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30 Jahre später: Deutschland wendet sich gegen seinen Befreier

Rapid City – Am 3. Oktober vor dreißig Jahren feierte Deutschland zum ersten Mal seine offizielle Wiedervereinigung. Es war ein Tag großer Freude für Millionen von Deutschen und Millionen anderer Menschen auf der ganzen Welt. Das Ereignis wurde als ein Triumph für die Demokratie und den liberalen Westen gewertet. Die Vereinigten Staaten hatten jahrzehntelang dafür gekämpft, um dies zu ermöglichen.

Im Zentrum von Rapid City, South Dakota, befindet sich eines der größten Ausstellungsstücke der Berliner Mauer. Die Schilder an der Gedenkstätte sprechen vom amerikanisch-deutschen Bündnis und erinnern die Besucher an das Opfer, das für die Befreiung Deutschlands gebracht wurde: Dieses Mahnmal der Berliner Mauer verdankt Rapid City großzügigen Bürgern, als Ausdruck des Wertes der Freiheit.“

Besonders bewegend ist es, wenn man bedenkt, wie das befreite Deutschland seinen Befreier heute mit Verachtung betrachtet.

In der Zeit des Kalten Krieges wurde Berlin zum Schauplatz eines Showdowns zwischen dem Westen und Sowjetrussland.

Während Russland entschlossen war, Deutschland zu unterdrücken, kämpften die USA für die Befreiung des Landes und die Errichtung einer Demokratie im Herzen Europas. Zu ihren heldenhaften Bemühungen zählten die unvergesslichen sogenannten Rosinenbomber: die amerikanischen und britischen Flugzeuge, die während der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49 Nachschub nach West-Berlin brachten.

Teile der zerbrochenen Berliner Mauer wurden 1996 in Rapid City installiert, um an diese Geschichte zu erinnern. Wenn man heute die Schilder auf diesem Denkmal liest, ist es ernüchternd, wenn man bedenkt, wie schnell sich Deutschlands Dankbarkeit gegenüber den USA zu Verachtung verwandelt hat.

In seinem Artikel „Das größte Problem an Trump sind seine Wähler“, bemerkte der Kolumnist Henrik Müller von Spiegel Online: „Es ist ein Skandal, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl immer noch gewinnen kann – trotz aller Verfehlungen und Ungeheuerlichkeiten. … Wer Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ernst nimmt, kann diesen Amtsinhaber eigentlich nicht wählen.“

In einer kürzlich publizierten SPIEGEL-Titelgeschichte wurde Präsident Trump als Diktator dargestellt. Diese Aussage könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Amerika und Großbritannien investierten nach dem Krieg stark in den Wiederaufbau Westdeutschlands. Sie kämpften dafür, die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen und Deutschland von der Sowjetunion zu befreien. Wer heute von außen auf Deutschland blickt, sollte sich die gleiche Frage stellen, die Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry im Jahr 2000 gestellt hat: „Haben wir jetzt – mit amerikanischem und britischem Geld – ein zweites Frankenstein-Monster geschaffen, das sich gegen uns wenden wird?“ Amerika war einst ein Segen für diese Welt. Aber heute leben wir in anderen Zeiten. Finden Sie heraus, warum und wie Gott Amerika gesegnet hat und wie Er diese Segnungen jetzt zurückhält, indem Sie ein kostenloses Exemplar der Broschüre Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung von Herbert W. Armstrong bestellen.

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