis zum Maschinenzeitalter und zu den zwei Weltkriegen, in denen die deutsche Technologie ihre Feinde immer wieder überraschte – ja, bis zum heutigen Ablenkungsmanöver mit den Leopard-Panzern haben die Deutschen immer wieder auf militärische Überraschungen zurückgegriffen.

Schon im Jahre 9 n.Chr. schafften es die germanischen Stämme, die größte und beherrschende Macht zu erschüttern, die die Welt bis dato erlebt hatte, das Römische Reich. (Die Römer nannten sie „Germanen“, was so viel heißt wie Männer des Krieges.) Der germanische Stammesführer Arminius, scheinbar ein Verbündeter Roms, hatte die Römer eingeladen, sich seinem Kampf gegen einen anderen, auch den Römern lästigen Germanenstamm anzuschließen. Insgeheim jedoch hatte Arminius Verhandlungen mit allen germanischen Stämmen der Region geführt, um sie gegen die Römer zu vereinigen. Wenn es Arminius erreichte, dass sie ihm vertrauten und sich insgeheim zusammenrotteten, dann würden drei römische Legionen – während ihres Marsches auseinandergezogen und hoffnungslos der Gefahr ausgesetzt – überrascht und völlig vernichtet werden. Er schaffte es und so ist es dann passiert. Heute thront eine Arminius-Statue hoch über dem Teutoburger Wald und erinnert an diese Heldentat.

Nach dem Fall des Römischen Reiches 476 n.Chr. entwickelte sich die Kriegskunst weiter – nach vorhersehbaren Mustern mit feststehender Technologie und methodischen Belagerungen. Im Mittelalter gab es kaum militärische Schrecken und Überraschungen. Aber im 13. Jahrhundert kolonisierten tausende Germanen angeführt von teutonischen Rittern das Gebiet des späteren Preußens. Nachdem sie zehn Jahre lang gekämpft hatten, um Aufstände niederzuschlagen, gründeten sie eine besonders effiziente, vom Militär beherrschte Gesellschaftsform, die dem antiken Sparta ähnelte.

Ihre kulturelle Tendenz zum Militarismus blieb über die Jahrhunderte erhalten, sogar während des aufkeimenden Liberalismus und der blühenden Künste während der Renaissance und der Aufklärung. Die Encyclopedia Britannica beschreibt Preußen im 18. Jahrhundert wie folgt: „Friedrich Wilhelm I. ... passte die gesamte Organisation des Staates an die Militärmaschinerie an.“ Genau genommen war die Wirtschaftspolitik darauf zugeschnitten, die immer größer werdenden Ansprüche der Armee zu befriedigen.

Aber da der Militarismus nun ein fester Teil des nationalen Charakters war, wurde die Überraschung zu einer militärischen Eigenart Preußens. 1740 verblüffte Preußen ganz Europa mit einer Invasion eines Teils des Habsburger Österreichs. Wie Winston Churchill einmal sagte: Es fiel über die benachbarte Großmacht her – „völlig überraschend und mit außerordentlicher Schnelligkeit“.

Das 19. Jahrhundert

Nach der verheerenden Niederlage 1806 gegen Napoleon führte Preußen den Generalstab ein. Er würde noch berüchtigt werden. Der Generalstab wurde geschaffen, um das preußische Militär zu reorganisieren, war überaus erfolgreich und schlug sich vortrefflich während des Feldzuges in Waterloo. Aber der Generalstab begann schon bald, Kriege im Voraus zu planen. Zu diesem Zweck erfanden die Generäle Kriegsspiele. Solche Pläne wurden zu einer institutionellen Angewohnheit, die im 20. Jahrhundert und danach starke Auswirkungen hatte.

Zwischen 1870 und 1871 wurde das deutsche Volk vereinigt – Dank des Krieges und der systematisierten militärischen Fähigkeiten Preußens. Währenddessen war die industrielle Revolution in vollem Gang und vervielfachte die tödliche Macht der Waffen wie ein Frankenstein-Monster. Deutschland begann, die Wissenschaft und die Technologie zu nutzen, um seine militärische Macht erschreckend zu mehren. Es versuchte, diese Hilfsmittel zu nutzen, um einen Zweifrontenkrieg gegen viele verschiedene Mächte zu gewinnen und ein Weltreich zu errichten – wiederum unter Anwendung seiner Überraschungstaktik.

1870 waren Eisenbahnen durchaus keine geheimen Kriegswaffen. Dennoch war der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland ein Präzedenzfall, in dem die deutschen Strategen einen mächtigen Feind mit einer neuen Technologie verblüfften. Bevor er alle deutschen Länder vereinigte, hatte Otto von Bismarck Napoleon III. von Frankreich zu einem Krieg aufgestachelt. Die Zeitungen in Paris und London sagten einen überwältigen Sieg Frankreichs voraus. Beide Seiten hatten Eisenbahnen. Das freie und pluralistische Frankreich stolperte über einen komplizierten Sumpf von Genehmigungen für die Nutzung der Schienen und kam durch viele Interessenkonflikte ins Trudeln. Die Truppen kamen nur stückweise an der Grenze an – die Einheiten waren geteilt und ohne Offiziere. Das von Preußen beherrschte Deutschland, autoritär und spartanisch, verfügte einen bereits voll ausgearbeiteten Vorkriegsplan, der die zentralisierte Kontrolle über die Eisenbahn direkt dem Militär übertrug. Erstaunlich komplexe Details wurden vorher arrangiert und haushoch überlegene Streitkräfte wurden mit allen Einheiten vollständig an die Front transportiert. Diese Schnelligkeit des Aufmarsches sorgte für Überraschung und einen psychologischen Schock, ein Markenzeichen der Deutschen.

Die tapfere französische Armee war total verwirrt. Der Krieg dauerte gerade mal sechs Wochen.

Der erste Weltkrieg

Zu Beginn des Krieges handelten die vornehmen Landesherren, die Großbritannien ins 20. Jahrhundert geleitet hatten, so unbekümmert, als würden alle Kriege nach den Regeln des Marquis von Queensberry geführt. Die meisten Briten sahen nur die wirklich wundervollen kulturellen Errungenschaften der Deutschen und berücksichtigten nicht ihre Geschichte – ihren nationalen Charakter im Krieg und im Reich. Die Realität sollte dann tragischerweise weit schwieriger zu ertragen sein.

Deutschland begann zunächst, gegen Frankreich und Russland Krieg zu führen. Gleich am Anfang startete der deutsche Generalstab etwas, das die Deutschen schon seit 1905 vorbereitet hatten und was sie den Schliefen-Plan nannten. Das wichtigste Ziel war, durch das neutrale und wehrlose Belgien zu stürmen, um die Welt zu verblüffen und Großbritannien – der traditionelle Verbündete und Garant der Belgier – dazu zu bringen, Deutschland den Krieg zu erklären. Innerhalb weniger Wochen waren sie dann bereits dabei, Paris zu beschießen. Die Alliierten hielten stand, aber es folgten Jahre der Massenschlächterei – und militärische Schrecken der Deutschen.

Früh morgens am 22. April 1915 begann für die britischen und die von Frankreich geführten algerischen Soldaten ein weiterer Tag im Kampf mit den Deutschen in den Schützengräben. Wie immer pfiffen die Geschosse über ihren Köpfen, aber diesmal klangen sie merkwürdig anders – und was noch eigenartiger war – die Explosionen hatten eine rötliche Farbe. Wolken krochen bedrohlich auf sie zu wie surrealistische Bäusche aus Zuckerwatte. Die französischen Kolonialtruppen waren normalerweise harte Kämpfer, aber jetzt spürten sie etwas Übernatürliches. Sie hörten auf zu kämpfen und flohen.

Was sie da sahen, waren 150 Tonnen giftiges Chlorgas, das zum ersten Mal in der Geschichte freigesetzt wurde. Die Deutschen versuchten, die alliierte Front an einer Stelle aufzureißen, dort vorzustoßen, Paris einzunehmen und so vielleicht mit einem einzigen Überraschungsangriff den Krieg zu gewinnen. Alliierte Soldaten erstickten und kamen qualvoll zu Tode. Aber während in den alliierten Linien Chaos herrschte, schafften es die Deutschen nicht – vielleicht aus Angst vor dem eigenen Gas – die entstandene Lücke schnell und energisch zu nutzen, wie sie es geplant hatten und verpassten ihre Chance.

Mit der Ankunft der Amerikaner im Frühling 1918 besserten sich die Aussichten der Alliierten. Dann kam die nächste Überraschung. Deutschland hatte schon vorher dem Kommunisten Wladimir Lenin geholfen, nach Russland zurückzukehren und die Revolution anzufachen. Das funktionierte: Lenin schaffte es, dort die Kontrolle zu übernehmen und bedankte sich dafür, indem er Russland aus dem Krieg ausscheiden ließ. Schätzungen variieren etwas, aber bald marschierten mindestens 30 weitere deutsche Divisionen an der Westfront auf.

Die Briten sahen den Aufmarsch. Was sie nicht sehen konnten, war eine neue Infiltrationstaktik, die die Deutschen außer Sichtweite anwendeten. Zu dieser Taktik gehörten hervorragend ausgebildete und stark bewaffnete „Sturmtruppen“, die die stark befestigten Stellen umgingen, um Schwachstellen im Schussfeld der Alliierten zu nutzen. In einem Krieg, in dem schon wenige Meter als ein großer Fortschritt gewertet wurden, wurde ein über 60 Kilometer tiefes Loch in der Front aufgerissen, wobei beinahe die ganze Front zusammengebrochen wäre. Amerikanischen Truppen gelang es schließlich, die Front zu stabilisieren, aber Deutschland hätte den Krieg beinahe gewonnen.

Im November sah sich die deutsche Führung schließlich zu Friedensverhandlungen gezwungen. Angesichts mehrerer Kriege und Aggressionen Preußens benutzten die Alliierten den Versailler Vertrag, um die Stärke der deutschen Armee und der Luftwaffe erheblich zu beschränken, denn sie kannten die verheerende Wirkung der deutsche Luftwaffe auf die Royal Navy, die Großbritannien ja verteidigen musste.

Unverdrossen davon etablierte der deutsche Generalstab, der auch in der Weimarer Republik immer noch kulturell und politisch recht beherrschend war, schon 1922 wieder einen verborgenen Luftstützpunkt, der dem Westen nicht bekannt war. Wo? In Sowjetrussland, Deutschlands Feind in der Vergangenheit und in der Zukunft – weit außerhalb des Blickfelds des Westens. Deutschlands Militärs folgten weiterhin ihrer Doktrin, geheime Pläne und Kapazitäten zu entwickeln und versuchten so, das Verdikt des letzten Krieges zu umgehen.

Churchills Warnungen

Während des nächsten Jahrzehnts in den Jahren der Braunhemden waren die deutschen Militärs den Nazis bei ihrem Aufstieg behilflich. Sie halfen mit, Hitler 1933 an die Macht zu bringen, denn sie wussten, dass er sich über die militärischen Beschränkungen des Versailler Vertrages hinwegsetzen würde.

Derweil setzte Churchill seine Studien der deutschen Geschichte fort. Auf der Grundlage dessen, was er in Erfahrung gebracht hatte, beobachtete er. Er durchsuchte Berichte des Geheimdienstes und war alarmiert. 1936 kommentierte er die Entdeckung einer großen Anzahl von ausgebildeten deutschen Piloten: „Wenn wir uns die Vorliebe in Erinnerung rufen, die Deutschland in seiner Geschichte für Überraschungen gezeigt hat und die große Anzahl von Maschinen und Piloten bedenken, die sich scheinbar in Luft aufgelöst haben, sowie die über hundert Flugplätze, die gebaut wurden, so kann man diese Möglichkeit nicht ausschließen“ (Hervorhebung durchweg hinzugefügt). „Churchill“, schrieb Martin Gilbert, „war überzeugt von einer möglichen Überraschung im deutschen organisatorischen Rahmenplan.“ Er wusste, dass Überraschungen bei ihnen zur Tradition gehörten und zu ihrer militärischen Denkweise passten.

Es gibt eine klare Parallele zu den Leopard-Panzern heute. Die Welt wusste nicht, dass es immer noch tausende von Leopards bei der Bundeswehr gab, bis es durch einen Patzer in der Öffentlichkeitsarbeit herauskam.

Der zweite Weltkrieg

Churchill warnte unverdrossen die ganzen 1930er Jahre hindurch, wurde aber dabei praktisch allein gelassen. Weder das Parlament noch die Öffentlichkeit hörte auf ihn. Der zweite Weltkrieg begann im September 1939, als Deutschland bei den Kriegsvorbereitungen schon einen großen Vorsprung hatte. In Polen entfesselte das deutsche Oberkommando ein taktisches und operatives System der mechanisierten Kriegsführung, das man vorher schon heimlich durchgespielt, theoretisiert und verfeinert hatte. Bald begannen Journalisten, es „Blitzkrieg“ zu nennen. Die Encyclopedia Britannica beschreibt die drei grundlegenden Merkmale des Blitzkriegs: „Überraschung, Schnelligkeit und Überlegenheit an Material oder Feuerkraft“. Die Überraschung, die den Deutschen 1940 gelang, war geplant, „um einen Zustand des psychologischen Schocks zu erzeugen und das sich daraus ergebende Durcheinander der feindlichen Streitkräfte zu nutzen“.

Ein so perfektes Zusammenspiel zwischen der deutschen Luftwaffe und den Bodentruppen hatte man in einem Krieg bisher noch nie erlebt. Sie konzentrierten auch ihre Panzer und griffen in aufeinanderfolgenden Wellen genau die Punkte an, wo man den Angriff am wenigsten erwartet hätte. Dort durchbrachen sie die feindlichen Linien und legten sehr schnell Dutzende, wenn nicht sogar hunderte von Kilometern zurück, wobei sie die Reserven des Feindes einkreisten, seinen Nachschub abschnitten und strategische Ziele bedrohten, womit sie ihre Feinde demoralisierten. Die westlichen Alliierten dachten noch Anfang Mai 1940, der Krieg würde wieder entlang der Fronten des ersten Weltkriegs stehen bleiben. Es war unglaublich, aber schon fünf Wochen später waren die Niederlande und Belgien überrannt, Frankreich bat um Frieden und die britische Armee suchte ihr Heil in der Flucht.

Nachdem die Briten den wahrhaft wundersamen Abtransport ihrer Armee aus Dünkirchen im Juni 1940 gefeiert hatten, bemerkten sie ihren im Vergleich zu den Deutschen erschreckenden Mangel an Kampfflugzeugen und ausgebildeten Piloten – Flugzeuge, die unentbehrlich waren, um eine Invasion über das Meer zu verhindern. In wenigen Tagen würde das Überleben von nur 600 Hurricane- und Spitfire-Jagdflugzeugen abhängen, die nun als Kriegshelden dafür bezahlen mussten, dass das Land nicht auf seinen Wachmann Churchill gehört hatte. Derweil mussten die Zivilisten monatelange Bombardierungen ertragen.

Das deutsche Oberkommando sorgte für noch mehr Überraschungen. Ein Jahr später war die Sowjetunion als Angriffsziel an der Reihe. Dieses Mal wurde der Überfall, wie schon bei Arminius, mit Diplomatie und Täuschung bewerkstelligt. Hitler hatte mit Stalin einen Nichtangriffspakt unterzeichnet; die beiden hatten Osteuropa untereinander aufgeteilt. Nichtsdestotrotz stürmte die deutsche Infanterie im Morgengrauen des 22. Juni 1941 über die Grenze, um die Operation Barbarossa zu starten. Nach nur vier Monaten konnten die vordersten Einheiten bereits die Turmspitzen von Moskau ausmachen. Es wurde berichtet, dass Stalin trotz aller Warnungen aus verschiedenen Quellen so überrascht – ja psychologisch so erschüttert war, dass er in ein Stadium eines katatonischen Schocks geriet, so dass er tagelang weder sprechen noch handeln konnte, während die feindlichen Panzer vorrückten.

Allerdings fing Deutschland nun langsam an, den Krieg zu verlieren, aber die Deutschen hatten noch weitere unerwartete Überraschungen in petto. An einem ruhigen Tag im Juni 1944 vernahmen die Bewohner Londons das Geräusch eines einzigen, tieffliegenden Flugkörpers. Es war eine V1 – eine fliegende Bombe ohne Pilot. Ein zweiter Blitzkrieg hatte begonnen. Schlimmer noch – die Deutschen hatten in verborgenen Labors und Luftwaffenstützpunkten die moderne Raketentechnik erfunden und bald stürzten die noch viel gefährlicheren V2-Raketen vom Himmel herab. Das war ein schrecklicher Schock für die Londoner.

Derweil steuerten ab Ende 1944 die deutschen Piloten die ersten Düsenflugzeuge der Welt über Deutschlands Himmel – die Messerschmitt ME 262 – und verblüfften die alliierten Piloten. Analysten argumentierten, diese überlegenen Jets hätten möglicherweise den Ausgang des Krieges noch ändern können, wenn sie in größerer Zahl einige Monate früher zur Verfügung gestanden hätten.

Als die Alliierten den Krieg schon fast beendet hatten, drohte noch eine Überraschung in den verschneiten Wäldern in Belgien. Im Dezember 1944 hatten die Deutschen dort mehrere mechanisierte Divisionen konzentriert, von denen niemand wusste, dass sie noch existierten. Im Schutz eines Schneesturms durchquerten sie blitzartig die kaum verteidigten Ardennen (wieder einmal) und griffen den alliierten Nachschubknotenpunkt in Antwerpen an. Es drohte ein zweites Dünkirchen. Die Überraschung war so groß, dass ein Augenzeuge sah, wie ein höherer amerikanischer Offizier während der Evakuierung einer Kommandozentrale versuchte, einen Jeep mit einer Kurbel anzuwerfen. Mit einer Kurbel angeworfene Fahrzeuge wurden schon seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt.

Während der Krieg konventionell weiterging, war Deutschland im Geheimen dabei, Atomwaffen zu entwickeln. Albert Einsteins berühmter Brief an den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt brachte das zum Ausdruck und war der Grund dafür, dass die Vereinigten Staaten die Atombombe entwickelten. Die Deutschen hatten die Fähigkeit und die Mittel dafür, aber wie durch ein Wunder waren sie schlecht organisiert. Die Vereinigten Staaten gewannen das Rennen und damit den Krieg.

Churchill und Roosevelt machten auf der Konferenz von Jalta den deutschen Generalstab offiziell für die beiden Weltkriege verantwortlich und versprachen, Deutschland für alle Zeit zu entwaffnen. Es spricht jedoch vieles dafür, dass sie dabei nicht genug Sorgfalt walten ließen.

Nukleare Ambitionen

1996 veröffentlichte die US Regierung ein geheimdienstliches Dokument (von der Posaune nachgedruckt und veröffentlicht unter the Trumpet.com/922), das eine offensichtliche Tatsache bestätigte: Nazi-Industrielle und führende Militärs, die vor den Alliierten und den Strafverfolgern von Nürnberg flohen, gingen hauptsächlich nach Südamerika in den Untergrund und arbeiteten weiter daran, „ein starkes deutsches Imperium“ zu errichten.

Eins ihrer Ziele war es, insgeheim neue Waffensysteme zu entwickeln. Die meisten von uns nahmen an, die deutschen Bemühungen, Atomwaffen zu erwerben, hätten 1945 aufgehört. In ihrem Exposé Unheilige Dreifaltigkeit, in dem die Rattenlinien des Vatikans dokumentiert werden, die den Nazis halfen, Europa zu verlassen, beschreiben die Autoren Mark Aarons und John Loftus jedoch auch ein 1968 vereinbartes geheimes Konkordat zwischen Westdeutschland und Argentinien, das damals von dem starken Mann Juan Perón angeführt wurde, einem berühmten Sympathisanten der Nazis. Diese Vereinbarung gestattete es Westdeutschland, insgeheim Atomwaffen auf argentinischem Boden zu entwickeln. Loftus schreibt: „Der amerikanische Autor Paul Manning bekam dafür eine direkte und erschreckende Bestätigung von einem deutschen Atomphysiker, der an dem Programm mitarbeitete...“

Das Magazin Plain Truth zitierte ebenfalls Wissenschaftler, die verrieten, dass die Deutschen eine saubere Wasserstoffbombe konstruierten – eine Atombombe, die kaum Strahlung hinterlässt – eine Waffe, mit der man einen Atomkrieg anfangen, gewinnen und überleben kann.

Gegenwärtig gibt es hunderte von Atombomben der nato auf deutschen Luftwaffenstützpunkten, die an deutsche Flugzeuge montiert werden können und unter US-Verwaltung stehen. Einfach anzunehmen, die Lage werde sich so schnell nicht ändern, wäre töricht – mitten in einer zerfallenden nato, mit dem Isolationismus der Vereinigten Staaten, einem bedrohlichen Russland, einem drohenden Handelskrieg der EU gegen die USA, mit dem Iran, der über Raketen verfügt, die Europa erreichen können und die Technologie besitzt, nukleare Gefechtsköpfe zu konstruieren, ganz abgesehen von der Unzahl von Krisen innerhalb der EU.

Offiziell ist niemand der Ansicht, Deutschland besäße Atomwaffen. Aber die Prophetie der Bibel zeigt, dass sich der Besitz durch den Gebrauch zeigen wird. Für viele Leute wird das ein verheerender Schlag sein – nur ein Überraschungsschlag mehr des deutschen Militärs in einer langen Reihe von Schlägen.

In der Vergangenheit sahen diese Schläge so aus: Niedergemetzelte Legionäre, durch Flüchtlingen verstopfte Straßen, Soldaten, die an Chemikalien erstickten, zerstörte Städte, Konzentrationslager und versklavte Völker. Dieses Mal wird es genauso schlimm oder noch viel, viel schlimmer werden. Die Heilige Schrift beschreibt bekanntermaßen besorgniserregend und unheimlich genau einen Atomkrieg in der Endzeit und seine Auswirkungen (Um mehr darüber zu erfahren, bestellen Sie doch bitte ein kostenloses Exemplar von Gerald Flurrys Broschüre Das nukleare Armageddon steht ‚vor der Tür’ ).

Viele Streitwagen und Schiffe

Eine Prophezeiung in Daniel 40 zeigt, dass ein von Deutschland beherrschtes europäisches Reich einen vom Iran angeführten Machtblock überrollen wird (Das wird in unserer Broschüre Der König des Südens erklärt). Daniel beschreibt einen „Wirbelsturmangriff“ mit „Streitwagen, Reitern und mit vielen Schiffen“.

Sehen Sie sich angesichts dieser Prophezeiung einmal Deutschlands konventionellen (nicht nuklearen) militärischen Möglichkeiten an. Zu Churchills Zeiten war es schon praktisch unmöglich, zivile und militärische Transportflugzeuge voneinander zu unterscheiden. Können wir heute die deutschen Möglichkeiten des Truppentransports besser einschätzen, die im Nahen Osten und auf der ganzen Welt neue Akzente setzen könnten? Tatsache ist, dass solche Transport-Hardware sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke genutzt werden kann und einfach auswechselbar ist.

Bedenken sie die tausende Leopard-Panzer, die nach einem Panzer der Nazizeit benannt sind und „reduziert“ wurden, was nicht wirklich wahr ist. Führende deutsche Politiker könnten ja sagen: „Wir würdigen unsere Militärs und glauben, dass sie auf eine gefährliche Welt vorbereitet sind – wir haben ja nichts zu verheimlichen.“ Churchill hätte erwidert: „Desto weiter Sie in der Geschichte zurückblicken, umso weiter blicken Sie voraus. Seien Sie vorsichtig! Deutschland ist ein Land voller militärischer Überraschungen.“

Heute sprechen die deutschen Liberalen von Frieden und humanitärer Gesinnung. Aber Gott identifiziert Deutschland prophetisch als das antike Assyrien und sagt: „Wehe Assur [Assyrien]... er meint‘s nicht so, und sein Herz denkt nicht so, sondern sein Sinn steht danach, zu vertilgen und auszurotten nicht wenige Völker“ (Jesaja 10, Verse 5 und 7).

Am 11. März dieses Jahres erklärte der Generalinspektor der Bundeswehr, dass Waffenentwicklungen von jetzt an Geheimsache seien. Der Bundestag und die Öffentlichkeit werden nicht mehr informiert; die Transparenz der Nachkriegszeit ist damit vorbei.

Was werden wir dann noch über die deutschen militärischen Fähigkeiten erfahren? Wie bereits erwähnt, wurde durch einen Wechsel bei der Verwaltung ungewollt bekannt, dass es noch tausende modernisierter Leopard 2-Panzer gibt, von denen die vorherige Verwaltung behauptete, sie existierten gar nicht. EU Länder angeführt von Deutschland besitzen geheime Atomwaffen und Deutschland ist führend bei Satelliten-und Cyberangriffen, was unser Chefredakteur schon seit langem als eine Schwäche der Vereinigten Staaten brandmarkt.

An dem Sturmangriff in Daniel 11 sind auch viele Schiffe beteiligt – man muss daher auch berücksichtigen, dass das Mittelmeer die EU mit dem Nahen Osten verbindet. Bedenken Sie dann, dass Deutschland Griechenland nach seinem finanziellen Zusammenbruch praktisch übernommen hat, was ihm direkten Zugriff auf das griechische Vermögen und Kapital verschaffte. Jahrelang hat die deutsche Regierung deutsche Bürger und Firmen erfolgreich ermutigt, in die ausländische Schifffahrt zu investieren. Also könnte Deutschland leicht auf die enormen Schiffsbestände Griechenlands zurückgreifen, sie in seinen Besitz bringen, aufkaufen oder ihre Nutzung arrangieren. Berücksichtigen Sie auch, dass es für Deutschland einfach ist, seine eigenen, zivilen Schiffe in Truppentransporter zu verwandeln und sie mit den tausenden modernisierten Leopard-Panzern zu beladen – von denen sie etliche schon an die Gegner des Iran in seiner Nachbarschaft verkauft haben. Und wenn man dann noch ihr großes Können mit Satelliten und Tarnung bedenkt, sind die konventionellen Möglichkeiten der Deutschen, den Iran zu stürmen, ausgezeichnet.

Im Moment benutzt der Iran seine gut bewaffneten, schiitischen Glaubensbrüder im Jemen, um die Schifffahrtsrouten im Roten Meer zu bedrohen, die für Europa lebenswichtig sind. Die Ayatollahs fördern den islamistischen Terror in Europa und in Nordafrika. Die Provokationen gegen Deutschland und Europa sind real.

Wie der Von Schliefen-Plan, die Operation Barbarossa und andere deutsche Invasionen können wir bereits andeutungsweise die Planung des Wirbelsturmangriffs in Daniel 11 erkennen – und zwar an Deutschlands jüngsten Einsätzen, die den Iran umschließen!

Göttliche Berichtigung

Die Bibel zeigt, dass Gott ein mit Atomwaffen ausgerüstetes Deutschland dazu heranziehen wird, die reuelosen Vereinigten Staaten, Großbritannien und Israel (das biblische Juda) wegen ihrer großen und vielfältigen Sünden in die Knie zu zwingen.

Manche Experten glauben, es sei möglich, einen Atomkrieg zu gewinnen. Berichte, dass Deutschland Atombomben mit geringer Strahlenbelastung erforscht und entwickelt hat, beweisen, dass seine führenden Politiker lange Zeit daran gedacht haben – was allen Sorgen bereiten sollte! Aber irgendetwas hält uns davon ab, dem ins Auge zu sehen. In Herrn Flurrys Winston Churchill: Der Wächter heißt es: „Genau wie vor dem zweiten Weltkrieg muss auch diese Generation damit fertigwerden, dass sie viele Jahre in der Irrealität gelebt hat.“

Aber beachten Sie seine Zitate Churchills, die seinen katastrophalen Misserfolg beschreiben – bei seinem Versuch, Großbritannien zu warnen: „Von Mitternacht bis zum Morgengrauen lag ich in meinem Bett verzehrt von meinen Gefühlen der Sorge und Furcht. ... Ich beobachtete, wie das Tageslicht langsam durch das Fenster eindrang und sah vor meinem geistigen Auge die Vision des Todes.“ Herr Flurry schreibt dazu: „Churchill glaubte, dass das großartige britische Empire, dass in vielen Jahrhunderten aufgebaut worden war, plötzlich vernichtet werden würde. Er war von großer Sorge und Furcht erfüllt und verzweifelt... Wir müssen zuerst einmal etwas von Churchills Sorgen und Furcht erleben, damit wir einen Grund haben, uns zu ändern. Es besteht nur Hoffnung, wenn wir der Realität ins Auge sehen und eine Vorstellung davon haben, was sich am Horizont abzeichnet. [Unser] schwacher Wille hat uns im zweiten Weltkrieg sehr geschadet. Aber die gute Nachricht ist, wir könnten diese Schwäche besiegen, wenn wir uns Gott zuwenden würden.

Werden sie mit ihren Ängsten und Schwächen fertig, indem Sie sich Gott zuwenden und Er wird Ihnen dabei helfen, Sein glücksbringendes Gesetz einzuhalten. Lesen Sie Josua 1, Verse 1-6 und Sprüche 29, 18. Es wird jetzt langsam Zeit! Lassen Sie zu, dass diese Warnung Sie auf den rechten Weg bringt. Dann brauchen Sie die göttliche Berichtigung nicht mehr!

Gott wird Deutschland benutzen, um viele Nationen zu berichtigen – und Er wird sich der Deutschen bedienen, damit die Menschheit endlich diese qualvolle, aber endgültige Lektion über Ursache und Wirkung lernt. Wenn die Menschen diese Lektion erst einmal gelernt haben und Gott Sein Reich auf Erden errichtet hat, wird Er die Kreativität und die Arbeitsmoral der Deutschen in der kommenden Welt nutzen können und wollen. Sie werden sich dann erfreulicherweise mit ihren ehemaligen Feinden aussöhnen. Das Land, das Beethoven, Bach und Brahms hervorgebrachte, hat auch dazu beigetragen, die Raketen zu konstruieren, die uns auf den Mond brachten. Nachdem uns Gott Seine Gebote gegeben und uns Seine wunderbare Lebensweise anerzogen hat, plant Er, ihnen und uns den Mond, die Sterne und all die gewaltigen, uralten Galaxien dort draußen für immer und ewig zu schenken. Wenn Sie das bezweifeln, dann hat Gott eine Überraschung für Sie.

Hre Ad De